Money Management

HSI
Julian Heimann

Performance

  • +45,5 %
    seit 10.01.2013
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Die Strategie soll in erster Linie geprägt sein durch Money Management. Gefolgt von Diversifikation, Trendentdeckung -und folge. Es soll nicht auf Glück durch explosiven Wertanstieg einzelner Aktien gesetzt werden, sondern viel mehr darauf die Grundregeln (Bilanzierung/Fundamentalanalyse/Technische Analyse) und das grundlegende Fingerspitzengefühl zu beachten und gezielt Gewinne mitzunehmen und Verluste zu begrenzen.

Info zu Aktien, Fonds, ETFs, Anlagezertifikate: Es soll versucht werden in ca. 10-15 Werte investiert zu sein. Das kann abhängig von der Marktlage sein. Der Handelsrhtymus soll regelmäßig stattfinden, so wie es aktives Money Management auch erfordert.

Info zu Hebelprodukten: Diese sollen in zweierlei Absicht sinnvoll eingesetzt werden. Erstens um meiner Meinung nach kurzfristigen starken Marktvolatilitäten zu begegnen und an zweitens Kursübertreibungen zu partizipieren. Die Gesamtquote der Hebelprodukte soll jedoch ca. 5% des Gesamtkapitals aus Nachhaltigkeitsgründen nicht überschreiten.

Info zur Handelstechnik: Es soll mit Stop-Limit Mechanismen gearbeitet. Sowohl um Gewinne mitzunehmen, als auch um Verluste zu begrenzen. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFHSINVEST
Erstellungsdatum
10.01.2013
Indexstand
High Watermark
144,5

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

HSI
Julian Heimann
Mitglied seit 10.01.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Ich habe Teile der Positionen Berkshire, Westgrund und Microsoft mit Gewinnen realisiert. Zooplus habe ich mIch mit Verlusten realisiert. Von den Erlösen habe ich Sartorius, Apple, AT+S (Austria), Baywa , Zimmer Biomet, Barrick, Daimler und IBM gekauft. Schauen Sie gerne in die Trades für Details.

Ziel des Verkaufs war auf der einen Seite die Realisierung von Kursgewinnen in einer nach meiner Ansicht guten Marktlage für Verkäufe. Auf der anderen Seite soll dem angekündigten Vorhaben das Portfolio weniger schwankungsanfällig zu machen Rechnung getragen werden.

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Allgemeiner Kommentar

Gewinnmitnahmen und Erhöhung der Diversifikationsquote

Ich habe Teile der Positionen Berkshire, Westgrund und Microsoft mit Gewinnen realisiert. Zooplus habe ich mIch mit Verlusten realisiert. Von den Erlösen habe ich Sartorius, Apple, AT+S (Austria), Baywa , Zimmer Biomet, Barrick, Daimler und IBM gekauft. Schauen Sie gerne in die Trades für Details.

Ziel des Verkaufs war zum einen die Realisierung von Kursgewinnen in einer nach meiner Ansicht guten Marktlage für Verkäufe. Zum anderen das angekündigte Vorhaben das Portfolio weniger schwankungsanfällig zu machen umzusetzen.

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Allgemeiner Kommentar

Auflösung der Kryptopositionen Ethereum Tracker und Bitcoin Group

Zwar wird das Potential der zugrundeliegenden Blockchain-Technologie in der Fintech und IT-Branche als nahezu unendlich groß eingeschätzt, jedoch habe ich mich dazu entschieden das Portfolio vom ETH Tracker und der Bitcoin Group zu erlösen. Beide Positionen haben hohe Verluste ausgewiesen und ich sehe mittelfristig kein Erholungspotential im Bitcoin und Ethereum. 

Was ist passiert?

Die Kryptowährungen waren in Ihrer Gesamtmasse in einem Investitionshype und Ihre Wertentwicklung war nahezu perfekt korreliert. Das heißt im Beispiel:
Steigt Ethereum, steigt auch der Bitcoin. 
Daraus kann allerdings geschlussfolgert werden, dass es viel mehr die "Hoffnung" in Kryptowährungen als Ganzes war, die den Preis nach oben getrieben hat. Hingegen hat sich der Glaube an die potentielle Ablöse für Bargeld und Revolution des Zahlungsverkehrs durch ein verbleibendes stärkstes Kryptowährungspaar (bis jetzt) nicht glaubwürdig durchsetzen können. Zwar sind kleine Kryptos vom Markt verschwunden und die Umsätze des Kryptowährungsmarkt weiterhin von den großen 3 dominiert - So stehen nach wie vor BTC, XRP und ETH nach Marktkapitalisierung mit großen Abstand auf dem "Sieger"podest. Allerdings erfüllen immense Kursverlusten,  hohe Volatilität und die technische Umsetzung im status quo nicht den Bedarf als alternatives Tauschmittel.

Nachdem unglaubliche Peaks in der Entwicklung erreicht wurden kam es dann zur großen Korrektur. Diese Korrektur wurde von andauerenden globalen Hiobs-Botschaften aus dem staatlichen Regulierungsbereich deutlich angefeuert. Die Hoffnung der Kryptowährungsverfechter auf Zulassung eines "echten ETFs" auf einem Finanzplatz starb allerdings im Zeitablauf durch Ablehnungen durch Aufsichtsbehörden, dessen Argumentation auf der nicht vorhandenen Regulierung und Manipulationsanfälligkeit von Kryptowährungen fußte. 

Ausblick und Einschätzung

Ich denke, der Krypto-Hype ist mittlerweile deutlich abgeflaut und die große Korrektur wirft einen Riesenschatten auf die Stabilität von Kryptowährungen im Allgemeinen. Allerdings kann es bei einer großen Korrektur der internationalen Aktien- und Bondsmärkte mangels Investitionsalternativen durchaus wieder zu hohen Gewinnen kommen.
Derzeit ist es jedoch keine Option für dieses Portfolio. Es ist nach meiner Einschätzung in diesem Moment nicht mehr der richtige Zeitpunkt in Kryptowährungen oder Unternehmen, die in direkter Abhängigkeit der Währungen stehen zu investieren, es sei denn diese Unternehmen liefern einen direkten ökonomischen Wertbeitrag in Form von effizienterer Maschinenkommunikation und Prozessabwicklungen.

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Allgemeiner Kommentar

Wirecard ist das derzeit wahrscheinlich heißeste Eisen im DAX. Die Aktie wurde Ende letzter Woche nahezu ausverkauft. Ein Börsenwert von 7 Milliarden Euro wurde vernichtet. 

Die Grundlage für diesen extremen Wertverlust ist einer Publikation der Financial Times zu verdanken, die sich nicht das erste Mal negativ Wirecard gegenüber äußert. 

Kurz gefasst geht es um illegale Zahlungsströme und Pseudokonten innerhalb des Unternehmens in einer Geschäftsstelle in Singapur.

Das Unternehmen reagierte heute im Rahmen einer Telefonkonferenz entschlossen gegen die Spekulationen und Reputationsbeschädigung und wies die Vorwürfe zurück.

Der Streitwert soll um die 7 Millionen Euro betragen. Gemessen an Umsätzen in Milliardenhöhe und Gewinnen in dreistelliger Millionenhöhe ist dies vernachlässigbar. Allerdings geht es bei der vermeintlichen Lappalie auch um das Grundvertrauen in das Geschäftsmodell von Wirecard. Es steht also etwas auf dem Spiel, was sich auch anhand der Kursübertreibungen zeigt.

 

Dennoch halte ich die Aktie gerade jetzt aus einer mittelfristigen Perspektive für einen Kauf. Es ist nicht das erste mal das versucht wurde den Kurs der Wirecard Aktie zu "manipulieren". Genau genommen ist dies schon das dritte Mal in der Börsengeschichte des Zahlungsdienstleistungsriesen.

Wirecard hat starke Partner, ein profitables Geschäftsmodell und eine Erfolgsstory an der gerade jetzt viele Anleger partizipieren werden wollen.

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