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Hoch und Tief - Heute in der wikifolio Lunchbox

In der wikifolio Lunchbox findest du das Wichtigste aus den Finanz-News der letzten 24 Stunden. Prägnant zusammengefasst, von der wikifolio Community bewertet und von Top-Tradern kommentiert erhältst du die Lunchbox pünktlich zum Mittagessen täglich um 12 Uhr in deine Mailbox. Hier bekommst du nochmal alle relevanten Börsennews der letzten 5 Handelstage im Überblick serviert.

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Trending-News vom 29.07.2026

Apple sitzt wieder auf dem Börsen-Thron. Die Aktie des iPhone-Herstellers, der in Sachen KI-Ambitionen ja eher ins Hintertreffen geriet, hat sich seit Jahresanfang um 25 % verteuert und ist damit mit Abstand der Bestperformer der „Magnificent Seven“ – die liegen YTD bestenfalls einstellig im Plus, wenn überhaupt. Gestern war Apple jedenfalls erstmals schlanke 5 Billionen Dollar wert. Nvidia ist damit vorerst entthront. Der KI-Frontrunner war zwar das erste Unternehmen, dass auf eine Marktkapitalisierung von 5 Billionen Dollar kam, konnte sie aber nicht halten. Seit Mitte Mai fällt die Aktie. Wer hätte gedacht, dass der Argwohn der Anleger hinsichtlich KI-Investitionen Apple in die Hände spielen würde? Big Spender sind out. Zumindest aktuell. Weitere News zum Tage in der Lunchbox. Viel Spaß und Mahlzeit!

SK Hynix verfehlt Erwartungen - Aktie bricht ein

[06:32, 29.07.26] Ein zur Apple/Nvidia-Thematik passendes Bild zeichnet sich auch in Südkorea: Der südkoreanische Chipproduzent SK Hynix hat im Zuge des boomenden Geschäfts mit Künstlicher Intelligenz (KI) zwar erneut Rekordgewinne eingefahren. Da das Unternehmen die Erwartungen der Experten aber verfehlte und zudem deutlich höhere Investitionen ankündigte, brach die seit Wochen unter Druck stehende Aktie erneut kräftig ein. Seit dem im Juni erreichten Rekordhoch ging der Kurs inzwischen um knapp 60 % zurück. wikifolio Trader Kevin Finke warnt: „Eine zyklische Branche bleibt eine zyklische Branche. Der Glaube, dass diesmal alles anders sei, hat Anleger schon in jeder Börsengeneration viel Geld gekostet und wird es vermutlich auch künftig tun. Das niedrige KGV sollte daher vielleicht als Warnsignal verstanden werden. Was wird wohl passieren, wenn nicht mehr nur Erwartungen verfehlt werden, sondern tatsächlich mal Gewinnwarnungen oder rückläufige Gewinne an der Tagesordnung stehen.“ Zum Artikel und den Kommentaren

Neue Angriffe des Iran trüben Laune im DAX

[08:18, 29.07.26] Neuerliche Angriffe des Iran im Konflikt mit den USA haben am Mittwoch die Kurse am deutschen Aktienmarkt zunächst etwas belastet. Der DAX handelte zuletzt bei -0,30 %. In den Blick rückt am Abend die Fed-Sitzung. Bei der zweiten Zinssitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh rechnen Marktbeobachter überwiegend erneut nicht mit einer Änderung des Leitzinses. Dieser dürfte zum fünften Mal in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 % bleiben. Die Diskussion über eine mögliche Leitzinserhöhung hat zuletzt aber wieder zugenommen. Der Iran-Krieg sorgt weiter für große Verunsicherung. Unter Druck steht die Halbleiterbranche - nach den SK Hynix-Zahlen gab hierzulande zum Beispiel auch Infineon ordentlich nach, konnte die Verluste bis zu Mittag aber wieder eingrenzen. Dennoch: Nach einer starken Rally hat das Infineon-Papier binnen eines Monates mehr als ein Viertel seines Wertes verloren. wikifolio Trader  Jörn Remus hält die Aktie aktuell zwar nicht in seinem wikifolio, ist aber auf Jahressicht bullish. Zum Artikel und den Kommentaren

BASF kommt beim Konzernumbau voran - 7.000 Stellen abgebaut

[07:05, 29.07.26] Der weltgrößte Chemiekonzern BASF (ua. im Portfolio von  Ivo Nikolov) kommt bei seinem Sparprogramm und Konzernumbau voran. "Wir haben unsere Kosten gesenkt, die Investitionsausgaben reduziert und die Auslastung unserer Anlagen erhöht", sagte Unternehmenschef Markus Kamieth bei Vorlage der endgültigen Zahlen zum zweiten Quartal am Mittwoch in Ludwigshafen. Im ersten Halbjahr 2026 habe BASF mehr Stellen abgebaut als in den beiden Vorjahren zusammen. Zum Artikel und den Kommentaren

Trending-News vom 28.07.2026

Nachdem ein Barrel Öl der Sorte Brent in der Spitze am Donnerstag noch knapp 102 Dollar kostete, stehen wir aktuell bei nur noch rund 84 Dollar. Den Strohhalm der Deeskalation im Iran nehmen Börsianer dankend an – der DAX steigt nach dem starken Wochenbeginn heute weiter. Gestützt wird er u.a. von Hochtief: Das Bauunternehmen hat die Gewinnprognose für 2026 nach oben geschraubt. Gegenwind kommt vom Tech-Sektor, der den südkoreanischen Kospi am Dienstag ordentlich nach unten gezogen hat. Mehr dazu in der Lunchbox! Mahlzeit!

Fallender Ölpreis treibt DAX - Kospi verliert 10 %

[07:35, 28.07.26] Nachgebende Energiepreise lassen den DAX auch am zweiten Börsentag der Woche steigen. Zu Mittag steht er bei +0,6 %. Sorgen vor wachsender KI-Konkurrenz aus China sowie überbordendem Finanzierungsbedarf für KI-Projekte haben unterdessen die Börsen in Südkorea und Tokio am Dienstag nach unten gezogen. Der Kospi verlor 10,8 %. Auch US-Titel wie Nvidia mussten Federn lassen. Der chinesische Speicherchiphersteller CXMT feierte gestern Montag ein spektakuläres Börsendebüt in Shanghai. Die Aktie schoss zeitweise um über 500 % nach oben. Das Unternehmen wurde auf einen Schlag zum wertvollsten Unternehmen Festlandchinas. wikifolio Trader  Mario Mayer dazu: „Sinkende Ölpreise aufgrund neuer Hoffnungen im Iran-Konflikt gab es schon mehrfach. Trump treibt das stark voran, um den Ölpreis zu drücken. Doch wie eine Einigung an der Straße von Hormus gelingen soll, bleibt fraglich. Der gestrige extreme Öl-Abverkauf wirkt daher übertrieben. Spannend wird der Mittwoch mit dem Fed-Zinsentscheid und den Quartalsberichten von Microsoft, Meta, ARM und Qualcomm sein. Vor allem angesichts Chinas KI-Momentum, das US-Firmen unter Druck setzen könnte.“ Zum Artikel und den Kommentaren

Hochtief schraubt Gewinnprognose nach oben

[12:26, 27.07.26] Der Vorstand von Hochtief hat die Prognose für den operativen Konzerngewinn für das Geschäftsjahr 2026 auf 1.025 bis 1.100 Millionen Euro (bisher: 950 bis 1.025 Millionen Euro) angehoben. Die neue Guidance-Spanne entspricht einer Steigerung von rund 30 bis 40 % gegenüber dem Vorjahr. Zuvor war Hochtief von einer Steigerung von 20 bis 30 % ausgegangen. Die Erhöhung beruht auf der positiven Geschäftsentwicklung und ist insbesondere auf Turner zurückzuführen, das eine sehr starke Nachfrageentwicklung im Rechenzentrumsmarkt verzeichnet. wikifolio Trader  Andreas Stattrop ist bullish: "Bau- und Infrastrukturtitel könnten vor einer spannenden Phase stehen. Sollten die Zinsen stärker zurückkommen, dürfte das gerade kapitalintensiven Unternehmen wie Hochtief Rückenwind geben. Nach der eher schwachen Entwicklung im ersten Halbjahr könnte der Sektor wieder stärker in den Fokus rücken. Sinkende Finanzierungskosten, volle Auftragsbücher und staatliche Investitionen wären eine interessante Kombination. Mal sehen, ob der Markt das bald einpreist." Zum Artikel und den Kommentaren

Iran-Krieg belastet LVMH-Geschäft

[18:11, 27.07.26] Eine schwächere Nachfrage hat dem französischen Luxuskonzern LVMH (ua. im Portfolio von  Yves Lienhard) im ersten Halbjahr einen Erlös- und Gewinnrückgang eingebrockt. So sank der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres um 3 % auf 38,6 Milliarden Euro. Das Wein- und Spirituosengeschäft trat dabei auf der Stelle. Dagegen fiel das Geschäft der umsatzstärksten Mode- und Ledersparte deutlich schwächer aus als ein Jahr zuvor. Der um Sonderfaktoren bereinigte operative Gewinn sank im ersten Halbjahr stärker als der Umsatz, nämlich um vier Prozent auf 8,69 Milliarden Euro. Hier hatten Analysten im Schnitt mit 8,46 Milliarden gerechnet. Unter dem Strich verdiente LVMH mit knapp 5,7 Milliarden Euro etwa so viel wie ein Jahr zuvor. Zum Artikel und den Kommentaren

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Trending-News vom 27.07.2026

Eine zweite ruhige Nacht im Iran-Konflikt lässt die Ölpreise einbrechen und verschafft dem Dax Rückenwind. Die neue Woche steht im Zeichen der Berichtssaison und der Fed-Zinsentscheidung am Mittwoch, während bei Microsoft, Meta und Apple vor allem die KI-Investitionen im Fokus stehen. Zusätzlich sorgt ein möglicher Milliardendeal zwischen Nvidia und OpenAI über eine Finanzierungsgarantie von rund 250 Milliarden Dollar für ein Rechenzentrum in Ohio für Gesprächsstoff und nährt Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Booms. Mahlzeit & eine erfolgreiche Handelswoche!

Fallender Ölpreis stützt Dax

[07:31, 27.07.26] Dank einer zweiten angriffsfreien Nacht im Iran-Konflikt verliert der Ölpreis stark – Brent verlor zeitweise bis zu sieben Prozent und rutschte unter 90 Dollar, Gas gab sogar neun Prozent nach. Der Dax dürfte davon profitieren und zu Wochenbeginn stärker starten. Analyst Thomas Altmann von QC Partners sieht in der Waffenruhe wachsende Hoffnung auf eine Friedenslösung, was an den Börsen positiv aufgenommen werde. Auch die asiatischen Indizes zogen am Montag mit, während die Wall Street am Freitag uneinheitlich schloss: Der Dow legte zu, der von KI-Sorgen belastete Nasdaq gab trotz starker Intel-Zahlen nach. "Wer sich über die Reaktion des Marktes wundert, hat die letzten Monate vermutlich nicht genau verfolgt. Schlechte Nachrichten, etwa rund um den Iran, drücken die Kurse zwar immer wieder. Kommen kurz darauf aber positive Meldungen, fallen die Gegenbewegungen oft deutlich stärker aus, obwohl sich an der eigentlichen Lage kaum etwas geändert hat," merkt wikifolio Trader Florian Müller an. Zum Artikel und den Kommentaren

Anleger hoffen in schwierigem Umfeld auf gute Quartalszahlen

[05:50, 27.07.26] Die Berichtssaison und die Fed-Zinsentscheidung dürften die neue Börsenwoche prägen. Anleger hoffen auf starke Unternehmenszahlen, um die Stimmung angesichts Tech-Korrektur, neuer US-Zollankündigungen und wieder steigender Ölpreise im ungelösten Iran-Konflikt zu stabilisieren. Die Fed dürfte laut Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer die Zinsen am Mittwoch trotz Inflationsrisiken durch den hohen Ölpreis zunächst unverändert lassen, während Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank ab Herbst mit steigenden Zinsen rechnet. Auf der Unternehmensseite legen diese Woche unter anderem Hochtief, Heidelberg Materials, Mercedes-Benz, BMW, Deutsche Bank, BASF, Adidas und Siemens Healthineers  Zahlen vor, während bei den US-Techgrößen Microsoft, Meta und Apple vor allem die Investitionspläne im KI-Bereich im Fokus stehen. Zusätzlich stehen Konjunkturdaten wie das Ifo-Geschäftsklima, das BIP-Wachstum in Eurozone und USA sowie Verbraucherpreise aus Deutschland und der Eurozone an. Zum Artikel und den Kommentaren

Nvidia verhandelt über 250-Milliarden-Dollar-Bürgschaft für OpenAI

[08:29, 27.07.26] Nvidia verhandelt Berichten des "Wall Street Journal" zufolge mit OpenAI über eine Finanzierungsgarantie von rund 250 Milliarden Dollar für ein gewaltiges, von Softbank realisiertes Zehn-Gigawatt-Rechenzentrum in Ohio, das 500 Milliarden Dollar kosten soll. Zusätzlich soll Nvidia über die Finanzierung von Chipkäufen für OpenAI im Umfang von bis zu 350 Milliarden Dollar verhandeln. Das Projekt gilt als Prestigevorhaben für Softbank-Gründer Masayoshi Son und wurde von der Trump-Regierung bereits als Erfolg gefeiert. Die zunehmend kreisförmige Finanzierungsstruktur hinter dem KI-Boom nährt jedoch Sorgen, dass Tech-Konzerne mehr Kapazitäten aufbauen als tatsächlich benötigt werden, während Meta, Alphabet und andere ihre Kreditaufnahme für den Ausbau bereits deutlich erhöht haben. wikifolio Trader  Jan Poeschke teilt die Sorgen: "Die Sorge vor Überkapazitäten halte ich ebenfalls für berechtigt. Nach einem Bottleneck entsteht in vielen Branchen irgendwann zu viel Angebot, weil alle gleichzeitig Kapazitäten aufbauen. Noch sind wir vermutlich nicht dort, aber der Übergang kann schnell kommen." Zum Artikel und den Kommentaren

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Trending-News vom 24.07.2026

Die EU verhängt gegen Google eine Strafe von 890 Millionen Euro wegen Wettbewerbsverstößen bei Suchmaschine und Google Play – ausgerechnet an dem Tag, an dem die US-Einfuhrzölle auslaufen, was neue Handelsspannungen mit Washington befeuern könnte. Die Aktienmärkte zeigen sich ohnehin zurückhaltend: Der Dax dürfte nach den jüngsten Verlusten kaum bewegt starten, belastet von neuen US-Zöllen, steigenden Ölpreisen, der Eskalation in Nahost und Sorgen um KI-Investitionen. Bei den Edelmetallen mehren sich dagegen die Zeichen einer Stabilisierung, nach kräftigen Mittelabflüssen aus Gold- und Silber-ETCs zieht das Kaufinteresse an Gold wieder an, während Öl, Weizen und Kakao weiter stark von geopolitischen und wetterbedingten Risiken geprägt bleiben. Schönes Wochenende & Mahlzeit!

DAX: Wenig Bewegung nach jüngster Schwäche

[07:31, 24.07.26] Neue US-Zölle, steigende Ölpreise, die Zuspitzung der Kriegshandlungen in Nahost und neue Sorgen um KI-Investitionen belasten die Stimmung zum Wochenschluss. Damit steuert der Index auf eine schwache Woche zu. Im Fokus steht SAP nach den Zahlen vom Vorabend: Das operative Ergebnis blieb hinter den Erwartungen zurück, überraschend viele Cloudvertragsabschlüsse ließen die Aktie vorbörslich aber zulegen. "Gerade der DAX hängt doch mehr am Ölpreis und dürfte eher weiter abwärts tendieren, sollte der Preis weiter steigen. Die US Werte sind da durch den hohen KI Anteil stabiler. Eskalieren sollte der Preisanstieg aber nicht, sonst geht es überall abwärts," sagt wikifolio Trader  Wolfhard Nico Schulze. Zum Artikel und den Kommentaren

Erste Gold-Käufer kehren zurück

[17:41, 23.07.26] Nach kräftigen Mittelabflüssen aus Gold- und Silber-ETCs mehren sich die Zeichen einer Bodenbildung, das Kaufinteresse an Gold zieht bereits wieder an. Experten sprechen von einer gesunden Korrektur nach dem starken Kursanstieg zu Jahresbeginn und sehen künftig sinkende Inflation, fallende Zinsen und einen schwächeren Dollar als Stütze, während die 4.000-Dollar-Marke als wichtige Unterstützung gilt. Sorgen vor einer möglichen Zinserhöhung der US-Notenbank könnten eine stärkere Erholung allerdings bremsen. Beim Öl treibt die Eskalation im Iran-Konflikt die Risikoprämie, während Weizen und Kakao von wetterbedingten Ernterisiken und Spekulationen geprägt bleiben. Zum Artikel und den Kommentaren

EU verhängt 890 Millionen Euro Strafe gegen Google

[13:53, 24.07.26] Die EU-Kommission verhängt gegen Google eine Strafe von 890 Millionen Euro wegen Wettbewerbsverstößen bei der Suchmaschine und dem App-Marktplatz Google Play. Bemängelt wird, dass Google eigene Dienste in Suchergebnissen bevorzugt darstellt und App-Entwickler an günstigeren Angeboten auf anderen Plattformen hindert. Google kritisiert die Entscheidung scharf und muss binnen 60 Tagen Änderungen umsetzen, sonst drohen Strafen von bis zu fünf Prozent des Umsatzes. Brisant ist der Zeitpunkt: Die Strafe fällt mit dem Auslaufen der US-Einfuhrzölle zusammen, was Handelsspannungen befeuern könnte, da Trump nach einer früheren Google-Strafe bereits mit Zöllen gedroht hatte. Zum Artikel und den Kommentaren

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Trending-News vom 23.07.2026

Alphabet, Tesla und die Energietechnikbranche liefern heute gegensätzliche Signale zum KI-Boom. Während Alphabet seine Investitionsprognose für KI-Infrastruktur auf bis zu 205 Milliarden Dollar anhebt und mit starken Cloud- und Werbezahlen überzeugt, kommt Tesla bei seinen Robotik- und Robotaxi-Plänen langsamer voran als angekündigt und verfehlt die Gewinnerwartungen deutlich. Bei den Energietechnikkonzernen sorgte ein eigentlich angehobener Ausblick von GE Vernova für Kursverluste von rund 8 Prozent, die auch Siemens Energy und Nordex mit nach unten zogen. Allen drei Fällen gemeinsam: Selbst positive Nachrichten reichen den Anlegern nach starken Kursrallys aktuell oft nicht mehr aus. Mahlzeit!

Alphabet pumpt noch mehr Milliarden in KI-Rechenzentren

[06:35, 23.07.26] Alphabet steigert seine KI-Investitionen für 2026 auf 195 bis 205 Milliarden Dollar und stellt für das kommende Jahr "bedeutend" höhere Ausgaben in Aussicht. Der Konzern verbuchte im zweiten Quartal einen Gewinn von 112 Milliarden Dollar, wovon rund 99 Milliarden Dollar auf Buchgewinne aus Beteiligungen wie SpaceX und Anthropic entfielen. Umsatz und operatives Geschäft übertrafen die Erwartungen: Der Konzernumsatz wuchs um 24 Prozent auf 119,8 Milliarden Dollar, während das Cloud-Geschäft um 82 Prozent auf 24,8 Milliarden Dollar zulegte. Trotz starker Zahlen reagierte die Aktie nachbörslich mit einem Rückgang von rund zwei Prozent, da Anleger die massive Ausgabensteigerung skeptisch aufnahmen. wikifolio Trader  Christoph Gum: "Aus unserer Sicht war dies ein sehr starkes Quartal. Besonders das Cloud-Geschäft profitiert aktuell voll vom Agentic-AI-Boom. Zusätzlich dürfte der erwartete Hochlauf der externen TPU-Umsätze in den kommenden Quartalen eine weitere wichtige Wachstumssäule werden." Zum Artikel und den Kommentaren

GE Vernova-Ausblick reicht nicht

[13:29, 22.07.26] Aktien internationaler Energietechnikkonzerne gaben am Mittwoch trotz starker Nachrichtenlage kräftig nach. GE Vernova hob den Jahresausblick an, dennoch stürzte der Kurs nach anfänglichen Gewinnen um 8 Prozent ab – Anleger nahmen nach der 65-prozentigen Jahresrally Gewinne mit, da der Ausblick das hohe Bewertungsniveau nicht rechtfertigte. Siemens Energy zog die Talfahrt mit, die Aktie verlor ebenfalls rund 8 Prozent nach zuvor über 30 Prozent Jahresplus. Schwächen in GE Vernovas Windkraftsparte belasteten zudem Siemens-Energy-Tochter Gamesa sowie Nordex, deren Aktie mehr als 4 Prozent verlor. wikifolio Trader  Gerald Asamer sieht die Situation durchaus positiv und sagt: "Möglicherweise ergeben sich neue Chancen!" Zum Artikel und den Kommentaren

Tesla mit weniger Gewinn und höheren Kosten

[06:35, 23.07.26] Tesla verzögert seine geplante Serienproduktion des humanoiden Roboters Optimus und des lenkradlosen Robotaxis Cybercab – Musk räumte vor Analysten die Komplexität der Roboterentwicklung ein, die Produktion laufe nur langsam an. Die Kapitalausgaben sollen 2026 auf rund 26 Milliarden Dollar steigen und auch danach weiter wachsen. Beim Umsatz übertraf Tesla mit einem Plus von 26 Prozent auf knapp 28,24 Milliarden Dollar die Erwartungen, verfehlte jedoch beim bereinigten Gewinn je Aktie deutlich die Prognosen (33 statt erwarteter 51 Cent) – der Quartalsgewinn sank um 5 Prozent, unter anderem wegen sinkender Erlöse aus CO2-Zertifikaten und Rabatten in den USA. Spekulationen über eine Fusion mit Musks SpaceX wies der Tesla-Chef nicht klar zurück, verwies aber auf ein "angemessenes Verfahren"; die Aktie fiel nachbörslich um rund vier Prozent. Zum Artikel und den Kommentaren

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Trending-News vom 22.07.2026

Die Berichtssaison dominiert das Bild: In Europa richtet sich der Blick auf Banken sowie die Deutsche Börse, während in den USA Tesla, Alphabet und IBM am Abend im Fokus stehen – flankiert von optimistischen Ausblicken bei Gea, Friedrich Vorwerk und Airbus. Getragen wurde die Wall Street zuletzt vor allem von Halbleiterwerten, nachdem ein Bericht über mögliche TSMC-Preiserhöhungen den Nasdaq 100 und den Chip-Index SOX kräftig nach oben trieb. Autobauer GM und Mischkonzern 3M überzeugten mit angehobenen Gewinnzielen, während einige Industrie- und Softwarewerte enttäuschten. Abseits der Börsen schließt Wirtschaftsministerin Reiche trotz gestiegener Spritpreise weitere staatliche Entlastungen vorerst aus. Mahlzeit!

Fokus auf Berichtssaison

[08:20, 22.07.26] Anleger richten den Blick heute stärker auf die laufende Berichtssaison als auf die Iran-Eskalation und steigende Ölpreise, an die sich der Markt zunehmend gewöhnt. In Europa stehen Bankzahlen von Santander sowie nach Handelsschluss die Deutsche Börse im Fokus, während in den USA die Ergebnisse von Tesla, Alphabet und IBM am Abend als Highlights gelten. Positive Überraschungen liefern hierzulande Gea, Friedrich Vorwerk und Airbus: Alle drei Unternehmen zeigen sich optimistischer für das Gesamtjahr, ihre Aktien legen vorbörslich deutlich zu. Airbus will seinen Gewinn bis 2029 kräftig steigern und den Aktienrückkauf früher als geplant starten. In der aktuell volatilen Stimmung rät wikifolio Trader  Bernhard Mitterlehner: "Die Stimmung an den internationalen Börsen schwank derzeit wie jene des amerikanischen Präsidenten. Völlig unvorhersehbar.Daher kann es sinnvoll sein auf die langjährigen Trends zu achten. Diese billigen der zweiten Juli-Hälfte vorsichtige Gewinne zu, während ab August zur Vorsicht geraten wird. Vor allem für den DAX." Zum Artikel und den Kommentaren

Chipaktien-Rally treibt US-Börsen an

[19:51, 21.07.26] Halbleiterwerte trieben die US-Börsen am Dienstag deutlich nach oben, angeführt vom Nasdaq 100 mit einem Plus von 2,0 Prozent und einer kräftigen Erholung des Chip-Index SOX um 5,5 Prozent. Auslöser war ein Medienbericht, wonach TSMC die Preise im kommenden Jahr um bis zu zehn Prozent anheben will, was quer durch die Branche für zweistellige Kursgewinne sorgte. Die laufende Berichtssaison lieferte ein gemischtes Bild: Autobauer GM und Mischkonzern 3M überzeugten mit angehobenen Gewinnzielen, während mehrere Industrie- und Softwarewerte nach enttäuschenden Zahlen oder einer Analysten-Abstufung unter Druck gerieten. "Das KI-Momentum ist zurück. Während viele noch auf geopolitische Schlagzeilen schauen, setzt der Markt den Fokus wieder auf Halbleiter. Meine jüngsten Käufe von Intel und Marvell passen genau in dieses Marktumfeld," sagt wikifolio Trader  Philipp Asbeck. Zum Artikel und den Kommentaren

Keine neuen Entlastungen bei Spritpreisen geplant

[10:21, 22.07.26] Wirtschaftsministerin Reiche schließt trotz gestiegener Spritpreise weitere staatliche Entlastungen vorerst aus und verweist auf die angespannte Haushaltslage sowie die hohen Kosten früherer Maßnahmen wie der Spritpreisbremse. Einen von der SPD geforderten Preisdeckel lehnt sie ab, da dieser den Weltmarktpreis nicht beeinflusse und den Staat erneut Milliarden kosten würde. Stattdessen setzt sie auf bestehende Transparenzregeln wie die 12-Uhr-Regel und das verschärfte Kartellrecht. Weitere Maßnahmen seien nur denkbar, sollten die Preise noch deutlich stärker steigen. Zum Artikel und den Kommentaren


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