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Performance

  • +0,1 %
    seit 03.01.2019
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
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    Risiko-Faktor
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Handelsidee

50% Immobilienaktien mit Schwerpunkt deutsche Wohnimmobilien, 50% MSCI ACWI ETF

Wiederanlage von Dividenden und Ausschüttungen sowie Überhängen in globalen Immobilienfond. (LU1832418773 Lyxor Lyxor FTSE EPRA/NAREIT Global Developed)

Anlage über 12 Monate 2019; jeweils pro Monat ca. 8333, pro Wertpapier ca. 1041. Die Anlage erfolgt jeweils zwischen dem 10. und 20. eines Monats.

Verteilung über Immobilienaktien nach Formel die den aktuellen NAV und die prognostizierten Erträge berücksichtigt (z.Z. für 2022).

Einen Anhaltspunkt für die Auswahl der Aktien liefert der Immobilenreport: Immobilienaktien Gewinner und Verlierer 2018: https://www.immobilienreport.de/gewerbe/Immobilienaktien-2018-Ergebnisse.php
Rangfolge: 1) TAG Immobilien MDAX, 2) Deutsche Wohnen MDAX, 3) Vonovia DAX 4) LEG Immobilien MDAX 5) ADO Properties SDAX

Investiert wird zunächst in die ersten vier. Dies kann sich aber je nach Börsenlage ändern.

Die Anlage in den MSCI wird auf vier verschiedene ETFs aufgeteilt. Überhänge, die sich daraus ergeben, dass nur in ganze Stücke investiert werden kann, werden in den Fond mit dem kleinsten Kurswert investiert.

Nach der einjährigen Investionsphase soll ein Rebalancing erfolgen, diese findet wieder in monatlichen kleinen Tranchen statt.

Da hier Transaktionskosten und Steuern keine Rolle spielen sollen - zum Vergleich - noch einzelne Werte, die eigentlich nicht zum Anlageuniversum gehören, mit der Losgröße 1 aufgenommen werden, dies spielt für die Gesamtperformance keine Rolle. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFPZZW6CVC
Erstellungsdatum
03.01.2019
Indexstand
High Watermark
100,0

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Mitglied seit 18.12.2018
Sparen ist eine Frage der Erziehung und der Daseinsvorsorge. In den 1980er Jahren gab es noch gut verzinste Sparbücher und risikolose Rendite in der Form von Anleihen. Für die Sparkassenmitarbeiter hat es noch zum Kundenservice gehört Anleihen zu empfehlen, die ein wenig mehr Rendite hatten. Irgendwann 1987 kam dann das erste Wertpapierdepot bei der Sparkasse und die erste Aktie. BASF war damals dabei. Es gab noch kein Internet und Kurse nur aus der Tageszeitung. Die große Zeit kam dann mit den Internetaktien, Alan Greenspan und der Jahr 2000 Umstellung. Jeder Blick auf das Depot sagte einem, dass man reicher geworden ist. Aber verkaufen? Da hätte man Spekulationssteuer zahlen müssen. Aber dann kam die große Abwärtsbewegung bis 2003 und man konnte froh sein, wenn man überhaupt noch etwas auf dem Konto hatte. Bei comdirect kann man sich noch die Entwicklung des DAX von 1988 bis heute anschauen. Der Tiefstkurs liegt bei 931 und der Höchstkurs bei 13559. Der MSCI geht sogar bis 1970 zurück. Der Tiefstkurs liegt bei 79 und der Höchstkurs bei 2386. Das sind die Daten, die automatisierte Handelssysteme für das Backtracking verwenden. Leider funktionieren diese auf Dauer genauso wenig wie Fondmanager oder Alpha-Zertifikate. Die Regeln ändern sich ständig und was in der Vergangenheit funktioniert hat, muss nicht unbedingt in der Zukunft funktionieren und wenn doch, dann zumindest zunehmend schlechter. Das gilt selbst für das Urgestein aus Omaha. Letztendlich entscheidend für den Anlageerfolg ist im Rückspiegel betrachtet, dass man die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Doch die Chancen für den Privatanleger dafür sind schlecht. Man tritt gegen das geballte Know How von vielköpfigen Analyseabteilungen an, die auf Rechenzentren mit Big Data und Künstlicher Intelligenz zurückgeifen können, und gegen Computer, die ihre Order schon platziert haben bevor der Mensch überhaupt realisiert hat, ob es jetzt gerade aufwärts oder abwärts geht. Bei Brokern wie IG wird man gleich einmal mit folgender Aussage begrüßt: "79% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter." Das ist wirklich beglückend. Also schließt man sich am Besten der Random-Walk-Theorie an. Dann kann man zumindest gut schlafen. Wenn man dann noch die steuerliche Seite beachtet, für hinreichend Dividenden und Ausschüttungen sorgt und im Hinterkopf behält, dass der Gewinn im Einkauf liegt, kann man sich getrost darauf verlassen, dass man irgendwann in ferner Zukunft einmal die Früchte seines Wirkens genießen kann, wenn man nicht vorher einen Margin Call erhält oder ... Die aktuelle Lage ist schwierig. Das Jahr 2018 war für die wenigsten ein Jahr der Gewinne. Der deutsche Wunderindex, der die Dividenden mit einberechnet, fällt schon seit Mai ("Sell in May and go away" wäre es gewesen). Berkshire Hathaway fällt seit Anfang Dezember wie ein Stein. Apple hat seit Anfang November über 30% verloren und müsste jetzt über 44 % steigen um den alten Wert wieder zu erreichen. Die Charts wimmeln vor Todeskreuzen. May, Trump und Powell haben sich mit den Eurokraten insgeheim verschworen möglichst viel Aktienvermögen zu vernichten; derweil übernehmen die Chinesen einfach alles, was nicht niet und nagelfest ist und gegen die Kleptokraten aus dem Osten da könnte sich die Bundeswehr nicht verteidgen. Es könnte wirklich übel kommen, einen Daxstand von unter 8000 und einen MSCI unter 1500 würde ich nicht ausschließen. Der überbordende Pessimismus und die überverkauften Aktien und Indizes könnten aber auch ganz schnell wieder zu steigenden Kursen führen, wenn denn die Liquidität dafür ausreicht. Bestenfalls wird der Brexit abgesagt, die USA einigen sich im Handelsstreit mit China auf etwas, was der Wirtschaft nicht allzu weh tut und auch alle anderen Krisen gehen in einen stabilen Zustand über, insbesondere sollte die Wirtschaft besser laufen als prognostiziert.

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu CONCEPT-DB XT.MSCI ACWI

Der verblieben Überhang aus dem Kauf der ETF auf den MSCI ACWI beträgt 17,91 €.

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Kommentar zu LIF-L.F.E/N G.D EOD

Der Überhang nach dem Kauf der Aktien beträgt lediglich 14,60 €, was unter dem Kurs des Fonds liegt. Deswegen erfolgt diesmal kein Investition in den Fond.

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Kommentar zu DEUTSCHE WOHNEN SE INHABER-AKTIEN O.N.

Die Untergewichtung von Vonovia und TAG Immobilien führt zu einer Übergewichtung von LEG Immobilien. Das KGV (2022) liegt unter dem von LEG Immobilien, dies führt zu einer relativen Übergewichtung.

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Kommentar zu LEG IMMOBILIEN AG

Die Untergewichtung von Vonovia und TAG Immobilien führt zu einer Übergewichtung von LEG Immobilien. Das KGV (2022) liegt über dem von Deutsche Wohnen, dies führt zu einer relativen Untergewichtung.

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