Ein persönliches Erlebnis bei der Geldanlage brachte Andreas Kern auf die Idee für ein innovatives Unternehmen. Sein Start-up schrieb schnell Erfolgsgeschichte: Aus dem neuartigen Konzept wurde in wenigen Jahren Europas führende Social-Trading-Plattform.

Eine Anlageidee startet durch

Die Hausbank legte Andreas Kern, dem heutigen CEO von wikifolio.com, ein bestimmtes Finanzprodukt wärmstens ans Herz. Kern ging nach Hause und rechnete erst einmal nach, wie ertragreich das Produkt für ihn als Anleger bisher gewesen wäre. Es zeigte sich für den studierten Mathematiker schnell, dass das Produkt seit 1953 nur Gebühren verursacht und praktisch keine Rendite abgeworfen hat. Das war 2008.

Eigentlich hat alles mit einem Ärgernis begonnen.

Das perfekte Finanzprodukt in den Zeiten von Sozialen Netzwerken

Andreas Kern ist einer, dem das Denken Spaß macht. Und daher ließ ihm das Erlebnis in seiner Hausbank keine Ruhe mehr. Die zentrale Frage, um die seine Gedanken kreisten: Wie sieht ein zeitgemäßes Finanzprodukt aus? Ein Finanzprodukt in Zeiten von Sozialen Medien, das nicht mehr vom Herrschaftswissen einiger weniger, sondern vielmehr von Mitbestimmung, Vielfalt und Transparenz bestimmt wird? Die Grundidee von wikifolio.com war geboren.

Kern schrieb sein Konzept für eine Social-Trading-Plattform nieder, gründete eine GmbH und ließ den Namen wikifolio.com schützen. Trader sollten in voll transparenten Musterdepots ihre Handelsideen abbilden, Anleger sollten möglichst unkompliziert in diese Handelsideen investieren können. Doch es kam die große Finanzkrise und sorgte weltweit für Verunsicherung. „Nach der Lehman-Krise wollte niemand mit mir reden“, erinnert sich Kern an die Partnersuche 2008.

Handelsblatt Konzern als erster Investor

Doch schon zwei Jahre später, 2010, wendete sich das Blatt. „In dieser Zeit habe ich ungefähr 50 Rechtsanwälte kennengelernt“, sagt Kern. Denn in der ersten Zeit lagen die Prioritäten auf der Partnersuche und darauf, ein solides rechtliches Modell auf die Beine zu stellen. Mit dem Handelsblatt Konzern, der 2011 als Gesellschafter eingestiegen ist, hat der Firmengründer seinen ersten Finanzinvestor und Medienpartner gefunden.

Lang & Schwarz als Emissionshaus

Und eines Tages fiel Kern ein innovatives Finanzprodukt auf, das den geprüften Börsenhändler überraschte und begeisterte. Es kam aus dem Hause Lang & Schwarz, ansässig in Düsseldorf. Kern ersuchte um einen recht spontanen Termin mit Vertretern der Gesellschaft  – und bekam ihn. Nach dem Treffen in Düsseldorf hatte Kern einen Partner, der auf Basis der fiktiven Musterdepots von wikifolio.com einen Indizes berechnen und auf diese Endlos-Indexzertifikate emittieren, sie an der Börse Stuttgart listen und als zudem selber als Handelsplatz fungieren kann. Seit 2012 kann man so wikifolio-Zertifikate handeln. Und zwar grundsätzlich bei jeder Bank. 

Erfolgsgeschichte wikifolio.com

In den ersten zwei Jahren schon legte wikifolio.com eine Erfolgsgeschichte hin: Bereits im ersten Quartal 2014 erreichte wikifolio.com seinen operativen Break Even – mit seinem fairen und transparenten Gebührenmodell. Mehr als 30.000 Nutzer haben sich zwischen 2012 und 2014 registriert, 6.500 wikifolios wurden publiziert, über 1.750 wikifolio-Zertifikate emittiert und rund 260 Millionen Euro investiert – bei einer steilen Wachstumskurve.

Alle Zeichen bei wikifolio.com stehen auf Wachstum.

Starke Partner für ein starkes Netzwerk

Und auch das Kooperationsnetzwerk ist rasant gewachsen: Die Idee von wikifolio.com überzeugte auch das Finanzportal OnVista.de, das Finanzportal der Focus-Gruppe Finanzen100 und viele der größten Vermögensverwalter in Deutschland wie die Hamburger HPM und die Bayerische Vermögen, ebenso wie Deutschlands größte Online-Broker comdirect und Consorsbank, aber auch der S Broker.

wikifolio.com als AG

Die starken Partner sind das Fundament, auf dem wikifolio.com aufbaut. Um seinen vielversprechenden Expansionskurs weiterzufahren, wurde die Social-Trading-Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. „Alle Zeichen bei wikifolio.com stehen auf Wachstum. Mit dem frischen Kapital werden wir in den Ausbau unseres ausgezeichneten Teams und die Expansion in neue Märkte forcieren“, sagte Kern Anfang 2015. „Unser Ziel ist es, weltweit die führende Alternative für Anleger und Trader im Social-Trading-Segment zu sein.“

Unser Ziel ist es, weltweit die führende Alternative für Anleger und Trader im Social-Trading-Segment zu sein.

Ausgezeichnete Leistung

Der Anspruch im wikifolio.com Team an sich selbst und das Produkt ist hoch. Umso erfreulicher, dass die Leistung von wikifolio.com für sich selbst spricht -  2015 waren wikifolio-Zertifikate, neben Produkten der Deutsche Bank und der Commerzbank, die zweit-meistgehandelten Produkte nach Kundenorders im Segment Index- und Partizipationszertifikate der EUWAX - andererseits aber auch bereits mit zahlreichen Auszeichnungen von unabhängigen Institutionen prämiert wurde:

  • Gewinner des European FinTech Awards 2016 in der Kategorie "Personal Finance Management"
  • Lang & Schwarz gewinnt mit wikifolio-Zertifikaten die Zertifikate Awards 2015
  • Gewinner des Fin Slam 2015 der Banking- und FinTech-Konferenz "Wealth Management 2020"
  • Gewinner Number One Award 2014: "Grösste Austro-Innovation in DACH-Aktienmärkten" von Börse Social Network und Deloitte
  • "Bestes Startup Unternehmen 2011" von StartUp Austria

wikifolio.com auf Expansionskurs

Im Herbst 2012 wurden wikifolio-Zertifikate erstmals in Deutschland angeboten. Österreich folgte kurz darauf im Frühjahr 2013. Im Frühjahr 2015 hat wikifolio.com die nächste Expansionsphase mit dem Start in der Schweiz eingeläutet und plant für die Zukunft noch in weitere Europäische Länder zu expandieren.