Spezialsituationen

Gerrit Otte
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Handelsidee

Dieses Wikifolio soll in lukrative Spezialsituationen investieren. Das können z.B. zyklische Unternehmen, Turnarounds oder Übernahmen sein. Im Idealfall werden die Unternehmen so lange gehalten, bis das erwartete Ziel erreicht ist.

Auf eine breite Diversifikation über Branchen oder Regionen hinweg soll hier nicht geachtet werden.
Auch die Unternehmensgröße soll eine untergeordnete Rolle spielen. Unternehmen mit einem Marktwert unter 100 Mio € sollen aufgrund der begrenzten Handelbarkeit jedoch nur in Ausnahmefällen aufgenommen werden. Zudem soll eine Position nicht mehr als 10% des Portfolios ausmachen.

Alle Werte in diesem Portfolio halte ich auch mit meinem Privatvermögen. Dabei bedeutet ein 4%-Anteil in diesem Wikifolio, dass ich ca. 1% meines Privatvermögens in dieses Unternehmen investiert habe. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFLIONSPCL
Erstellungsdatum
25.01.2019
Indexstand
High Watermark
101,7

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Gerrit Otte
Mitglied seit 05.12.2017

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu AUMANN AG INH O.N.

In diesem wikifolio versuche ich u.a., mit geschicktem Einstieg in zyklische Unternehmen Rendite zu erwirtschaften. Nachdem ich Aumann im letzten Jahr bei 15,4€ mit Verlust verkauft hatte, waren diese im Tiefpunkt noch weitere 20% gesunken. Insofern war die Verkaufsentscheidung richtig. Inzwischen ist der Wert aber wieder an meinem Ausstiegskurs vorbeigezogen und es stellt sich die Frage, ob dies lediglich ein Strohfeuer ist oder ob hier ein begründeter Aufwärtstrend vorliegt.

Ich bin nach einiger Überlegung zu dem Schluss gekommen, dass die Chancen gegenüber den Risiken bei diesen Kursen inzwischen überwiegen. Nachdem im letzten Jahr 5 negative Faktoren gleichzeitig aufgetreten sind (drohende Diesel-Fahrverbote, massive Probleme bei der WLTP-Zertifizierung bei allen Verbrennern, sehr magere E-Auto-Flotten, Konsumrückgang in wichtigsten Automarkt China, drohende Auto-Zölle), sind mindestens 2 dieser Probleme inzwischen gelöst. Denn die WLTP-Problematik ist kein Thema mehr, und die Hersteller haben in Sachen E-Auto-Flotten massiv aufgerüstet. Damit stehen den Kunden nun wieder eine Vielzahl kaufbarer Modelle zur Verfügung, seien es Verbrenner oder E-Mobile. Der starke Aufwärtstrend bei den E-Autos, den man im Vorreiterland Norwegen eindrucksvoll beobachten kann, wird sich bei uns mit Verzögerung sicherlich ebenfalls einstellen. Und in dem Zusammenhang wird dann auch das Thema Diesel-Fahrverbote wieder an Bedeutung verlieren.

Das einzige Damokles-Schwert, das weiterhin über der deutschen Autoindustrie schwebt, sind die Handelsstreitigkeiten mit dem Orangen im Weißen Haus. Dieses wird so schnell auch nicht verschwinden, möglicherweise selbst dann nicht, falls Ende des Jahres ein neuer POTUS gewählt werden sollte. Denn wie die Sanktionen gegen Nord Stream 2 zeigen, ist die Bereitschaft, auch gegenüber vermeintlich befreundeten Staaten mit wirtschaftlicher Gewalt vorzugehen, in den USA inzwischen leider parteiübergreifend vorhanden. Darauf müssen wir uns dauerhaft einstellen, und die einzige Verteidigung dagegen ist eine wehrhafte EU. Diese ist sich ihrer Bedeutung aber offensichtlich bewusst und reagiert erfreulicherweise gegen verbale und tatsächliche Angriffe der USA geschlossen und energisch. Diese Situation kann noch lange anhalten und es macht daher wenig Sinn, hier auf Entspannung zu hoffen und zu warten.
Darüber hinaus haben die Unternehmen natürlich die Möglichkeit, sich an veränderte Zoll- und Steuerbedingungen anzupassen, z.B. durch die Verlagerung von Produktionsstätten. Das gilt natürlich vor allem für Großkonzerne wie VW, aber auch für kleinere Unternehmen mit starken Finanzen wie Aumann. In China hat Aumann bereits eine Produktionsstätte, in den USA sind sie immerhin mit einer Service-Niederlassung vertreten. Beides könnte entsprechend dem Bedarf ausgebaut werden.

Aumann weist aktuell ein geschätztes 2019er KGV von 12 auf. Das ist günstig für ein Unternehmen, dessen Geschäfte 2020 mit großer Wahrscheinlichkeit deutlich besser laufen werden als 2019. Insofern sehe ich hier eine gute Einstiegsgelegenheit. Rückschläge sind bei zyklischen Unternehmen natürlich immer möglich, aber positive Überraschungen eben auch.

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Kommentar zu BLUE CAP

Bei Blue Cap gab es am 23.11. interessante Neuigkeiten: Es wurde ein neues Vorstandsteam zur Nachfolge von CEO Dr. Schubert ab 1.1.2020 präsentiert. Dr. Schubert wird damit zwar aus dem Vorstand ausscheiden, aber die gute Nachricht ist, dass der frühere Konflikt mit Noch-CEO Oliver Kolbe von Partner Fonds endgültig in jeder Hinsicht positiv für Blue Cap gelöst wurde, denn:

1. Kolbe scheidet zum Jahresende als CEO von Partner Fonds aus, so dass von dieser Seite keine Gefahr mehr ausgehen kann.

2. Darüber hinaus ist Dr. Schubert die von ihm angestrebte, geordnete Nachfolge für ihn als CEO von Blue Cap nun doch noch gelungen.

Was bleibt ist, dass Blue Cap ab 1.1. von einem neuen Team geleitet wird, dessen Fähigkeiten man in Bezug auf das Geschäftsmodell von Blue Cap noch nicht genau einschätzen kann. Jedoch wird der aktuelle Kurs-Abschlag von ca. 50% auf den NAV m.E. dadurch nicht gerechtfertigt.

Zudem ist aktuell noch offen, in welcher Rolle Dr. Schubert in Zukunft Blue Cap mit seiner Expertise ggf. weiter zur Verfügung steht. Hier ist noch Raum für positive Überraschungen.

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Kommentar zu ROCKET INTERNET SE

Nachdem der Kursverlauf bisher eher unerfreulich lief, habe ich am Freitag nochmal für 21,66€ aufgestockt. Heute interessante News: Rocket Internet kauft 15 Mio Aktien zurück, darunter sämtliche aktuell von United Internet gehaltene Aktien (11 Mio). Am Preis sieht man, wer aktuell in der stärkeren finanziellen Position ist, und das ist Rocket Internet. Denn für den Spottpreis von 21,50€ verkauft nur jemand, der dringend Geld braucht, und das ist United Internet.

Nach Einzug der 15 Mio eigenen Aktien wird der Anteil von Oliver Samwer an Rocket Internet Richtung 50% tendieren. Die Spekulationen um einen vollständigen Rückzug von Rocket Internet von der Börse bekommen dadurch wieder Auftrieb. Mein Investmentcase entwickelt sich damit in die erwartete Richtung. Ich werde weiter auf meinen Aktien sitzenbleiben und mir in aller Ruhe anschauen, zu welchen Preisen ggf. weitere Rückkaufsangebote eintrudeln...

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Kommentar zu MBB SE

MBB ist nach der Übernahme des Kabel- und Pipeline-Verlegers Bohlen & Doyen (als Enkel) ebenfalls wieder erwacht. Zusammen mit der Tochter Friedrich Vorwerk bildet dieser den noch recht jungen Bereich der Netzinfrastruktur für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dieser macht in Zukunft 20% des MBB-Umsatzes aus. Damit diversifiziert MBB sein Beteiligungsportfolio, so dass der starke Überhang im Bereich Autozulieferer reduziert wird.

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