Junolyst
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Handelsidee

In diesem Wikifolio soll eine Gleichtgewichtungsstrategie verfolgt werden. Dabei soll das Portfolio zu Beginn eines Jahres bis zu ca. 10 Aktien enthalten, die mit einer annährend gleichen Gewichtung in das Wikifolio aufgenommen werden. Hierbei soll jedes Jahr zum Jahreswechsel eine Auswahl von bis zu ca. 10 Einzeltiteln zusammengestellt werden, die meines Erachtens für das kommende Jahr die größten Renditechancen versprechen.

Der Schwerpunkt dieser Auswahl soll auf Deutschen Nebenwerten sowie Aktien aus Österreich und der Schweiz liegen, die über ein meiner Meinung nach überporportionales Kurspotenzial verfügen. Auch andere Aktien-Werte können berücksichtigt werden. Hierbei soll primär auf Fundamentalanalyse gesetzt werden. Dazu sollen zu Jahresbeginn zu jedem Wert die jeweiligen Kaufargumente veröffentlicht werden mit einem entsprechenden Kursziel. Das Kurspotenzial seiner Aktie soll meiner Erwartung nach dabei mindestens 20% betragen, um in das Wikifolio aufgenommen werden zu können.

Sollte das Kursziel innerhalb des Jahres erreicht werden, wird je nach Fall geprüft, ob die Aktie weiteres Potenzial aufweist oder nicht. Falls dies nicht der Fall ist, soll die Aktie entweder mit einem entsprechenden Stop-Loss abgesichert werden, um von einem möglichen Aufwärtstrend weiter zu profitieren oder auch ein direkter Verkauf ist möglich. Ebenso eine Teilveräußerung ist möglich. Hierbei soll jedoch mindestens die Hälfte der Position verkauft werden.

Das freigewordene Kapital kann dann dazu verwendet werden, in Titel aus dem Portfolio zu investieren, die bisher noch nicht so gut gelaufen sind und weiter Kurspotenzial aufweisen. In diesem Fall wird angestrebt das Kapital gleichmäßig in ca. 50% der Aktien zu investieren, die sich bislang am schlechtesten entwickelt haben.

Sollte es im laufe des Jahres zu unerwarteten Ereignissen kommen (z.B. Gewinnwarnung) die mein Anlageurteil so ändern, dass die Aktie nicht mehr das erwartete Potenzial aufweist, kann die Position vollständig verkauft werden und der Erlös möglichst gleichmäßig in die verbleibenden Werte investiert werden.

Ein aktiver Handel soll in diesem Wikifolio jedoch nicht verfolgt werden, sondern lediglich in den genannten Fällen Transaktionen stattfinden. Die Haltefrist soll damit variabel sein. Am Jahresende wird die Auswahl entsprechend überprüft. Sollte ein Titel auch für das Folgejahr in der Auswahl enthalten sein, wird seine Gewichtung auf ca. 10% angepasst (entweder auf ca. 10% reduziert, falls die Gewichtung >10% liegt, oder aufgestockt, falls die Gewichtung <10% beträgt).

Das Ziel dieses Wikifolios ist, den Markt outzuperformen und dabei jährlich mindestens eine Rendite von ca. 10% zu erzielen. Damit soll gezeigt werden, dass eine einmalige aktive, fundierte Auswahl mit Blick auf die Qualität und die Perspektiven von Unternehmen keinen ständigen Handel braucht, sondern dass sich Qualität mit der Zeit durchsetzt. Daher ist es meines Erachtens wichtig, dass die Unternehmen fundamental unterbewertet sind und aufgrund dessen ein entsprechendes Kurspotenzial aufweisen.

Selbstverständlich strebe ich es auch an, über die entsprechenden Entwicklungen bei den Unternehmen zu berichten. Auch Transaktionen sollen kommentiert werden.


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Stammdaten
Symbol
WF0LMS1992
Erstellungsdatum
08.12.2015
Indexstand
High Watermark
231,9

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Lukas Spang
Mitglied seit 17.09.2013

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu SNP SCHNEID.-NEUREIT.O.N.

> Carve-outs und M&A Transaktionen als Trigger? <

 

SNP hat jüngst endgültige Zahlen für 2019 veröffentlicht. Der Umsatz stieg insbesondere durch einen stark angestiegenen Softwareumsatz (47,58mEUR / +46,4%) um 10,8% auf 145,19mEUR (LSe: 148,22 / Prognose 145-150mEUR) an. Dies war vor allem auf einen deutlichen Anstieg der Lizenz- und Cloud-Umsätze durch die Ausweitung des Geschäftsvolumens mit Partnern zurückzuführen. Dadurch stieg auch der Umsatz mit den SNP Eigenprodukten erheblich auf 40,0mEUR (Vj. 18,1) an. Das Beratungsgeschäft (Service Segment) war einerseits durch eine Zurückhaltung bei der Beauftragung von IT-Projekten im Vorfeld anstehender S/4Hana Umstellungsprojekte, die durch einen spürbaren Anstieg in HJ2 nicht kompensiert werden konnten, belastet. Andererseits haben sich auch negative Wechselkurseffekte, insbesondere aus dem argentinischen Peso, ergeben.

 

Das Ergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. So erreicht das EBIT 2019 einen Wert von 7,00mEUR (Vj. -2,55mEUR), sodass die EBIT-Marge mit 4,8% am oberen Ende der Prognose (unterer bis mittlerer einstelliger %-Bereich) lag. Zu dieser Entwicklung haben beide Segmente maßgeblich beigetragen. Einerseits haben die deutlich gestiegenen Softwareumsätze (EBIT-Marge 27,4%) durch den erhöhten Umsatzanteil (32,8% vs. 24,8% 2018) dazu beigetragen. Andererseits konnte auch das Service-Segment durch eine verbesserte Auslastung das Ergebnis verbessern. Zugleich gilt es mit Blick auf das Ergebnis zu berücksichtigen, dass SNP die F&E-Aufwendungen, u.a. zur Weiterentwicklung der Software, deutlich auf 29,5mEUR (Vj. 16,6mEUR) erhöht und diese Kosten nicht aktiviert hat.

 

Der Auftragseingang erhöhte sich 2019 deutlich um 52,2% auf 201,3mEUR, sodass auch der Auftragsbestand entsprechend um 64,7% auf 92,7mEUR anstieg. Während der Auftragseingang im Service Segment um 26,8% auf 123,5mEUR anstieg, erhöhten sich die Neuaufträge für Software um 124,9% auf 77,8mEUR deutlich. Vom Auftragsbestand entfallen entsprechend 53,7mEUR auf das Service Segment (+8,5%) und 39,0mEUR (+473,5%) auf das Software-Segment. Dabei zeigt sich auch eine deutliche Dynamisierung beim Thema SAP S/4Hana. Lag der Auftragseingang im Vorjahr mit 8,8mEUR noch im einstelligen Mio. € Bereich, hat sich dieser 2019 auf 27,8mEUR mehr als verdreifacht und zeigt, dass das Thema nun an Fahrt gewinnt. Dies hatten zuletzt auch Umfragen des DSAG sowie von Lünendonk bestätigt.

 

Ein sehr wichtiger Bestandteil der Entwicklung im vergangenen Jahr bei SNP war der Aufbau eines Partnernetzwerkes. Mit Michael Eberhardt, der zuvor bei DXC war, konnte ein erfahrender Manager als COO gewonnen werden, der seit Mitte 2019 SNP sukzessive auf den Partnervertrieb ausrichtet. Dadurch positioniert sich SNP zunehmend als Softwareunternehmen, unterstützt die Partner durch Schulungen sowie Services und kann das eigene Geschäft stark skalieren. Mit IBM und T-Systems konnten bereits große Partnerschaften geschlossen werden. Während IBM global zu den Top IT-Beratungshäusern bei der S/4Hana Migration gehört, hat T-Systems im deutschsprachigen Raum eine sehr starke Positionierung. Mit IBM wurde beispielsweise die Migration auf S/4Hana bei der Volkswagen Tochter VW Sachsen, die den Bereich E-Mobilität betreut, durchgeführt. Aufgrund der schnellen und reibungslosen Migration soll dieses Projekt nun als Basis für den gesamten Volkswagenkonzern dienen. Ein weiteres Projekt konnte bei Vodafone realisiert werden. Kleinere Partnerschaften wurden mit Atos, MHP und Orbis geschlossen. Dazu werden Projekte auch mit anderen namhaften Beratungshäusern ohne vertraglich vereinbarte Mindestumsätze durchgeführt. Diesbezüglich dürften aber auch weitere Partnerschaften mit Mindestabnahmen folgen, sodass in den kommenden Quartalen mit Meldungen diesbezüglich zu rechnen sein dürfte. Dafür wird bei SNP intern aktuell das Partnermanagement aufgebaut und personell verstärkt. Ebenso betreut Lutz Lambrecht (ehm. COO Service Now Practice North & Central Europa bei DXC) als weltweiter Partnermanager seit Februar diesen Bereich.

 

Mit Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr zeigt sich das Management grds. weiter positiv, schließt aber negative Effekte aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 nicht aus, wenngleich diese derzeit nicht absehbar sind. Dahr wurde die Umsatzprognose von Ende Januar (175-185mEUR) jüngst bestätigt. Für das Ergebnis wird eine weitere Margenverbesserung auf 6,5-8,5% bei der EBIT-Marge in Aussicht gestellt. Bekräftigt wird diese positive Sicht auch durch einen ca. 30% höheren Auftragseingang im ersten Quartal, wenngleich die Vorjahresbasis (Q1 38,9mEUR / -4,9%) gering war. Ein Aspekt, der mögliche Projektverschiebungen bzw. Verzögerungen in der Projektvergabe bei S/4Hana Projekten kompensieren könnte, ist der Umstand, dass in der aktuellen Situation auch vermehrt M&A Transaktionen erfolgen könnten. Aufgrund des Fokus auf IT-Transformationsprojekte könnte SNP damit auch durch Unternehmenszusammenschlüsse oder Aufteilung von Unternehmen bzw. Abspaltung von Unternehmensteilen (Carve-outs) profitieren und rechnet in diesem Bereich auch mit einer steigenden Nachfrage. Gleichzeitig adressiere man dieses Thema aktuell auch selber und hat zudem die Möglichkeit über Partner in solche Projekte einbezogen zu werden.  Bis 2026 soll der Markt für digitale Transformation zugleich auf >1Bn USD ansteigen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 18% entspricht. Insgesamt habe ich meine Schätzungen für dieses Jahr im Umsatz leicht auf 176,46mEUR (alt: 180,24) und für das EBIT auf 13,19mEUR (alt: 20,58) reduziert. Damit liegt meine Umsatzerwartung am unteren Ende und meine Margenerwartung im mittleren Bereich. Während dieser Effekt negativ wirkt, wird dies durch die erstmalige Einbeziehung der Schätzungen für 2022 kompensiert, sodass das Kursziel unverändert bei 120,00€ liegt.

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Allgemeiner Kommentar

> Wochenupdate KW 13/2020 < 

 

Nach 4 Wochen mit deutlichen Kursrückgängen hat der Markt in dieser Woche zu einer ersten Erholung angesetzt und sich von seinen Tiefs absetzen können. Auch das wikifolio „Top Pics oft he Year“ profitierte entsprechend von dieser Markterholung und konnte zweistellig zulegen. Doch die Unsicherheiten haben weiterhin Bestand. Erneut gab es auf Unternehmensebene aber auch positive Meldungen.

 

Weitere Details finden sich im Wochenupdate:

 

 

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Allgemeiner Kommentar

> Wochenrückblick KW 12/2020 <

 

neue Woche, neue Tiefs an den Börsen! Die zunehmende Erlahmung der Wirtschaft in Deutschland und weiteren Ländern in Europa und weltweit belastet die Aktienkurse sämtlicher Unternehmen. Auch die Small & Micro Caps können sich diesem Trend nicht entziehen. Doch es gibt auch positive Meldungen.

 

Weitere Details wie immer im Wochenupdate:

 

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Allgemeiner Kommentar

> Wochenupdate KW 11/2020 <

 

Erneut schwarze Woche im DAX. Der Coronavirus und die Verwerfungen am Ölmarkt haben in dieser Woche wiederholt deutlich die Kurse belastet und führten zu einem zweistelligen Kursrückgang. Auch die Nebenwerte konnten sich diesem Trend nicht entziehen und verloren entsprechend ebenso.

 

Weitere Details wie immer im Wochenupdate:

 

 

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