THE TRA.DESK A DL-,000001

WKN
A2ARCV
ISIN
US88339J1051
  • Equities
  • Equities USA
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283.450 EUR Sell

286.250 EUR Buy

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2020-06-03 07:32 amLang & Schwarz
  • Close / Open 284.850 / 284.850
  • High / Low (1 day) 284.850 / 284.850
  • High / Low (1 Year) 302.125 / 126.300
  • 1 Week +4.5 %
  • 1 Month +6.7 %
  • 1 Year +59.8 %

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The Trade Desk wird in das wikifolio aufgenommen.

TDD könnte eine Plattform der Zukunft werden, weil TDD eine Software entwickelt die Programmatic Advertising ermöglicht. Programmatic Advertising ist das programmatische, algorithmen-gesteuerte und stark automatisierte Ausspielen von Werbung an die richtige Zielgruppe. Google tut es (in den Suchergebnissen und auf YouTube), LinkedIn tut es und facebook tut es - deshalb kommt es uns als Endkonsument nicht als so besonders neuartig vor.

Allerdings ist diese Art des Ausspielens von Werbung einfach, wenn man die Werbung nur innerhalb eines Walled Gardens ausspielt, den man komplett beherrscht. Schwierig wird es, wenn man 1. verschiedene Marktteilnehmer zusammen bringen muss und 2. Kanäle bespielen will, die sich eigentlich - technisch gesehen - gar nicht für one-to-one Kommunikation, z.B. TV, Radio oder Podcast eignen. Diese Medien sind seit jeher auf eine one-to-many Kommunikation ausgerichtet - eben weil es technisch gar nicht anders möglich war. Das bedeutete aber immer auch hohe Streuverluste beim Ausspielen der Werbung.

Programmatic Advertising verspricht das zu ändern. Dabei werden Massenmedien "programmierbar". Der Werbetreibende kann definieren, dass er z.B. über TV eine ganze bestimmte Zielgruppe erreichen will. Die Werbeplätze werden dann im Auktionsverfahren an den Meistbietenden verkauft - ganz wie bei Google und Konsorten - nur eben in einem offenen Ökosystem.

Was heißt "offen"? Gucken wir uns das mal nur für TV an. Folgende Stakeholder gibt es:

  1. einen Werbetreibenden z.B. Coca Cola,
  2. eine Media-Agentur, die die Werbung für eine bestimmte Zielgruppe platzieren soll,
  3. einen nachfrage-seitigen Broker für Werbeplätze,
  4. einen Marktplatz über den die jeweiligen Broker die Preise verhandeln,
  5. mehrere angebots-seitige Broker, z.B. die Verkaufsabteilungen von verschiedenen TV-Sendern,
  6. das Ad-Network, das die gebuchte Werbung an die angeschloßenen Geräte ausspielt,
  7. die Geräte-Hersteller, die ihre TVs zu "Connected TVs" machen und ein automatisiertes Ausspielen von Werbung überhaupt erst ermöglichen,
  8. die Data-Manager, die Informationen über den Konsumenten erheben, zusammenführen und als adressierbares Paket zur Verfügung stellen,
  9. sowie natürlich letztlich den Konsumenten und Empfänger der Werbung.

Diese komplexe Stakeholder Landschaft ist historisch gewachsen, eben weil keiner der Stakeholder aus der "alten Welt" seine Position aufgeben wollte, gleichzeitig aber der Bedarf nach digitaler, programmatischer Werbung gestiegen ist.

Und hier setzt TDD an.

Einer der Gründer, Jeffrey Green, ist ebenfalls noch an Bord und hat eine starke Vision vom Zielbild für TDD. Früher hat er schon mal ein AdTech Unternehmen gegründet und an Microsoft verkauft. Nach Ablauf der Vesting-Periode, bzw. nach einigen Jahren, hat er Microsoft dann verlassen und TDD gegründet.

Insofern ist TDD für mich ein extrem spannender Plattform-Kandidat.

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Im Gegensatz z.B. zu Twilio, die ihr Wachstum im letzten Quartal sogar noch beschleunigen konnten, ist The Trade Desk, wie von mir erwartet, stark von der Kürzung der Marketing-Ausgaben der Kunden betroffen

Gegen Ende April ist der Umsatz laut CEO Jeff Green im Vergleich zum Vorjahr "im hohen Zehnerbereich" zurückgegangen, d.h. also um 16-19%. Das sei aber schon eine "graduelle Verbesserung" im Vergleich zu der Zeit ab Mitte März, als es also noch schlechter lief.

Ich denke man muss davon ausgehen, dass The Trade Desk in diesem Jahr nur ein sehr schwaches Wachstum, vielleicht auch eine Stagnation aufweisen wird. Insofern waren meine Beweggründe, in der Corona-Krise nicht mehr auf The Trade Desk zu setzen, richtig. Dass die Aktie aktuell dennoch wieder auf ihrem Allzeithoch notiert, grenzt fast an ein Wunder. Ich denke 2 Faktoren spielen hier zusammen:

1. Die Q1-Zahlen sahen mit 33% Wachstum bisher nicht so schlecht aus. Das wird im Jahresverlauf aufgrund der starken Verschlechterung ab Mitte März aber nicht so bleiben. 
2. Es gibt, wie in vielen Bereichen, einen Trend zur Digitalisierung. Genauso wie Online-Shopping weniger leidet als Offline-Shopping, ist es auch mit der Werbung. Digitale Werbung kann viel besser auf den einzelnen User zugeschnitten werden als herkömmliche Werbung "mit der Gießkanne", wie sie durch Plakate oder Fernsehwerbung angeboten wird. Darüber hinaus lässt sich die Wirksamkeit viel präziser messen. Diese beiden Aspekte führen dazu, dass die aktuell sehr sparsamen Werber stärker auf digitale Werbeformate setzen, wie TTD sie anbietet. TTD leidet daher zwar, aber weniger als die klassischen Werbeplattformen. 

Insgesamt kann ich mir dennoch nicht vorstellen, dass TTD sich in diesem Jahr bei den aktuellen Kursen behaupten kann, wenn das Wachstum fast auf 0 fällt und das EV / Sales bei über 20 liegt. TTD ist ein zyklisches Unternehmen, und diesen Aspekt sehe ich aktuell nicht (mehr) eingepreist

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