Predictable Consumer Stocks

Bastian Brach
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Handelsidee

Das Wikifolio soll in Aktien investieren, die sehr nah am Konsumenten dran sind und oftmals veraltete Branchen (bsp. Lebensmittel und Kleidung) durch den Einsatz von Big Data, Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung revolutionieren. Diese Megatrends stehen noch am Anfang und zeichnen sich durch überdurchschnittliches Wachstum aus.
Es sollen vor allem Aktien ausgewählt werden, deren Performance durch Analyse-Tools wie Google Trends und SimilarWeb bereits vor Veröffentlichung der offiziellen Geschäftszahlen gemessen werden kann. Diese Tools helfen vor allem für die Schätzung von Umsatzprognosen, Marketingausgaben und dem frühzeitigen Erkennen möglicher operativer Schwierigkeiten. Hier soll nach Veröffentlichung der Daten auf den genannten Analysewebsites entschieden werden, ob die Aktie positiv überraschen kann und dementsprechend der Bestand ausgebaut werden soll.
Gehandelt werden sollen grundsätzlich deutsche Werte (vorwiegend im Bereich über 200 Mio. € Marktkapitalisierung). In geringem Umfang erfolgt auch eine technische Analyse, um den Ein- und Ausstiegszeitpunkt noch besser zu timen.

Die durchschnittliche Haltedauer der Aktien soll eher kurzfristig sein, wobei ein Bestand mit den aussichtsreichsten Aktien dauerhaft im Wikifolio bleiben soll. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00BB1912
Erstellungsdatum
20.12.2018
Indexstand
High Watermark
167,5

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Bastian Brach
Mitglied seit 09.09.2015

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu HELLOFRESH SE INH O.N.

Konsolidierung in den USA schreitet voran

Der viertgrößte Anbieter von Kochboxen in den USA verschwindet vom Markt. Albertsons hat angekündigt das Kochboxenangebot von Plated vollständig einzustellen. Plated hatte in 2018 einen Marktanteil von 10% und zuletzt noch von 8%, nachdem man bereits in den vergangenen Monaten die Marketingaufwendungen zur Neukundengewinnung massiv verringert und Mitarbeiter entlassen hat.
Als Folge davon wurden nur sehr wenig neue Kunden aquriert und der Kundenstamm sollte aktuell hauptsächlich aus Kunden bestehen, die Kochboxen wirklich mögen und mehr als 3 Monate Kunde bei Plated sind. Somit kann man davon ausgehen, dass ein Teil der Kunden sich bei der Konkurrenz umsehen wird, um weiter Kochboxen geliefert zu bekommen.

Wie viele ex-Plated-Kunden kann Hellofresh abgreifen?
Wenn wir davon ausgehen, dass gerade mal die Hälfte der Kunden sich nach neuen Anbietern umsehen wird (4% des gesamten Marktvolumens), dann kann man davon ausgehen das zumindest 50% davon zu Hellofresh gehen, eher sogar noch mehr, wenn man vergleicht wer wie viele neue Kunden in den letzten Monaten gewinnen konnte.

Aber selbst wenn es nur die 50% sind, die zu HF gehen von den 50%, welche sich nach neuen Kochboxen umsehen von den 8% Marktanteil Plated, dann kann für Hellofresh mit 2%-Punkten zusätzlicher Marktanteil oder 4% zusätzliche Kunden. Realistischer würde eher 3%-Punkte mehr Marktanteil und somit 6% Kundenwachstum sein. Zudem sind diese Kunden wie bereits beschrieben ohnehin schon affin für Kochboxen und somit die Marketingkosten geringer bei gleichzeitig höherem Kundenwert.

Ich werde vor allem die Entwicklung des Kundenwachstums in Q4 und Q1 2020 beobachten und zudem analysieren, ob sich das Kundenwachstum bereits in den Daten von SimilarWeb/GoogleTrends in den nächsten Wochen bemerkbar macht.

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Kommentar zu RYANAIR HLDGS PLC EO-,006

Europäischer Airline-Markt vor deutlicher Veränderung

In den vergangenen Monaten haben sich die Aussichten für europäische Airlines deutlich verbessert. Dies liegt vor allem daran, dass nach Jahren des Kampfes um Marktanteile nun die Vernunft gesiegt hat - so scheint es zumindest. Die Wachstumsraten in den letzten 10 Jahren der 5 größten europäischen Airlines (Lufthansa, IAG, AirFrance, Ryanair, Easyjet) lagen bei 5-7% jährlich, schwächen sich in 2020 jedoch deutlich auf unter 3% ab und sollten auch bis 2024 auf änhlich niedrigem Niveau von ca. 3% bleiben. Dies sollte deutlichen Rückenwind für die Ticketpreise geben, gerade Ryanair würde davon profitieren. Bei einem Anstieg der Ticketpreise um 2% p.a. bis 2024, einem Wachstum der Zusatzkosten (Gepäck, Snacks und Co.) auf dem Niveau der Vorjahre sowie einem Anstieg der Kosten um 2% p.a. (vor allem Personal und umweltbezogenen Kosten) sollte der Gewinn um ca. 150 Mio p.a. auf 1,5 Mrd Euro in 2024 wachsen (Basisszenario). Das ein 2% Wachstum der Ticketpreise nicht unrealistisch ist zeigt die Tatsache, dass die Ticketpreise in 2024 damit gerade einmal das Niveau von 2017 erreichen würden und die Nachfrage nach Flügen voraussichtlich über 4% liegen wird.

Übergangsjahr 2020

Die Hoffnungen auf ein sehr gutes Ergebnis in 2020 sollten allerdings nicht zu hoch angesetzt werden. Durch die Hedging-Strategie muss Ryanair in 2020 hohe Kerosinpreise zahlen, diese werden sich 2021 jedoch wieder deutlich um mehrere 100 Mio. Euro verringern. Zudem kostet der Aufbau von Laudamotion weiterhin mehr Geld als gedacht, was sich negativ auf den Gewinn auswirkt. Der österreichische Markt ist sehr umkämpft (in Wien betrug das Kapazitätswachstum im Sommer 2019 weit über 50%), allerdings sind auch hier Anzeichen der Entspannung sichtbar. Schon 2021 sollte der Gewinn bei über 1,1 Mrd Euro liegen und von da an weiter ansteigen.

Risiken

Zu den größten Risiken zählen ein stark steigender Ölpreis, eine weitere Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Europa sowie deutlich ansteigende Umweltkosten. Dies könnte die kurzfristigen Perspektiven deutlich verschlechtern, trifft jedoch alle Airlines und würde die Konsolidierung in Europa weiter beschleunigen.

Bewertung

Ryanair ist aktuell mit ca. 15 Mrd Euro bewertet, auf Basis meiner Annahmen für 2021 demnach mit dem 13,5-fachen des Nettogewinns, was angesichts des Gewinnwachstums von über 15% bis 2024 günstig erscheint. Daher habe ich heute eine Position ins Depot gelegt. Diese kann je nach Entwicklung zukünftig erhöht oder verringert werden, allerdings erfolgen die Veränderungen nicht auf Basis kurzfristiger Ölpreisschwankungen oder Gesetzesänderungen, sondern anhand des langfristigen Kapazitätswachstums der Branche und von Ryanair selbst.

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Kommentar zu HELLOFRESH SE INH O.N.

vorläufige Q3-Zahlen

Hellofresh hat wie erwartet sehr gute Zahlen für das 3. Quartal vorgelegt. Dies war bereits seit einigen Wochen absehbar, der Website- und App-Traffic zog in den letzten Wochen und Monaten merklich an, sowohl bei SimilarWeb als auch bei Google Trends.

Die Aktie hat jetzt seit Jahresbegin weit über 150% zugelegt und das Ende dürfte hier noch nicht erreicht sein. Das saisonal stärkste Quartal kommt mit Q4 noch, zudem ist Mitte November der Kapitalmarkttag, an dem man zusätzliche Einblicke zum Geschäftsverlauf und den Margenentwicklungen in den einzelnen Märkten erfahren wird.

Beeindruckend ist vor allem, dass Hellofresh in diesem schwierigen Marktumfeld, in dem zahlreiche Unternehmen Gewinnwarnungen rausgeben mussten, bereits zum 4. Mal seit dem Börsengang 2017 die Umsatzprognose erhöht hat. Anfängliche Bedenken, dass das Geschäft mit Kochboxen nicht profitabel werden kann, haben sich durch die erfolgreiche Entwicklung mittlerweile wohl auch gelegt. Zudem sind Analysten wie JPMorgan, die das Kursziel heute morgen auf 20€ gesetzt haben, positiver gestimmt als je zuvor.

Da die Aktie nun allerdings auf einem deutlich höheren Niveau als noch vor einem halben Jahr notiert und sich somit das Chance-Risiko-Verhältnis verschlechtert hat, werde ich einen Teil der Gewinne mitnehmen und die Gewichtung verringern.

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Kommentar zu VONOVIA SE

Mietendeckel Berlin

Der geplante Entwurf für einen Mietendeckel sieht nicht nur wie bislang gedacht eine Deckelung der Mieten vor, sondern auch ein deutliches Absinken bereits bestehender Mietverträge.

Dies hätte meiner Einschätzung nach einen deutlichen Wertverlust der Immobilien in Berlin die Folge. Da Kapitalerhalt im Portfolio an oberster Stelle steht, habe ich die Position erst einmal glatt gestellt und werde solange nur auf der Beobachterseite stehen, bis das endgültige Gesetz und die Auswirkungen quantifizierbar sind.

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