Low Volatility Paradox

Marcus Franke
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    seit 03.04.2019
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Handelsidee

Die Strategie "LOW VOLATILITY PARADOX" zielt darauf ab, sichere und konservative Aktien zu finden, die bei geringer Volatilität nach oben laufen. Das Aktien-Universum wird bei jedem Screening um die 50 % relativ schwächsten Aktien auf 52-Wochensicht reduziert. Damit wird die Börse als Frühwarnindikator genutzt, die potenzielle Probleme in den Geschäftsmodellen meist frühzeitig erkennt. Die 50 % relativ stärksten Aktien werden nach den Kriterien "Low-Volatility" (je geringer desto besser) und "Adjustierte Dividendenrendite" (je höher desto besser) gerankt. Die adjustierte Dividendenrendite setzt sich aus Dividendenzahlungen plus Aktienrückkäufen minus Kapitalaufnahmen zusammen. Die Renditen im Backtest seit 1999 sind sensationell. Im Durchschnitt wurde knapp 17 % Performance pro Jahr erzielt, was einer Outperformance von 11 Prozentpunkten gegenüber dem S&P 500 entspricht. Der maximale Drawdown betrug während der Finanzkrise nur 31 % !

Die Idee für dieses Portfoliokonzept stammt aus dem Buch "High Returns from Low Risk", wobei es uns mit einer simplen aber genialen Idee gelungen ist, die Rendite gegenüber der Strategie im Buch um 5 % Prozentpunkt pro Jahr zu verbessern. Im Untersuchungszeitraum seit 1999 beträgt die durchschnittliche Rendite der Originalstrategie aus dem Buch etwa 10 %, was immer noch deutlich stärker ist als der Gesamtmarkt, aber unser Regelwerk erzielte mit 15 % pro Jahr ein noch besseres Ergebnis.

Aus den 1000 höchstkapitalisierten Aktien werden die 500 der niedrigsten Performance auf 52-Wochensicht gestrichen. Wir wollen nur Aktien in Aufwärtstrends im Universum haben. Wir wollen schwache Aktien konsequent meiden
Die 500 verbleibenden Aktien ranken wir in 2 Ranglisten jeweils nach Gewinnrendite und Volatilität und führen diese dann in der finalen Rangliste zusammen.
Das Depot wird alle 3 Monate aktualisiert. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFTRNDFUSA
Erstellungsdatum
03.04.2019
Indexstand
High Watermark
103,7

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Marcus Franke
Mitglied seit 14.01.2019

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Yum Brands: Fast-Food-Kette überzeugt mit starkem Q2-Zahlenwerk und deutlichem Wachstum bei vergleichbaren Filialumsätzen

Der Fast-Food-Konzern mit seinen bekannten Filialketten KFC, Pizza Hut und Taco Bell konnte heute mit besser als erwartet ausgefallenen Q2-zahlen aufwarten und überzeugte dabei neben einem starken Konzerngewinn mit einem deutlichen Plus bei den vergleichbaren Filialumsätzen. Für die Aktie spricht die insgesamt starke Branchenstimmung, zumal Werte wie Chipotle Mexican Grill am 52-Wochenhoch rangieren. Übergeordnet profitiert man von steigenden Konsumausgaben, wobei man dank dem Ausbau des Delivery-Networks durch die Kooperation mit GrubHub gute Chancen hat, die vergleichbaren Umsatzerlöse weiter zu verbessern. Mit dem starken Zahlenwerk im Rücken sollte die Aktie heute gespielt werden und mit dem Breakout auf ein neues Jahreshoch die übergeordnete Trendfortsetzung einleiten!

Wie Yum Brands heute bekannt gab, lag der bereinigte Gewinn je Aktie mit 93 Cents deutlich über den Konsenserwartungen von 87 Cents. Bei den Umsatzerlösen auf Konzernebene wurde ein leichter Rückgang von 1,37 auf 1,31 Mrd. USD ausgewiesen, womit die Konsenserwartungen von 1,28 Mrd. USD jedoch übertroffen werden konnten. Sehr stark präsentierten sich die vergleichbaren Filialumsätze, die auf Konzernebene um 5% zulegen konnten, während der Konsens hier ein Plus von lediglich 3,1 % erwartet hatte. Überzeugend entwickelten sich vor allem die Same Store Sales bei KFC (+6%) und Taco Bell (+7%), während Pizza Hut erstmals seit geraumer Zeit mit einem Anstieg der vergleichbaren Filialumsätze von +2% aufwarten konnte. Im Anschluss bestätigte YUM Brands seine Jahresprognose, die ein bereinigtes EPS von mindestens 3,75 USD je Aktie vorsieht, wobei die Konsenserwartungen hier bei einem EPS von 3,82 USD liegen. 

Mit dem besser als erwartet ausgefallenen Q2-Zahlenwerk und der starken Entwicklung bei den vergleichbaren Filialumsätzen sollte unser Depotwert YUM Brands heute die mehrtägige Konsolidierung am 52-Wochenhoch nach oben auflösen und die Trendfortsetzung einleiten.

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Allgemeiner Kommentar

Merck & Co kauft innovatives Krebstherapieunternehmen für 1,0 Mrd. USD zu.

 

Der US-Pharmakonzern, der eine breite Palette an Medikamenten, Impfstoffen und biologischen Therapeutika entwickelt, hatte im Mai bekannt gegeben, das Privatunternehmen Peloton Therapeutics für rund 1,0 Mrd. USD in bar übernehmen zu wollen. Merck erhalte damit Zugang zu Pelotons molekularen Therapieanwendungen, die vor allem bei Krebspatienten und nicht-onkologischen Krankheiten Anwendung finden, teilte der Konzern mit. Dabei werde eine Merck-Tochter alle ausstehenden Peloton-Aktien übernehmen. Außerdem werden den Altaktionären zusätzliche Zahlungen von bis zu 1,15 Mrd. USD vertraglich zugesagt, sollten sich weitere Kandidaten aus der Produktpipeline als erfolgreich erweisen und vorgegebene Umsatzziele nach der Zulassung erreichen. Dieser Zukauf bekräftigt Merck`s strategische Ausrichtung auf neuartige Therapieformen, die auf außergewöhnlichen und innovativen Forschungsergebnissen basieren, betonte der Vorstand. Die gesamte Transaktion soll letztlich im 3.Quartal abgeschlossen werden.

Ungeachtet dessen laufen die Geschäfte bei Merck insbesondere dank der weiterhin starken Pharmasparte bestens. Allein im 1.Quartal kletterten die Erlöse um 8% auf 10,80 Mrd. USD. Ausschlaggebend für den Umsatzanstieg waren in erster Linie die im Quartal gestiegenen Verkäufe von Krebsmedikamenten und Impfstoffen. So konnte das zur Behandlung von Krebs eingesetzte Mittel Keytruda, beim Absatz um beachtliche 55% auf 2,3 Mrd. USD zulegen. Und dank des weiterhin so robusten Produktportfolios ist Merck auch ein zuverlässiger Dividendenzahler. Immerhin hat sich die Gewinnbeteiligung seit dem Ende der Finanzkrise von 1,52 USD kontinuierlich auf bis zuletzt 1,92 USD erhöht. Zwar schüttet der Pharmahersteller über 80% des Jahresgewinns an seine Anteilseigner aus, dennoch ergibt das nur eine Dividendenrendite von 2,7%. Die durchschnittliche adjustierte Rendite hingegen lag in den vergangenen 5 Jahren bei stattlichen 6,5%.

Der RTB - Low Volatility Index ist ein Aktien-Index, der bei der Auswahl der Indexkomponenten neben ausgeschütteten Dividenden auch Aktienrückkäufe und Kapitalerhöhungen berücksichtigt. Die 10 im Index enthaltenen Unternehmen zeichnen sich durch eine hohe adjustierte Dividendenrendite für den Aktionär und eine hohe adjustierte Dividendenrendite für das Gesamtunternehmen sowie eine Steigerung der Dividende in den vergangenen fünf und drei Jahren aus. Zudem wird auch eine niedrige Volatilität der Aktienrenditen bei der Indexauswahl mit einbezogen.

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