Davon betroffen ist aktuell auch der Online-Gigant . Dessen Aktie hat seit der Vorlage seiner 2025er-Ergebnisse vor einer Woche gut 12 Prozent an Wert verloren. An den ersten zwei Tagen war es dabei jeweils zu deutlichen Abwärts-Gaps zur Handelseröffnung gekommen. An den veröffentlichten Ergebnissen dürfte das nicht gelegen haben. Die lagen größtenteils über den Erwartungen des Marktes. Auch der Ausblick auf das laufende Jahr konnte überzeugen. Eher skeptisch blicken die Börsianer aber auf die angekündigten Investitionen, die mit bis zu 200 Milliarden Dollar deutlich über den bisherigen Annahmen von unter 150 Milliarden Dollar liegen. Der Großteil der Gelder ist dabei für KI-Infrastruktur, Cloud-Rechenzentren, Chips, Robotik und Satellitenprojekte eingeplant. Finanziert wird das Ganze zum Teil über den Cashflow, der dadurch entsprechend sinkt. Das kommt bei den Marktteilnehmern aktuell nicht so gut an.
„Der Markt irrt sich und ich kaufe nach“
wikifolio Trader Dominik Doster hält dagegen. „Der Markt irrt sich und ich kaufe nach“ überschrieb er seinen Kommentar zu Amazon unmittelbar nach Vorlage der Zahlen. Zwar kann auch er die Zahlen seriös einordnen („Mit dieser Investitionssumme könnte man genauso 3x den Konzern kaufen“), er ist aber davon überzeugt, dass das „extrem kompetente“ Management außergewöhnlich lukrative Möglichkeiten sieht, das Geld mit einem hohen Return zu investieren. Dabei verweist er auf langfristige Mietverträge der AWS-Kunden (Cloud) und eine „garantierte Nachfrage im Cloud- und KI-Bereich“. Aus diesen Gründen hält er die aktuelle Panik für irrational und hat bei Amazon antizyklisch nachgekauft. In seinem wikifolio Defensive Aktien und ETF-Werte ist die Aktie mit rund sieben Prozent Gewichtung aktuell der viertgrößte Depotwert. Mit Investments in „defensive Aktien aus aller Welt“ will der Trader eine „möglichst kontinuierliche Wertsteigerung“ erreichen. Bis jetzt ist diese Strategie voll aufgegangen. Knapp drei Jahre nach dem Start liegt er bei einem maximalen Drawdown von nur 15 Prozent mit 63 Prozent (18 Prozent p.a.) im Plus.
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Aktienbestand nach den Zahlen fast verdreifacht
Dennis Raute ist mit seinem wikifolio Trendfolge&Trading schon seit über 13 Jahren am Start. Trotzdem musste er hier noch nie einen Kursrückgang von mehr als 17 Prozent hinnehmen. Demgegenüber steht eine solide Performance von 180 Prozent oder 8,2 Prozent im Jahresdurchschnitt. Nach einer mehrjährigen Konsolidierungsphase hat die Aufwärtsentwicklung seit Mitte 2024 wieder deutlich an Schwung gewonnen. Der auch als Coach agierende Trader strebt über sein Handeln mit fundamentalen und charttechnischen Trends eine „möglichst stabile Kapitalkurve“ an. Bei Amazon (viertgrößter Wert unter aktuell 39 Aktien) ist Raute seit knapp einem Jahr investiert. Im Zuge der laufenden Korrektur hat er den Bestand allerdings noch mal fast verdreifacht.
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