Doppelanalyse (Chance) SL+

Tom Jakobi

Performance

  • +151,7 %
    seit 07.11.2013
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Meine Strategie folgt einer Doppelanalyse:

1. Mikro-Analyse: Es sollen regelmäßig unterbewertete Aktien untersucht werden. Anhand von Charttechnik, Quartalszahlen, Nachrichtenlage und Produktchancen sollen Analysen betrieben werden, um die jeweiligen Chancen solcher Aktien für einen Zeitraum von 1-2 Jahren zu beurteilen.

Nur besonders starke Potentiale sollen sich hierbei qualifizieren. Wer die erste Runde überstanden hat, landet auf meiner Watchlist und ist ein Kaufkandidat.

2. Nun folgt eine Makro-Analyse: Welche Chancen und Risiken können dem Gesamtmarkt für die nächsten 3 Monate zugeordnet werden? Hier sollen volkswirtschaftliche, politische und charttechnische Faktoren eine Rolle spielen. Hiermit soll ermöglich werden, für die zuvor ermittelten Kaufwünsche einen guten Einstiegszeitpunkt zu ermitteln. Denn wenn die Gesamtmärkte fallen, wird es meiner Erfahrung nach sehr schwer für einen Einzelwert, einen Aufstieg hinzulegen. Dann soll noch etwas mit dem Investment gewartet werden. Meiner Erfahrung nach geht die Chance einzusteigen durch die zweite Analyse in der Regel nicht verloren, da die Makro-Analyse mit 3 Monaten kurzzeitiger angelegt ist als die Mikro-Analyse.

In Marktlagen, in denen die Preise insgesamt als überhöht eingestuft werden, können Teile des Wikifolios oder auch das gesamte Depot mit Shorts arbeiten, insbesondere auf Indizes, in Form von Short-ETFs. Diese können gleichzeitig mit bestimmten Einzeltitel (Arbitrage-Handel) oder auch alleine gehalten werden. Als Beimischung können bei als geeignet empfundener Marktlage auch Fonds gewählt werden.

Insgesamt ist damit zu rechnen, dass sich volatile und ruhige Depotphasen abwechseln - je nach Investitionsgrad und -art. Kursrisiken bestehen entsprechend der hohen Chancen natürlich theoretisch bis zum Totalverlust. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF0DCHANCE
Erstellungsdatum
07.11.2013
Indexstand
High Watermark
246,9

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Tom Jakobi
Mitglied seit 12.01.2013
Meine ersten Erfahrungen mit strategischen Wertspekulationen machte ich während meines Mathematik-Studiums über das ich eine Affinität zum Pokern entwickelt hatte. Während der Boom-Zeit des Online-Poker seit ca. 2005 entwickelte ich immer bessere Strategien, dort Geld zu verdienen und finanzierte mir schließlich ein Weltreise damit. Mit den Jahren ebbte der Poker-Boom ab, die verbleibenden Spieler wurden durchschnittlich besser, gleichzeitig erhöhten die Online-Casinos ihre Gebühren so weit, dass es schwieriger wurde, im Poker weiterhin Gewinne zu machen. Ich überlegte, dass das "System Poker" ohnehin schlecht für den Spieler sei, da die Gesamtmenge an Geld zwischen den Spielern hin- und hergeschoben wird, sich dabei die Bank aber regelmäßig eine Gebühr herausnimmt und die Gesamtmenge daher kontinuierlich kleiner wird. An der Börse ist ebenfalls Strategie gefragt, wenn man die Mitspieler (hier: den Markt) schlagen möchte. Der Vorteil ist, dass auch die Gesamtmenge an Geld durch - langfristig - steigende Kurse ebenfalls mehr wird, so dass es noch viel leichter ist, Gewinne zu machen als beim Pokern. Und wenn man besser ist als der Markt, macht man umso mehr Gewinn. Die Börse, stellte ich also fest, könnte viel gewinnbringender als der Pokertisch sein. Daher entschied ich mich, die Börse näher kennenzulernen. Ich lernte technische und fundamentale Analyseansätze kennen, fing an, mit Musterdepots zu experimentieren und schließlich auch echtes Geld in die Hand zu nehmen. Anfang März 2009 bot sich die große Chance: Die Börsenstimmung war nach der Weltfinanzkrise lange am Boden zerstört, es gab im Februar aber eine kleine Bodenbildung. Ich war Analyse der volkswirtschaftlichen Rahmendaten und Stimmungen in verschiedenen Unternehmen überzeugt, dass es dieses mal mehr sein musste als ein Strohfeuer (solche gab es nämlich zuvor bereits mehrfach) und investierte erstmals auch unter Einsatz von sanften Hebelprodukten (ca. 3-facher Hebel). Es wurde deutlich, dass der Markt sich in einer überriebenen psychologisch bedingten Abwärtsspirale befunden hatte. Wer heute einen Blick auf den DAX-10-Jahres-Chart wirft, ahnt, welchen Erfolg das Investment hatte. Die ersten wirklich großen Erntefrüchte meiner Arbeit. Seitdem verfeinerte ich meine Strategie, integrierte zudem charttechnische Methoden. Kleine Rückschläge gehörten - wie damals beim Pokern - dazu, brachten mich aber insgesamt nie vom erfolgreichen Weg ab. Schließlich konzentrierte ich mich darauf, nicht nur markoökonomische Trends (und Trends im Trend) zu erkennen, sondern suchte Aktien von unterbewerteten Unternehmen, insbesondere solche, bei denen entweder ein gutes neues Produkt noch nicht im Preis mitbewertet war oder aber wo der Markt nach einem noch fundamental gerechtfertigten Abwärtstrend in einen psychologischen Abwärtsstrudel geriet, ähnlich wie in der Finanzkrise. Mit diesen Methoden investierte ich zuletzt in u.a. in Sixt-Aktien und hatte eine sehr erfolgreiche Erntezeit. Hier habe ich im November 2013 eine neue Phase eingeleitet und auch andere an meinen Erfolgen teilhaben lassen. Wikifolio bietet mir dabei die Infrastruktur, die ich benötige, um Sie, lieber Leser, ebenfalls Geld ernten zu lassen. Dafür bin ich gerne Ihr Erntehelfer

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Das Depot hat nun erstmals 250 Punkte erreicht, ein sehr zufriedenstellender Höchststand im aktuellen Marktumfeld.

 

Ich möchte heute einen kleinen Exkurs machen. Bislang habe ich mich hier nie der internen Wikifolio-Rangliste gewidmet, auch weil man über die Berechnungsgrundlagen als geeigneten Maßstab durchaus streiten könnte. Aber unabhängig davon gewinnt die Frage an Spannung.

Hintergrund: Die höchstbewerteten Wikifolios liegen in der Regel bei über 6000 Punkten während mein Wiki aktuell auf 4600 Punkte kommt. Neben einigen sich nicht mehr ändernden Faktoren (z.B. Track Record) und der (tendentiell etwas sehr kurzfristig einfließenden) Wertentwicklung des Wikis spielt das Depotvolumen auch eine Rolle. Dies liegt aktuell bei rund 84.000 Euro. Den Punktehöchstfaktor bekommt man ab 100.000 Euro. Sollte dieser Wert erreicht werden, sei es durch neue Investitionen oder durch positive Wertentwicklung, würde sich der Punktestand meines Wikis überschlagsmäßig um 600-700 Punkte erhöhen auf rund 5.250.

 

Mir persönlich bedeutet dieser Ranglistepunktestand nicht viel, aber ich vermute, dass viele Investoren die Vorsortierung von Wikifolios nach Ranglistepunkten bei ihrer Suche beibehalten. Mein Wiki würde damit immerhin auf Seite 2 der Real-Money-Wikifolios und gleichzeitig auf Seite 3 der Gesamtrangliste vorrücken. Ganz oben wechseln sich die Wikifolios häufig ab, was insbesodnere an dem streitbaren Ranglistenfaktor "Performance 1 Monat" liegt - denn als langfristiger Investor ist die 1-Monats-Performance tendentiell in erster Linie Zufall. Ob dann Seite 1 quasi zufällig auch mal drin ist, wird die Zeit zeigen. Interessant ist aber, dass die Aufmerksamkeit für das Wikifolio dadurch deutlich steigen dürfte.

 

Sollte es dazu kommen, könnte sich das investierte Kapital in kurzer Zeit deutlich vergrößern. Bei einigen anderen Wikifolios hat man dies bereits erlebt. Das hätte vielfältige Konsequenzen, auf die ich mich strategisch schonmal vorbereiten möchte - wenn es denn tatsächlich dazu kommt. Auf jeden Fall könnte das eine sehr spannende Zeit werden, auf die ich mich freue!

 

Zum Depotinhalt noch kurz: Meine Short-Absicherung lasse ich diesmal ungewöhnlich lange aktiv, aber ich glaube, das schlimmste ist trotz Zwischenerholung im DAX kurzfristig noch nicht überstanden. Für die Zeit danach habe ich schon einen tollen neuen Nebenwert entdeckt, den ich noch nicht verrate, aber mit dem freiwerdenden Kapital der Short-Absicherung kaufen möchte und dann hier vorstellen werde,

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Allgemeiner Kommentar

In den letzten zwei Monaten ist die Arbitrage-Strategie gut aufgegangen. Der DAX geriet erwartungsgemäß in eine volatile Abwärtsphase, so dass mein Absicherungs-Doppelshort aktuell 16 % im Plus liegt. Zwischenzeitlich habe ich einen Teil davon verkauft, damit sein Gesamtdepotanteil nicht zu groß wird.

 

Die gewählten Aktien haben unterschiedlich performt: FinLab (trotz sehr guter Nachrichten, der HJB erscheint am Monatsende). Tick Trading und First Graphene haben sich wenig verändert. Polytec wurde übelst abgestraft, da der Automobilsektor insgesamt äußerst unbeliebt am Markt ist. Sehr hörenswert in dem Zusammenhang ist das CFO-Interview im Börsenradio. Ich bin überzeugt, dass Polytec ein sehr gutes Chance-Risiko-Verhältnis hat und habe heute zu Tiefstkursen per Limit-Order nachkaufen können. Eyemaxx hat sich derweil ganz gut erholt und lauert jetzt am Wandlungspreis der noch ein Jahr wandelbaren Anleihen (11,89) - schwer zu sagen, ob es vorher noch zum Ausbruch nach oben kommen kann, aber verpassen will ich ihn auf keinen Fall. Sehr gut heute die Nachricht, dass man Anleihen mit überschüssiger Liquidität zurückkaufen möchte (zuletzt hatte man Mezzanine-Kapital beziehen können). Damit sind KEs hoffentlich erstmal vom Tisch.

 

Top-Performer des Wikifolios war Nordwest Handel. Es wirkt als seien hier mächtige Kräfte am Werk (außergewöhnlich hohe Umsätze: ca. 10-fach normaler Tagesumsatz, insgesamt rund 300TE) und als habe Oetker nur darauf gewartet, dass der Markt kippt. Ich erwarte daher einige DD-Meldungen in den kommenden Tagen. Außerdem wird sehr spannend, wie hoch Oetkers Nachfrage am Ende sein wird und welche Preise er noch zu zahlen bereit ist. Mit etwas Glück geht der Kurs da noch ein ganzes Stück weiter hoch.

 

Das Wikifolio steht nun bei 246 Punkten.

 

Ganz neu im Depot ist Arcelor-Mittal, der größte Stahlhersteller der Welt, mit Firmensitz in Luxemburg. Nicht gerade ein typischer Wert in meinem SmallCap-Wikifolio, aber die Zahlen gefallen mir sehr gut: Die Aktie notiert sogar unter Buchwert, obwohl die Firma saftige Gewinne schreibt. Selbst wenn es hier mit abnehmender Weltwirtschaft zu Schwierigkeiten kommen sollte, dürfte der Kauf langfristig eine sehr gute Idee sein. Und mögliche US-Stahlzölle betrachtet das Management sogar als tendentiell positiv (!) fürs eigene Geschäft.

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Allgemeiner Kommentar

Mein letztes Posting erfolgte zufällig ziemlich genau auf dem Höhepunkt derAktienhausse, seitdem hat der DAX zwischenzeitlich über 1000 Punkte verloren, aktuell sind es noch rund 700, also etwas über 5% Verlust. Mein Musterdepot steht bei 238 Punkten und damit nur etwas über 1% unter seinem Höchststand. Diese insgesamt negative, vergleichweise jedoch erfreuliche Entwicklung hat Ursachen, die ich kurz erläutern möchte. 1. Eine sehr gute Entscheidung war der Verkauf von K+S etwa zum Höchtkurs der jüngeren Vergangenheit, zu über 25 Euro. Ursprünglich habe ich mit vielen anderen Anlegern darauf gehofft, dass: a) Bethune / Legacy einen wesentlichen zusätzlichen Ergebnisbeitrag leistet b) die Erholung der Kalipreise sich von sehr niedrigem Niveau aus fortsetzt c) der vergangene, vergleichsweise schneereiche Winter den Gewinn steigert d) die Umweltauflageprobleme in Deutschland gelöst werden und damit ein signifikanter Mehrgewinn entsteht Nachdem sich im Frühjahr herausstellte, dass außer weiterer Hoffnung nicht viel übrig blieb, habe ich verkauft, heute liegt der K+S-Kurs um über 20% tiefer. 2. Mitte Juni, auf einem Kurszwischenhoch habe ich das Depot wieder mit einem 2x-Shortdax-ETF teilabgesichert, wie ich es etwa dreimal pro Jahr tue. In der weiteren Vergangenheit hatte das häufig nur eine Depotberuhigung zufolge, ohne Gewinne zu generieren, aktuell liegt der Schein aber rund 9% im Plus und ich sehe es als nicht unwahrscheinlich an, dass die Märkte weiter fallen und das Papier damit weiter steigen könnte. Insgesamt bleibt das Depot aber long aufgestellt, auch wenn ich neben dem Short-Anteil noch 18% Cash halte. Beides wird in Aktien umgeschichtet, sobald sich die Marktstimmung stabilisiert. ---- Darüber hinaus habe ich Sixt (zur Kapitalgewinnung) und Zapf (wegen der sehr kurzfristigen Dividendenstreichung) jeweils mit Gewinnen (+33% / +23%) verkauft. Bei Zapf kam der Verkauf vielleicht etwas zu früh, der Markt hat Zapf die spontane Volte sehr schnell verziehen. Bei Tick Trading dagegen wäre ich besser jetzt erst eingestiegen, denn der Kurs hat etwas nachgegeben. Nun gut, perfekt trifft man eben nie - aber den Anspruch sollte man sich doch durchaus bewahren, denke ich mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Dem aufmerksamen Depot-Beobachter wird nicht entgangen sein, dass ein bisschen was geschehen ist: Ich habe Warimpex verkauft, weil die weitere Zukunftsperspektive nach den Hotelverkäufen erstmal sehr ungewiss erscheint. Zudem habe ich (leider etwas früh) bei Sixt ein paar Gewinne mitgenommen, zum Glück habe ich aber auch eine ordentliche Position beibehalten, die fleißig weitergewachsen ist. K+S hat Q1-Zahlen veröffentlicht, die den Kurs stützten, so dass ich auch hier Gewinne mitgenommen habe. Die weitere Entwicklung erscheint mir auch hier zunehmend ungewiss, nachdem auch der eigentlich eher kräftige Winter dem Salzgeschäft wenig geholfen hat und die Kanada-Mine auch noch nicht zu den Gewinnen beiträgt, die erhofft worden sind. Auch durch die Gewinnmitnahmen zu guten Kursen seigt das Wikifolio auf aktuell 241 Punkte und liegt damit wieder auf seinem Allzeithoch, das es wegen der allgemeinen Kursrückgänge im Februar zwischenzeitlich verlassen hatte. Neu im Depot ist Tick Trading, ein Unternehmen, das Börsenhandelssoftware an Profis vertreibt, schon in seiner Satzung die Vollausschüttung des Jahresgewinns als Dividende anstrebt und daher eine tolle Dividendenredite erzielt. Trotzdem plant man gleichzeitig beachtliches Wachstum. Dies ist möglich, da die Wachstums- und Grenzkosten in der Software-Distributon recht gering sind. Wenn der Plan aufgeht (und das scheint sich durch die jüngste Adhoc-Meldung aus der Schweiz zu bestätigen, können hier deutliche Kursgewinne noch zusätzlich zur hohen Dividende zu erzielen sein. mehr anzeigen
Lassen Sie sich nichts entgehen!
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