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Trending-News vom 13.03.2026
Vor dem Wochenende drücken die geopolitischen Risiken rund um den Iran-Konflikt weiter auf die Stimmung, der DAX steuert auf ein Wochenminus zu. Gleichzeitig zeigen steigende Ölpreise erste Gewinner – etwa Energieunternehmen, die ihre Investitionen nun hochfahren. Auch auf Unternehmensebene tut sich einiges: Die Deutsche Rohstoff AG beschleunigt ihr Bohrprogramm in den USA, während die mit der milliardenschweren Übernahme von Allfunds einen großen Schritt Richtung europäischer Fonds-Champion macht. Wir wünschen Mahlzeit & ein schönes Wochenende!
DAX: Schwacher Start erwartet
[08:18, 13.03.26] Der Dax dürfte erneut schwächer in den Handel starten, da Anleger angesichts des Iran-Kriegs vor dem Wochenende vorsichtig bleiben. Vorbörslich wurde der Leitindex rund ein halbes Prozent niedriger taxiert, nachdem er zu Wochenbeginn bereits auf ein Tief seit Mai gefallen war. Entscheidend für die Stimmung bleiben die Öl- und Gaspreise, die weiterhin auf hohem Niveau liegen und Sorgen vor Inflation und schwächerem Wachstum schüren. Experten warnen, dass eine länger anhaltende Blockade der Straße von Hormus die Märkte zunehmend in Richtung Stagflation treiben könnte. Auch wikifolio Trader Philipp Traub ist von weiterer Unsicherheit überzeugt: "Solange die Straße von Hormus und die Ölversorgung geopolitisch bedroht sind, dürfte die Marktvolatilität hoch bleiben und defensive Sektoren weiter bevorzugt werden" Zum Artikel und den Kommentaren
Deutsche Rohstoff AG: Beschleunigung des Bohrprogramms
[08:00, 13.03.26] Die Deutsche Rohstoff AG beschleunigt ihr Bohrprogramm 2026 und setzt in Wyoming künftig zwei Bohrgeräte ein. Bis zur Jahresmitte sollen zehn Bohrungen die Produktion aufnehmen, bei weiterhin hohen Ölpreisen könnte das Programm bis Jahresende auf mehr als 20 Bohrungen ausgeweitet werden. Dank einer vergleichsweise niedrigen Absicherungsquote kann das Unternehmen stärker von gestiegenen Ölpreisen profitieren. Auch das Joint Venture Salt Creek entwickelt sich positiv, mit Produktionsstart mehrerer Bohrungen zur Jahresmitte. wikifolio Trader Andreas Stattrop ist außgesprochen optimistisch: "Nächste Top Nachricht aus dem Hause Deutsche Rohstoff. Das die aktuell massiv gestiegenen Preise vermehrt vereinnahmt werden können dürfte zu einer signifikanten Ergebnisverbesserung des jetzt schon günstig bewerteten Titel führen. Dreistellige Kurse nur eine Frage der Zeit!" Zum Artikel und den Kommentaren
Deutsche Börse kommt größtem Zukauf ihrer Geschichte näher
[14:47, 12.03.26] Die Deutsche Börse kommt bei der geplanten Übernahme der Fondsplattform Allfunds voran: Die Aktionäre haben der rund 5,3 Milliarden Euro schweren Offerte nahezu vollständig zugestimmt. Ziel des Deals ist es, das Fondsgeschäft auszubauen und einen führenden europäischen Investmentfonds-Anbieter zu schaffen. Für den Abschluss sind jedoch noch regulatorische Genehmigungen nötig, insbesondere von der EU-Kommission. Der Vollzug der bislang größten Übernahme in der Unternehmensgeschichte wird erst für 2027 erwartet. Zum Artikel und den Kommentaren
Trending-News vom 12.03.2026
Donald Trump nimmt es, Donald Trump gibt es wieder. Inmitten heftiger israelischer Angriffe auf den Iran hat der US-Präsident überraschend ein baldiges Ende des Krieges in Aussicht gestellt. "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet. Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe", sagte er dem US-Sender CBS News. Die iranischen Revolutionsgarden sehen das zwar anders. Am Ergebnis ändert das aber nichts: Der Ölpreis fällt, Aktien und Kryptos steigen. Und wie: Der DAX zB. kann gegen Mittag um 2,4 % zulegen. Im Plus auch VW: Beim deutschen Autobauer sind Gewinne und Margen zwar auf Sinkflug, aber der Vorstand versprüht Optimismus. Nun ja. besser Hoffnung lässt die Kurse steigen, als Angst sie fallen.
Trump stellt Ende des Iran-Kriegs in Aussicht
[06:00, 10.03.26] Der Krieg verlaufe "weit vor dem Zeitplan." Das Hauptrisiko sei vorbei, sagte US-Präsident Donald Trump laut CBS News. Die iranischen Revolutionsgarden konterten: "Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden." Trump warnte den Iran davor, die weltweite Ölversorgung zu stören. Die Straße von Hormus müsse offen bleiben, sagte der US-Präsident. Er denke darüber nach, sie zu "übernehmen". Was er damit meinte, blieb offen. Die von Trump geschürte Hoffnung kam an den Börsen an: Der Ölpreis fiel von in der Spitze fast 120 auf zuletzt 92 Dollar. Der südkoreanische Leitindex Kospi, der zuvor besonders stark unter dem gestiegenen Ölpreis litt, legte um 5 % zu. Auch in Deutschland erholen sich heute die Kurse. Und der Bitcoin handelte zuletzt wieder über 70.000 Dollar. Für die wikifolio Trader kommt die Euphorie an den Märkten verfrüht. Wolfhard Nico Schulze dazu: "Die Aussagen von Trump scheinen wohl eher der Beruhigung der Märkte zu dienen als dass da etwas dran ist. Von iranischer Seite hört sich das komplett anders an. Die Straße von Hormus kann die USA nur kontrollieren, wenn man dem Iran den Zugang zum Meer abschneidet und dafür bräuchte es eine Bodeninvasion. Das ganze kann länger gehen als einige denken.." Zum Artikel und den Kommentaren
DAX mit starker Erholung
[08:20, 10.03.26] Der DAX steigt nach Trumps Aussagen zu Mittag um 2,4 % und folgt damit den asiatischen Börsen und der Wall Street, die am Vortag ebenfalls ins Plus drehen konnte. Die Panik am Energiemarkt sei so schnell verflogen, wie sie aufgetaucht sei, kommentierte Stephen Innes von SPI Asset Management. Wenn der Krieg tatsächlich schneller beendet werden könne als bislang erwartet, werde die geopolitische Risikoprämie am Ölmarkt rasend schnell abgebaut, erwähnte Innes weiter. Anstelle weiter das "Kein-Ende-in-Sicht"-Szenario zu verfolgen, starte bereits der "Frontrun auf das Finale". wikifolio Trader Alexander Albicker kommentiert: "Irgendwie weiss mittlerweile jeder, dass Trump non-stop nur Sch* erzählt. Trotzdem reagiert der Markt dann immer wieder überraschend stark, so ganz verstehe ich es nicht. (...) Es bleibt unsicher, kurzfristig habe ich keine Ahnung, wo die Märkte hingehen werden, ich halte mich daher mit Kaufs- und Verkaufsentscheidungen zurück." Zum Artikel und den Kommentaren
Volkswagen-Gewinn bricht ein - Aktie steigt
[07:46, 10.03.26] Die VW-Aktie steigt heute um 3 %, obwohl der deutsche Autobauer 2025 einen Gewinneinbruch um 44 % zu vermelden hatte. Nun strebt der Konzern aber wieder mehr Profitabilität an. Die operative Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern dürfte sich in diesem Jahr auf 4,0 bis 5,5 % erholen, so der Dax-Konzern am Dienstag. Vergangenes Jahr war sie deutlicher als gedacht um 3,1 Prozentpunkte auf 2,8 % abgerutscht, weil die Geschäfte in China weiter schwach blieben und die US-Zölle zu Buche schlugen. Bis 2030 will der Konzern in Deutschland nun 50.000 Stellen abbauen. Die wikifolio Trader sparen nicht mit Kritik (und mit großteils "bearishen" Einschätzungen). Mehr dazu unter folgendem Link. Zum Artikel und den Kommentaren
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Trending-News vom 11.03.2026
"Im Osten nichts Neues", kommentiert heute wikifolio Trader Markus Siegl. Der Iran-Krieg ist - wenig überraschend - noch nicht beendet. Und die Straße von Hormus auch nicht sicher. Wie kürzlich bekannt wurde, wurden bei Angriffen auf die Meerenge offenbar drei Schiffe von unbekannten Projektilen getroffen. Die Internationale Energieagentur plant unterdessen offenbar die größte Freigabe von Ölreserven ihrer Geschichte, um die Preisturbulenzen auf dem Ölmarkt zu beruhigen. Zuletzt notierte Öl der Sorte Brent nur etwas tiefer bei knapp unter 90 US-Dollar pro Fass. Zu steigenden deutschen Aktienkursen führt alldas voerst nicht. Der DAX verliert aktuell 0,8 %. Mitverantwortlich ist Rheinmetall: Der Konzern enttäuschte Anleger mit seinem Ausblick (-3,8 %). Kurzum, es könnte besser laufen, angesichts der Lage aber auch deutlich schlechter. In diesem Sinne folgt eine wikifolio Verordnung zum Tage: Genießen, was geht!
Unsicherheit bleibt hoch - DAX zunächst im Minus
[06:18, 11.03.26] Der DAX kann an seine Erholungsgewinne vom Dienstag heute nicht anknüpfen und handelt gegen Mittag im Minus. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, plant die IEA offenbar die größte Freigabe von Ölreserven ihrer Geschichte, um die Preisturbulenzen zu beruhigen. Bereits im Vorfeld hatte sich die Lage beim Ölpreis aber deutlich entspannt. Heute halten sich die Bewegungen in Grenzen. wikifolio Trader Paul Pleus erklärt: "Der weltweite Ölverbrauch liegt aktuell bei etwa 102 bis 103 Millionen Barrel pro Tag. Um den Vorschlag der IEA zur Freigabe von 400 Millionen Barrel in Relation zu setzen: Diese Menge entspricht dem gesamten Weltverbrauch von etwa vier Tagen. Im Moment liegt das tägliche Defizit (Transport/weniger Produktion) bei etwa 18 Millionen Barrel pro Tag. Die vorgeschlagene IEA-Reserve von 400 Millionen Barrel könnte die Lücke rechnerisch für etwa 22 Tage schließen." Mit anderen Worten: Besser als nichts, aber keine dauerhafte Lösung des Problems. Zum Artikel und den Kommentaren
Biontech-Gründer verlassen Unternehmen
[11:58, 10.03.26] Die Impfstoff-Pioniere und -Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci werden das in der Corona-Pandemie weltweit bekannt gewordene Unternehmen verlassen und ein neues gründen. Die Eheleute scheiden spätestens Ende 2026 aus, dann enden ihre aktuellen Dienstverträge, wie Biontech in Mainz mitteilte. Die Aktie hat nach der Ankündigung zweistellig an Wert verloren. Die wikifolio Trader sind nicht erfreut. Philipp Haas etwa kommentiert: "Ja, enttäuschend. Es gab mal die Vision, einen Pharma-Weltkonzern made in Germany aufzubauen. Das ist wohl erstmal Geschichte." Zum Artikel und den Kommentaren
Laut Studie kein breiter Boykott von US-Marken - Ausnahme Tesla
[12:25, 10.03.26] Etwa jeder sechste Verbraucher in Deutschland (17 %) hat einer Studie zufolge zuletzt als Reaktion auf US-Präsident Donald Trump auf die Nutzung US-amerikanischer Produkte und Dienstleistungen verzichtet. Wie aus Daten des Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) hervorgeht, sagten 19 % der etwas mehr als 1.000 Befragten, sie hätten sich zuletzt verstärkt über europäische Alternativen zu US-Produkten und Dienstleistungen erkundigt. 27 % sagten dagegen, sie nutzten US-Produkte und Dienstleistungen wie gewohnt und planten keine Einschränkung. Eine Ausnahme bildet Tesla: Der US-Elektroautobauer gilt als einfach ersetzbar und der Anteil derer, die künftig meiden wollen, liegt im Vergleich zu anderen Marken deutlich am höchsten. wikifolio Trader Dominik Doster dazu: "Es war klar und es wird auch in Zukunft so sein, dass die breite Masse immer die Produkte kauft, die sie für sich individuell am besten halten. Sprich Qualität und Preis sind wichtiger als ein gesellschaftliches Zeichen zu setzen. So ist und bleibt die Realität." Zum Artikel und den Kommentaren
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Trending-News vom 10.03.2026
Donald Trump nimmt es, Donald Trump gibt es wieder. Inmitten heftiger israelischer Angriffe auf den Iran hat der US-Präsident überraschend ein baldiges Ende des Krieges in Aussicht gestellt. "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet. Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe", sagte er dem US-Sender CBS News. Die iranischen Revolutionsgarden sehen das zwar anders. Am Ergebnis ändert das aber nichts: Der Ölpreis fällt, Aktien und Kryptos steigen. Und wie: Der DAX zB. kann gegen Mittag um 2,4 % zulegen. Im Plus auch VW: Beim deutschen Autobauer sind Gewinne und Margen zwar auf Sinkflug, aber der Vorstand versprüht Optimismus. Nun ja. besser Hoffnung lässt die Kurse steigen, als Angst sie fallen.
Trump stellt Ende des Iran-Kriegs in Aussicht
[06:00, 10.03.26] Der Krieg verlaufe "weit vor dem Zeitplan." Das Hauptrisiko sei vorbei, sagte US-Präsident Donald Trump laut CBS News. Die iranischen Revolutionsgarden konterten: "Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden." Trump warnte den Iran davor, die weltweite Ölversorgung zu stören. Die Straße von Hormus müsse offen bleiben, sagte der US-Präsident. Er denke darüber nach, sie zu "übernehmen". Was er damit meinte, blieb offen. Die von Trump geschürte Hoffnung kam an den Börsen an: Der Ölpreis fiel von in der Spitze fast 120 auf zuletzt 92 Dollar. Der südkoreanische Leitindex Kospi, der zuvor besonders stark unter dem gestiegenen Ölpreis litt, legte um 5 % zu. Auch in Deutschland erholen sich heute die Kurse. Und der Bitcoin handelte zuletzt wieder über 70.000 Dollar. Für die wikifolio Trader kommt die Euphorie an den Märkten verfrüht. Wolfhard Nico Schulze dazu: "Die Aussagen von Trump scheinen wohl eher der Beruhigung der Märkte zu dienen als dass da etwas dran ist. Von iranischer Seite hört sich das komplett anders an. Die Straße von Hormus kann die USA nur kontrollieren, wenn man dem Iran den Zugang zum Meer abschneidet und dafür bräuchte es eine Bodeninvasion. Das ganze kann länger gehen als einige denken.." Zum Artikel und den Kommentaren
DAX mit starker Erholung
[08:20, 10.03.26] Der DAX steigt nach Trumps Aussagen zu Mittag um 2,4 % und folgt damit den asiatischen Börsen und der Wall Street, die am Vortag ebenfalls ins Plus drehen konnte. Die Panik am Energiemarkt sei so schnell verflogen, wie sie aufgetaucht sei, kommentierte Stephen Innes von SPI Asset Management. Wenn der Krieg tatsächlich schneller beendet werden könne als bislang erwartet, werde die geopolitische Risikoprämie am Ölmarkt rasend schnell abgebaut, erwähnte Innes weiter. Anstelle weiter das "Kein-Ende-in-Sicht"-Szenario zu verfolgen, starte bereits der "Frontrun auf das Finale". wikifolio Trader Alexander Albicker kommentiert: "Irgendwie weiss mittlerweile jeder, dass Trump non-stop nur Sch* erzählt. Trotzdem reagiert der Markt dann immer wieder überraschend stark, so ganz verstehe ich es nicht. (...) Es bleibt unsicher, kurzfristig habe ich keine Ahnung, wo die Märkte hingehen werden, ich halte mich daher mit Kaufs- und Verkaufsentscheidungen zurück." Zum Artikel und den Kommentaren
Volkswagen-Gewinn bricht ein - Aktie steigt
[07:46, 10.03.26] Die -Aktie steigt heute um 3 %, obwohl der deutsche Autobauer 2025 einen Gewinneinbruch um 44 % zu vermelden hatte. Nun strebt der Konzern aber wieder mehr Profitabilität an. Die operative Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern dürfte sich in diesem Jahr auf 4,0 bis 5,5 % erholen, so der Dax-Konzern am Dienstag. Vergangenes Jahr war sie deutlicher als gedacht um 3,1 Prozentpunkte auf 2,8 % abgerutscht, weil die Geschäfte in China weiter schwach blieben und die US-Zölle zu Buche schlugen. Bis 2030 will der Konzern in Deutschland nun 50.000 Stellen abbauen. Die wikifolio Trader sparen nicht mit Kritik (und mit großteils "bearishen" Einschätzungen). Mehr dazu unter folgendem Link. Zum Artikel und den Kommentaren
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Trending-News vom 09.03.2026
Die geopolitische Eskalation im Nahen Osten setzt die Finanzmärkte weiter unter Druck. Der Dax steht nach seiner schwächsten Woche seit dem Zollschock 2025 erneut vor deutlichen Verlusten, während der Ölpreis infolge des Iran-Kriegs erstmals seit Jahren wieder über 100 US-Dollar je Barrel gestiegen ist. Besonders stark reagieren die Börsen in Ostasien: Indizes wie der Nikkei und der Kospi rutschen deutlich ab, da die Region stark von Ölimporten abhängig ist. Anleger blicken nun neben der geopolitischen Lage auch auf wichtige Konjunkturdaten und Unternehmenszahlen. Mahlzeit & auf eine erfolgreiche Handelswoche.
Novo Nordisk und Hims & Hers beenden Streit
[12:53, 08.03.26] Der Streit zwischen dem Pharmakonzern und dem US-Telemedizinanbieter Hims & Hers um den Verkauf von Abnehmmedikamenten könnte durch eine neue Kooperation beigelegt werden. Laut Bloomberg könnten beide Unternehmen bereits kurzfristig eine erneute Partnerschaft ankündigen, nachdem eine frühere Vereinbarung wegen des Verkaufs günstiger Nachahmerpräparate gescheitert war. Die Aussicht auf eine Einigung ließ die Hims-&-Hers-Aktie im nachbörslichen Handel um rund 40 Prozent steigen. Hintergrund des Konflikts ist der lukrative Markt für GLP-1-Abnehmmedikamente, in dem Novo Nordisk zunehmend Konkurrenz – unter anderem von – bekommt. wikifolio Trader Andreas Stattrop sieht die Partnerschaft positiv für Novo Nordisk: "Der Schulterschluss mit Him and Hers könnte einen positiven Newsflow Wechsel mit sich bringen - losgelösten von den geopolitisch volatilen Märkten." Zum Artikel und den Kommentaren
Iran-Krieg hält die Anleger in Atem
[05:50, 09.03.26] Der Dax steht weiter unter Druck, da Inflations- und Konjunktursorgen im Zuge des Iran-Kriegs die Märkte belasten. Steigende Ölpreise und die Gefahr einer Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten sorgen für zusätzliche Unsicherheit, zumal wichtige Handelsrouten wie die Straße von Hormus beeinträchtigt sind. Experten warnen, dass ein länger anhaltender Konflikt Ölpreise deutlich steigen lassen und damit die Inflation wieder anheizen könnte. Neben geopolitischen Risiken rücken in der Woche auch US-Inflationsdaten sowie zahlreiche Unternehmenszahlen in den Fokus der Anleger. Für wikifolio Trader Markus Siegl bleibt anhand der schwierigen Situation nur folgendes zu tun: "Wachsam bleiben und Chancen nutzen." Zum Artikel und den Kommentaren
Schwarz Digits will Europas Cloud-Riese werden
[06:17, 06.03.26] Die Schwarz Gruppe will mit ihrer Digitalsparte Schwarz Digits zu einer europäischen Alternative zu den dominierenden Cloud-Anbietern aus den USA aufsteigen. Ziel sei es langfristig, selbst ein sogenannter Hyperscaler zu werden und damit in Konkurrenz zu Angeboten von (ua. im Portfolio von Christian Jagd) oder zu treten. Dafür investiert der Konzern elf Milliarden Euro in ein neues Rechenzentrum in Lübbenau, das sowohl eigene Daten verarbeiten als auch Cloud-Dienste für externe Kunden bereitstellen soll. Erste Partnerschaften bestehen bereits, etwa mit der Polizei Baden-Württemberg und der Bundesagentur für Arbeit. Die Initiative steht auch im Kontext wachsender politischer Sorgen über Europas Abhängigkeit von US- und chinesischen IT-Anbietern. Schwarz setzt deshalb auf eine Kombination aus internationalen Partnerschaften und europäischen Lösungen, etwa durch die Migration auf Workspace bei gleichzeitiger Nutzung souveräner Alternativen als Backup. Zum Artikel und den Kommentaren
Bist du nun hungrig?
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Disclaimer: Jedes Investment in Wertpapiere und andere Anlageformen ist mit diversen Risiken behaftet. Es wird ausdrücklich auf die Risikofaktoren in den prospektrechtlichen Dokumenten der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft (Endgültige Bedingungen, Basisprospekt nebst Nachträgen bzw. den Vereinfachten Prospekten) auf www.wikifolio.com, www.ls-tc.de und www.ls-d.ch hingewiesen. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Die Performance der wikifolios sowie der jeweiligen wikifolio-Zertifikate bezieht sich auf eine vergangene Wertentwicklung. Von dieser kann nicht auf die künftige Wertentwicklung geschlossen werden. Der Inhalt dieser Seite stellt keine Anlageberatung und auch keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

