TOP US by iLoveTradingDE

Mario Aurich

Performance

  • +1,6 %
    seit 30.04.2019
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    Sie wollen Zugang zu allen Infos?
    • Alle Kennzahlen
    • Das aktuelle Portfolio
    • Alle Trades in Echtzeit

Handelsidee

Im "All-in-One" Wikifolio sollen ausgesuchte Werte aus den jeweiligen einzel Wikifolio gehandelt werden. Zur Auswahl stehen: ETF-Werte, Aktien Germany, Aktien Europa, Aktien USA, Aktien Weltweit, Sentiment Trading

Beste Grüße & Happy Trading mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFILOVEALL
Erstellungsdatum
30.04.2019
Indexstand
High Watermark
101,5

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Mario Aurich
Mitglied seit 18.07.2016

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

DAX verlässt die Komfortzone - Aktienbewertungen haben sich zu weit von der Realität entfernt

Ein nach wie vor ungelöster Handelsstreit, die wieder zunehmende Gefahr eines ungeregelten Brexit und mal wieder Streit zwischen Brüssel und Rom ums liebe Geld – die politischen Störfeuer wurden wieder entfacht, nachdem sie eine Weile lang nur so vor sich hinglühten. Schon an der Wall Street kippte gestern Abend die Stimmung, und über die Börsen in Fernost ist die Risikoaversion heute Morgen auch an der Frankfurter Börse angekommen. Der Deutsche Aktienindex hat seine Komfortzone verlassen und schaut sich die Marke von 12.000 Punkten erst einmal wieder von unten an.
 
Der Abstand der zweijährigen zu den zehnjährigen Renditen für US-Staatsanleihen ist auf nur noch 0,15 Prozentpunkte geschrumpft. Kommt diese Differenz bei null oder gar im negativen Bereich an, spricht man von einem klaren Rezessionssignal. Seit dem zweiten Weltkrieg hat sich diese Kurve achtmal invertiert, jedes Mal folgte darauf eine Rezession. Das brachte gestern die Wall Street unter Druck.
 
Und mit jedem Tag, an dem die vom US-Finanzminister ins Spiel gebrachte Verschiebung der Strafzölle gegen Importe aus China nicht verkündet wird, wird die Stimmung unter den Investoren schlechter. Vor allem auch deshalb, weil der US-Präsident bereits androhte, die verbliebenen Waren im Wert von 300 Milliarden US-Dollar, die noch nicht mit Strafzöllen versehen wurden, dann auch noch zu gängeln. 
 
Für die US-Administration sind Strafzölle ein Weg, den Konsumenten durch die Hintertür eine Art Mehrwertsteuer aufzuerlegen, um das doppelte Defizit aus Haushalt und Außenhandel zu finanzieren. Denn ungleich zu dem, was Trumps Wirtschaftsteam versprach, war die Steuersenkung für Unternehmen nicht haushaltsneutral, sondern riss ein tiefes Loch in die Staatskasse.

Zudem ist jetzt eine Situation entstanden, in der Aktien hoch bewertet sind, während die Konjunktur und damit die Unternehmensgewinne schwächeln. Das passt nicht zusammen. Entweder müssen die Wirtschaftsdaten zeitnah eine wieder anspringende Konjunktur signalisieren und die Unternehmensgewinne wieder anziehen, oder aber die Aktienkurse müssen sich an die neuen Rahmenbedingungen anpassen, indem sie fallen.

mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

DAX tritt weiter auf der Stelle - Beruhigungen hier, Provokationen da...

Es bleibt dabei, der sich weiter in die Länge ziehende Handelsstreit bremst einerseits die Kauflaune potenzieller Investoren, sorgt andererseits aber auch nicht für Verkäufe in großem Stil, da sich die Fronten nach außen hin zumindest nicht weiter verhärten. Damit treten die Börsen ebenfalls weiter auf der Stelle, für den Deutschen Aktienindex ist diese Stelle der Bereich zwischen 12.026 und 12.180 Punkten.
 
Die chinesische Regierung kündigt heute Morgen eine weitere Öffnung des heimischen Kapitalmarktes an und führt damit den Kurs fort, der auch von den USA im Zuge der Verhandlungen um einen neuen Handelsvertrag gefordert wird. Eine Abwertung des Yuan über sieben Dollar sei nichts, was China dulden werde, hieß es außerdem weiter. Das ist zunächst einmal eine gute Nachricht für die Börse. Denn die Finanzmärkte sehen durchaus das Risiko, dass China seine Währung abwerten könnte, um die negativen Effekte aus den neuen Strafzöllen zu kompensieren. Das allerdings dürfte den Handelsstreit eskalieren lassen, da aus dem Weißen Haus dann noch der Vorwurf eines Währungskrieges hinzukäme.
 
Eine kleine Provokation gab es hingegen vom Chef des chinesischen Huawei-Konzerns. Dieser bezeichnete in einem Interview die Tweets von Donald Trump als lächerlich. Außerdem werde man bald an Apple vorbeiziehen, da man in Schlüsseltechnologien schon sehr viel weiter sei als die Konkurrenz aus den USA. 
 
Die Kontrahenten bleiben also weiter hinter ihren Sonnenbrillen versteckt am Pokertisch, während die Börse einem Showdown, wann immer er kommen mag, entgegenfiebert. Offiziell treten die neuen Strafzölle zwischen China und den USA am Samstag in Kraft. Werden sie nicht wie vom US-Finanzminister vorgeschlagen, aufgeschoben, droht mit jedem Tag ohne eine solche Erlösung wieder mal eine Verschlechterung der Stimmung auf dem Börsenparkett. // Jochen Stanzl

mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

DAX zurück in der Schaukelbörse - Wirtschaftspolitische Fantasie in Berlin

Die Große Koalition aus Union und SPD kommt nach den Ergebnissen der Europawahl und der Wahlschlappe der SPD in der eigenen Hochburg Bremen unter Druck. Damit könnte Bewegung ins politische Berlin kommen und eventuell auch ein Prozess starten, der neuen Ideen in wirtschaftspolitischer Hinsicht Platz machen wird.

Und noch ein gute Botschaft für die Börse: Pro-europäische Parteien halten weiterhin die Mehrheit im Parlament, und das nach einer Wahlbeteiligung mit einem 20-Jahres-Hoch über den Erwartungen. Der große befürchtete Sturm der Europagegner auf das Parlament ist ausgeblieben. 
 
Für den Deutschen Aktienindex bedeutet das: Aus technischer Sicht ist der Index über 12.026 Punkten zurück und damit in der Lage, zunächst bis auf 12.180 Zähler zu klettern. Damit würde sich die Schaukelbörse der letzten Wochen erst einmal fortsetzen. Allerdings ist der Handel in Frankfurt heute mit Vorsicht zu genießen, da es wegen eines Feiertags keinen Haupthandel in New York geben wird. 
 
Im Handelsstreit gibt es derweil nicht viel Neues: US-Präsident Trump war am Freitag in Japan. Aber zu einem neuen Handelsabkommen ist es nicht gekommen, da im Juli das Oberhaus in Japan neu gewählt wird. Das wolle man erst einmal abwarten, die Situation liegt also auch hier erst einmal auf Eis. Auch in Europa zeigte sich Trump bereit, auf die Europawahlen und das, was danach kommt, zu warten - er verschob angedrohte Autozölle um sechs Monate. // Jochen Stanzl

mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

DAX rutscht unter 12.000 Punkte - Handelsstreit dürfte sich länger hinziehen

Der Deutsche Aktienindex ist unter die charttechnische Unterstützung von 12.026 Punkten und auch unter die psychologische Barriere von 12.000 Punkten gerutscht. Damit hat sich das Bild in der Art eingetrübt, dass es jetzt erneut zu einem Test der Region um 11.800 Punkten kommen dürfte, wo auch die 200-Tage-Linie liegt.
 
Das Warten auf erlösende Nachrichten in Sachen Handelsstreit dürfte sich zumindest für die nahe Zukunft als vergebens herausstellen. Dass China seinen Technologie- und Softwareunternehmen eine zweijährige Steuerbefreiung einräumt, könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Weg zu einer Einigung noch ein sehr langer werden wird. Das impliziert für die Börsen aber auch, dass es erst noch einmal schlimmer werden kann, bevor ein Abkommen tatsächlich abgeschlossen wird.
 
Die heute veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland waren zwar nicht der Schock für die Märkte wie noch vor einem Monat. Aber es sind auch nicht die Daten, die irgendetwas von einem Aufschwung vermuten lassen, auf den die Aktienmärkte so sehnlich warten. Bis jetzt hat die lockere Geldpolitik nicht die Wirkung entfaltet, die viele sich erhoffen. Dennoch hält sich der Verkaufsdruck noch in Grenzen. Alle wissen auch, dass eine Annäherung im Handelskonflikt sehr schnell gehen kann. Und niemand will am Ende der Dumme sein, der alles verkauft hat. Daher wird selektiv alles abgegeben, was ein China-Exposure hat. Alles andere hält sich noch recht wacker. // Jochen Stanzl

mehr anzeigen
Lassen Sie sich nichts entgehen!
Um sämtliche Kommentare in diesem wikifolio zu sehen, erstellen Sie sich bitte einen Account.