CherryBlossom
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Handelsidee

Ziel dieses Wikifolios ist es, in jeder Marktphase einen auf Jahressicht positiven Ertrag zu erwirtschaften. Dazu kann auf sämtliche Anlageklassen zurückgegriffen werde.

Um von steigenden Märkten zu profitieren, soll ein Anteil des Portfolios in ETFs und eine Auswahl an Einzelwerten investiert werden. Eine gezielte Beimischung von Hebelprodukten kann genutzt werden, um die Long-Investitionsquote temporär anzuheben.

Der zweite Anteil des Portfolios soll Zertifikate, Optionsscheine und Short-ETFs nutzen, um von fallenden Kursen zu profitieren. Dies soll sowohl dem Versuch der Absicherung dienen, als auch der Erwirtschaftung einer Zusatzrendite sowie von Erträgen in Phasen fallender Märkte.

Freie Mittel sollen als Cash gehalten oder im Bereich Fixed Income (z.B. Bonds ETFs) investiert werden. Der Anteil der jeweiligen Anlageklassen am Gesamtportfolio ist variabel und abhängig von der aktuellen Marktlage bzw. Erwartungshaltung. Entsprechend können diese entsprechend der Markteinschätzung stark reduziert oder erhöht werden.

Anlagechancen sollen weltweit gesucht werden, wobei Europa und die USA in der Regel den Schwerpunkt bilden sollen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie eine fundamentale Analyse der Branchen und Unternehmen, sollen die Grundlage für die Anlageentscheidungen bilden. Der letztendliche Zeitpunkt zum Kauf und Verkauf der verwendeten Instrumente soll durch technische Analyse (z.B. Chartanalyse) optimiert und das Risiko durch den Einsatz von Stoppkursen begrenzt werden. Die durchschnittliche Haltedauer soll überwiegend kurz- bis mittelfristig sein, wobei vereinzelte Positionen auch langfristig gehalten werden können.

Der langfristige Werterhalt soll beim Risikomanagement aufgrund des Einsatzes von Derivaten eine zentrale Rolle spielen. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00312020
Erstellungsdatum
03.01.2020
Indexstand
High Watermark
216,9

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Martin Bruns
Mitglied seit 02.01.2020

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Nachdem das Wikifolio vom ersten Ausbruch der zyklischen Werte stark profitieren konnte, waren die letzten Tage vor allem durch einen hohen Baranteil gekennzeichnet. Es fällt natürlich nicht immer leicht, von der Seitenlinie zuzuschauen, wenn der DAX tägliche neue Hochs erklimmt, allerdings ist dies im Rahmen meiner Handelsstrategie manchmal erforderlich. Eine Mehrrendite versuche ich nicht durch ein Wettlaufen mit dem DAX zu erreichen, sondern durch selektive Trades, welche von steigenden, wie von fallenden Kursen profitieren können. In diesem Sinne kann dem Markt nicht bei jedem Anstieg gefolgt werden.

Das grundsätzliche Ziel meiner kurzfristigen Engagements ist es, auf Einstiegschancen zu warten, bei denen der Stoppkurs sehr eng gewählt werden kann (z.B. aufgrund einer kurzfristigen Bodenbildung oder Bewegung in einer Seitwärts-Range) und das Risikomanagement somit einen Einstieg (auch mit Hebel) zulässt. Wenn die Kurse so massiv steigen, wie während der letzten Tage, bieten sich kaum derartige Chancen. In solchen Situationen ist es für mich sicherer, auf die nächste kurzfristige Einstiegschance zu warten, anstatt in die Euphorie hineinzukaufen. Denn wie es der Altmeister Kostolany schon so schön formulierte:

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit!

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Allgemeiner Kommentar

Das Wikifolio hat sich in den letzten Wochen erfreulicher Weise sehr stark behauptet und notiert nahe am Allzeithoch. Nachdem der Markt in den letzten beiden Wochen kräftige Gewinne verzeichnet hat, kam es nun zu einer zumindest kurzfristigen (aber auch etwas überfälligen) Korrektur. Da die mittelfristige Richtung der Märkte selten sicher prognostizierbar ist, versuche ich das Risiko von Rückschlägen durch Absicherungen und Stopp-Limits zu begrenzen. So konnten heute Morgen die Long-Positionen kurzfristig aufgelöst und wesentliche Kursverluste vermieden werden. Dies möchte ich zum Anlass nehmen, um kurz auf das Risikomanagement einzugehen, welches ich für dieses Wikifolio anwende.

Bevor ich eine Position eröffne oder erhöhe, lege ich stets einen Stoppkurs fest, zu welchem diese Position wieder geschlossen wird, falls die Kursentwicklung entgegen der Erwartung verläuft. Als Lehre der vergangenen, sehr volatilen Wochen, versuche ich die Kurse und Stopps nach Möglichkeit selber zu verfolgen und auszuführen, anstatt diese stets im System zu hinterlegen. Dies hat damit zu tun, dass L&S die Spreads der Kurse vor allem im vor- und nachbörslichen Handel kurzfristig enorm ausweiten kann und dies zu einer Ausführung der Stoppkurse führt, obwohl der Kurs auf größeren Handelsplattformen diesen nicht erreicht hätte und ein Verkauf noch nicht in meiner Absicht liegt. Bei positiver Wertentwicklung ziehe ich diese Stoppkurse auf dem Papier bzw. im System regelmäßig nach, um den Break-Even-Point bzw. Buchgewinne zu sichern. Verschiedene Handelsinstrumente haben in meiner Strategie jeweils einen individuellen Anlagehorizont und Risikoanteil. Entsprechend bestehen prozentual geringere oder größere Abstände des Stoppkurses zum aktuellen Kurs.

Die Summe aller gemäß Stoppkurs maximalen Verluste je Position, ergeben den potenziellen max. Drawdown, welchen das Wikifolio erleiden könnte, bis es wieder zu 100% in Cash positioniert ist (eine passende Ausführung der Stoppkurse natürlich vorausgesetzt). Diesen max. Drawndown berechne ich regelmäßig (in volatilen Phasen mehrfach täglich) neu, um das aktuelle Risiko zu evaluieren und die Stoppkurse sowie Positionsgrößen daran anzupassen. Sollte der Wert größer sein, als es meine Strategie und Risikoansatz zulässt, so werden Positionen verkleinert oder Stoppkurse nachgezogen. Natürlich sollte dabei auch bewusst sein, dass für die Erwirtschaftung einer attraktiven Rendite immer auch das Eingehen eines Risikos notwendig ist. So ist während der sehr volatilen Phasen im Zuge des Corona-Crashs ein max. Drawdown von 15% eingetreten. In ruhigeren Börsenphasen soll dieser deutlich kleiner gehalten werden, aber aufgrund der genannten Volatilität und starken Performance des Wikifolios, halte ich diesen Wert noch immer für vertretbar.

Nun noch kurz zur mittelfristigen Ausrichtung des Wikifolios. Sollte die Börse wieder in ruhigere Fahrwasser übergehen, so werde ich anfangen, wieder zusätzliche Positionen aufzubauen, welche weniger stark getradet werden und von einem mittel- bis langfristigen Aufwärtstrend profitieren sollen. Dabei wird der Fokus wohl vor allem auf dem weltweiten Technologiesektor und den USA liegen. Weiterhin sollen die eher kurzfristigen Engagements in Long- und Short-Derivaten stattfinden, um mit begrenztem Risiko von einer Over- bzw. Underperformance einzelner Werte zu profitieren.

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Allgemeiner Kommentar

Mit geschlossenen Grenzen, Ausgangssperren und Produktionsniederlegungen, sind die meiner Meinung nach maximalen Maßnahmen ergriffen worden, welche in dieser Krise möglich sind. Darin sehe ich aber zwei positive Aspekte: 1. Schlimmer geht es eigentlich nicht und die wirtschaftliche Auswirkung ist nun offensichtlich - sollte damit auch bald eingepreist sein. 2. Die getroffenen Maßnahmen werden auf jeden Fall wirken und es ist in ein paar Wochen mit positiven Zahlen bzgl. der erkrankten Personen zu rechnen.

Die Aussagen, wann mit einem anwendbaren Impfstoff zu rechnen ist, variieren zwar, aber Dietmar Hoppe hat Hoffnung gemacht, dass CureVac diesen bereits im Herbst zur Verfügung stellen könnte. Ich vermute, dass die Aussagen dazu tendenziell eher konservativ getroffen werden, um keine falschen Hoffnungen zu erwecken. Darüber hinaus sollten die durch Regierungen zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel zur Beschleunigung der Prozesse quasi unbegrenzt sein.

Gleichzeit sind Regierungen und Zentralbanken gewillt, alle notwendigen und möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Wirtschaft zu unterstützen. Natürlich bedeutet die Talsohle der Corona-Epidemie noch keine Talsohle der wirtschaftlichen Entwicklung, aber Börsen haben in der Regel ja auch eine Vorlaufzeit von ca. einem halben Jahr gegenüber der Realwirtschaft. Da es die Volatilität der Börsen aktuell sehr schwierig macht, gezielt zu traden (von der Verwendung von Stoppkursen ganz zu schweigen), habe ich mich entschieden, das Depot nun erst einmal ohne Derivateeinsatz konsequent long auszurichten. Auch wenn dadurch temporär stärkere Kursverluste möglich sind, glaube ich an ein starkees Comeback der Börse in der kommenden Zeit. Langfristig sollte die aktuelle Geldschwämme und der Mangel and Anlagealternativen ihr übriges tun.

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Allgemeiner Kommentar

Wer die Corona-Pandemie als "Black Swan Event" für die Börsen bezeichnet und damit starke eigene Kursverluste rechtfertigt, der drück nicht Können aus, sonder Gier. Natürlich hätte man die Entwicklung nicht schon 2019 vorhersehen können, aber seit Mitte Januar ist der Coronavirus jedem bekannt und hat sich stetig weiter verbreitet. In diesem Zuge hat die Volatilität zugenommen und Kurse an einer vollkommen überhitzten Börse (mit kleineren Blasen wie Wasserstoff oder Tech) haben angefangen zu bröckeln. Wer sich da nicht abgesichert oder zumindest teilweise in Cash umgeschichtet hat, war einfach nur gierig und wollte die nächsten schnellen 10% Kursgewinne nicht verpassen.

Hinsichtlich einiger sehr spekulativer Wikifolios kann man sogar ganz froh sein, dass die massiven Kursanstiege nicht noch weiter gingen und der Verlust beim Knall noch größer wurde. Eine starke Performance, welche ausschließlich in einer Phase (steigender oder fallender Kurse) erzielt wurde, sagt kaum etwas über die Qualitäten und Nachhaltigkeit einer Anlagestrategie aus.

Ich werde versuchen, durch Short-Positionen vorsichtig weiter von fallenden Kurse zu profitieren, dies aber sehr eng absichern, da z.B. ein entschiedenes Eingreifen der Notenbanken (z.B. übers Wochenende, wenn ich an die Finanzkrise erinnern darf) zu einer enormen Gegenreaktion führen kann und hohes Risiko mal wieder bestraft werden würde.

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