Top Pics of the Year

Lukas Spang
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    seit 08.12.2015
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Handelsidee

In diesem Wikifolio soll eine Gleichtgewichtungsstrategie verfolgt werden. Dabei soll das Portfolio zu Beginn eines Jahres bis zu ca. 10 Aktien enthalten, die mit einer annährend gleichen Gewichtung in das Wikifolio aufgenommen werden. Hierbei soll jedes Jahr zum Jahreswechsel eine Auswahl von bis zu ca. 10 Einzeltiteln zusammengestellt werden, die meines Erachtens für das kommende Jahr die größten Renditechancen versprechen.

Der Schwerpunkt dieser Auswahl soll auf Deutschen Nebenwerten sowie Aktien aus Österreich und der Schweiz liegen, die über ein meiner Meinung nach überporportionales Kurspotenzial verfügen. Auch andere Aktien-Werte können berücksichtigt werden. Hierbei soll primär auf Fundamentalanalyse gesetzt werden. Dazu sollen zu Jahresbeginn zu jedem Wert die jeweiligen Kaufargumente veröffentlicht werden mit einem entsprechenden Kursziel. Das Kurspotenzial seiner Aktie soll meiner Erwartung nach dabei mindestens 20% betragen, um in das Wikifolio aufgenommen werden zu können.

Sollte das Kursziel innerhalb des Jahres erreicht werden, wird je nach Fall geprüft, ob die Aktie weiteres Potenzial aufweist oder nicht. Falls dies nicht der Fall ist, soll die Aktie entweder mit einem entsprechenden Stop-Loss abgesichert werden, um von einem möglichen Aufwärtstrend weiter zu profitieren oder auch ein direkter Verkauf ist möglich. Ebenso eine Teilveräußerung ist möglich. Hierbei soll jedoch mindestens die Hälfte der Position verkauft werden.

Das freigewordene Kapital kann dann dazu verwendet werden, in Titel aus dem Portfolio zu investieren, die bisher noch nicht so gut gelaufen sind und weiter Kurspotenzial aufweisen. In diesem Fall wird angestrebt das Kapital gleichmäßig in ca. 50% der Aktien zu investieren, die sich bislang am schlechtesten entwickelt haben.

Sollte es im laufe des Jahres zu unerwarteten Ereignissen kommen (z.B. Gewinnwarnung) die mein Anlageurteil so ändern, dass die Aktie nicht mehr das erwartete Potenzial aufweist, kann die Position vollständig verkauft werden und der Erlös möglichst gleichmäßig in die verbleibenden Werte investiert werden.

Ein aktiver Handel soll in diesem Wikifolio jedoch nicht verfolgt werden, sondern lediglich in den genannten Fällen Transaktionen stattfinden. Die Haltefrist soll damit variabel sein. Am Jahresende wird die Auswahl entsprechend überprüft. Sollte ein Titel auch für das Folgejahr in der Auswahl enthalten sein, wird seine Gewichtung auf ca. 10% angepasst (entweder auf ca. 10% reduziert, falls die Gewichtung >10% liegt, oder aufgestockt, falls die Gewichtung <10% beträgt).

Das Ziel dieses Wikifolios ist, den Markt outzuperformen und dabei jährlich mindestens eine Rendite von ca. 10% zu erzielen. Damit soll gezeigt werden, dass eine einmalige aktive, fundierte Auswahl mit Blick auf die Qualität und die Perspektiven von Unternehmen keinen ständigen Handel braucht, sondern dass sich Qualität mit der Zeit durchsetzt. Daher ist es meines Erachtens wichtig, dass die Unternehmen fundamental unterbewertet sind und aufgrund dessen ein entsprechendes Kurspotenzial aufweisen.

Selbstverständlich strebe ich es auch an, über die entsprechenden Entwicklungen bei den Unternehmen zu berichten. Auch Transaktionen sollen kommentiert werden.


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Stammdaten
Symbol
WF0LMS1992
Erstellungsdatum
08.12.2015
Indexstand
High Watermark
208,4

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Lukas Spang
Mitglied seit 17.09.2013

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

> Wochenupdate KW 49/2019 <

 

Auch nach dem bereits deutlichen Anstieg in der Vorwoche (+7,5%) konnte das wikifolio in dieser Woche erneut trotz eines volatilen und leicht rückläufigen Marktumfelds nochmals leicht zugewinnen. Auf Wochensicht legte das Portfolio 0,6% an Wert zu und notiert nun seit Jahresbeginn 47,3% im Plus. Positiv entwickelte sich in dieser Woche vor allem die Vectron Aktie mit einem Plus von 3,0% und profitierte damit noch von der in der Vorwoche bekannt gegebenen Mittelfristplanung.

 

Weitere Details finden Sie im Wochenupdate:

 

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Kommentar zu PVA TEPLA AG

> Siliziumkarbid-Thematik gewinnt an Dynamik <

 

In den vergangenen Wochen zeigte sich ein intensiver Newsflow rund um das Thema Siliziumkarbid. Nachdem Pva Tepla bereits seit einiger Zeit eine zunehmende Wahrnehmung für dieses Thema in Aussicht stellt, hatte Bosch im Oktober den Einstieg als weltweit erster Tier 1 bekannt gegeben. Im Rahmen dessen wird Bosch zukünftig SiC-Leistungshalbleiter (150-mm-SiC-Wafer) für den eigenen Bedarf fertigen und folglich nach Infineon sowie STMicroelectronics der dritte große Hersteller in Europa von SiC-Leistungshalbleitern. Zugleich macht sich Bosch damit aber auch unabhängig von Zulieferern wie Infineon, Cree, STMicroelectronics oder Rohm Semiconductor. Der weltweit größte Siliziumkarbid-Hersteller Cree hatte zuletzt gleich mit mehreren Nachrichten auf sich aufmerksam gemacht. So verkündete Cree im November mit ABB eine Siliziumkarbidpartnerschaft für Automotiv- und Industrielösungen, mit ZF eine strategische Partnerschaft zur Steigerung der Leistungsfähigkeit elektrischer Antriebe durch Wechselrichter auf Siliziumkarbidbasis sowie die Erweiterung des mehrjährigen Liefervertrags für Siliziumkarbid-Wafer mit STMicroelectronics. Bereits im September hatte Cree mit Delphi Technologies eine Partnerschaft für Siliziumkarbid-Bauelemente im Automobilbereich bekannt gegeben. Ebenso hat Cree im September verkündet, dass die im Mai 2019 angekündigte Kapazitätserweiterung, im Rahme dessen die Produktion von Siliziumkarbid an der Ostküste im Staat New York um den Faktor 30 ausgebaut werden soll, nochmals um 25% zu erhöhen. Hier spiegelt sich der steigende Bedarf durch die wachsende Elektromobilität, den Ausbau von 4G/5G und aus der Industrie wider. Im Mai wurde in diesem Zusammenhang auch bekannt, dass Cree exklusiver Siliziumkarbid-Partner von Volkswagen wird. Interessante Neuigkeiten gab es auch vom südkoreanischen Konzern SK Group und der Halbleitersparte SK Siltron, die im September die Übernahme des SiC-Geschäfts von DuPont für 450mUSD bekannt gegeben haben.

 

Damit zeigt sich, dass der SiC-Markt zunehmend in Bewegung kommt und in den kommenden Quartalen weiter an Dynamik gewinnen dürfte, wovon auch Pva Tepla durch entsprechende Aufträge profitieren sollte. Gleichzeitig bildet der steigende SiC-Bedarf eine wesentliche Wachstumssäule, um das angestrebte Umsatzwachstum auf etwa 250mEUR im Jahr 2023 zu erreichen. Andererseits gewinnen auch andere Bereiche wie die Metrologie mit zweistelligen Wachstumsraten sowie das Diffusion Bonding zunehmend an Bedeutung und bilden damit eine breite Wachstumsbasis. Auf Basis der anziehenden SiC-Thematik den anderen Wachstumstreibern habe ich meine Kurz- und mittelfristigen Wachstumserwartungen leicht angehoben und erwarte nun einen Umsatzanstieg von 38,8% auf 134,28mEUR (alt: 131,78) bei einem EBITDA i.H.v. 16,77mEUR (alt: 16,46). Bis 2021 erwarte ich ein weiteres Umsatzwachstum auf 193,03mEUR (alt: 187,92) sowie ein EBITDA i.H.v. 28,22mEUR (alt: 27,39). Darüber hinaus habe ich meine mittelfristigen Wachstumsannahmen von 10% auf 12% erhöht, wodurch sich ein projizierter Umsatz im Jahr 2023 von 242,1mEUR ergibt. Langfristig berücksichtige ich nun eine EBIT-Marge von 15,0% nach bislang 13,6%, wodurch sich insgesamt das Kursziel von 16,00€ auf 18,50€ erhöht.

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Allgemeiner Kommentar

> Wochenupdate KW 48/2019 < 

 

In dieser Woche konnte das wikifolio eine fulminante Entwicklung verzeichnen. Während der Gesamtmarkt nur leicht an Wert gewann, konnte das Portfolio um 7,5% deutlich ansteigen. Hintergrund dessen waren die beiden Highfligher Vectron und Pva Tepla, die beide jeweils zweistellige Anstiege verzeichneten. Seit Jahresbeginn beträgt die Performance des Gesamtportfolios nun bei 46,4%.

 

Weitere Details im Wochenupdate:

 

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Kommentar zu DATAGROUP IT SERVICES HOLDING AG

> Prognose übertroffen, aber… <

 

Datagroup hat am Montag vorläufige Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr 2018/19 veröffentlicht und konnte die im Mai angehobene Prognose übertreffen. Mit einem Umsatzanstieg auf berichteter Basis von 12,7% auf 306,77mEUR (Prognose: >295mEUR) und einem EBITDA i.H.v. 46,88mEUR (Prognose: >45mEUR) gelang es CEO Schaber erneut, die eigenen Ziele zu übererfüllen. Auf alter Basis (vor IFRS 15 + 16) resultierte ein Umsatzanstieg um 18,8% auf 323,26mEUR sowie eine Verbesserung des EBITDA auf 39,76mEUR (+15,4%), die damit eine Margenverwässerung durch die übernommene IT Informatik Einheit zeigt. Ziel ist es jedoch, durch entsprechende Effizienzmaßnahmen die Marge dieser Einheit deutlich zu steigern. Der überproportionale EBITDA-Anstieg auf berichteter Basis (+36,0%) ist vor allem durch die veränderte Bilanzierung nach IFRS 16 zurückzuführen, wonach Leasingaufwendungen nicht mehr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern zum Großteil in den Abschreibungen enthalten sind. Diese stiegen folglich deutlich um 65,6% auf 23,26mEUR an.

 

Auf Basis der Umsatzentwicklung vor IFRS 15 + 16 konnte Datagroup ein organisches Wachstum von 4,9% erzielen, weitere 8,1% des Umsatzanstiegs ergaben sich durch Akquisitionseffekte und 5,8% durch Handelsumsätze mit der NRW.Bank. Diese Handelsumsätze, die damit für den Großteil der Umsatzdifferenz zwischen bisheriger und aktueller Bilanzierung verantwortlich sind und damit sogenannte Transitionsumsätze darstellen, werden zukünftig auf die Vertragslaufzeit verteilt. Damit wird sich die Differenz aus dem Geschäftsjahr 2018/19 im Umsatz der Folgejahre erhöhend auswirken. Im Ergebnis haben sich die Personalaufwendungen durch einen unterproportionalen Anstieg ergebniserhöhend ausgewirkt, während überproportional angestiegene Materialaufwendungen, insbesondere im vierten Quartal, das Ergebnis belastet haben. Zugleich dürften die sonstigen betrieblichen Erträge im Schlussquartal im Zuge der Übernahme von Mitarbeitern und Teilen der IT Informatik nochmals deutlich angestiegen sein und damit den geringen Ergebnis- bzw. ggf. leichten Verlustbeitrag aus der IT Informatik Übernahme kompensiert haben.

 

Eine Prognose wird der Vorstand traditionell erst auf der Hauptversammlung, die Anfang März stattfinden wird, bekannt geben. Durch die neu gewonnenen Großaufträge (NRW.Bank, Bankhaus Lampe, Messe München, ARD), die sich im vergangenen Jahr noch in der Transitionsphase befunden und damit noch nicht oder nur unwesentlich zum Umsatz beigetragen haben, sollte sich das organische Wachstum im neuen Geschäftsjahr beschleunigen. Weitere Umsatzbeiträge werden sich durch die ganzjährige Konsolidierung der UBL sowie der übernommenen Mitarbeiter bzw. Geschäftsteile von der IT Informatik ergeben. Ich habe im Rahmen der vorläufigen Zahlen meine Schätzungen angepasst und dabei meine Umsatzerwartungen für 2019/20 auf 358,66mEUR (+ 16,9%/alt: 355,85) bzw. auf 387,32mEUR (+ 8,0%/alt: 381,99) für 2020/21 angehoben. Hierbei wird sich auch das gesteigerte Durchschnittsvolumen pro CORCBOX-Kunde positiv auswirken. Meine EBITDA-Prognose für 2019/20 reduziert sich hingegen leicht von 52,26mEUR auf 51,12mEUR wegen geringeren sonstigen betrieblichen Erträgen sowie einer Margenverwässerung aus der IT Informatik Transaktion im ersten vollen Jahr der Konsolidierung. Für 2020/21 erhöht sich meine EBITDA-Schätzung auf 60,59mEUR (alt: 59,90), einhergehend mit einer EBITDA-Marge von 15,6%, die damit in Line ist mit der avisierten Ziel-Spanne von >15% bis 2020/21. Das Kursziel erhöht sich dadurch sowie aufgrund der Umstellung der Bewertung auf das Jahr 2019/20 von zuletzt 64,00€ auf nunmehr 67,00€.

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