29.06.2017| Von: Robert Wanner |

Früher war alles besser. Dieser Spruch trifft auf die Attraktivität der von Banken angebotenen Spareinlagen tatsächlich zu. Hohe Zinsen suchen Anleger heutzutage vergeblich. Oft bekommt man als Sparer für sein Geld überhaupt nichts mehr oder muss sogar Strafzinsen zahlen.

Eine angemessene Rendite, mit der zumindest ein Inflationsausgleich ermöglicht wird, ist ohne gewisse Risiken im aktuellen Umfeld nicht mehr darstellbar. Wenn irgendein Berater oder Produktanbieter etwas anderes erzählt, entspricht das definitiv nicht der Wahrheit. Das heißt aber nicht, dass Sie komplett auf Renditechancen verzichten müssen, nur weil Sie großen Wert auch Sicherheit legen. Denn risikoarme Investments gibt es sehr wohl.

Das sollten Sie bei der Suche nach risikoarmen Investments beachten:

  • Geldanlage ohne Risiko bringt aktuell keine oder nur eine extrem geringe Verzinsung
  • Seien Sie kritisch gegenüber Angeboten, die hohe Renditen ohne Risiken versprechen
  • Zwischen „gar kein Risiko“ und „vollem Risiko“ gibt es mehrere Zwischenstufen
  • Investments mit beschränktem/kalkulierbarem Risiko bieten sinnvolle Alternativen
  • Definieren Sie den Grad Ihrer persönlichen Risikobereitschaft und suchen Sie dann nach den dazu passenden Anlageformen
  • Streuen Sie Ihr Geld, um die Risiken zu reduzieren ohne Renditechancen einzubüßen

So können Sie risikoarm investieren

Anlagen streuen: Auf die Mischung kommt es an

Eine breite Streuung des Vermögens über verschiedene Anlageklassen reduziert die Schwankungen Ihres Investments. Es gibt keine Anlageform, die immer gut läuft und auch keine, die sich immer schlecht entwickelt. Wenn Sie in vielen Segmenten (Aktien, Anleihen, Rohstoffe etc.) investiert sind und da auch jeweils noch diversifizieren (Branchen, Regionen, Strategien), wird das Risiko großer Verluste deutlich gesenkt. Je nach Risikobereitschaft sollten die einzelnen Segmente unterschiedlich stark gewichtet werden. Möglich ist das schon mit geringen Anlagebeträgen, zum Beispiel über Fonds, ETFs oder Zertifikate.

Zertifikate: Teilgarantien und Risikopuffer

Im Segment der strukturierten Wertpapiere werden regelmäßig Zertifikate angeboten, bei denen ein Großteil des eingesetzten Kapitals im Verlustfall gesichert ist. Alternativ gibt es Produkte mit sehr großen Risikopuffern, so dass Verluste nur bei nachhaltigen Crashs drohen. Zum Teil werden diese Verluste durch „Airbags“ noch abgefedert. Die Renditechancen sind bei all diesen Produkten in der Regel begrenzt, aber immer noch höher als auf dem Sparbuch.

Low-Volatility-Strategie: Schwankungen gering halten

Wer die langfristig überdurchschnittlichen Renditechancen der Aktienmärkte nutzen möchte, kann mit so genannten Low-Volatility-Strategien die entsprechenden Risiken zum Teil deutlich reduzieren. Die Portfoliomanager versuchen bei diesem immer beliebter werdenden Ansatz durch bestimmte Gewichtungen einzelner Aktien die Kursschwankungen zu minimieren, indem besonders volatile Werte untergewichtet oder weggelassen werden. Für die Umsetzung dieser Strategie ist umfangreiche Erfahrung an den Finanzmärkten nötig.

 

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