04.12.2013| Von: Andreas Kern |

Der Stahlkonzern durchlebt schwere Zeiten, seine Aktionäre auch. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Kapitalerhöhung sehen wikifolio-Trader aber Chancen auf eine Erholung.

Einen Kursrückgang von über elf Prozent musste der Stahlkonzern ThyssenKrupp im bisherigen Wochenverlauf hinnehmen. Verantwortlich dafür waren mehrere negative Meldungen. Zwar wurde am Wochenende der lange geplante Verkauf eines Stahlwerks in den USA verkündet, der Erlös liegt aber unter den Erwartungen von Analysten. Zudem muss ThyssenKrupp einen Teil des zu Jahresbeginns bereits verkauften Edelstahlgeschäfts wieder zurückzunehmen, was mit hohen Abschreibungen verbunden ist. Und dann kündigte das hoch verschuldete Unternehmen am Montag auch noch eine Kapitalerhöhung an.

Diese Maßnahme ist mittlerweile erfolgreich abgeschlossen, was mehrere wikifolio-Trader zum Einstieg in die Aktie motiviert hat. Ein Grund dafür dürften Spekulationen über eine künftige Zerschlagung des Konzerns sein, nachdem die Krupp-Stiftung als Mehrheitsaktionär keine neuen Aktien gezeichnet und damit ihre Sperrminorität verloren hat. Martin Zipfel („madn“) zum Beispiel hat ThyssenKrupp am Mittwochmorgen bei Kursen von unter 17 Euro in sein wikifolio „Offensive Trading-Strategie“ aufgenommen. Hier setzt der Trader bei seinen Positionen „in erster Linie auf kurz- und mittelfristige Gewinne“, was bislang sehr gut geklappt hat. Seit Auflegung vor gut 14 Monaten liegt das wikifolio mit 71 Prozent im Plus. Das seit Anfang Januar investierbare wikifolio-Zertifikat (ISIN: DE000LS9AHV6) bescherte Anlegern bislang ein Plus von nahezu 30 Prozent.

Meist gehandelte Werte im Zeitraum 26.11.-03.12.2013

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Basis: alle wikifolios