Ich investiere mit einem zyklischen Marktverständnis.
Märkte werden nicht als lineare Entwicklungen betrachtet, sondern als wiederkehrende Phasen von Expansion und Kontraktion, die sich aus menschlichem Verhalten, Liquiditätsbedingungen und Zeit ergeben.
Mein Ansatz basiert auf der Beobachtung, dass Preis, Liquidität und Marktpsychologie nicht synchron verlaufen, sondern sich wie versetzte Sinuskurven bewegen. Die größten Fehlbewertungen entstehen dort, wo diese Zyklen gleichzeitig in eine Phase der Kontraktion eintreten – gekennzeichnet durch Überverkauf, Desinteresse und Kapitulation.
Investiert wird assetklassenübergreifend, überwiegend auf der Long-Seite. Kapital wird selektiv in Märkten eingesetzt, die sich in einer ausgeprägten Yin-Phase befinden: geringe Aufmerksamkeit, negative Stimmung, niedrige Erwartungen. Short-Positionen spielen keine strukturelle Rolle; Risiko wird primär über Timing, Positionsgröße und Geduld gesteuert.
Nach über zehn Jahren Markterfahrung liegt der Fokus nicht auf permanenter Aktivität, sondern auf zyklischer Positionierung. Akkumulation erfolgt in Phasen der Untertreibung, Reduktion in Phasen der Übertreibung. Ziel ist nicht die Teilnahme an jeder Bewegung, sondern die Ausnutzung asymmetrischer Chancen über vollständige Marktzyklen hinweg.
Der Ansatz ist diskretionär, regelklar in der Umsetzung und auf Kapitalerhalt und langfristige Konsistenz ausgerichtet.
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Handelserfahrung
Risikoklasse 1:
3 oder mehr Jahre
Risikoklasse 2:
3 oder mehr Jahre
Risikoklasse 3:
3 oder mehr Jahre
Risikoklasse 4:
3 oder mehr Jahre
Risikoklasse 5:
3 oder mehr Jahre