Silberminen XXL

Natalja Baryschnikov

Performance

  • -5,6 %
    seit 21.07.2018
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
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Handelsidee

Es soll in der Regel in ein breites (XXL) Portfolio, meiner Meinung nach aussichtsreicher Aktien von Unternehmen, deren Erlöse sich im wesentlichen Umfang aus der Exploration von Silberressourcen, der Entwicklung von Silberminen, der Silberförderung, der Förderungsfinanzierung sowie der Vermarktung des Rohstoffs Silber speisen, investiert werden.

Die Anlagestrategie soll grundsätzlich dem Bottom-Up-Ansatz (Aktien- und Rohstoffanalyse mittels Fundamentals, Charttechnik, COT- und Sentiment-Daten ergänzt um makroökonomische und relevante politische Rahmendaten) folgen. Es ist geplant, folgende Quellen zu nutzen: Bloomberg, Thomson Reuters GFMS und zusätzlich diverse Branchennewsletter sowie frei verfügbare Internetquellen: Seeking Alpha, Miningscout, Unternehmenswebseiten, Bankanalysen.

Die Haltedauer einzelner Werte kann je nach Marktlage und Entwicklung variieren.
Die Handelsidee wird ausschließlich mit Aktien umgesetzt.
Der Anlagehorizont soll mittel- bis langfristig ausgerichtet sein. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF000XXLAG
Erstellungsdatum
21.07.2018
Indexstand
High Watermark
103,0

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Natalja Baryschnikov
Mitglied seit 26.10.2015

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Bekanntlich ist ein Umfeld mit sinkenden Zinsen und einem schwachen Dollar gut für Edelmetalle und Minenaktien. Gerade Silber fühlt sich am wohlsten, wenn die Geldpolitik lax ist und die Inflation (Geldmengenausweitung) zunimmt. In einer neuen Studie zur Konjunktur- und Zinsentwicklung kamen die Analysten der Commerzbank zu der Erkenntnis, dass einer neuer Zyklus mit sinkenden Zinsen nicht wie zuvor erwartet erst Ende 2020 in den USA beginnt, sondern bereits im dritten Quartal dieses Jahres. Für mein wikifolio wäre das natürlich sehr positiv, zumal ich seit kurzem die Vollinvestitionsquote erreicht habe. 

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Allgemeiner Kommentar

Der Ökonom und ehem. Risk-Manager großer Banken, Dr. Markus Krall, erläutert in einem aktuellen YouTube-Video (16 Min.), warum er für nächstes Jahr große Probleme im europäischen Bankensektor erwartet (Erosion der Zinsmarge etc.) und warum er bis 2023 eine massive Inflationierung durch die Zentralbanken erwartet und warum er Gold für unverzichtbar hält (ablesbar auch an den massiven Goldkäufen durch Notenbanken selbst): https://www.youtube.com/watch?time_continue=401&v=BQ40w51-w_Q

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Allgemeiner Kommentar

Ein interessantes Set-up hat sich für den Silbermarkt in den letzten Wochen ausgebildet. Sowohl das Sentiment als auch die Zinssenkungsfantasien, ergänzt um charttechnische Signale und überwiegend schwächere Konjunkturdaten, signalisieren einen heraufziehenden Bullen-Markt für Silber und den Minensektor.

 

Aber, auch wenn einige Indikatoren bereits von Gelb auf Grün gesprungen sind (COT-Daten, Stimmungsindikatoren allgem.), befinden sich andere Indikatoren noch im Frühstadium eines Kauf-Signals (Saisonalität, Geldpolitik und Charttechnik).

 

Auf Grund des sich abzeichnenden Endes des globalen Konjunkturzyklus erleben Zinssenkungsphantasien ein Revival. Was für ein Kontrast zum Winter 2018, als noch etliche weitere Zins-Anhebungen in den USA für 2019 und 2020 erwartet wurden. Doch der Reigen an schwächer werdenden Konjunkturdaten reißt nicht ab und signalisiert nun den Bedarf an erneut sinkenden Zinsen, auch in Folge der für die Weltwirtschaft zur Unzeit kommenden Handelsstreitigkeiten.

 

Für Silber, das keine festen Zinsen bieten kann, dafür aber sensibel und positiv korrelierend auf Dollarinflation reagiert, ist die Aussicht auf Zinssenkungen und eine wieder steigende US-Dollar Geldmenge durch Auflage eines neuen Wertpapierkaufprogramms der US-Notenbank (QE), sehr positiv. Aktuell ist es jedoch nur eine Erwartung und noch keine geldpolitische Realität. Abgesehen von Australien, wo die Zinsen jüngst auf den niedrigsten Stand aller Zeiten abgesenkt wurden, auf nur noch 1,25 Prozent. Aber der Zug rollt nun von Seiten der Notenbanken weltweit unaufhaltsam in eine für Silber und die Minenaktien positive Richtung.

 

Ebenfalls positiv sehen aktuell die Stimmungs-Indikatoren aus. So zeigen die Terminmarktdaten, dass die Spekulanten netto Short positioniert sind, also mehrheitlich auf fallende Kurse setzen, was empirisch eindeutig als Kontraindikation gilt (siehe verlinkter Chart, rote Linie: https://www.wellenreiter-invest.de/cot-daten/silber). Da volumentechnisch übe 80 Prozent der Preisfindung für Silber über den Terminmarkt stattfindet, ist dies grundsätzlich eine sehr positive Ausgangslage für zukünftig steigende Notierungen.

 

Der auf Termin-Märkte und Sentiment spezialisierte australische Analyst Nick Laird geht nun antizyklisch von einem starken Kaufsignal für Silber aus, da sich der Stimmungsindikator für das weiße Edelmetall unter null Prozent befindet (auf einer Skala von -100% bis +100%). Die Stimmungsindikatoren für die Minen sind aktuell noch extremer, hier ist die Anzahl der Optimisten kaum messbar (steht bei knapp über Null auf einer Skala von 0% bis 100%).

 

Mit einem Preis von aktuell knapp über 15 US-Dollar pro Unze konnte Silber den seit Anfang des Jahres bestehenden Abwärtstrends bereits überwinden, ebenso wie die wichtige 200-Tage-Durchschnittslinie. Die nächsten größeren Horizontalwiderstände warten bei um die 16 US-Dollar. Erst jenseits der Marke von 16,10 US-Dollar, wäre der Weg nach oben frei.

 

Spätestens wenn ab September zusätzliche Marktunterstützung durch die Saisonalität dazukommt, dürfte der Ausbruch nach oben gelingen, wenn es nicht vorher schon zu Not-Zinssenkungen der US-Notenbank einhergehend mit deutlicher Dollar-Schwäche kommt. Dann wäre der Weg Richtung 20 US-Dollar frei, vorausgesetzt, es kommt, wie vom Kapitalmarkt aktuell erwartet, tatsächlich zu einer ganzen Serie von Zinssenkungen in den nächsten 12 Monaten in den USA.

 

Mein wikifolio ist nun bis auf eine minimale Cash-Quote vollständig investiert und es kann von mir aus nun losgehen. Es wäre doch schön, wenn ich demnächst mehr über weiter steigende Minengewinne und zunehmende Akquisitionen im Minensektor berichten könnte. Das Set-Up dafür ist jedenfalls bereitet.

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Allgemeiner Kommentar

Die aktuelle Korrekturphase bei Silber habe ich genutzt, um die Investitionsquote des wikifolios auf nun 96,3 Prozent auszubauen. Die jüngst publiztierten Unternehmensergebnisse der Minengesellschaften für das Q1´19 sind durchwachsen und geprägt von den nach wie vor rel. niedrigen Rohstoffpreisen. Positive Ausnahme ist z.B. WHEATON PRECIOUS METALS. Dies liegt aber v.a. daran, dass das Streaming-Unternehmen auch Palladium mit im Angebot hat und der Preis für dieses Metall im ersten Quartal 2019 ein neues Allzeithoch erreichte. Bei den Margen und den Bilanzen der Primärförderer sieht es auf den aktuellen Silberpreisniveaus noch mau aus aber das kann sich sehr schnell ändern, wie das Beispiel Palladium zeigt.

 

Der Preisrückgang bei Silber hat bereits zu einer sehr konstruktiven Situation an den Terminmärkten geführt (dazu demnächst detailliertere Informationen). Zudem verdüstern sich die Perspektiven für den Welthandel und die globale Konjunktur, was derzeit auf der einen Seite zwar die industrielle Nachfrage nach Silber dämpft aber auf der anderen Seite NOCH keine positiven Impulse von Seiten der Geldpolitik zeitigt.

 

Die aktuelle Dollarstärke belsatet somit die monetären Edelmetalle Gold und Silber. Doch der sich zuspitzende Handelskrieg zwischen China und den USA und das sich immer schneller drehende Sanktionskarussell (gegen den Iran, Venezuela, die Türkei, HUAWAI und 69 Tochtergesellschaften, fünf weitere chin. Tech-Konzerne und in Kürze auch Sanktionen gegen alle beteiligten Unternehmen am Nord Stream 2 Projekt) belasten die Wachstumsperspektiven eines ohnehin überreifen Konjunktur- und Schuldenzyklus. Dazu kommen noch geopolitische Unsicherheiten. Der Druck auch auf die US-Notenbank steigt damit in den nächsten Monaten, die Zinsen wieder zu senken und somit den US-Dollar zu Gunsten der Wettbewerbsfähigkeit der international tätigen US-Unternehmen abzuwerten.

 

Es gibt also sehr handfeste Gründe, nicht nur wegen des saisonal typischen Musters, ein deutliches Anziehen der Silber- und Minenpreise für das dritte und vierte Quartal 2019 zu prognostizieren.

 

Anbei noch ein aufschlussreicher Artikel zum Thema Handelskrieg USA vs. China und wie dieser in seiner Dimension (auch zeitlich) von dem Märkten im Westen NOCH stark unterschätzt wird (der Titel des Artikels weist nicht auf den Handelskrieg hin, aber darum geht es im Wesentlichen): https://finanzmarktwelt.de/das-versagen-der-algorithmen-ueber-die-arroganz-und-ignoranz-des-westens-127246/

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