Alexander Gersunde

  • shuntifumi
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Value Investor und Finanz-Blogger zu den Themen Börse, Wirtschaft und Finanzen https://www.PURE-SHORES.de T r a c k – R e c o r d Performance im Vergleich zum DAX: Stichtag ................ DAX ......... wikifolio ............ DAX ............ wikifolio 15.03.2016 ........ 9.933,85 ...... 100,00 ...... +/- 0,00 % ...... +/- 0,00 % 31.12.2016 ...... 11.481,06 ...... 113,42 ....... + 15,58 % ....... + 13,42 % 31.12.2017 ...... 12.917,64 ...... 133,18 ....... + 12,51 % ....... + 17,42 % 31.12.2018 ...... 10.558,96 ...... 121,21 ........ - 18,26 % ........... - 8,99 % 10.05.2019 ...... 12.059,83 ...... 122,34 ....... + 14,21 % .......... + 0,93 % Total .................................................................... + 21,40 % ........ + 22,34 % Ü b e r _ m i c h Mein Interesse für die Börse kam im Zusammenhang mit meiner Ausbildung zum Steuerfachangestellten im Jahr 2005 auf. Ich erhielt dort bereits von Beginn an einen Einblick in die unterschiedlichsten Branchen. Mein Börsenwissen war zu diesem Zeitpunkt jedoch ziemlich rudimentär. In meinen 12 Schuljahren kam das Thema jedenfalls überhaupt nicht vor, was sich während der 3 Berufsschuljahre auch nicht ändern sollte. Also kaufte ich mir damals regelmäßig die Zeitschrift „FOCUS-MONEY“ und las diese während der täglichen Bahnfahrten sehr interessiert. Auf Basis der gesammelten Informationen und der dortigen Empfehlungen sollten im Juli 2008 dann auch die ersten beiden Aktienkäufe folgen. Dabei handelte es sich um die DAB Bank und Arquana. Glücklicherweise habe ich beide Titel noch im selben Jahr wieder verkauft. Denn, Arquana hatte etwa 4 Monate nach dem Verkauf Insolvenz angemeldet, bei der DAB Bank hätte ich selbst bei der Übernahme durch BNP Paribas im Jahr 2015 noch weniger Geld bekommen, als bei meinem Verkauf im Jahr 2007. Den Kauf der Zeitschrift stellte ich dann zeitnah ein. Ich merkte, dass, wenn ich gezielt investieren möchte, ich mir meine eigenen Gedanken machten musste. So probierte ich um Laufe der Jahre unterschiedliche Ansätze und las viele Bücher. Anfangs eher populärwissenschaftliche Klassiker von Größen wie Warren Buffett, André Kostolany, Peter Lynch, Jim Rogers etc. Später dann überwiegend wissenschaftliche Literatur und Lehrbücher, insbesondere zum Thema Unternehmensbewertung und Massenpsychologie. Man konnte mich aber auch abseits des Wohnzimmers schon auf dem Börsentag in Dresden oder der deGUT („Die Deutschen Gründer- und Unternehmertage“) antreffen. Mit dem Thema Money-Management habe ich mich auch intensiv befasst, inzwischen hat sich bei mir jedoch die Erkenntnis durchgesetzt, dass feste Stoppkurse etc. nur dann Sinn machen, wenn man nicht versteht, worin man investiert. Bei meinen Investments verzichte ich daher gänzlich auf die Verwendung von Stopp-Loss-Orders, da zufällige Marktschwankungen, oft ausgelöst durch eben jene massenhaft ausgelösten Orders, für mich keinen Sinn machen. Ich verwende diese lediglich vereinzelt zum gezielten Ausstieg. Ich befasse mich sehr intensiv mit den Unternehmen, in die ich investiere, um mir einen Eindruck davon zu verschaffen, welchen Wert dieses Unternehmen aus meiner Sicht hat. Daher mache ich mein Handeln nicht davon abhängig, wie sich der (Börsen-)Preis – nicht der (Unternehmens-)Wert – ändert. Warum sollte ich eine 1-Euro-Münze verkaufen, nur weil ich heute nur 50 Cent dafür bekomme? Ich denke, man sollte in diesem Fall eher noch mehr Münzen kaufen und abwarten, bis einem wieder 1 Euro (oder mehr) dafür geboten wird. Rückblickend betrachtet bin ich wohl schon immer ein eher rationaler Fundamentalist bzw. Value-Investor, der eher abseits des Mainstreams nach Unternehmen sucht, die gerade nicht in Mode sind. Ich investiere meist in sogenannte „Turnaround“-Kandidaten. Wobei ich hier begrifflich in zwei Kategorien unterscheide. Einmal die „echte“ Turnaround-Kandidaten, hierzu zähle ich die Unternehmen, die wirtschaftliche Schwierigkeiten haben und erst wieder auf Rendite getrimmt werden müssen und die „Kurs“-Turnaround-Kandidaten, die im Prinzip gar keine wirtschaftlichen Schwierigkeiten haben, sondern lediglich an der Börse so abgestraft wurden, als würde die Welt bald untergehen. Letztere sind mir natürlich am Liebsten, jedoch konnte ich bisher nur sehr selten eine solche Chance ausfindig machen. Im Laufe der Jahre hat sich so ein Pool von aktuell etwa 130 Unternehmen angesammelt, die ich in Abhängigkeit von der Attraktivität des aktuellen Börsenkurses dann gerade mehr oder weniger intensiv beobachte. Hierzu habe ich eine eigene Bewertungsmatrix entwickelt, um mich selbst zu disziplinieren und Fehlentscheidungen bestmöglich zu vermeiden. Allgemein meide ich Finanztitel und die (deutsche) Autobranche sowie aus ethischen Gründen Tabakkonzerne und die Rüstungsindustrie. Wesentliches Kriterium für den Kauf einer Aktie ist immer, dass der Kurs deutlich unter dem von mir als fair erachteten Unternehmenswert liegt. Mein Anlagehorizont ist dabei grundsätzlich langfristig. Daher verwende ich auch bewusst den Begriff investieren. Mein Depot enthält dabei in der Regel zwischen 5 und 10 Unternehmen. Dabei handelt es sich ausschließlich um Aktien. Langfristig verfolge ich zwei Ziele. Ich möchte eine Outperformance gegenüber dem DAX erzielen und ich versuche eine gewisse Unabhängigkeit vom Gesamtmarkt zu wahren. Letzteres ist natürlich immer schwierig. Ich meine damit nicht, gegen den Markt zu spielen. Ich möchte lediglich gewisse Marktrisiken nicht in meinem Depot haben, die sich z.B. aus rein regelbasierten Vermögensumschichtungen in großen Indizes ergeben. Andernfalls könnte ich mir den ganzen Aufwand schließlich sparen und selbst in einige ETF’s investieren. Der DAX soll als Referenz dienen, da auf absehbare Zeit von überwiegend deutschen Titeln im Depot ausgegangen werden kann. Inzwischen hat sich das Thema Börse zu einer richtigen Leidenschaft entwickelt. Nach dem Abschluss meines (betriebswirtschaftlichen) Studiums, welches mich in Bezug auf das Thema Börsen-Wissen übrigens auch nicht sonderlich weiterbrachte, entdeckte ich dann eher zufällig die wikifolio-Plattform. Auch weil ich mich schon früher mit der Frage befasst hatte, was es denn bräuchte, um einen Fonds aufzulegen. Jedenfalls fand ich die Idee, seine Investmentstrategie mit anderen Interessierten zu teilen, sehr interessant. H i n w e i s e Interessenkonflikte: Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auch privat im Besitz von Aktien oder sonstigen Finanzinstrumenten der hier behandelten Gesellschaften sein kann. Rechtliches: Alle Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und sollten nicht als Empfehlung, Angebot oder Aufforderung verstanden werden, die genannten Wertpapiere zu kaufen oder zu verkaufen. Sie ersetzen nicht die persönliche Beratung. Mit der Erstellung der Inhalte bin ich nicht als Anlageberater tätig. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte immer auf der Grundlage eines individuellen Beratungsgesprächs erfolgen. Alle Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen nicht kopiert oder an andere Personen verteilt werden. Eine Verwendung außerhalb der Grenzen des Urhebergesetzes erfordert mein Einverständnis. show more

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