Im dritten Quartal stieg der Umsatz nominal um 2,1 Prozent auf rund 851 Millionen Euro, währungsbereinigt betrug das Plus 1,0 Prozent. Das EBIT sank gleichzeitig von 56,7 Millionen auf rund 48 Millionen Euro, die Marge von 6,8 auf 5,6 Prozent. Dabei enthielt das Ergebnis Zollrückerstattungen, die auch die höhere Bruttomarge von 47,5 Prozent stützten. Das Unternehmen begründet den Ergebnisrückgang mit dem geringen Umsatzwachstum und einem überproportionalen Anstieg der Funktionskosten. Das kommt am Markt nicht gut an.
Prognose trotz Ergebnisrückgang bestätigt
produziert unter anderem Beatmungs- und Narkosegeräte für Krankenhäuser sowie Atemschutz- und Gasmesstechnik und weitere Sicherheitsausrüstung für Industrie, Feuerwehren und Behörden. 2025 erzielte der Konzern einen Rekordumsatz von 3,48 Milliarden Euro und steigerte das EBIT um rund 20 Prozent. Auch im ersten Halbjahr gab es ein starkes Umsatz- und Gewinnwachstum. Besonders kräftig entwickelte sich dabei die Sicherheitstechnik. Nun also der Dämpfer. Für das laufende Jahr bestätigte der Vorstand immerhin das Ziel eines währungsbereinigten Umsatzwachstums von 2 bis 6 Prozent und einer EBIT-Marge von 6 bis 8 Prozent.
TRADING-SENTIMENT

Mit Blick auf die heutigen zweistelligen Kursverluste werden vor allem diejenigen Trader durchatmen, die sich in den vergangenen Tagen bereits von der Aktie getrennt hatten. Das Trading-Sentiment zeigt auf Wochensicht einen sehr deutlichen Verkaufsüberhang. Die Reißleine gezogen hat zu Wochenbeginn Florian Schneider, der dabei für sein wikifolio Trendfolge nach Levy sogar noch ein kleines Plus realisieren konnte. Der Trader handelt ein Trendfolgesystem für hauptsächlich deutsche Aktien, ist aktuell aber nur zu 12 Prozent investiert. Das könnte die Folge eines Drawdowns von 15 Prozent nach dem Rekordhoch im Juni sein. Im Anschluss hat es auch in den vergangenen Jahren immer etwas gedauert, bis der Trader wieder offensiver geworden ist. Das hat sich dann aber meistens auch ausgezahlt. Seit dem Start im Herbst 2015 beträgt die Performance 285 Prozent oder 12,9 Prozent im Jahresdurchschnitt. Der maximale Verlust lag in dieser Phase nie bei mehr als gut 27 Prozent.
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Q3-Zahlen erzwingen schnellen Ausstieg
Kai-Uwe Frisch hat sich heute Vormittag von seinen Drägerwerk-Aktien verabschiedet. Für sein wikifolio High AlphaTrader war er gerade erst bei der Aktie eingestiegen und musste daher Verluste von 16 Prozent in Kauf nehmen. Dabei hatte der Trader unter anderem auf das starke Halbjahresergebnis und die dabei angehobene Jahresprognose verwiesen. Die „fundamentale Trendwende“ und der „langfristige Aufwärtstrend“ hatten ihn zum Einstieg bewogen. Die Q3-Zahlen machten die Idee nun zunichte, weshalb er konsequent den Ausstieg suchte. Sein erst Ende 2025 gestartetes Musterdepot verbucht trotz des Rückschlags immer noch Kursgewinne von 23 Prozent. Der Trader erstellt anhand verschiedener technischer Indikatoren ein Ranking, aus dem er dann mit Hilfe der Charttechnik besonders aussichtsreiche Aktien herausfiltert. Aktuell setzt er auf insgesamt zehn Titel (75 Prozent Anteil) sowie einen ETF, der von fallenden Kursen des Nasdaq 100 profitiert.
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