Qualität und Wachstum

Stephan Freund

Performance

  • +37,0 %
    seit 28.07.2017
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

In Aktien von Firmen, die eine hohe Qualität nach Fundamentaldaten mit starkem, anhaltendem Wachstum kombinieren, soll mittel- bis langfristig investiert werden.

In der Regel sollen deutsche Aktien aus den mittleren und kleineren Reihen gekauft werden, aber in Ausnahmefällen können auch Aktien von Large Caps oder Firmen aus dem europäischen Ausland in Betracht kommen.

Zur Aktienauswahl soll ein abgewandeltes Checkliste- und Punktesystem wie bei Susan Levermann verwendet werden ("Der entspannte Weg zum Reichtum"), aber mit mehr Gewicht auf Gewinnwachstum (nachhaltig und langfristig), und weniger auf charttechnischen Faktoren. Dadurch sollen handfeste, quantitative Kauf- und Verkaufskriterien ermittelt werden. Fundamentalkennzahlen sollen analysiert werden, um die finanzielle Solidität der Firmen zu schätzen, und die Entwicklung des Gewinns pro Aktie über Jahre hinweg soll betrachtet werden. Durch Bewertungskennzahlen wie KGV und PEG (KGV durch Gewinnwachstum) sollen aus meiner Sicht eher unterbewertete Firmen identifiziert und gekauft und überbewertete Firmen vermieden werden.

Der Anlagehorizont für eine einzelne Aktie soll in der Regel mehrere Monate bis mehrere Jahre sein, also auf kurzfristige Gewinne soll in der Regel nicht spekuliert werden.

Market-Timing soll nicht versucht werden, außer einem richtigen Bärenmarkt aus dem Weg zu gehen, weil es meiner Meinung nach viel wichtiger ist, die richtigen Aktien zu haben, als zu versuchen, den breiten Markt vorherzusagen.

Auf Konzentration der Aktienauswahl soll grundsätzlich gesetzt werden, um nur die aus meiner Sicht besten Ideen möglichst auszunutzen, d.h. es sollen nur circa 10 bis 20 Titel gleichzeitig gehalten werden. Die Gewichtung pro Aktie soll in der Regel, je nach geschätzter Chance des einzelnen Titels, zwischen etwa 5% bis maximal circa 20% variieren.

Weil, nach meiner Einschätzung, Erfolg an der Börse mehr davon abhängt, was man lässt, als was man tut, soll hier einiges ausgeschlossen werden: In der Regel keine Turnarounds, keine Übernahmekandidaten, keine Hot Stocks, keine Derivate, und keine vermeintlichen Schnäppchen. Nur langfristige Beteiligungen an soliden, wachstumsstarken Unternehmen sollen eingegangen werden.

Das Ziel soll sein, den breiten Markt zu schlagen (DAX, MDAX, TecDAX und SDAX). Um das nachvollziehen zu können soll hier regelmäßig einen Performance-Vergleich mit diesen Indizes veröffentlicht werden.

Es soll insgesamt angestrebt werden, einen nachhaltigen Wertzuwachs mit einem langfristigen Anlagehorizont (Monate bis Jahre) zu erzielen. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFW8CHSTUM
Erstellungsdatum
28.07.2017
Indexstand
High Watermark
140,4

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Stephan Freund
Mitglied seit 05.06.2017

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Das Börsenjahr 2018 war zum Abgewöhnen, aber, es sei denn 2019 kommt eine Krise vergleichbar mit der Finanzkrise vor zehn Jahren, es ist jetzt ein hervorragender Kaufzeitpunkt, und z.B. nach einer scharfen Rezession sieht es gerade nicht aus. Einige kluge Kommentatoren sind auch überzeugt, eine Baisse ist nicht in Sicht, z.B. Thomas Gebert im Aktionär oder Uwe Lang im Börse Online. Und, wie der Motley Fool vor kurzem erinnert hat, eine vergleichbare Korrektur findet im Schnitt alle vier Jahre statt. Viele deutsche Vorzeigefirmen sind momentan zu Ausverkaufspreisen zu haben: BASF, Covestro, Hannover Rück, Siltronic, Wacker Chemie, BMW (Vorzüge mit einer Rendite von 6,5%!) usw. Andere Firmen haben zuletzt Prognoseerhöhungen gemeldet, oder z.B. bei unserem unser Dauerfavorit Wirecard "für das kommende Geschäftsjahr 2019 eine starke Beschleunigung des Geschäfts". Wir bleiben voll investiert!

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Kommentar zu WIRECARD AG

Papier ist geduldig! Börse Online berichtet in der aktuellen Ausgabe, dass die Staatsanwaltschaft München (endlich) einen Strafbefehl gegen den Akteur hinter der Short-Attacke gegen Wirecard vor drei Jahren beantragt hat. Fraser Perring heißt der Betreiber hinter dem Zatarra-Bericht, der über angebliche Ungereimtheiten in der Bilanz von Wirecard berichtet hat. Man konnte schon damals als Beobachter fest davon ausgehen, wer hinter Zatarra steckt hatte über Options vor der Veröffentlichung im Februar 2016 auf einen Kurssturz gewettet.

Hier berichtet auch Reuters darüber: https://de.reuters.com/article/deutschland-wirecard-zatarra-idDEKBN1O91TG

Es soll nicht unerwähnt bleiben, Wirecard hat zuletzt am 20.11. für 2019 ein Gewinnwachstum von 42% prognostiziert!

https://boerse.ard.de/aktien/wirecard-gibt-peilung-fuer-2019-100.html

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Kommentar zu WIRECARD AG

Markus Braun heute im Handelsblatt zu Short-Attacken auf seine Firma: Es gab solche Fälle aber auch bei anderen Unternehmen, beispielsweise bei Ströer oder Pro Sieben Sat 1. ... Wir haben auch nie ein Geschäft dadurch verloren.

Der Mann kennt sich an der Börse aus! Unbedingt Lesenswert:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/markus-braun-im-interview-wie-der-wirecard-chef-100-milliarden-euro-boersenwert-erreichen-will/23139910.html

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Kommentar zu WIRECARD AG

Heute wird Wirecard zum ersten Mal im Dax gehandelt! Das ist für uns erstmal eine schöne Bestätigung unserer Einschätzung der Aktie. Sie war nämlich von Anfang an in diesem Wikifolio übergewichtet. Zusammen mit dem Aufstieg in den Dax und der Verdrängung der Commerzbank im gleichen Zug gab es zuletzt viel Aufmerksamkeit für die Firma, aber wer erinnert sich dabei noch an die dramatische Short-Attacke vom Februar 2016? Eine Analyse mit Vorwürfen über Bilanzmanipulation und Umsatzbetrug wurde von einem Posten namens Zatarra veröffentlicht und die Aktie ist daraufhin um circa 25% abgestürzt. Da handelt es sich vermutlich um Kursmanipulation, wo mit bewussten Falschmeldungen auf dem Weg nach unten und dann im Handumdrehen auf dem Weg wieder nach oben verdienen. Aber auch ein Jahr später hat das Manager Magazin einen angeblich dubiosen Posten von €250 Mio. in der Bilanz der Firma entdeckt, was die Aktie um ca 8% auf Talfahrt geschickt hat. Eine Zusammenfassung gibt es hier. CEO Markus Braun hat als starkes Zeichen der Zuversicht immer wieder bei solchen Ereignissen mehr eigenes Geld in die Firma gesteckt. Wirecard ist vielleicht für solche Spekulationen anfällig, weil ihr Geschäft (Acquiring) sich im finanziellen Zwischenraum zwischen Online-Händler und Kartenfirma oder Bank abspielt. Mit circa 227.000 Geschäftspartner von bestimmt unterschiedlicher Qualität und vielen in Asien mit anderen Rechnungsvorschriften gibt es das Potenzial in unschönen Geschichten verwickelt zu werden. Die nächste Short-Attacke gegen Wirecard könnte kommen! Anleger sollten die Möglichkeit im Auge behalten, dabei nicht in Panik verfallen, und die Glaubwürdigkeit der Information hinterfragen. Bei Wirecard waren solche Ereignisse immer beste Gelegenheiten zum Nachkaufen.

 

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