S+T AG (Z.REG.MK.Z.)O.N.

WKN
A0X9EJ
ISIN
AT0000A0E9W5
  • Aktien
  • Aktien Deutschland
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18,970 EUR Verkauf

19,170 EUR Kauf

+0,84 Abs.

+4,6 % Rel.

06.04.2020 22:38Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 18,230 / 18,330
  • Hoch / Tief (1 Tag) 19,610 / 18,330
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 26,100 / 13,200
  • 1 Woche +12,5 %
  • 1 Monat -3,4 %
  • 1 Jahr -18,7 %

Ausgewählter Top-Trade

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Neuntes Rekordjahr in Folge:

- Umsatzwachstum von 13 % auf EUR 1.122,9 Mio. (Vj.: EUR 990,9 Mio.)

- Überproportionaler EBITDA-Anstieg um 23 % auf EUR 111,7 Mio. (Vj.: EUR 90,5 Mio.)
- Signifikante Verbesserung des operativen Cashflows auf EUR 83,4 Mio. (Vj.: EUR 35,5 Mio.)
- Rekord Cash Bestand von EUR 312,3 Mio. (Vj.: EUR 171,8 Mio.)
- Fortsetzung der Dividendenpolitik: weiterer Anstieg für 2019 auf 19 Cent (Vj.: 16 Cent) geplant

Komplett hier:
www.pressetext.com/news/20200326005

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> EBITDA 2019 enttäuschend, Ausblick gut <

 

S&T hat jüngst vorläufige Zahlen für 2019, einen Ausblick für 2020 sowie ein Update zum Ausblick für 2023 gegeben. Demnach stiegen die Umsätze wie prognostiziert auf 1.145mEUR (+15,6%), während das EBITDA mit 105mEUR (+16,0%) die Prognose von >100mEUR übertraf. Gleichzeitig lag das EBITDA jedoch unter meinen Erwartungen von 114,50mEUR, gleichbedeutend mit einem leichten Rückgang von 0,2% auf 33,30mEUR in Q4. Hier dürften sich noch Ergebnisbelastungen aus der Kapsch-Übernahme bemerkbar gemacht haben. Da sich zugleich die erstmalige Anwendung von IFRS 16 i.H.v. rund 8mEUR im Gesamtjahr positiv auf das EBITDA ausgewirkt hat (ber. EBITDA ca. 97mEUR/+7,1%), ist die Entwicklung auf EBITDA-Basis insgesamt als durchwachsen zu bezeichnen. Für das neue Geschäftsjahr 2020 erwartet der Vorstand eine Umsatzsteigerung auf 1.250mEUR (LSe: 1.267,08) sowie eine Verbesserung des EBITDA auf 130mEUR (LSe: 138,49), wodurch die Marge von 9,2% auf 10,4% deutlich steigen soll. Ein wesentlicher Margentreiber sind dabei die deutlichen Fortschritte bei der Verbesserung der Profitabilität bei der übernommenen Kapsch-Einheit. Während das EBITDA 2019 noch leicht negativ ausgefallen sein dürfte, soll sich die Marge in diesem Jahr bei einem Umsatz von 100mEUR auf 10% erhöhen, im kommenden Jahr auf rund 12%. Außerdem sollten sich positive Ergebniseffekte aus dem zunehmenden Umsatzanteil des IoT Solutions Europa Segments sowie dem steigenden Softwareanteil im Segment IoT Solutions Amerika Segments ergeben.

 

Mit Blick auf die Prognose für 2023 (Umsatz 2Mrd. €, EBITDA 200mEUR), zeigt sich der Vorstand beim EBITDA nun etwas zuversichtlicher als zuletzt und stellt ein 220mEUR bis 2023 in Aussicht. Zudem wird erstmals auch eine Prognose für das Ergebnis je Aktie gegeben, welches auf über 1,75€ ansteigen soll. Die Anhebung der Ergebniserwartung für 2023 kommt allerdings nicht überraschend, da einerseits die Effekte aus IFRS 16 zu einer höheren Marge führen. Zum anderen wurde mit dem im Rahmen der Halbjahreszahlen kommunizierten PEC-Programm (Profitability, Efficiency, Cashflow) eine Verbesserung der EBITDA-Marge um 2% bis 2023 kommuniziert. Eine weitere leichte Anhebung auf 12% im Jahr 2023 dürfte sich das Management somit für einen späteren Zeitpunkt aufheben. Meine mittelfristigen Annahmen gingen bisher von einer EBITDA-Marge von 11,5% aus. Aufgrund des geringer als erwarteten EBITDAs in 2019 (105mEUR vs. 114,50mEUR) sowie dem unter meinen Erwartungen liegenden Ausblicks für 2020 (130mEUR vs. 138,49mEUR) habe ich meine EBITDA-Erwartungen für 2020 sowie 2021 bei unveränderten Umsatzschätzungen leicht reduziert. Ich erwarte nun für dieses Jahr ein EBITDA i.H.v. 132,67mEUR (10,5% EBITDA-Marge) sowie für 2021 149,89mEUR (10,9% EBITDA-Marge), wenngleich das Kursziel von 30,00€ aufgrund der unveränderten mittelfristigen Margenannahme von 11,5% bestehen bleibt.

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