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Das amerikanische Bekleidungsunternehmen Gap hat mit seinen Zahlen zum Startquartal 2024 positiv überrascht. Sowohl der auf 3,39 Milliarden US-Dollar gestiegene Umsatz als auch das nach dem Vorjahresverlust diesmal wieder positive Nettoergebnis von (verwässert) 0,41 Dollar je Aktie lagen deutlich über den Konsensprognosen. Weil der Vorstand zudem seine Jahresziele angehoben hat, mussten im Anschluss zahlreiche Analysten nachziehen. Während der faire Wert der Aktie im Vorfeld bei rund 22 Dollar angesiedelt wurde, liegt das durchschnittliche Kursziel nun bei fast 27 Dollar, wie die aktuelle Zusammenfassung auf aktien.guide zeigt. Durch das Wochenplus von 38 Prozent notiert die Aktie aber weiterhin über dem als fair erachteten Niveau, weshalb gut die Hälfte der Research-Häuser bei Gap auch nur mit „Halten“ votet. Vier Banken raten sogar zum Verkauf des Titels.
Fear of Missing Out bei Deutsche Rohstoff
| # | Name | Performance 7 Tage |
|---|---|---|
| 1 | Ondas Holdings | 6,36% |
| 2 | RWE | 7,30% |
| 3 | Poet Tech | 108,46% |
| 4 | Deutsche Rohstoff | 8,59% |
| 5 | Beyond Meat | 7,07% |
Die Aktie der Deutschen Rohstoff AG legte in der abgelaufenen Woche um weitere 8,6 Prozent zu. Seit Jahresbeginn summieren sich die Zuwächse auf rund 93 Prozent. Das Mannheimer Unternehmen fördert vor allem Öl und Gas in den USA und investiert daneben in strategische Rohstoffprojekte. Der Titel profitierte zuletzt vor allem von dem rasanten Ölpreisanstieg, aber auch von der starken Expansion des Ölförderers im US-Markt. Anfang April konnte der Vorstand deshalb seine Finanz- und Produktionsplanung anheben. Gleichzeitig soll mehr Kapital an die Aktionäre zurückgegeben werden.
Mit der Vorlage des Konzernabschlusses für das abgelaufene Jahr bestätigte Deutsche Rohstoff am vergangenen Donnerstag die angehobene Prognose. Im Basisszenario erwartet der Vorstand einen Umsatz von 260 Millionen bis 280 Millionen Euro und ein EBITDA von 290 Millionen bis 310 Millionen Euro, wobei im EBITDA ein erheblicher sonstiger operativer Ertrag aus dem teilweisen Verkauf der Almonty-Beteiligung enthalten ist. Im optimistischeren Szenario liegen die Zielspannen sogar bei 290 Millionen bis 310 Millionen Euro Umsatz und 320 Millionen bis 340 Millionen Euro EBITDA. Zuvor waren maximal 200 Millionen Umsatz und ein EBITDA von 135 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden. Auch für 2027 nannte das Unternehmen erstmals eine Prognose: 280 Millionen bis 300 Millionen Euro Umsatz sowie 210 Millionen bis 230 Millionen Euro EBITDA im Basisszenario. Die Annahme dafür ist ein Ölpreis von 75 Dollar je Barrel WTI. Aktuell liegen wir hier bei einem Preis von rund 97 Dollar.
Der starke Prognosesprung hängt mit einem deutlich beschleunigten Bohrprogramm zusammen. Deutsche Rohstoff will den Erlös aus dem Verkauf von Almonty-Aktien in neue Bohrungen investieren. Die Analysten von First Berlin beziffern den erwarteten Verkaufserlös aus 9 Millionen Almonty-Aktien auf rund 106 Millionen Euro und den daraus resultierenden Gewinn für den Verkäufer auf fast 100 Millionen Euro. Passend dazu soll die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr von 2,00 Euro auf 2,25 Euro je Aktie steigen. Zusätzlich beschloss der Vorstand ein neues Aktienrückkaufprogramm von bis zu 7,5 Millionen Euro, das bis spätestens 21. April 2027 laufen soll.
Die Analystenstimmen fielen vor diesem Hintergrund überwiegend positiv aus. mwb research bestätigte vergangene Woche die Kaufempfehlung und hob das Kursziel von 129,00 Euro auf 135,00 Euro an. Begründet wurde dieser Schritt mit den bestätigten vorläufigen Zahlen, der höheren Dividende, dem neuen Rückkaufprogramm, dem 2027er-Ausblick und der größeren operativen Flexibilität durch die gestärkte Liquidität. First Berlin blieb ebenfalls bei Buy, senkte das Kursziel aber von 139,00 Euro auf 124,00 Euro. Ausschlaggebend war dort, dass der Bewertungsbeitrag der verbliebenen Almonty-Position nach dem Verkauf niedriger angesetzt wurde, während die Kaufempfehlung wegen des weiter gesehenen Kurspotenzials bestehen blieb.
Michael Kissig ist ebenfalls ein großer Fan der Aktie. In seinem wikifolio Kissigs Nebenwerte Champions ist die Deutsche Rohstoff (DRAG) mit 13 Prozent Depotanteil der zweitgrößte Wert. „Von der DRAG kann man also (fast) nicht genug im Depot haben, so mein Eindruck“, schrieb der Trader nach dem aus seiner Sicht „sehr informativen Webcall“ in der vergangenen Woche. Mit Blick auf den deutlich oberhalb von 75 Dollar liegenden Ölpreis spekuliert der Trader bereits darauf, dass im Jahresverlauf noch „die eine oder andere weitere Anpassung nach oben“ nötig werden könnte. Der Fokus dieses Musterdepots liegt auf Hidden Champions, erfolgreichen Mittelstandsunternehmen, Nischenmarktführern und bisweilen auch aussichtsreichen Turnaround-Spekulationen. Seit dem Sommer 2020 gelang dem Trader ein Kursplus von 86 Prozent (11,4 Prozent p.a.) bei einem maximalen Drawdown von rund 34 Prozent.
Chart
Buying the Dip bei TUI
| # | Name | Performance 7 Tage |
|---|---|---|
| 1 | Nemetschek | -6,88% |
| 2 | Deutsche Telekom | -6,25% |
| 3 | TUI AG | -13,69% |
| 4 | NEBIUS GROUP | -5,15% |
| 5 | Adidas | -6,24% |
TUI verlor in der abgelaufenen Woche 13,7 Prozent. Der jüngste Aufschwung der Aktie wurde damit jäh gestoppt. Der Konzern betreibt Reiseveranstalter, eigene Airlines, Hotels und Kreuzfahrtaktivitäten. Die Aktie stand vor allem deshalb unter Druck, weil die Folgen des Iran-Kriegs den zuvor erwarteten Erholungspfad für das laufende Geschäftsjahr sichtbar belasten. Unmittelbar nach der Gewinnwarnung am vergangenen Mittwoch fiel die Aktie deutlich zurück. TUI erwartet für das zweite Geschäftsquartal zwar weiter eine operative Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Das bereinigte EBIT soll währungsbereinigt um 5 Millionen bis 25 Millionen Euro besser ausfallen als im Vorjahresquartal, in dem ein Verlust von 207 Millionen Euro angefallen war. Gleichzeitig bezifferte der Konzern die Belastungen aus Repatriierungen und operativen Störungen im März auf rund 40 Millionen Euro. Rund 10.000 Gäste wurden zurückgeführt, darunter etwa 5.000 Passagiere der Kreuzfahrtschiffe Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5.
Entscheidend für die Kursreaktion war aber der gesenkte Jahresausblick. Für 2026 erwartet TUI beim bereinigten EBIT nur noch 1,1 Milliarden bis 1,4 Milliarden Euro, nachdem zuvor ein Plus von 7 bis 10 Prozent auf den Vorjahreswert von 1,413 Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden war. Die Umsatzprognose wurde ausgesetzt; zuvor hatte der Konzern ein Plus von 2 bis 4 Prozent in Aussicht gestellt. In Markets + Airline liegen die gebuchten Sommerumsätze derzeit 7 Prozent unter Vorjahr, die Hotelauslastung für die zweite Geschäftsjahreshälfte ebenfalls 7 Prozent. Kunden buchen kurzfristiger, zudem verschiebt sich die Nachfrage teilweise von der östlichen in die westliche Mittelmeerregion. Die beiden Kreuzfahrtschiffe konnten den Persischen Golf am 19. April verlassen und sollen ab Mitte Mai wieder ihre regulären Mittelmeerreisen aufnehmen.
Die Analysten reagierten mit niedrigeren Kurszielen, blieben aber mehrheitlich konstruktiv. JPMorgan senkte das Kursziel von 13,50 Euro auf 12,50 Euro und bestätigte „Overweight“. Begründet wurde die Anpassung mit der Gewinnwarnung, einer schwierigeren Sommersaison und höheren Erwartungen für die Nettoschulden. Deutsche Bank Research kappte das Kursziel von 12,00 Euro auf 10,50 Euro, blieb aber bei „Buy“. Dort standen die rückläufigen Sommerbuchungen und die Frage im Vordergrund, ob Reisen in den westlichen Mittelmeerraum die Schwäche bei Türkei, Zypern und Ägypten kompensieren können. Barclays hatte das Kursziel bereits zuvor von 11,00 Euro auf 10,50 Euro gesenkt und „Overweight“ bestätigt; als Belastungsfaktoren wurden höhere Kerosinkosten, mögliche Kapazitätskürzungen und die Unsicherheit durch Iran, Ukraine und Treibstoff genannt. Auch das Konsens-Kursziel der Analysten lässt für die Aktie reichlich Luft nach oben. Laut aktien.guide liegt es mit 11,48 Euro fast 80 Prozent über dem derzeitigen Kursniveau.
TRADING-SENTIMENT

Auch viele wikifolio Trader haben die abermaligen Kursverluste genutzt, um bei der Aktie Positionen aufzubauen oder aufzustocken. Ein Blick auf das aktuelle Trading-Sentiment bei TUI zeigt einen sehr deutlichen Käuferüberhang. Manuel Stötzel hat seine TUI-Position in dem wikifolio Empfehlungen aus Zeitschriften am Donnerstag auf jetzt 4,3 Prozent erhöht. Aktuell sitzt der Trader hier auf einem Buchverlust von gut 9 Prozent. Das wikifolio kommt insgesamt trotzdem auf eine Wertsteigerung von 281 Prozent (12 Prozent p.a.) seit Mitte 2014. Das langfristig ausgerichtete und fast auf Allzeithoch notierende Portfolio enthält Aktien „aus dem Empfehlungsspektrum deutscher Wirtschafts- und Börsenzeitschriften“.
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Unser aktuelles Community-Voting:
Taking Profits bei Aixtron
| # | Name | Performance 7 Tage |
|---|---|---|
| 1 | K+S | 8,38% |
| 2 | Occidental Petroleum | 6,68% |
| 3 | Western Digital | 9,06% |
| 4 | JinkoSolar Holding (ADR) | 6,49% |
| 5 | Aixtron | 5,54% |
Die im MDAX gelistete Aktie von Aixtron gewann in der abgelaufenen Woche 5,5 Prozent. Damit setzt sich der beeindruckende Höhenflug des Anlagenbauers weiter fort. Seit dem Jahreswechsel ist der Kurs um sagenhafte 165 Prozent gestiegen. Die Rheinländer liefern Depositionssysteme für die Halbleiterindustrie, vor allem für Verbindungshalbleiter. Diese werden unter anderem in Laser-, LED-, Datenübertragungs-, Leistungs- und Optoelektronik-Anwendungen eingesetzt. Der jüngste Kurstreiber war eine deutlich bessere Auftragslage in der Optoelektronik, ausgelöst durch eine anhaltend starke Nachfrage im Bereich der KI-Rechenzentren.
Unmittelbar nach den vorläufigen Q1-Zahlen und der Erhöhung der bisherigen Jahresprognose vor knapp zwei Wochen war die Aktie noch einmal deutlich angesprungen. Der Auftragseingang stieg im ersten Quartal um rund 30 Prozent auf etwa 171 Millionen Euro. Mehr als 65 Prozent des Equipment-Auftragseingangs entfielen auf Optoelektronik. Der Umsatz fiel mit rund 59 Millionen Euro zwar deutlich niedriger aus als die 112,5 Millionen Euro im Vorjahr, lag aber innerhalb der eigenen Zielspanne. Belastend wirkten ein einmaliger Aufwand im mittleren einstelligen Millionenbereich für eine Personalmaßnahme und der negative operative Hebel durch das niedrige Umsatzvolumen. Das vorläufige EBIT lag deshalb bei minus 22 Millionen Euro, nach plus 3,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Für den Aktienkurs war aber der positive Ausblick entscheidend. Aixtron erhöhte die Umsatzprognose für 2026 von rund 520 Millionen Euro plus/minus 30 Millionen Euro auf rund 560 Millionen Euro plus/minus 30 Millionen Euro. Die erwartete EBIT-Marge wurde von 16 bis 19 Prozent auf 17 bis 20 Prozent angehoben, die Bruttomarge soll nun bei rund 42 Prozent liegen.
Die Analysten ordneten die Meldung unterschiedlich ein. Barclays bestätigte „Overweight“ mit einem Kursziel von 33,00 Euro, das allerdings deutlich unter dem aktuellen Kursniveau liegt. Das starke Optoelektronikgeschäft stütze die Ambitionen des Chipausrüsters; zugleich sei die Profitabilität im ersten Quartal schwächer als erwartet gewesen, während der Barmittelumschlag positiv hervorgehoben wurde. UBS beließ Aixtron bei „Neutral“ mit einem unveränderten Kursziel von 28,00 Euro. Dort wurde die anhaltende Dynamik in der Optoelektronik anerkannt, zugleich aber auf Risiken im Bereich Strommanagement-Chips und den starken Kursanstieg verwiesen. mwb research hob das Kursziel von 30,00 Euro auf 33,00 Euro an, blieb aber bei „Sell“. Begründet wurde das mit weiter offenen Fragen zur Erholung bei Siliziumkarbid, zum Zeitpunkt von KI-Gallium-Nitrid-Aufträgen und mit einer inzwischen anspruchsvollen Bewertung. Die wird auch von anderen Banken als Problem gesehen, wie das Konsens-Kursziel beweist. Das liegt laut aktien.guide nur bei 32,64 Euro und damit recht deutlich unter dem Kurs der Aixtron-Aktie von rund 46 Euro.
TRADING-SENTIMENT

Einige wikifolio Trader haben sich vor diesem Hintergrund zuletzt auch für Gewinnmitnahmen entschieden. Hans-Jürgen Thees hat sich am Mittwoch zumindest von einem Teil seiner Aixtron-Aktien getrennt und dabei für sein auf Rekordhoch stehendes wikifolio COVACORO einen Gewinn von 245 Prozent erzielt. Trotzdem ist der Titel mit 9,5 Prozent immer noch die Nummer eins des aus 18 Werten bestehenden Portfolios. Das besteht aus Aktien, deren Auswahl primär auf der Prüfung von fundamentalen Kennzahlen beruht und die möglichst langfristig gehalten werden sollen. Als Ziel nennt der Trader die Erzielung einer zweistelligen Rendite per annum auf Sicht mehrerer Jahre. Nach nunmehr gut sieben Jahren hat das bei einer durchschnittlichen Jahresperformance von 12,4 Prozent gut funktioniert. In Summe konnte das wikifolio seit März 2019 damit 131 Prozent an Wert zulegen.
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Jumping the Ship bei flatexDEGIRO
| # | Name | Performance 7 Tage |
|---|---|---|
| 1 | flatexDEGIRO | -20,64% |
| 2 | Bayer | -5,56% |
| 3 | Howmet Aerospace | -5,31% |
| 4 | Kratos Defense & Security Solutions | -13,01% |
| 5 | Bilfinger | -10,59% |
Die Aktie von flatexDEGIRO brach in der vergangenen Woche um 20,6 Prozent ein. Der Online-Broker bietet Privatanlegern in Europa Wertpapierhandel, Sparpläne und zunehmend auch weitere Anlageprodukte wie Kryptohandel an. Die Zahlen zum ersten Quartal waren operativ stark, was am Markt aber nicht die entscheidende Rolle spielte. Der Umsatz stieg um 19 Prozent auf 174 Millionen Euro, der Nettogewinn um 28 Prozent auf 54 Millionen Euro. Erstmals lag der Quartalsgewinn damit über 50 Millionen Euro. Die Provisionserlöse legten um 18 Prozent auf 116 Millionen Euro zu, die Zinserträge trotz niedrigerem Zinsumfeld um 14 Prozent auf mehr als 49 Millionen Euro. Die Zahl der abgewickelten Transaktionen erhöhte sich um 17 Prozent auf 22,7 Millionen. Das spricht für eine hohe Handelsaktivität der Bestandskunden in einem volatilen Marktumfeld. Die Zahl der Kunden stieg zum Quartalsende auf 3,58 Millionen, nach 3,47 Millionen Ende 2025 und 3,20 Millionen ein Jahr zuvor. Im ersten Quartal kamen rund 123.000 neue Kundenkonten hinzu, nach rund 139.100 im Vorjahresquartal. Das entspricht einem Rückgang von 11,6 Prozent.
Entscheidend für den Kursrutsch war wohl etwas anderes. Womöglich war die Erwartungshaltung im Vorfeld zu groß. In einer Telefonkonferenz mit Journalisten warnte der Vorstand davor, die Wachstumsraten der ersten drei Monate auf das ganze Jahr hochzurechnen. Deshalb wurde die Jahresprognose auch „nur“ bestätigt und nicht angehoben: 2026 soll der Umsatz um 5 bis 10 Prozent auf 588 Millionen bis 616 Millionen Euro steigen, der Nettogewinn um 5 bis 15 Prozent auf 168 Millionen bis 184 Millionen Euro. Die Analystenreaktionen zeigen genau diesen Zwiespalt. Die UBS senkte das Kursziel von 45,50 Euro auf 43,00 Euro, beließ die Einstufung aber bei Buy. Das Quartal sei gut gewesen; die negative Kursreaktion wurde mit Sorgen über nachlassende Dynamik beim Kundenwachstum und niedrigeren Ergebnisschätzungen begründet. Jefferies bestätigte das Votum „Hold“ mit einem Kursziel von 32,00 Euro. Das erste Quartal habe an das vierte Quartal angeknüpft: Hohe geopolitisch bedingte Marktvolatilität und höhere Zinserträge hätten ein starkes Quartal ermöglicht. Goldman Sachs hatte das Kursziel vor den Zahlen von 45,00 Euro auf 47,00 Euro angehoben und „Buy“ bestätigt, gestützt auf angepasste Annahmen für europäische Onlinebanken im aktuellen Zinsumfeld. Im Durchschnitt taxieren die Banken den fairen Wert der Aktie laut aktien.guide auf 41,82 Euro, während diese momentan nur gut 30 Euro kostet.
Trotzdem sind einige wikifolio Trader vorsichtig. Lars Gappenberger hat die Aktie am Donnerstag nach kurzer Haltedauer mit einem kleinen Verlust von 4,1 Prozent aus seinem wikifolio Value Box entfernt. Der Trader achtet zum einen auf Kennzahlen der klassischen Trendstrategien wie zum Beispiel RSL- und Momentum-Größen. Im Rahmen der fundamentalen Bewertung hat er zum anderen die Verschuldung und den Cash-Flow bzw. die Relation zueinander im Blick. Das knapp unter seiner Rekordmarke liegende Depot kommt seit Mitte 2020 auf eine Performance von 266 Prozent. Das macht im Jahresdurchschnitt eine Wertsteigerung von über 25 Prozent bei einem Maximalverlust von weniger als 18 Prozent.
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Tagesaktuell die heißesten Aktien der wikifolio Trader sehen
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