iLoveTrading - Sentiment Trading

Mario Aurich

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Trading Idea

Wie der Wikifolio Name schon erahnen lässt, handet es sie hier um eine Sentiment Strategie.

Gehandelt wird hier der Deutsche Aktienindex (DAX) als Long & Short ETF.

Zur Sentiment Theorie: Wenn viele Anleger optimistisch sind, haben sie bereits investiert. Dann bleiben wenige übrig, die noch kaufen und so die Kurse in die Höhe treiben könnten.

Umgekehrt gilt: Wenn die Anleger pessimistisch sind, sind sie mehrheitlich nicht investiert. Dann können nur noch wenige verkaufen und damit die Kurse drücken. 

Anlagehorizont: Je nach Marktlage, über mehrere Tage, Wochen und hin und wieder auch mal über Monate. show more
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Master data
Symbol
WFXXXSENTI
Date created
2019-01-09
Index level
High watermark
110.5

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Investment Universe

Trader

Mario Aurich
Registered since 2016-07-18

Decision making

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DAX steigt schon wieder - Keine Zeit für eine Korrektur

Gestern standen sofort wieder Käufer bereit, die nach fast 300 Punkten Minus im Deutschen Aktienindex bei Aktien zugriffen und so für eine starke Umkehrbewegung sorgten. Das Ganze setzt sich heute Morgen fort, nachdem auch an der Wall Street die Optimisten die Oberhand behielten und die Kurse gar nicht erst stärker korrigieren ließen. Es ist das typische Verhalten eines Bullenmarktes – nach scharfen, kurzen Einbrüchen steigen die Kurse weiter. Im DAX ist die Hoffnung auf neue Jahreshochs über 12.450 Punkten nach nur einem Tag schon wieder zurückgekehrt.

Wie viel Verhandlungstaktik steckte im Tweet von US-Präsident Trump – das dürfte die große Frage auf dem Parkett bleiben. US-Finanzminister Mnuchin sagte noch in der Nacht, dass das Weiße Haus von neuen Strafzöllen gegen China absehen werde, wenn die Gespräche zurück in gewohnte Bahnen fänden. Heute Morgen nun sorgt die Nachricht für gute Stimmung, dass der chinesische Vizepräsident Donnerstag und Freitag in Washington sein wird. Seine Teilnahme an den Gesprächen bringt die Hoffnung zurück, dass der Druck Trumps fruchtet und ein Handelsabkommen geschlossen werden kann. Der Donnerstag wird mit der Frage, ob ein Deal am Ende steht oder fällt, zum alles entscheidenden Tag an den Börsen. 

Eines steht auf jeden Fall fest: Ohne ein Abkommen und mit neuen Strafzöllen wird es schwer, die Hoffnung auf eine zweite bessere Jahreshälfte in der Weltwirtschaft und bei den Unternehmensgewinnen an den Märkten am Leben zu halten. Bislang ist eine konjunkturelle Erholung noch nicht wirklich zu sehen, sie fußt fast ausschließlich auf psychologischen Faktoren, die sich schnell wieder ins Gegenteil verkehren können, wenn sich das Umfeld ändert. 

Technisch betrachtet - und das ist der Optimismus der Wall Street - wurde im S&P 500 gestern das alte Rekordhoch aus dem Januar 2018 getestet. Solange der Markt über 2.877 Punkten bleibt, ist dies eine Verhaltensänderung gegenüber Herbst vergangenen Jahres, wo er darunter fiel, eine Bullenfalle vervollständigte und dann in den Ausverkaufsmodus überging. // Jochen Stanzl

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DAX tiefrot zu Wochenbeginn - Ein Kartenhaus fällt zusammen

Es ist wieder einmal ein Tweet des US-Präsidenten, der die Börsen ins Wanken bringt. Auf Twitter verkündete Donald Trump seine Unzufriedenheit über die Geschwindigkeit der Handelsgespräche mit China. Und damit wackelt jetzt das, was man den Finanzmärkten bislang nahezu täglich als etwas verkaufen wollte, was sehr gute Fortschritte macht. Die Stimmung auf chinesischer Seite ist so angeschlagen, dass sich der Vizepräsident Medienberichten zufolge jetzt sogar überlegen soll, ob er seine geplante Reise nach Washington in dieser Woche antritt und wenn, dann nur verkürzt.
 
Chinas Wirtschaft und der weltweite Aktienmarkt haben sich in den vergangenen Wochen erholt. Mit diesem Sicherheitspuffer scheint der US-Präsident jetzt wieder hausieren zu gehen. Und zwar in der Gestalt, dass er die bereits tot geglaubte Schock- und Drohgebärdenpolitik des vergangenen Jahres wieder aufleben lässt. Dass sich Chinas Wirtschaft erholt hat, zeigt auch der privat berechnete Caixin-Einkaufsmanagerindex, der bei 52,7 lag, der für die Dienstleistungen sogar bei 54,5 Punkten. Damit kamen beide Werte über den Erwartungen heraus. Aber das interessiert an der Börse heute niemanden.
 
Das andere Thema, was auf dem Parkett diskutiert wird, sind die Flugzeugträger, die auf dem Weg in die Straße von Hormuz sind. US-Sicherheitsberater Bolton meinte heute Morgen, dass jegliche Aktionen des Iran gegen die USA und seine Verbündeten mit einer klaren Antwort quittiert würden. 
 
Das alles sorgt insgesamt dafür, dass die Risikobereitschaft der Anleger mit einem Schlag zurückgeht. Bislang trug die Hoffnung auf eine Erholung des Gewinnwachstums in den Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte die Kurse immer weiter nach oben. Mit anhaltenden Spekulationen um ein Scheitern der Handelsgespräche und zunehmenden geopolitischen Spannungen könnte sich diese Hoffnung in den kommenden Wochen ganz schnell wieder zerschlagen und die Aktienkurse noch ein ganzes Stück weiter runterbringen.  

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DAX kommt nicht mehr weiter - Intel und 3M machen Strich durch die Rechnung

Intel kassierte gestern seine Ziele und nährte damit die Zweifel, ob es tatsächlich eine Nachfrageerholung für Chips außerhalb des 5G-Mobilfunkstandards geben wird. 3M nahm seine Jahresziele ebenfalls zurück. Mit Intel und 3M haben also zwei große Unternehmen denjenigen einen Strich durch die Rechnung gemacht, die für die zweite Jahreshälfte schon wieder eine Belebung der Konjunktur und ein steigendes Gewinnwachstum erwarten. 
 
Im vergangenen Jahr lag der Gewinnanstieg im S&P 500 Index bei 22 Prozent. In diesem Jahr bleiben, wenn es gut läuft, gerade einmal drei Prozent übrig. Man sollte sich als Anleger jetzt nicht von der kurzfristigen Freude darüber blenden lassen, dass tief gesteckte Erwartungen übertroffen werden. Am Ende vom Tag müssen im Gesamtjahr höhere Gewinne in den Büchern stehen, um die vorgelaufenen hohen Bewertungen am Aktienmarkt zu rechtfertigen. 
 
Um die aktuelle Rally am Leben zu halten, braucht es deshalb immer noch bessere Nachrichten. Weder die Quartalszahlen geben das wirklich her, noch ist damit zu rechnen, dass die Geldpolitik über das bereits Gesagte hinausgehende Zusagen machen wird. Das sieht man auch an der Tatsache, dass die chinesische Notenbank Marktgerüchten über eine weitere Reservesatzsenkung bereits eine Absage erteilte. 
 
Die Märkte müssen jetzt mit dem zurechtkommen, was sie haben, wobei die Erwartungshaltung gestiegen ist, da die Kurse entsprechend weit nach oben gelaufen sind. Vor wenigen Wochen waren schlechte Nachrichten noch gute Nachrichten, da sie die Hoffnung am Leben hielten, dass die Zentralbanken noch weitere Zusagen machen könnten. Jetzt ist für schlechte Nachrichten – das zeigen 3M und Intel – kein Platz mehr. // Jochen Stanzl

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DAX konsolidiert auf hohem Niveau - Stabilität der Rally wird hinterfragt

80 Prozent der Unternehmen, die bislang ihre Zahlen für das erste Quartal vorgelegt haben, übertrafen die zuvor stark gesenkten Erwartungen. Vermögensverwalter und Fondsmanager in den USA sind dennoch nicht bereit, an der laufenden Rally teilzunehmen. Aus den Handelsstatistiken über ETFs und US-Aktienfonds kann man ablesen, dass sich die institutionellen Anleger, das so genannte „Smart Money“, auf dem hohen Kursniveau längst nicht mehr auf der Käuferseite befindet. Das Gegenteil ist sogar der Fall, wir sehen im Laufe der Rally Verkäufe und Mittelabflüsse aus Aktienfonds. 
 
An der Börse wird auch deshalb wieder darüber diskutiert, ob Aktien jetzt vor der manischen, verrückten und noch fehlenden letzten Phase des Bullenmarktes stehen, der schon über zehn Jahre und damit so lange wie nie zuvor andauert. Das könnte zum Beispiel für die Wall Street bedeuten, dass der S&P 500 in Kürze einfach nur ein neues Allzeithoch antippt, um dann erneut davon nach unten abgewiesen zu werden. 2.941 Punkte sind die Marke, die es zu beobachten gilt.
 
Es ist auch das Wachstum auf Pump, was den Investoren zunehmend Sorgen bereitet. Sich nur allein auf Konjunkturspritzen der Politik und Geldgeschenke von den Notenbanken zu verlassen, kann auf Dauer nicht gut gehen. 320 Milliarden Dollar an zweckgebundenen Spezialanleihen können zum Beispiel die chinesischen Provinzregierungen in diesem Jahr zusätzlich ausgeben, um das Wachstum zu stützen, das zu kippen drohte, weil die bisherige Schuldenlast so schwer geworden war. 
 
Das sind noch einmal 59 Prozent mehr als im Jahr zuvor und Schulden, die auf den bereits über 6 Billionen US-Dollar großen versteckten Schuldenberg geworfen werden. Die Chinesen sind weltweit verwoben im Handel. Wenn das Land einen Wachstumsschub dieser Art setzt, dann sorgt das über Importe weltweit für einen Schub. Aber es ist mehr und mehr zu beobachten, dass dieser von Mal zu Mal mehr zu einem „Schübchen“ verkommt und nicht lange anhält, bevor die nächste Spritze notwendig wird. // Jochen Stanzl

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