PLATOW Trend & Sentiment 2.0

PLATOW Medien GmbH

Performance

  • -11,4 %
    seit 27.04.2018
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

In diesem wikifolio soll eine von PLATOW Derivate selbst entwickelte Handelsstrategie auf den DAX in Form von ausgewählten ETFs, Anlagezertifikaten oder Hebelprodukten umgesetzt werden.

Die Strategie beinhaltet ein Punktesystem, das jeden Abend bestimmen soll, ob und wie wir uns beim DAX am nächsten Tag positionieren wollen. Die Positionierung soll zwischen Short, Flat, Long und gehebelt Long variieren können.

Geplant ist in der Regel, bei entsprechenden Signalen die Positionen morgens rund um den Börsenstart zu eröffnen oder zu schließen. Intraday-Trading ist in der Regel nicht vorgesehen.

Als signalgebende Indikatoren sollen grundsätzlich das Euwax-Sentiment der Börse Stuttgart, zwei gleitende Durchschnitte sowie ein selbst entwickeltes Modell zur Bestimmung der jeweiligen Trendphasen dienen.

Ziel des wikifolios ist eine langfristige Outperformance gegenüber dem DAX. Es soll nicht zwingend darum gehen, dieses Ziel jedes Jahr zu erreichen, sondern über einen längeren Zeitraum betrachtet. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFPLATOW03
Erstellungsdatum
27.04.2018
Indexstand
High Watermark
103,0

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

PLATOW Medien GmbH
Mitglied seit 21.11.2015
Der bereits 1945 gegründete PLATOW Brief ist der führende Wirtschafts- und Börsenbrief Deutschlands. Bedeutende Institutionelle und Privatanleger richten ihren Vermögensaufbau nach PLATOW-Empfehlungen aus. PLATOW Derivate fokussiert sich dabei auf den Markt für strukturierte Wertpapiere wie Zertifikate und Hebelprodukte. Ein erfolgreiches Musterdepot rundet diesen Spezialbrief aus dem Hause PLATOW ab. Sowohl das Dachwikifolio "Platow Trader Selection" als auch die wikifolios PLATOW Trend & Sentiment und PLATOW Trend & Sentiment 2.0 werden von unserem seit dem Start im Jahr 2004 verantwortlichen Redakteur von Platow Derivate verwaltet. Als CEFA-Investmentanalyst, Investmentspezialist für strukturierte Produkte (ISSP) und geprüfter Zertifikateberater (EDA) verfügt Thomas Koch über umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen im professionellen Börsenhandel. Weitere Informationen, unsere Kontakdaten und die Möglichkeit eines kostenlosen Probe-Abos finden Sie unter www.platow.de/wikifolio Hinweis zu unseren beiden "normalen" wikifolios: In beiden wikifolios handeln wir von der Grundidee her dieselbe Strategie auf den DAX. Einziger Unterschied ist, dass wir in den vom Regelwerk vorgegebenen "Hebel Long"-Phasen mit unterschiedlichen Hebelkräften investiert sind: Das wikifolio PLATOW Trend & Sentiment wird in diesen Phasen seit Mitte 2018 mit einem ZWEIFACH gehebelten Produkt agieren, das wikifolio PLATOW Trend & Sentiment 2.0 mit einem DREIFACH gehebelten Produkt.

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Schönen Guten Tag! Der DAX hält sich aktuell an seinen kurzfristigen Fahrplan, der durch den Abwärtstrend vorgegeben wird. Die jüngste Erholung fand gestern im Bereich der alten Tiefs bei rund 11000 Punkten zunächst einmal Ihr Ende. Aktuell notiert der Index schon wieder unter 10800 Punkten und scheint damit den Trend nach unten weiter fortzusetzen. 

 

Bei einem neutralen Euwax-Sentiment (6,25 Punkte) und einem aktiven Warnsignal der Trend-Indukatoren bleibt es in unseren wikifolio bei der „Flat“-Positionierung. Wir wünschen einen angenehmen Wochenschluss. 

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Allgemeiner Kommentar

Schönen Guten Morgen. Der DAX hat sich von seinen Tiefs in der Spitze rund 300 Punkte erholen können, steht aktuell wieder etwas tiefer bei 10930 Punkten. Bei einem auf 6,8 Punkte gefallenen Euwax-Sentiment ändert sich für uns vorerst nichts. Wir bleiben „Flat“ positioniert und wünschen noch einen schönen Tag!

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Allgemeiner Kommentar

Schönen Guten Morgen! Gestern fiel der DAX im Tief bis auf unter 10600 Punkte. Die Stabilisierung der US-Börsen nach kurzem Unterschreiten der jüngsten Tiefs im S&P 500 lässt die Optimisten aber schon wieder lauter werden. Demnach sollten wir das Tief zumindest in diesem Jahr hinter uns haben. Wir sind gespannt, ob es tatsächlich so kommt. Heute Vormittag jedenfalls kann sich der DAX etwas erholen. Aktuell notiert der Index bei gut 11700 Punkten, wobei noch keine echte Dynamik nach oben zu erkennen ist.

 

Das Euwax-Sentimemt ist gestern auf 7,21 Punkte gefallen und hat sich damit von der relevanten 9-Punkte-Marke wieder etwas entfernt. Wir bleiben daher vorerst weiter "Flat" positioniert und wünschen noch einen schönen Tag!

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Allgemeiner Kommentar

Schönen Guten Morgen. Gestern ist der DAX nach freundlichem Start (im Hoch ging es bis 10927 Punkte hoch) erneut eingebrochen. Nach einem Schlusskurs von 10788 Punkten fiel der Index nachbörslich auf 10680 Zähler. Zum Handelsende in den USA lagen die Taxen dann bei 10715 Punkten. Bezogen auf die offiziellen Schlusskurse im Xetra-Handel hat der DAX damit einen Wochenverlust von 4,2% erlitten. Seit unserem Ausstieg aus dem Markt am 4. Oktober ging es für den DAX jetzt schon um über 12% in den Keller.

 

Damit zeigt sich mal wieder, dass es gerade zur Reduzierung der Verlustrisiken extrem wichtig ist, mit einer "Börsenampel" oder irgendeinem anderen "Crash-Warnsystem" zu arbeiten. Natürlich kommt es dabei auch immer mal zu kleinen Fehlsignalen in normalen Korrekturphasen. Dafür vermeidet man die ganz großen Kurseinbrüche. Und die kosten richtig viel Geld, belasten die Psyche des Traders und lassen sich selbst bei eiserner Disziplin nur schwer wieder aufholen (nach 50%-Verlust muss man 100% Gewinn machen um auf 0 zu kommen!). Wir wissen nicht, wie weit die Korrektur noch reicht. Wir müssen uns darüber aber auch keine Gedanken machen, weil unser Regelwerk uns vorgibt, wann wir wieder einsteigen können. Und das dürfte noch einige Zeit dauern.

 

Möglich ist in Kürze allerdings ein Wechsel auf die Short-Seite. Dafür muss das Euwax-Sentiment zwei Tage in Folge über 9 Punkte steigen. Gestern lag der Wert bei 8,99 Punkten, so dass eine Umschichtung frühestens am Mittwoch erfolgen kann. Bis dahin bleiben wir zunächst "Flat" positioniert und halten weiter 100% Cash!

 

Spannend zu beobachten ist in dem Zusammenhang immer wieder, mit welchen Argumenten sich viele (gerade unerfahrene) Anleger und Trader eine baldige Wiederaufnahme des Aufwärtstrends an den Aktienmärkten herbeizureden versuchen. Letztendlich zählen an der Börse ausschließlich Angebot und Nachfrage und es gibt keine Gesetze, nach denen Aktien bei einem bestimmten KGV oder einer bestimmten Dividendenrendite oder nach einem bestimmten Kursverlust zwingend wieder steigen müssen. Dafür müssten sich erst mal entsprechend viele Käufer finden, die bereit sind auf diesem und dann auch höheren Niveaus zuzugreifen. Zwingen kann man die Käufer aber nun mal nicht. Hinzu kommt, dass ein Großteil der Umsätze mittlerweile von Computerprogrammen generiert wird. Und die handeln oftmals Trendfolgemodelle, was zunächst einmal (gerade nach zwischenzeitlichen Gegenbewegungen) für die Fortsetzung der bestehenden Trends spricht. Und aktuell haben wir an den Aktienmärkten überwiegend Abwärtstrends!

 

Bei der Bestimmung potenzieller Kurszielzonen kann die Charttechnik oftmals zumindest gute Indikationen geben (wobei es auch hier keine Gesetze gibt!). Typisch ist zum Beispiel, dass starke Bewegungen in eine Richtung irgendwann zu ca. 50% korrigiert werden, bevor es dann wieder in die ursprüngliche Richtung weitergeht. Wenn sich die Märkte an dieses Muster halten, dann ist nach unten immer noch reichlich Luft. Die im August 2011 gestartete Aufwärtsbewegung des DAX wäre zum Beispiel erst bei 9300 Punkten zu 50% korrigiert. Bei der großen, im März 2009 begonnenen Rally liegt die 50%-Korrekturmarke sogar erst bei 8600 Punkten. Vom aktuellen Niveau aus könnte der DAX damit noch mal 14 bis 20% fallen, ohne dass auf lange Sicht irgendetwas wirklich Dramatisches passiert wäre. In echten Crash-Phasen (meist verbunden mit einer Rezession, die wir auch sehr lange nicht mehr hatten...) bieten zudem selbst diese 50%-Marken oftmals keinen wirklichen Halt.

 

Um das Thema zu vervollständigen, werfen wir einen kurzen Blick auf die wichtigen US-Indizes. Deren potenzielle Zielmarken bei einer Ausweitung der Korrektur liegen im S&P 500 bei 1800 bzw. 2400 Punkten und beim Nasdaq 100 bei 4400 bzw. 5700 Punkten. Das würde Kursverluste zwischen 9 und 32% bzw. 14 und 34% bedeuten. All das wäre völlig normal und einfach nur die logische Folge der zuvor so massiv gestiegenen Kurse.

 

Die wurden gerade in den USA u.a. ausgelöst durch massive Aktienrückkäufe (Rekordvolumen in 2018!), die wiederum eine Folge der Steuererleichterungen der US-Regierung waren. Das wird sich in dieser Form nach den jüngsten Wahlergebnissen so schnell nicht wiederholen lassen. Zudem ist auch das über viele Jahre perfekte Umfeld des nachhaltig billigen Geldes aufgrund der gestiegenen Leitzinsen nicht mehr gegeben. Wobei sich das bei einer konjunkturellen Eintrübung in den USA schnell wieder ändern kann. Es bleibt auf jeden Fall spannend. Schaun mer mal, was passiert.

 

Wir wünschen ein erholsames Wochenende!

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