Christian Klein spricht davon, dass sich gerade die Möglichkeit für einen weiteren wirklichen Schub eröffne und die Chance nie größer war, dass noch einmal über sich hinauswächst. SAP will bei seinen Kunden eigene KI-Agenten in den Geschäftsprozessen, Daten und der Unternehmenssteuerung verankern, Ergebnisse liefern und Kosten einsparen. Die KI steht seiner Ansicht nach in der Unternehmenswelt kurz vor dem breiten Durchbruch. Durch „enorme Produktivitätsgewinne“ will er die Kunden überzeugen, immer mehr Verantwortung an die Agenten zu übertragen, ohne dabei die Kontrolle komplett abzugeben. Am Ende trage immer ein Mensch die Verantwortung.
Trader setzen auf SAP als KI-Profiteur
Viele wikifolio Trader teilen den Optimismus des SAP-Chefs und sehen den Softwarekonzern dank der vorhandenen Daten und der tiefen Verankerung in den Kundenprozessen als einen der potenziellen KI-Profiteure. Am Aktienmarkt hingegen wird oftmals noch das Risiko einer drohenden Disruption des Geschäftsmodells durch KI gespielt. Auf wikifolio.com ist die SAP-Aktie so beliebt, dass sie sogar den Sprung in das wikifolio Top 20 Community Aktien geschafft hat, welches die 20 in der Community beliebtesten Aktien enthält. Die bisherige Performance (18 Prozent p.a.-Rendite seit Februar 2020) zeigt, dass die Trader oft den richtigen Riecher haben.
Einstieg nach der Korrektur
Dieter Steinfeld ist über sein wikifolio Sehen-Erkennen-Handeln gerade neu bei SAP eingestiegen. Der Trader setzt bevorzugt auf Turnaroundaktien, Trendaktien und überverkaufte Aktien. Davon hat er aktuell 16 im Depot, die zusammen aber nur auf 28 Prozent Gewichtung kommen. Über 70 Prozent des Kapitals hält er als Cash. Das recht volatile Portfolio (maximaler Drawdown von 58 Prozent) liegt seit dem Start Ende 2012 mit 791 Prozent im Plus. Das bedeutet einen jährlichen Wertzuwachs von durchschnittlich mehr als 17 Prozent. Auf Jahressicht gelang ein Anstieg um 78 Prozent, obwohl seit Juni eine Korrekturphase läuft.
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12 Prozent Gewinn beim Teilverkauf
Stephan Fritsch hat bei SAP gerade kleinere Teilgewinne mitgenommen. Der Verkauf am Montag bescherte ihm ein Plus von 12 Prozent. In seinem Anfang 2013 gestarteten wikifolio Fundamentales Wachstum ist die Aktie jetzt noch mit 3,5 Prozent vertreten. Damit ist SAP der siebtgrößte Wert des aktuell aus 26 Aktien und 30 Prozent Cash bestehenden Musterdepots. Dafür sucht Fritsch nach „unterbewerteten Aktien von soliden, starken und einzigartigen Unternehmen“. Bei einem maximalen Verlust von nur rund 26 Prozent gelang ihm damit bislang eine Wertsteigerung von 214 Prozent (8,7 Prozent p.a.).
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