€uro am Sonntag VaR-Strategie

Euro am Sonntag

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Handelsidee

In diesem Wikifolio soll die VaR-Strategie (auch Low-Risk-5-Strategie) aus der Finanzzeitung €uro am Sonntag abgebildet werden. Die Strategie soll festen Investitionsregeln folgen und auf deutsche Aktien setzen. Entwickelt wurde sie von Prof. Stefan Mittnik von der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Tobias Aigner, Leitender Redakteur des Wirtschaftsmagazins €uro. Die Strategie soll ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis erzielen als der DAX. Dazu streben wir an, in ruhigen Börsenphasen investiert zu sein und in turbulenten Phasen auszusteigen. Zudem sollen in den Investitionsphasen nur risikoarme Aktien gekauft werden. Das Portfolio soll in einem regelmäßigen Turnus neu zusammengesetzt werden. Als Signalgeber für den Ein- und Ausstieg soll die von Prof. Mittnik ermittelte Risikokennzahl Value at Risk (VaR) dienen, die auch für die Auswahl der Aktien entscheidend ist. Die Kennziffer gibt an, wie hoch das prozentuale Verlustrisiko ist, das eine Aktie in einer Woche mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent nicht überschreiten sollte. Ein Beispiel: Eine Aktie mit einem VaR von 4,0 sollte mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent in der kommenden Handelswoche nicht mehr als vier Prozent verlieren. Bei der Strategie sollen ausschließlich Titel mit niedrigem VaR gekauft und im Portfolio ungefähr gleich gewichtet werden. Allerdings können sich die Gewichte durch Kursbewegungen mit der Zeit verschieben. In Ausstiegsphasen soll nur Cash gehalten werden. mehr anzeigen

Stammdaten
Symbol
WFEURASVAR
Erstellungsdatum
25.08.2015
Indexstand
High Watermark
135,6

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Euro am Sonntag
Mitglied seit 01.07.2015
Entwickelt wurde die VaR-Strategie von Professor Stefan Mittnik und Tobias Aigner. Stefan Mittnik forscht an der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Thema Finanzmarktrisiken. Er hat zudem das Institut für Quantitative Finanzanalyse gegründet. Täglich ermittelt es die Value-at-Risk-Kennzahlen für eine Vielzahl von Aktien auf Basis eines selbst entwickelten Verfahrens. Diese Kennziffern dienen als Grundlage für die Investmententscheidungen bei der Strategie. Tobias Aigner arbeitet als Leitender Redakteur beim Wirtschaftsmagazin €uro des Finanzen Verlags in München. Seit 2013 verantwortet er das VaR-Depot (auch: Low-Risk-5-Depot) bei €uro am Sonntag. Der Diplom-Physiker ist seit rund 20 Jahren als Finanzredakteur tätig. Börsenstrategien, die festen Anlageregeln folgen, gehören zu seinen Spezialgebieten. 2006 hat er zu diesem Thema das Buch „Die besten Börsenstrategien“ im Finanzbuch Verlag veröffentlicht. Im Magazin €uro verantwortet Aigner zudem das Musterdepot Vermögensaufbau, das auf einem selbst entwickelten Börsenindikator basiert.

Entscheidungsfindung

  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Heute war wieder VaR-Tag. Der Tag also, an dem wir unseren Indikator checken und das Depot umschichten. Der Indikator steht jetzt bei 5,1 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als vor vier Wochen – ein klares Kaufsignal. Damit bleiben wir in Aktien investiert, haben das Depot allerdings kräftig umgebaut. Daimler, SAP und Fresenius Medical Care gehören jetzt nicht mehr zu den risikoärmsten DAX-Titeln, gemessen am VaR. Deshalb haben wir die Positionen glattgestellt und dafür die risikoärmeren Aktien von Allianz, Munich Re und Vonovia gekauft. Seit Jahresbeginn hat das Wikifolio eine schwarze Null eingefahren. Im Vergleich zum DAX, der fast drei Prozent nachgegeben hat, kann sich das Ergebnis also sehen lassen. Der nächste VaR-Tag ist der 18. Mai. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Donald Trump hat die Börse mit seiner Strafzoll-Offensive in den vergangenen Tagen ziemlich nervös gemacht. So gesehen kam unser Indikator-Check am Freitag genau zur rechten Zeit. Alle vier Wochen prüfen wir unser VaR-Signal. Ergebnis des gestrigen Tests: Ja, der Stress am deutschen Aktienmarkt ist gestiegen. Aber nicht so stark, dass wir uns von Aktien verabschieden und in Cash umschichten. Der Indikator steht jetzt bei 5,2 Prozent – 0,4 Prozentpunkte höher als vor vier Wochen. Für einen Ausstieg hätte er um mehr als 1,0 Prozentpunkte steigen müssen. Im Depot haben wir diesmal nur einen Tausch vorgenommen. Wir haben Munich Re verkauft und das Geld in Fresenius Medical Care investiert. Seit Jahresbeginn hat das VaR-Wikifolio gut fünf Prozent verloren. Das ist natürlich kein Grund zum Jubeln. Aber die Strategie hat sich erneut besser geschlagen als der DAX, der schon rund acht Prozent eingebüßt hat. Nur zur Erinnerung: Das VaR-Wikifolio soll in turbulenten Börsenphasen das Verlustrisiko dämpfen. Genau das hat es in den ersten zwölf Wochen des Jahres getan. Am 20. April werden wir den Indikator das nächste Mal prüfen. Hoffen wir, dass Donald Trump der Börse bis dahin etwas Ruhe gönnt. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

In den vergangenen Wochen ging es der deutschen Börse ganz schön turbulent zu. Der Dax hat zwischenzeitlich mehr als zehn Prozent von seinem Hoch im Januar verloren. Wer unser VaR-Strategie-Wikifolio verfolgt, der hat den turnusmäßigen Indikator-Check am gestrigen Freitag deshalb vielleicht mit besonderer Spannung erwartet. Unser VaR-Indikator ist darauf ausgerichtet, ein Ausstiegssignal zu generieren, wenn an der deutschen Börse heftige Kursturbulenzen zu erwarten sind. Dazu muss der mittlere VaR (Median) der 30 DAX-Aktien über vier Wochen um mehr als einen Prozentpunkt steigen. Gestern stand der Indikator jedoch bei 4,8 Prozent und damit nicht mal 0,1 Prozentpunkte höher als vier Wochen zuvor. Starke Kursausschläge sind demnach erst mal nicht zu erwarten. Das bedeutet: Wir bleiben trotz des leichten Börsenbebens im Februar in Aktien investiert. Bei den Einzelwerten im Depot gab es diesmal zwei Veränderungen: Allianz und Fresenius Medical Care gehören gemäß ihren aktuellen VaR-Werten nicht mehr zu den fünf risikoärmsten DAX-Titeln. Daher haben wir sie gestern abgestoßen. Im Gegenzug haben wir die risikoärmeren Papiere von BMW und SAP gekauft. Beide gehörten in den vergangenen Monaten schon öfters zur VaR-Auswahl. Seit Jahresbeginn steht in unserem Wikifolio nun ein Minus von 1,1 Prozent zu Buche. Die Börsenturbulenzen im Februar haben also durchaus Spuren hinterlassen. Allerdings schlug sich das Depot auch in dieser ruppigen Börsenphase besser als der DAX. Der deutsche Leitindex hat seit dem Jahreswechsel 3,4 Prozent verloren, also rund zwei Prozentpunkte mehr als das VaR-Strategie-Depot. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Der Start ist geglückt. In den ersten vier Wochen des Jahres 2018 hat das VaR-Strategie-Wikifolio gut vier Prozent zugelegt und sich damit einen kleinen Vorsprung von rund einem Prozentpunkt gegenüber dem DAX erarbeitet. Vor allem die Autoaktien im Depot haben zu der positiven Wertentwicklung beigetragen. Der erste Indikator-Check des Jahres, der am gestrigen Freitag stattfand, führte allerdings gleich zu starken Veränderungen im Portfolio. Der Indikator stand bei 4,8 Prozent, also 0,7 Prozentpunkte höher als zum Jahresende. Das bedeutet: Der Stress an den Märkten hat etwas zugenommen. Aber der Anstieg war nicht so groß, dass wir uns von der Börse verabschiedet haben. Wir bleiben auch die nächsten vier Wochen investiert, haben jedoch fast das gesamte Depot umgekrempelt. Wir haben uns von vier Titeln getrennt und damit Gewinne realisiert: von BMW, Continental, Linde und Vonovia. Sie weisen gemessen am Value at Risk (VaR) jetzt ein höheres Verlustrisiko auf. Dafür haben wir Allianz, Munich Re, Beiersdorf und Fresenius Medical Care gekauft, die laut VaR risikoärmer sind. Der nächste Signalcheck findet am 23. Februar statt. mehr anzeigen

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