28.08.2015| Von: Christina Oehler |

Mit der seit dem Jahr 2000 am Markt agierenden Hinkel & Cie. Vermögensverwaltung („HinkelVV“) stellen wir heute mal einen „etwas anderen“ Vertreter der Branche genauer vor. Während die meisten Vermögensverwalter die Assets für die Portfolios ihrer Kunden vor allem nach fundamentalen Kriterien auswählen, verfolgen die Düsseldorfer einen „objektiven Trendfolgeansatz“. Weil die Anlageentscheidungen aufgrund eines klaren Regelwerks getroffen werden, spielen die an der Börse oftmals hinderlichen Emotionen hier keine Rolle. Bei wikifolio.com sind die Anlagestrategen zurzeit mit einem Portfolio vertreten. Damit haben die Rheinländer auf die „zunehmenden Anlegernachfragen nach FinTec-Lösungen“ reagiert und eine „seit länger Zeit im Hause erfolgreich laufende Vermögenssicherungs- bzw. Vermögensaufbaustrategie transparent, einfach und für Dritte logisch nachvollziehbare im Internet verfügbar“ gemacht, wie Vorstand Klaus Hinkel erklärt.

Herausgekommen ist dabei das wikifolio „Aktien-Faktor-Star“, bei dem die Handelsstrategie mit Hilfe von vierfach gehebelten Faktorzertifikaten auf den DAX umgesetzt wird. Je nach Signallage wird dabei auf steigende oder fallende Kurse an den Aktienmärkten gesetzt. Die Ein- und Ausstiegssignale liefert ein selbst entwickeltes Handelssystem auf Tageskursbasis, „bei dem ein gleitender Durchschnitt auf einen gleitenden Durchschnitt berechnet wird (z.B. ein 50-Tage-Durchschnitt auf einen 100-Tage-Durchschnitt)“. Um die Verlustrisiken auch in außergewöhnlichen Marktphasen überschaubar zu halten, werden bestehende Positionen zudem mit einem so genannten Trailing-Stopp gesichert, der immer 10 Prozent unter dem Höchstkurs des letzten Tages liegt und bei neuen Hochs entsprechend nachgezogen wird.

Aktien Faktor Star

Genau diese Absicherungsmethode hat am Dienstagmorgen dazu geführt, dass die zehn Tage zuvor aufgebaute Short-Position beim DAX mit dickem Gewinn aufgelöst wurde („Das Stopp-Limit für das HSBC DAX-Faktor-Short 4 Index-Zertifikat wurde auf € 52,60 nach Handelsschluss am 24.08.2015 nachgezogen. Dieses Stopp-Limit wurde direkt zur Handelseröffnung am 25.08. um 8:00 Uhr unterschritten, sodass die Position mit € 50,08 veräußert wurde. Insgesamt wurde mit dieser Short-Position ein Gewinn von 53,76% nach Kosten realisiert“. Mit Blick auf die im Anschluss wieder deutlich gestiegenen Kurse war das genau die richtige Entscheidung.

Seitdem das wikifolio vor gut einer Woche als Zertifikat investierbar ist, werden die Trades auch mit regelmäßigen Kommentaren versehen. So erläuterten die Anlageprofis am vergangenen Wochenende neben dem da schon einige Tage laufenden Trade auch noch einmal einige Details der Anlagestrategie selbst: „Gemäß unserem Kaufsignal aus unserem Handelssystem haben wir am 14.8. auf den fallenden DAX mit einem Faktor-Zertifikat aus dem Hause TUB (4-fachen Hebel) investiert. Entsprechend unseres Risikomanagements wird der 10-prozentige Trailing-Stopp täglich aktualisiert, sodass wir die erzielte Wertsteigerung bereits weitestgehend abgesichert haben. Unsere Anmerkung, dass sich diese Dienstleistung bzw. das Aktien-Faktor-Star-Zertifikat auch zur Absicherung eignet, wurde unter Beweis gestellt. Anleger müssen aber sich aber der Volatilität bewusst sein“.

Die bisherige Performance macht dank dieses erfolgreichen Short-Trades Lust auf mehr. Seit dem Start des wikifolios im Juni gab es so trotz anfänglicher Verluste unter dem Strich ein dickes Kursplus von 26,5 Prozent, das frisch emittierte wikifolio-Zertifikat liegt sogar mit 43 Prozent im Plus. Und das in einer Phase, in der die Aktienmärkte stark unter Druck standen. Der maximale Verlust von bisher gut 19 Prozent zeigt aber auch das oben angesprochene Risiko größerer Kursschwankungen. So endeten die ersten beiden Short-Versuche im Juni mit Verlusten von 7,7 bzw. 10 Prozent. Aktuell ist das wikifolio neutral positioniert. „Wir erwarten in den nächsten Tagen eine weitere Beruhigung vom Börsenbeben und gehen auch davon aus, dass China zwar etwas gebremster wächst aber immer noch ein erhebliches Wachstums vorweisen wird. Bis zum nächsten Kauf-Signal bleiben wir in cash investiert“, erläutert Klaus Hinkel.