€uro am Sonntag VaR-Strategie

Euro am Sonntag

Performance

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    seit 25.08.2015
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    1 Jahr
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    Heute
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Handelsidee

In diesem Wikifolio soll die VaR-Strategie (auch Low-Risk-5-Strategie) aus der Finanzzeitung €uro am Sonntag abgebildet werden.

Die Strategie soll festen Investitionsregeln folgen und auf deutsche Aktien setzen. Entwickelt wurde sie von Prof. Stefan Mittnik von der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Tobias Aigner, Leitender Redakteur des Wirtschaftsmagazins €uro. Die Strategie soll ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis erzielen als der DAX. Dazu streben wir an, in ruhigen Börsenphasen investiert zu sein und in turbulenten Phasen auszusteigen. Zudem sollen in den Investitionsphasen nur risikoarme Aktien gekauft werden. Das Portfolio soll in einem regelmäßigen Turnus neu zusammengesetzt werden.

Als Signalgeber für den Ein- und Ausstieg soll die von Prof. Mittnik ermittelte Risikokennzahl Value at Risk (VaR) dienen, die auch für die Auswahl der Aktien entscheidend ist. Die Kennziffer gibt an, wie hoch das prozentuale Verlustrisiko ist, das eine Aktie in einer Woche mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent nicht überschreiten sollte. Ein Beispiel: Eine Aktie mit einem VaR von 4,0 sollte mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent in der kommenden Handelswoche nicht mehr als vier Prozent verlieren.

Bei der Strategie sollen ausschließlich Titel mit niedrigem VaR gekauft und im Portfolio ungefähr gleich gewichtet werden. Allerdings können sich die Gewichte durch Kursbewegungen mit der Zeit verschieben. In Ausstiegsphasen soll nur Cash gehalten werden.

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Stammdaten
Symbol
WFEURASVAR
Erstellungsdatum
25.08.2015
Indexstand
High Watermark
135,6

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Euro am Sonntag
Mitglied seit 01.07.2015
Entwickelt wurde die VaR-Strategie von Professor Stefan Mittnik und Tobias Aigner. Stefan Mittnik forscht an der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Thema Finanzmarktrisiken. Er hat zudem das Institut für Quantitative Finanzanalyse gegründet. Täglich ermittelt es die Value-at-Risk-Kennzahlen für eine Vielzahl von Aktien auf Basis eines selbst entwickelten Verfahrens. Diese Kennziffern dienen als Grundlage für die Investmententscheidungen bei der Strategie. Tobias Aigner arbeitet als Leitender Redakteur beim Wirtschaftsmagazin €uro des Finanzen Verlags in München. Seit 2013 verantwortet er das VaR-Depot (auch: Low-Risk-5-Depot) bei €uro am Sonntag. Der Diplom-Physiker ist seit rund 20 Jahren als Finanzredakteur tätig. Börsenstrategien, die festen Anlageregeln folgen, gehören zu seinen Spezialgebieten. 2006 hat er zu diesem Thema das Buch „Die besten Börsenstrategien“ im Finanzbuch Verlag veröffentlicht. Im Magazin €uro verantwortet Aigner zudem das Musterdepot Vermögensaufbau, das auf einem selbst entwickelten Börsenindikator basiert.

Entscheidungsfindung

  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Der Dow hat diese Woche wieder einen neuen Rekord geknackt. Und der DAX? Der dümpelt weiter vor sich hin. Seit Monaten will er einfach nicht in die Gänge kommen. Auch wenn unser VaR-Wikifolio den Index in den vergangenen vier Wochen nicht schlagen konnte: Die Verluste des DAX seit Jahresbeginn hat es immer noch abgefedert. 3,8 Prozent hat es verloren, der deutsche Leitindex gab um 6,2 Prozent nach. Seit Erstemission des Zertifikats liegt unser Wikifolio ebenfalls vor dem DAX. Da legte es um fast 15 Prozent zu – drei Prozentpunkt mehr als der Index. Insofern hat sich die Auswahl der risikoarmen Aktien bewährt. Beim heutigen Check des Indikators hat sich nicht viel getan. Er gibt weiterhin ein Kaufsignal, sodass wir investiert bleiben. Allerdings nicht in denselben Aktien. Zwei Titel haben wir wegen ihres gestiegenen VaR-Wertes ausgetauscht: Allianz, die seit dem Kauf ordentliche Gewinne eingefahren hat, und Vonovia. Dafür sind Deutsche Telekom und Henkel ins Depot aufgerückt. Der nächste VaR-Check steht am 2. November an.

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Allgemeiner Kommentar

Es scheint wie verhext. Der DAX will einfach nicht zu einem neuen Höhenflug ansetzen. Er notiert jetzt wieder unter der Marke von 12.000 Punkten. Nur zur Erinnerung: Sein bisheriges Jahrestief erreichte der deutsche Leitindex am 26. März bei 11.787 Punkten. Das ist gar nicht so weit entfernt vom aktuellen Niveau – keine 200 Punkte mehr. Um so erfreulicher ist es, dass sich das VaR-Wikifolio in dem jüngsten Abschwung sehr robust präsentierte. Um 0,7 Prozent legte es in den vergangenen vier Wochen zu, während der DAX 3,7 Prozent verlor. Seit Jahresbeginn steht im Depot nun ein Verlust von 3,0 Prozent zu Buche. Auch das ist im Vergleich zum DAX moderat. Der Index ging nämlich um 7,4 Prozent in die Knie. Hoffnung auf bessere Börsenzeiten machte gestern unser VaR-Indikator. Er steht weiterhin auf "Kaufen" und signalisiert noch einen recht geringen Stress am deutschen Aktienmarkt, weshalb wir weiterhin voll investiert bleiben. Zwei Veränderungen gab es allerdings. Die Verlustrisiken von Linde und der Deutschen Telekom sind gestiegen. Daher haben wir die beiden Titel gestern gegen Allianz und Munich Re ausgetauscht, die – wenn man die Value-at-Risk-Werte vergleicht – aktuell weniger Risiken bergen. Den nächsten Indikatorcheck führen wir am 5. Oktober durch.

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Allgemeiner Kommentar

Bei der heutigen Überprüfung stand unser VaR-Indikator bei 5,3 Pozent, also 0,4 Prozentpunkte höher als vor vier Wochen. Das ist ein Kaufsignal. Wir bleiben daher weitere vier Wochen in Aktien investiert. Von den fünf Depotwerten stand zuletzt Linde im Rampenlicht. Die Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair steht plötzlich wieder auf der Kippe – wegen unerwartet hoher Auflagen der US-Kartellbehörde FTC. Dadurch kam die Linde-Aktie stark unter Druck. Dennoch bleibt sie im Depot, denn sie gehört immer noch zu den risikoärmsten im DAX. Für den Henkel-Titel gilt das nicht mehr. Weil sein Verlustrisiko zuletzt etwas gestiegen ist, haben wir ihn heute gegen die risikoärmere Beiersdorf-Aktie ausgetauscht. Was die Rendite anbelangt, liegen unser Wikifolio und der DAX seit Jahresbeginn jetzt wieder gleichauf. Beide haben knapp vier Prozent verloren. Der nächste VaR-Check findet am 7. September statt.

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Allgemeiner Kommentar

Wieder ist ein Vier-Wochen-Investitionszyklus unseres VaR-Strategie-Wikifolios zu Ende gegangenen. Es waren recht ruppige Börsentage, in denen sich unsere Strategie da bewähren musste. Insgesamt verlor das Depot rund 2,2 Prozent an Wert. Damit hat es sich sehr ordentlich geschlagen, denn der DAX hat 3,6 Prozent abgegeben. Unser Wikifolio hat sich seit Jahresbeginn nun wieder einen Vorsprung von zwei Prozentpunkten gegenüber dem deutschen Leitindex erarbeitet. Es büßte seit 1. Januar knapp ein Prozent ein, während der DAX knapp drei Prozent absackte. Dass die jüngsten Turbulenzen an der Frankfurter Börse nicht stark genug waren, um den VaR-Indikator zu einem Verkaufsignal zu bringen, verwundert nicht. Der VaR-Median ist nur um 0,1 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent gestiegen. Für einen Ausstieg hätte er um einen Prozentpunkt zulegen müssen. Im Klartext: Wir gehen auch für die nächsten vier Wochen mit den – gemessen am Value at Risk (VaR) – fünf risikoärmsten DAX-Titeln ins Rennen um Rendite. Beiersdorf, BMW und SAP gehören nicht mehr zu dieser Auswahl, da ihr VaR zuletzt deutlich gestiegen ist. Wir haben die drei Positionen gestern abgestoßen. Weniger Verlustrisiko bergen jetzt die Papiere von Linde, der Deutschen Börse und der Deutschen Telekom, die wir dafür gekauft haben. Alles keine Unbekannten im Depot: Die Aktien der Deutschen Telekom haben wir erst vor vier Wochen mit einem Gewinn von rund zwei Prozent verkauft. Linde lag zuletzt im Januar im Portfolio und die Deutsche Börse vor rund 15 Monaten. Am 10. August führen wir den nächsten Check des VaR-Indikators durch. mehr anzeigen
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