iLoveTradingDE Sentiment Trading

Mario Aurich

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Trade Idea

Wie der Wikifolio Name schon erahnen lässt, handet es sie hier um eine Sentiment Strategie.

Gehandelt wird hier der Deutsche Aktienindex (DAX) als Long & Short ETF.

Zur Sentiment Theorie: Wenn viele Anleger optimistisch sind, haben sie bereits investiert. Dann bleiben wenige übrig, die noch kaufen und so die Kurse in die Höhe treiben könnten.

Umgekehrt gilt: Wenn die Anleger pessimistisch sind, sind sie mehrheitlich nicht investiert. Dann können nur noch wenige verkaufen und damit die Kurse drücken. 

Anlagehorizont: Je nach Marktlage, über mehrere Tage, Wochen und hin und wieder auch mal über Monate. show more
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Master data
Symbol
WFXXXSENTI
Date created
2019-01-09
Index level
High watermark
108.8

Rules

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Investment Universe

Trader

Mario Aurich
Registered since 2016-07-18

Decision making

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DAX testet alten Widerstand - Geldpolitik nimmt wieder Fuß vom Gas

Es wird jetzt doch keine Senkung des Reservesatzes durch die chinesische Notenbank geben. Nachdem die jüngsten umfangreichen Liquiditätsmaßnahmen bereits halfen, das Wachstum zu stützen, will man es in Peking mit Geldgeschenken nicht übertreiben. Dieser Stil dürfte der neue Tonfall der Notenbanken werden. Nach der starken Aktienrally könnten sie zunehmend darauf hinweisen, dass sich die makroökonomische Datenlage aufgehellt habe. Zwar sei die Stützung der Märkte mit lockerer Geldpolitik weiter notwendig, aber auf zusätzliche Geldgeschenke dürfe die Börse in den kommenden Monaten nicht mehr hoffen.
 
Der Deutsche Aktienindex hat heute die Chance, die Marke von 12.110 Punkte und den dort liegenden alten starken Widerstand als neue Unterstützung zu testen. Man darf gespannt sein, ob hier wieder genug Käufer stehen, die bereit sind, dort schon wieder zu kaufen. Wenn nicht, dürfte der Ausflug darüber nur von kurzer Dauer gewesen sein.  
 
Das Beige Book, also der Wirtschaftsbericht der lokalen Bezirke der amerikanischen Notenbank, zeigt für Ende März und Anfang April ein moderates Wachstum der US-Wirtschaft. Einige berichteten sogar über eine leichte Beschleunigung. Also wie in China sehen wir auch in den USA zuletzt wieder eine leichte Verbesserung der konjunkturellen Lage. Von daher wird es auch seitens der Federal Reserve in Zukunft nicht mehr notwendig sein, die Märkte mit immer neuen geldpolitischen Zusagen bei Laune zu halten. 

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DAX am Widerstand angekommen - China sendet starkes Signal an die deutsche Wirtschaft

12.110 Punkte sind im Deutschen Aktienindex aus technischer Sicht jetzt der Widerstand, den es gilt zu überwinden, um weiteres Potenzial in Richtung 12.500 Punkte freizusetzen. Helfen könnten dabei die heute veröffentlichten Zahlen aus China. Die Wirtschaft ist im ersten Quartal um 6,4 Prozent gewachsen und lag damit über den Erwartungen. Ebenso konnten der Einzelhandel und die Industrieproduktion mit ihren Zahlen überzeugen.
 
Das ist genau das, worauf die Anleger in Frankfurt jetzt hoffen. Wenn es in den USA und China konjunkturell wieder aufwärts geht, dann vollzieht das die deutsche Wirtschaft normalerweise mit einer zeitlichen Verzögerung von gut einem Quartal nach. Und so setzen die Anleger auf eine Steigerung der Unternehmensgewinne im zweiten Halbjahr auch hierzulande. Das treibt die Kurse weiter nach oben.

An der Wall Street wurde gestern der Chipsektor beflügelt, nachdem der Chiphersteller Qualcomm einen Patentstreit mit Apple beigelegt hatte und die Aktie kräftig zulegen konnte. Die vorgelegten Quartalszahlen der anderen Unternehmen fielen eher gemischt aus. Aber die Messlatte für die derzeit laufende Berichtssaison liegt so tief, dass es insgesamt ein Leichtes sein dürfte, die Erwartungen zu übertreffen. 

Und die Zentralbanken wiegen die Bären in den Schlaf. Sie legen eine ungeahnte Lockerheit an den Tag. Wir könnten durchaus die Situation erleben, in der die Notenbanken mit immer neuen Zusicherungen die Kurse immer weiter nach oben treiben. Das geldpolitische Argument ist noch nicht langweilig geworden. Anleger hören es immer wieder gerne, dass die Geldpolitik den Zeitpunkt neuer Straffungen immer weiter in die Zukunft verschiebt. // Jochen Stanzl

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DAX lässt die 12.000 hinter sich - Drehbuch für weiter steigende Kurse ist geschrieben

An der Börse ist das Drehbuch für weiter steigende Kurse geschrieben und wird seit dem Jahreswechsel ohne große Veränderungen Tag für Tag aufgeführt. Es lebt die Hoffnung auf ein Abkommen in den Handelsgesprächen zwischen China und den USA. Genau wie die Hoffnung, dass die US-Notenbank die Zinsen in diesem Jahr nicht weiter anheben wird und die Europäische Zentralbank vor Sommer 2020 nicht an der entsprechenden Schraube drehen wird. Und es gibt die Hoffnung, dass sich die Unternehmensgewinne wieder erholen. Hoffnung ist die Triebfeder der aktuellen Aufwärtsbewegung.

Der Deutsche Aktienindex macht es heute Morgen der Wall Street nach und springt über das Hoch der vergangenen Woche. Von hier aus kann es weitere 500 Punkte hoch gehen, wenn sich der Markt darüber hält. Technisch sieht für den Moment alles sauber aus. Eine gute halbe Stunde nach Eröffnung flirtet der Markt schon mit der Marke von 12.100 Punkten.

Die laufende Berichtssaison wird zur Bewährungsprobe für diejenigen spekulativ orientierten Profis, die auf die oben erwähnten Hoffnungen nichts geben und darauf setzen, dass irgendwann die Ernüchterung über ausbleibende Fakten die Kurse einbrechen lässt. Bleiben hier aber große Enttäuschungen aus und übertreffen einzelne Schwergewichte die tief gesteckten Erwartungen, kann der Gesamtmarkt schnell weiter nach oben laufen, was den Leerverkäufern die Schweißperlen auf die Stirn und am Ende weitere Verluste bescheren würde. Heute legen United Health, Johnson & Johnson und die Bank of America ihre Zahlen vor, alles drei keine Leichtgewichte im Dow Jones.

Auch in China setzt man jetzt darauf, dass die geldpolitischen Stützen der Zentralbanken zu einer Erholung führen – immerhin haben sich die Eröffnungen von Aktiendepots der Chinesen im März gegenüber Februar verdoppelt. // Jochen Stanzl

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DAX wird vom Euro ausgebremst - Rezessionsangst noch nicht ganz vom Tisch

Der Euro legt wieder zu. Das bremst den Deutschen Aktienindex aus und lässt ihn einmal mehr hinter der Wall Street zurückbleiben. Die Gemeinschaftswährung konnte trotz der geldpolitischen Lockerungssignale der Europäischen Zentralbank in der vergangenen Woche eine wichtige Unterstützung zum Dollar verteidigen und steigt seitdem wieder. Das ist der Grund, warum dem DAX noch nicht das gelang, was der S&P 500 an der Wall Street bereits geschafft hat. Der US-Markt ist nach den unerwartet starken Zahlen der Großbank JP Morgan am Freitag bereits über die im Verlauf der Woche erreichten Hochs gestiegen.

Übergeordnet steht an der Börse immer noch die Frage im Raum, ob die Weltwirtschaft droht, in eine Rezession abzurutschen oder nicht. Nach zahlreichen enttäuschenden Konjunkturdaten wurde oft die Zinsstrukturkurve am amerikanischen Rentenmarkt als Indikation angeführt. Tatsächlich hat sich diese Terminkurve noch nicht invertiert. Wenn man den Zinsabstand zwischen zwei und zehn Jahren Laufzeit betrachtet, blieben die längerfristigen Renditen in den vergangenen Monaten noch über denen der Kurzläufer. Die Märkte sind nur deshalb nervös geworden, weil sich die Kurven mit noch kürzeren Zeitabständen bereits invertiert hatten.

Das eigentliche Rezessionssignal hat es aber niemals gegeben. Und daher ist jetzt die Hoffnung, dass die scharfe geldpolitische Kurskorrektur der Federal Reserve dazu führt, dass sich die Terminkurve auf absehbare Zeit nicht mehr invertieren wird. Der Abstand zumindest hat sich seit Dezember wieder mehr als verdoppelt, was für eine Bodenbildung sprechen könnte. Die Situation sollte aber auch deshalb weiter genau beobachtet werden, da sich die Terminkurve in den USA seit dem Zweiten Weltkrieg achtmal invertierte und jedes Mal folgte darauf eine Rezession. Die größte Gefahr für die derzeitige Rally an den Aktienmärkten ist, dass der Zinsabstand jetzt wieder kleiner wird. // Jochen Stanzl

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