Doppelanalyse (Chance) SL+

Tom Jakobi

Performance

  • +127,4 %
    seit 07.11.2013
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Meine Strategie folgt einer Doppelanalyse:

1. Mikro-Analyse: Es sollen regelmäßig unterbewertete Aktien untersucht werden. Anhand von Charttechnik, Quartalszahlen, Nachrichtenlage und Produktchancen sollen Analysen betrieben werden, um die jeweiligen Chancen solcher Aktien für einen Zeitraum von 1-2 Jahren zu beurteilen.

Nur besonders starke Potentiale sollen sich hierbei qualifizieren. Wer die erste Runde überstanden hat, landet auf meiner Watchlist und ist ein Kaufkandidat.

2. Nun folgt eine Makro-Analyse: Welche Chancen und Risiken können dem Gesamtmarkt für die nächsten 3 Monate zugeordnet werden? Hier sollen volkswirtschaftliche, politische und charttechnische Faktoren eine Rolle spielen. Hiermit soll ermöglich werden, für die zuvor ermittelten Kaufwünsche einen guten Einstiegszeitpunkt zu ermitteln. Denn wenn die Gesamtmärkte fallen, wird es meiner Erfahrung nach sehr schwer für einen Einzelwert, einen Aufstieg hinzulegen. Dann soll noch etwas mit dem Investment gewartet werden. Meiner Erfahrung nach geht die Chance einzusteigen durch die zweite Analyse in der Regel nicht verloren, da die Makro-Analyse mit 3 Monaten kurzzeitiger angelegt ist als die Mikro-Analyse.

In Marktlagen, in denen die Preise insgesamt als überhöht eingestuft werden, können Teile des Wikifolios oder auch das gesamte Depot mit Shorts arbeiten, insbesondere auf Indizes, in Form von Short-ETFs. Diese können gleichzeitig mit bestimmten Einzeltitel (Arbitrage-Handel) oder auch alleine gehalten werden. Als Beimischung können bei als geeignet empfundener Marktlage auch Fonds gewählt werden.

Insgesamt ist damit zu rechnen, dass sich volatile und ruhige Depotphasen abwechseln - je nach Investitionsgrad und -art. Kursrisiken bestehen entsprechend der hohen Chancen natürlich theoretisch bis zum Totalverlust. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF0DCHANCE
Erstellungsdatum
07.11.2013
Indexstand
High Watermark
248,6

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Tom Jakobi
Mitglied seit 12.01.2013
Meine ersten Erfahrungen mit strategischen Wertspekulationen machte ich während meines Mathematik-Studiums über das ich eine Affinität zum Pokern entwickelt hatte. Während der Boom-Zeit des Online-Poker seit ca. 2005 entwickelte ich immer bessere Strategien, dort Geld zu verdienen und finanzierte mir schließlich ein Weltreise damit. Mit den Jahren ebbte der Poker-Boom ab, die verbleibenden Spieler wurden durchschnittlich besser, gleichzeitig erhöhten die Online-Casinos ihre Gebühren so weit, dass es schwieriger wurde, im Poker weiterhin Gewinne zu machen. Ich überlegte, dass das "System Poker" ohnehin schlecht für den Spieler sei, da die Gesamtmenge an Geld zwischen den Spielern hin- und hergeschoben wird, sich dabei die Bank aber regelmäßig eine Gebühr herausnimmt und die Gesamtmenge daher kontinuierlich kleiner wird. An der Börse ist ebenfalls Strategie gefragt, wenn man die Mitspieler (hier: den Markt) schlagen möchte. Der Vorteil ist, dass auch die Gesamtmenge an Geld durch - langfristig - steigende Kurse ebenfalls mehr wird, so dass es noch viel leichter ist, Gewinne zu machen als beim Pokern. Und wenn man besser ist als der Markt, macht man umso mehr Gewinn. Die Börse, stellte ich also fest, könnte viel gewinnbringender als der Pokertisch sein. Daher entschied ich mich, die Börse näher kennenzulernen. Ich lernte technische und fundamentale Analyseansätze kennen, fing an, mit Musterdepots zu experimentieren und schließlich auch echtes Geld in die Hand zu nehmen. Anfang März 2009 bot sich die große Chance: Die Börsenstimmung war nach der Weltfinanzkrise lange am Boden zerstört, es gab im Februar aber eine kleine Bodenbildung. Ich war Analyse der volkswirtschaftlichen Rahmendaten und Stimmungen in verschiedenen Unternehmen überzeugt, dass es dieses mal mehr sein musste als ein Strohfeuer (solche gab es nämlich zuvor bereits mehrfach) und investierte erstmals auch unter Einsatz von sanften Hebelprodukten (ca. 3-facher Hebel). Es wurde deutlich, dass der Markt sich in einer überriebenen psychologisch bedingten Abwärtsspirale befunden hatte. Wer heute einen Blick auf den DAX-10-Jahres-Chart wirft, ahnt, welchen Erfolg das Investment hatte. Die ersten wirklich großen Erntefrüchte meiner Arbeit. Seitdem verfeinerte ich meine Strategie, integrierte zudem charttechnische Methoden. Kleine Rückschläge gehörten - wie damals beim Pokern - dazu, brachten mich aber insgesamt nie vom erfolgreichen Weg ab. Schließlich konzentrierte ich mich darauf, nicht nur markoökonomische Trends (und Trends im Trend) zu erkennen, sondern suchte Aktien von unterbewerteten Unternehmen, insbesondere solche, bei denen entweder ein gutes neues Produkt noch nicht im Preis mitbewertet war oder aber wo der Markt nach einem noch fundamental gerechtfertigten Abwärtstrend in einen psychologischen Abwärtsstrudel geriet, ähnlich wie in der Finanzkrise. Mit diesen Methoden investierte ich zuletzt in u.a. in Sixt-Aktien und hatte eine sehr erfolgreiche Erntezeit. Hier habe ich im November 2013 eine neue Phase eingeleitet und auch andere an meinen Erfolgen teilhaben lassen. Wikifolio bietet mir dabei die Infrastruktur, die ich benötige, um Sie, lieber Leser, ebenfalls Geld ernten zu lassen. Dafür bin ich gerne Ihr Erntehelfer

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Die Brexit-Einigung wurde ein weiteres mal verschoben, so dass die Börse heute zunächst keinen Grund zur Freude sah, auch wenn ganz aktuell wieder etwas Erholung in den Markt kommt. Mit Stundencharts beschäftige ich normalerweise eher nicht - der kleine Knick heute morgen hatte aber die positive Auswirkung, dass meine Limit-Order ausgeführt werden konnte (erfreulicherweise sogar gleich zwei Prozent unter meinem Limit-Preis). Cliq Digital ist der Nebenwert, den ich bereits angekündigt hatte und der sich nun im Depot befindet. Während Cliq vor einigen Jahren noch mit nervigen Klingeltönen und fragwüridigen Abos beschäftigte, hat man mittlerweile längst den seriösen Wandel in den Markt von Apps und Smartphone-Werbung sehr erfolgreich getätigt. Die Umsätze sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen, aktuell läuft das Geschäft in den USA an, das 17er-KGV zum aktuellen Kurs beträgt 7 und das KBV liegt bei hochattraktiven 0,5.

 

Woran liegt das? Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs fast gedrittelt, weil die Umsätze zurückgingen (auch wenn man weiterhin gute Gewinne einfährt) und der Markt darauf außerordentlich scharf reagierte. Cliq führt dies auf geringere Marketingausgaben verbunden mit verzögertern Produkteinführungen zurück - beides hat man nach eigenen Angaben inzwischen überwunden.  Für die zweite Jahreshälfte erwartet die Geschäftsführung daher wieder (noch) bessere Zahlen. Selbst wenn sie aber auf aktuellem Niveau blieben, hielte ich Cliq jedoch bereits für wirklich günstig bewertet. Kommt es mal wieder zu einem Geschäftsjahr, in dem "alles passt", kann der Kurs auch schnell wieder dreimal so hoch liegen wie heute. Aufgrund der relativen Marktenge habe ich nur 7% des Depots in Cliq investiert. Damit ist nun keine Liquidität mehr im Depot und ich bin voll investiert. Das Depot wird nun voraussichtlich einige Wochen bis Monate so bleiben, sofern sich durch neue Zahlen und Meldungen kein neuer Handlungsbedarf ergibt.

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Allgemeiner Kommentar

Wie von mir erwartet und in den letzten Kommentaren angekündigt bewegten sich die Märkte zuletzt tatsächlich vor allem nach unten. Meine Teil-Short-Absicherung habe ich gestern mit +24 % verkauft. Dennoch konnte sich das Depot, das insgesamt rechnerisch ja weiterhin deutlich long aufgestellt war, nicht vom allgemeinen Abwärtstrend entkoppeln. Der Indexstand beträgt aktuell 234,7. Das Depot hat also 6,12 % zu seinem beschriebenen Hoch bei 250 am 21.9. verloren. Gleichzeitig haben der DAX 9 %, der MDAX 9 % und der SDAX 10 % verloren. Amerikanische Märkte liefen besser und verloren im S&P500 nur 5,3 %. Insgesamt lässt sich sagen, dass das Depot im deutschen Marktumfeld zwar gut abgeschnitten hat, aber dennoch gut 6 % an Wert verloren hat.

 

Ich gehe davon aus, dass der schlimmste Teil des Abverkaufs nun vorbei sein sollte. Kurzfristiger Trigger für eine Wende könnten bspw. Schritte hinsichtlich einer gelungenen Brexit-Vereinbarung an diesem Wochenende sein. Langfristig dominiert nach wie vor die Niedrigzinsphase das Anlagebedürfnis - und aktuell findet man wieder gute Einstiegskurse (was lange Zeit deutlich schwieriger war). So habe ich die Shortabsicherung verkauft und Sixt-Vorzüge günstig zurück ins Depot kaufen können (für gut 60, ich hatte sie erst im Juni für gut 73 verkauft). Der angekündigte "neue" Nebenwert steht weiterhin auf der Einkaufsliste für die verbleibenden 7% Depotanteil, ist aber davon abhängig, ob ich zu einem guten Kurs einsteigen kann. Dies ist gestern noch nicht gelungen, aber ich steige lieber später (oder zur Not gar nicht) ein, als hohe Preise zu bezahlen - denn Gewinne macht man bekanntlich vor allem im günstigen Einkauf.

 

Nun bin ich gespannt, wann die Abwärtsphase wirklich zu Ende ist. Natürlich kann es durchaus auch noch ein Stück bergab gehen mit den Kursen. Das Depot ist jetzt aber auf einen (Wieder-)Anstieg der Märkte vorbereitet und enthält nach wie vor Aktien, von denen ich überzeugt bin, dass sie eine Mehrperformance gegenüber dem Marktdurchschnitt bringen werden.

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Allgemeiner Kommentar

Das Depot hat nun erstmals 250 Punkte erreicht, ein sehr zufriedenstellender Höchststand im aktuellen Marktumfeld.

 

Ich möchte heute einen kleinen Exkurs machen. Bislang habe ich mich hier nie der internen Wikifolio-Rangliste gewidmet, auch weil man über die Berechnungsgrundlagen als geeigneten Maßstab durchaus streiten könnte. Aber unabhängig davon gewinnt die Frage an Spannung.

Hintergrund: Die höchstbewerteten Wikifolios liegen in der Regel bei über 6000 Punkten während mein Wiki aktuell auf 4600 Punkte kommt. Neben einigen sich nicht mehr ändernden Faktoren (z.B. Track Record) und der (tendentiell etwas sehr kurzfristig einfließenden) Wertentwicklung des Wikis spielt das Depotvolumen auch eine Rolle. Dies liegt aktuell bei rund 84.000 Euro. Den Punktehöchstfaktor bekommt man ab 100.000 Euro. Sollte dieser Wert erreicht werden, sei es durch neue Investitionen oder durch positive Wertentwicklung, würde sich der Punktestand meines Wikis überschlagsmäßig um 600-700 Punkte erhöhen auf rund 5.250.

 

Mir persönlich bedeutet dieser Ranglistepunktestand nicht viel, aber ich vermute, dass viele Investoren die Vorsortierung von Wikifolios nach Ranglistepunkten bei ihrer Suche beibehalten. Mein Wiki würde damit immerhin auf Seite 2 der Real-Money-Wikifolios und gleichzeitig auf Seite 3 der Gesamtrangliste vorrücken. Ganz oben wechseln sich die Wikifolios häufig ab, was insbesodnere an dem streitbaren Ranglistenfaktor "Performance 1 Monat" liegt - denn als langfristiger Investor ist die 1-Monats-Performance tendentiell in erster Linie Zufall. Ob dann Seite 1 quasi zufällig auch mal drin ist, wird die Zeit zeigen. Interessant ist aber, dass die Aufmerksamkeit für das Wikifolio dadurch deutlich steigen dürfte.

 

Sollte es dazu kommen, könnte sich das investierte Kapital in kurzer Zeit deutlich vergrößern. Bei einigen anderen Wikifolios hat man dies bereits erlebt. Das hätte vielfältige Konsequenzen, auf die ich mich strategisch schonmal vorbereiten möchte - wenn es denn tatsächlich dazu kommt. Auf jeden Fall könnte das eine sehr spannende Zeit werden, auf die ich mich freue!

 

Zum Depotinhalt noch kurz: Meine Short-Absicherung lasse ich diesmal ungewöhnlich lange aktiv, aber ich glaube, das schlimmste ist trotz Zwischenerholung im DAX kurzfristig noch nicht überstanden. Für die Zeit danach habe ich schon einen tollen neuen Nebenwert entdeckt, den ich noch nicht verrate, aber mit dem freiwerdenden Kapital der Short-Absicherung kaufen möchte und dann hier vorstellen werde,

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Allgemeiner Kommentar

In den letzten zwei Monaten ist die Arbitrage-Strategie gut aufgegangen. Der DAX geriet erwartungsgemäß in eine volatile Abwärtsphase, so dass mein Absicherungs-Doppelshort aktuell 16 % im Plus liegt. Zwischenzeitlich habe ich einen Teil davon verkauft, damit sein Gesamtdepotanteil nicht zu groß wird.

 

Die gewählten Aktien haben unterschiedlich performt: FinLab (trotz sehr guter Nachrichten, der HJB erscheint am Monatsende). Tick Trading und First Graphene haben sich wenig verändert. Polytec wurde übelst abgestraft, da der Automobilsektor insgesamt äußerst unbeliebt am Markt ist. Sehr hörenswert in dem Zusammenhang ist das CFO-Interview im Börsenradio. Ich bin überzeugt, dass Polytec ein sehr gutes Chance-Risiko-Verhältnis hat und habe heute zu Tiefstkursen per Limit-Order nachkaufen können. Eyemaxx hat sich derweil ganz gut erholt und lauert jetzt am Wandlungspreis der noch ein Jahr wandelbaren Anleihen (11,89) - schwer zu sagen, ob es vorher noch zum Ausbruch nach oben kommen kann, aber verpassen will ich ihn auf keinen Fall. Sehr gut heute die Nachricht, dass man Anleihen mit überschüssiger Liquidität zurückkaufen möchte (zuletzt hatte man Mezzanine-Kapital beziehen können). Damit sind KEs hoffentlich erstmal vom Tisch.

 

Top-Performer des Wikifolios war Nordwest Handel. Es wirkt als seien hier mächtige Kräfte am Werk (außergewöhnlich hohe Umsätze: ca. 10-fach normaler Tagesumsatz, insgesamt rund 300TE) und als habe Oetker nur darauf gewartet, dass der Markt kippt. Ich erwarte daher einige DD-Meldungen in den kommenden Tagen. Außerdem wird sehr spannend, wie hoch Oetkers Nachfrage am Ende sein wird und welche Preise er noch zu zahlen bereit ist. Mit etwas Glück geht der Kurs da noch ein ganzes Stück weiter hoch.

 

Das Wikifolio steht nun bei 246 Punkten.

 

Ganz neu im Depot ist Arcelor-Mittal, der größte Stahlhersteller der Welt, mit Firmensitz in Luxemburg. Nicht gerade ein typischer Wert in meinem SmallCap-Wikifolio, aber die Zahlen gefallen mir sehr gut: Die Aktie notiert sogar unter Buchwert, obwohl die Firma saftige Gewinne schreibt. Selbst wenn es hier mit abnehmender Weltwirtschaft zu Schwierigkeiten kommen sollte, dürfte der Kauf langfristig eine sehr gute Idee sein. Und mögliche US-Stahlzölle betrachtet das Management sogar als tendentiell positiv (!) fürs eigene Geschäft.

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