Die Zukunft von Apple: „iPhone as a Service“

Die Apple-Aktie hat 2019 eine erstaunliche Wiederauferstehung erlebt: Erst im 4. Quartal 2018 hat sie über 35 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Nach der Vorstellung der neuesten iPhone-Generation letzte Woche hat sie sich nun wieder bis in die Nähe des historischen Höchststandes erholt. 

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Quelle: Nikolai Chernichenko, unsplash.com

Damit hat das Unternehmen zum zweiten Mal in seiner Geschichte eine Bewertung von über 1.000 Milliarden US-Dollar erreicht. Es stellen sich zwei Fragen: Ist die hohe Bewertung gerechtfertigt und nachhaltig? Und wie will Apple den Wert für seine Aktionäre zukünftig steigern?

Die Hardware macht's nicht

Die Produktvorstellung von iPhone 11 und Co. wurde vom Finanzmarkt sehr positiv aufgenommen - auch wenn die Hardware-Freaks unter den Marktbeobachtern keinesfalls beeindruckt waren. Apple liefert 2020 ein Update der Apple Watch, frischt das iPad etwas auf und zieht mit den neuen Kameras am iPhone mehr oder weniger mit dem Wettbewerb gleich. Echte bahnbrechende Innovation sieht anders aus - zumindest was die Hardware angeht.

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Die Euphorie an der Börse wurde daher auch weniger von der neuesten Generation der Apple-Devices verursacht, sondern vielmehr durch die Ankündigung von neuen Services wie Apple Arcade und Apple TV+. Kritiker bemängeln ja schon lange die starke Abhängigkeit des Apple-Konzerns vom iPhone. Und tatsächlich steht und fällt die Apple-Aktie seit Jahren im Gleichklang mit dem Erfolg des iPhones am zunehmend gesättigten Smartphone-Markt. Doch diese Abhängigkeit hat sich durchaus schon reduziert.