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Iran-Krieg: wikifolio Trader bauen Portfolios um

Der Iran-Krieg geht an mehreren Fronten unvermindert weiter. Der Ölpreis bleibt hochvolatil. Trotz diverser Beschwichtigungsversuche von US-Präsident Donald Trump stieg er zuletzt wieder in Richtung 100 Dollar pro Fass. Der DAX hat seit Kriegsbeginn knapp 7 % verloren. Kein Wunder: Geht es um teure Energie, ist Europa ein gebranntes Kind. So verteuerte sich ein Fass Öl im Zuge des Ukraine-Kriegs 2022 bis auf 120 Dollar. Die Börsen brachen nach dem Einmarsch Russlands zweistellig ein.

Öl-Header

Die gute Nachricht: Die wikifolio Trader haben schnell reagiert und ihre Portfolios umgebaut. Das Öl-Exposure ist gestiegen, die Cash-Quote noch mehr. So nutzen die Trader kurzfristige Renditechancen und sind gleichzeitig bereit für den nächsten Bullenmarkt, der mit Sicherheit kommen wird. Denn so dramatisch die Kursausschläge infolge geopolitscher Schocks auch sein mögen, in der Vergangenheit wurden die Verluste meist ebenso rasch wieder wettgemacht. Stichwort Ukraine: Schon im April 2023 war der Einmarsch Russlands verdaut und das Vorkriegshoch wieder erreicht. Und heute steht der DAX nochmal fast 50 % höher. Fazit: Kapital in der Krise erhalten, ab und an die eine oder andere Renditechance wahrnehmen und dann - mit viel Flexibilität - bereit sein für die nächste Rally. Das ist wikifolio in a nutshell.

Active Management at work - Cash Quote springt von 10% auf 20%

Abgesehen vom Hochfahren des Energie-Aktien-Exposures in wikifolios agieren die Trader in der laufenden Woche defensiver. Die Cash-Quote stieg stark auf über 20 %. Darin spiegelt sich die hohe Unsicherheit aufgrund des Iran-Kriegs wider. Da unklar ist, wie lange der Konflikt andauern wird, sind auch die Folgen für die Energiepreise, Inflation, Zinsen und das Wirtschaftswachstum nicht absehbar. Ein größerer Cash-Polster dürfte also nicht schaden.

Energie 6x übergewichtet

Es wird nicht nur mit einer hohen Cash-Quote auf Unsicherheit reagiert - auch der Energiesektor (vor allem Ölkonzerne) werden von wikifolio Tradern als Hedge gegen globale Unsicherheit gesehen, weil diese entgegen der meisten anderen Sektoren von hohen Ölpreisen profitieren könnten. Mit rund 24% liegt die Allokation mehr als 20 Prozentpunkte über dem MSCI World (ca. 4%) – vorige Woche lag der Sektor noch auf Platz 2, mittlerweile wurde sogar die Technologie-Allokation überholt. Die Positionierung erwies sich bisher als klug: Die Eskalation des Iran-Konflikts hat die Ölpreise und Energieaktien deutlich angetrieben. Neben Energie sind auch Industrie (+5,9 PP) und Grundstoffe (+4,5 PP) übergewichtet.

Krieg und Börse: Auf rasche Abverkäufe folgt oft rasche Erholung

Beim Ukraine-Krieg 2022 begann der Kursrückgang an den Börsen schon Wochen vor dem Einmarsch. Bis Oktober summierten sich die Verluste auf bis zu 20 %. Die Erholung verlief fast ebenso rasant. Als der Irak-Krieg im März 2003 begann, waren die größten Turbulenzen an den Börsen schon vorbei. Der DAX notierte einen Monat nach Kriegsbeginn zweistellig im Plus. Auch nach schweren Terroranschlägen, wie am 11. September 2001 in New York, sackten die Märkte zunächst ab. Sie stabilisierten sich aber rasch wieder. Wo stehen wir aktuell? Der DAX hat seit Beginn des Iran-Kriegs gut 6 % verloren. Wie es weitergeht, hängt natürlich davon ab, wie lange der Krieg dauert und wie er sich auf die Energiepreise auswirkt. Wenn die Vergangenheit uns aber etwas lehrt, dann dass die negativen Folgen geopolitischer Krisen für die Börsen in der Regel nur von kurzer Dauer waren. Mit einer gehörigen Portion Cash in den Portfolios sind die wikifolio Trader aktuell jedenfalls für die Rally nach dem Iran-Krieg gerüstet.

Jetzt gilt Kapitalerhalt & Flexibilität

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Krieg im Iran: Was Top-Trader jetzt tun

Erneut treibt die Geopolitik die Märkte vor sich her. Wir zeigen, wie wikifolio Trader mit den Folgen des Iran-Kriegs umgehen.

Ölgiganten gesellen sich zu den größten Gewinnbringern der Woche

Zu den großen Gewinnern der Woche mischen sich über die letzten Tage vermehrt Ölkonzerne, wobei auch der Technologiesektor noch gut vertreten ist. In der Woche vom 04. bis 11. März 2026 haben wikifolio Trader mit profitablen Positionen insgesamt 12,36 Mio. EUR erwirtschaftet.

12,4 Mio. Euro mit 2.250 Aktien, hier sind die Top 20

Die Top-20-Aktien steuern dabei 5,82 Mio. EUR bei – fast die Hälfte des gesamten Wochen-Gewinns. An der Spitze: Micron mit 788.000 EUR Profit, dicht gefolgt von Chevron und Occidental Petroleum. Die ersten Bets auf Energie-Riesen machen sich also bereits bezahlt.

Kapitalerhalt und Flexibilität als wichtigstes Ziel

Struck_Rund

"2026 gilt bis auf Weiteres: Capital Preservation Modus!"

Philipp Struck
Chartdesigner

Strucks Strategie ist klar und leicht nachvollziehbar: „Im schwierigen Umfeld soll das Kapital erstmal so gut es geht erhalten werden. Gleichzeitig geht er gezielte Shorts ein, mit dem Ziel Zusatzerträge zu generieren. Mittelfristig positioniert er sich für den nächsten Bullenmarkt und führt eine Watchlist mit möglichen Kaufkandidaten.

Philipp Struck neu auf der # 1

Chart

abc
cde

Kennzahlen

  • +539,1 %
    seit 27.09.2023
  • EUR 18.435.920
    Investiertes Kapital
  • +50,3 %
    Performance (1 J)
  • 39,3 %
    Volatilität (1 J)
  wikifolio Rangliste Perf. seit Beginn Ø-Perf. pro Jahr
1. Global Wealth Concentrated
Philipp Struck
+537,2 % +113,4 %
2. PPinvest Low Vola
Paul Pleus
+77,7 % +29,9 %
3. TSI Strategie Nasdaq-Werte
Florian Riediger
+907,0 % +28,9 %

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Zwei kooperieren, einer gewinnt

Besonders heiß war in der aktuellen Handelswoche die Aktie von Hims & Hers. Die dänische Novo Nordisk geht mit dem US-Telemedizinunternehmen eine Partnerschaft ein und beendet damit einen monatelangen Rechtsstreit. Novo bietet laut Vereinbarung seine Abnehmmedikamente Ozempic und Wegovy auf der Plattform von Hims & Hers an. Während die Novo Nordisk-Aktie nicht merklich profitieren konnte, ging Hims & Hers durch die Decke.

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Zu den live Daten

Die Cash-Quote der wikifolio Trader liegt aktuell bei 10,3 %. Damit sind die Trader weiter bullisher als im langfristigen Durchschnitt, der bei einer Quote von 17,2 % liegt, haben ihre Risikobereitschaft im Vergleich zum Jahresstart aber etwas zurückgeschraubt. Nach dem markanten Tief von unter 8 % im Januar haben die Trader ihre Cash-Reserven wieder aufgestockt und Gewinnmitnahmen getätigt.

2x Zinsentscheid

Nach einem ruhigeren Montag hält die kommende Berichtswoche einige wichtige Termine bereit: Am Dienstag stehen die ZEW-Umfragen zur deutschen Konjunkturlage und die US-Einzelhandelsumsätze an. Der Mittwoch gehört der Fed und der Donnerstag der EZB sowie der Bank of England — es stehen jeweils Zinsentscheidungen an. Den Abschluss macht Destatis am Freitag mit dem deutschen Erzeugerpreisindex.