FABASOFT AG

WKN
922985
ISIN
AT0000785407
  • Aktien
  • Aktien Deutschland
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19,120 EUR Verkauf

19,701 EUR Kauf

+0,00 Abs.

0,0 % Rel.

15.06.2019 12:50Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 19,410 / 19,410
  • Hoch / Tief (1 Tag) 19,410 / 19,410
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 20,290 / 11,300
  • 1 Woche -0,6 %
  • 1 Monat +5,1 %
  • 1 Jahr +51,1 %

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MavTrade Zukunftsbranchen

Die Fabasoft AG veröffentlichte am 4. Juni 2019 die Konzern-Zahlen für das Geschäftsjahr 2018/2019 (1. April 2018 - 31. März 2019):

- Umsatzerlöse: EUR 40,3 Mio. (EUR 32,0 Mio. im Geschäftsjahr 2017/2018) + 26%
- EBITDA: EUR 11,5 Mio. (EUR 7,1 Mio. im Geschäftsjahr 2017/2018) + 63%
- EBIT: EUR 8,9 Mio. (EUR 5,3 Mio. im Geschäftsjahr 2017/2018) + 69,9 %
- Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit: EUR 11,6 Mio. (EUR 7,9 Mio. im Geschäftsjahr 2017/2018) +46,3 %
- Bestand der liquiden Mittel: EUR 33,2 Mio. zum 31. März 2019 (EUR 27,5 Mio. zum + 20,5%
31. März 2018)

In der Hauptversammlung der Fabasoft AG am 1. Juli 2019 wird für das Geschäftsjahr 2018/2019 eine Dividendenausschüttung von EUR 0,50 je dividendenberechtigter Stückaktie (Geschäftsjahr 2017/2018 EUR 0,18 je dividendenberechtigter Stückaktie) vorgeschlagen werden.

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MavTrade FutureMarkets

Die Fabasoft AG veröffentlichte am 4. Juni 2019 die Konzern-Zahlen für das Geschäftsjahr 2018/2019 (1. April 2018 - 31. März 2019):

- Umsatzerlöse: EUR 40,3 Mio. (EUR 32,0 Mio. im Geschäftsjahr 2017/2018) + 26%
- EBITDA: EUR 11,5 Mio. (EUR 7,1 Mio. im Geschäftsjahr 2017/2018) + 63%
- EBIT: EUR 8,9 Mio. (EUR 5,3 Mio. im Geschäftsjahr 2017/2018) + 69,9 %
- Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit: EUR 11,6 Mio. (EUR 7,9 Mio. im Geschäftsjahr 2017/2018) +46,3 %
- Bestand der liquiden Mittel: EUR 33,2 Mio. zum 31. März 2019 (EUR 27,5 Mio. zum + 20,5%
31. März 2018)

In der Hauptversammlung der Fabasoft AG am 1. Juli 2019 wird für das Geschäftsjahr 2018/2019 eine Dividendenausschüttung von EUR 0,50 je dividendenberechtigter Stückaktie (Geschäftsjahr 2017/2018 EUR 0,18 je dividendenberechtigter Stückaktie) vorgeschlagen werden.

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> Wie erwartet höhere Umsatz- und Ergebnisprognose <

 

In meiner Einschätzung vom 18.05.2019 hatte ich darauf hingewiesen, dass Datagroup im Rahmen der Halbjahreszahlen vermutlich seine Umsatz- und Ergebnisprognose anheben dürfte und nannte ein mögliche neu Zielgrößen von >290 Mio. € beim Umsatz und >45 Mio. € beim EBITDA. Nach einer positiven Entwicklung im ersten Halbjahr mit einem Wachstum von 3,9% auf 138,7 Mio. € (vor IFRS 15 & 16 +7,2% auf 143,1 Mio. €) und 1,0% auf 69,3 Mio. € (vor IFRS 15 & 16 +5,3% auf 72,2 Mio. €) im zweiten Quartal hat der Vorstand nun die Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf >295 Mio. € angehoben. Zugleich wird nach einem Anstieg des EBITDA von 31,1% auf 20,4 Mio. € (vor IFRS 15 & 16 +10,5% auf 17,2 Mio. €) in den ersten sechs Monaten 2018/19 und +33,4% auf 11,4 Mio. € (vor IFRS 15 & 16 +14,0% auf 9,7 Mio. €) zwischen Januar und März nun ein EBITDA von >45 Mio. € im Gesamtjahr erwartet, sodass sich meine Erwartungen an dieser Stelle vollumfänglich bestätigt haben.

 

Das erste Halbjahr 2018/19 war dazu vor allem durch die Neugewinnung einiger Großaufträge geprägt. So wurde ein Auftrag der Bankhaus Lampe Gruppe über eine Laufzeit von fünf Jahren mit einem zweistelligen Millionen-Euro-Volumen erhalten. Weiter konnte ein Folgeauftrag bei der IKB gewonnen werden, der ebenfalls eine Laufzeit von fünf Jahren bei einem Volumen im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich aufweist. Ende Oktober konnte dazu von der BayernInvest ein Auftrag im knapp zweistelligen Millionenbereich erhalten werden. Nach dem Stichtag konnte Datagroup mit einem Auftrag der ARD (4 Jahre + 4 Jahre Verlängerungsoption) mit einem Volumen von mindestens 40 Mio. € (mögliche Steigerung auf bis zu 70 Mio. €) sowie einem Auftrag der Messe München mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem Volumen im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich zwei weitere bedeutende Kunden gewinnen. Herr Schaber betonte in diesem Zusammenhang, dass sich das Auftragsbuch im Finanzbereich aktuell auf >200 Mio. € für die kommenden 5-10 Jahre belaufe. Besonders zu beachten dabei ist der Umstand, dass diese Umsätze aufgrund der vorgeschalteten Transitionsphase, die nach IFRS 15 nunmehr nicht mehr als Umsatz verbucht werden kann, erst im Jahr 2019/20 und danach ihre volle Wirksamkeit zeigen werden. Insgesamt konnten so im ersten Halbjahr 21 neue Kunden gewonnen, bei 9 Kunden ein Upselling und bei 23 Kunden eine Vertragsverlängerung erreicht werden. Andererseits ergab sich eine Portfoliobereinigung von 13 Kunden im gleichen Zeitraum, sodass sich die Zahl der CORBOX-Kunden nunmehr auf 165 (30.09.2018: 157) erhöht hat.  

 

Neben der rein organischen Entwicklung bei Umsatz und Auftragseingang hatte Datagroup die Übernahme der UBL Informationssysteme GmbH zum 01.04.2019 bekannt gegeben. Mit einem Umsatz von >20 Mio. € im Jahr 2018 wird UBL damit in der zweiten Jahreshälfte anorganisch zum Umsatz beitragen. CEO Max H. Schaber kalkuliert hierbei konservativ mit einem Umsatzbeitrag von 10 Mio. € im dritten und vierten Quartal, realistischer dürften hingegen 11 Mio. € sein. Dazu soll das Unternehmen auch ergebnisseitig einen positiven Beitrag leisten, der schätzungsweise bei >1 Mio. € liegen dürfte. Daneben will Datagroup auch weiterhin anorganisch wachsen und hatte dazu mit einem neuen Schuldscheindarlehen über 69 Mio. € zusätzlichen finanziellen Spielraum geschaffen. Laut dem Vorstandsvorsitzenden befinde man sich bezüglich weiterer Übernahmen zudem in guten Gesprächen.

 

Ich habe meine Schätzungen im Rahmen der Halbjahreszahlen und der Ausgabe des neuen Schuldscheindarlehens entsprechend überarbeitet. Meine Umsatzschätzungen haben sich für 2018/19 von 292,4 Mio. € auf jetzt 295,7 Mio. € und meine EBITDA-Erwartungen von 44,7 Mio. € auf 45,6 Mio. € erhöht. Auch für die Folgejahre hat sich die Umsatz- und Ergebnisbasis dadurch leicht erhöht. Zugleich habe ich das neue Schuldscheindarlehen (+69 Mio. € abzgl. 9,5 Mio. € Tilgung in HJ1) bei der Finanzierungsstruktur berücksichtigt, wodurch sich der Diskontierungszinssatz aufgrund des höheren Fremdkapitalanteils reduziert hat. In der Folge erhöht sich durch die genannten Faktoren das Kursziel von bislang 60€ auf nunmehr 64€.   

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