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Handelsidee

In diesem Wikifolio soll zum einen eine Fundamentale Anlagestrategie verfolgt werden, d.h. es wird gezielt nach Werten geschaut, die aufgrund ihrer Geschäftsentwicklung(Aufträge, Kooperationen, Geschäftszahlen) Potenzial für die Zukunft haben könnten. Darüberhinaus sollen in diesem Wikifolio auch Aktien gekauft werden, die über einen positiven Newsflow verfügen oder durch ein Aussichtsreiches Chartbild Potenzial versprechen.

Diese Strategie wird verfolgt, da sie eine gesunde Mischung aus kurzfristiger Spekulation und längerfristiger Anlage darstellen soll und somit meiner Meinung nach Insgesamt zum Erfolg führen kann.

Meine Informationen suche ich mir hauptsächlich auf Internetseiten und Fachjournalen, aber auch teilweise durch persönliche Gespräche mit Analysten.Die durchschnittliche Haltedauer kann zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen oder auch Monaten liegen, je nachdem wie sich der Wert oder auch der Markt entwickelt. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF19920415
Erstellungsdatum
17.09.2013
Indexstand
High Watermark
380,6

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Lukas Spang
Mitglied seit 17.09.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

> Kauf LPKF / Verkauf S&T < 

 

Gestern Abend hat LPKF Laser mit einer sehr vielversprechenden Prognose für 2024 (>360mEUR Umsatz/mind. 25% EBIT-Marge) aufhorchen lassen. Dies war nun Anlass bereits direkt im Anschluss daran anzufangen, eine Position aufzubauen. Da die S&T Aktie von der Marktkapitalisierung inzwischen mit 1,6 Mrd. € über meiner Obergrenze von 1 Mrd. € liegt und ich bei der LPKF Aktie ein deutlich höheres Kurspotenzial sehe, habe ich die S&T Aktie aufgrunddessen vollständig verkauft, um ausreichend Liquidität zu haben. Weitere Details zum Investmentcase LPKF Laser werden demnächst noch einmal separat folgen. 

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Kommentar zu ADESSO SE INH O.N.

> Wie erwartet sehr gute Entwicklung in Q4 <

 

adesso hat Anfang der Woche vorläufige Zahlen für 2019 veröffentlicht, die wie erwartet gut ausgefallen sind. So konnte wie erwartet die Umsatzprognose (>410mEUR) mit rund 449mEUR (+19,53%/LSe: 448,8mEUR) deutlich übertroffen und zugleich erneut ein zweistelliges Wachstum erzielt werden. Dadurch fiel auch im vierten Quartal mit einem Wachstum von 18,4%, welches nahezu ausschließlich organisch erzielt wurde, der Zuwachs zweistellig aus, sodass das hohe Wachstumstempo aufrechterhalten werden konnte.

 

Zugleich berichtete adesso über ein EBITDA (inkl. IFRS 16) i.H.v. rund 46mEUR (+39,5%), welches aufgrund höher als erwarteter Effekte aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 leicht oberhalb der Prognose von 40-45mEUR (LSe: 43,3mEUR) lag. Bereinigt um IFRS 16 dürfte das EBITDA bei rund 34mEUR (LSe: 32,4mEUR) gelegen haben, sodass auf vergleichbarer Basis noch ein leichtes Plus von 3,1% resultierte. Aufgrund der unterproportionalen Ergebnisentwicklung in den ersten drei Quartalen, wobei insbesondere im ersten und dritten Quartal ein Ergebnisrückgang (exkl. IFRS 16) erfolgte, konnte dieser Rückstand trotz eines sehr guten vierten Quartals mit einem EBITDA vor IFRS 16 i.H.v. 14,0mEUR (+54,6%) nicht aufgeholt werden. Belastend ausgewirkt hatten sich dabei in den ersten neun Monaten a) eine geringere Auslastung in Deutschland, b) Kosten für die Expansion in neue Märkte wie Niederlande und Ungarn sowie c) Investitionen in die Produktbereiche in|sure und First Spirit. Zu der deutlich verbesserten Ergebnissituation in den letzten drei Monaten 2019 hat laut Unternehmensangaben einerseits eine wieder spürbar angezogene Auslastung im IT-Servicegeschäft beigetragen. Zum anderen hatte adesso bereits Mitte Dezember über Vertragsabschlüsse bei der Produktfamilie in|Sure berichtet und konnte in dem Zusammenhang Lizenzerlöse im Wert von >5mEUR (Großteil davon in Q4 verbucht) erzielen. Im Rahmen dessen hatte sich die Continentale Krankenversicherung a.G. (eine der Top 10 privater Krankenversicherungen in Deutschland) dazu entschieden ihre bestehende Systemlandschaft im Bereich Bestandsführung und Leistungsmanagement bis 2023 auf Basis von in|Sure neu aufzustellen. Zudem hatte sich die DEVK nach der 2018 erfolgten Lizensierung für die Verwaltung der privaten Krankenversicherung nun zusätzlich für die Lebensversicherungs-Bestandsführung in|sure PSLife für die Pensionskasse entschieden und wird auf Basis dessen ihre Pensionsfonds verwalten. Zugleich wurden neben der Lizenz auch Implementierungs- Und mehrjährige Wartungsverträge abgeschlossen, wodurch sich die Wartungsumsätze (wiederkehrend) weiter erhöhen werden.

 

Insgesamt sind die Zahlen auf der Umsatzseite wie erwartet und auf der Ergebnisseite etwas besser als von mir erwartet ausgefallen. Zudem dürfte sich die verbesserte Auslastung auch im neuen Geschäftsjahr 2020 fortgesetzt haben und damit ein wesentlicher Ergebnistreiber in diesem Jahr sein. Zugleich sollte sich das Ergebnis im ersten Quartal in Folge dessen wieder verbessern können. Da die Zahlen nicht nennenswert von meinen Erwartungen abweichen, habe ich meine Schätzungen für 2020ff unverändert gelassen, jedoch den Diskontierungszins aufgrund von geringeren Zinssätzen für die Unternehmensbewertung reduziert, wodurch sich das Kursziel von 79,00€ auf 85,00€ erhöht. Durch die deutlich verbesserte Ergebnisentwicklung im Schlussquartal sowie du zu erwartende weiterhin gute Auslastung sollte sich die Aktie in den kommenden Monaten zudem wieder besser entwickeln.

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Kommentar zu PFERDEWETTEN.DE AG NA ON

> Top, die Wette gilt! <

 

Zuletzt wurde die pferdewetten.de Aktie neu in das wikifolio aufgenommen, da die Aktie aus meiner Sicht ein hohes Potenzial aufweist und diese Chancen vom Kapitalmarkt bei Weitem noch nicht entsprechend honoriert werden.

 

Nachdem in den vergangenen Jahren der Schwerpunkt auf der Pferdewette lag, wurde Ende 2017 der strategische Wiedereinstieg in die Sportwette vollzogen, welche mit dem Partner Cashpoint Malta, einem Tochterunternehmen der Gauselmann Gruppe, betrieben wird. Der Markt, der allein in Deutschland 2018 ein Wettvolumen von 8,8 Mrd. € (+16%) umfasste, soll auch in den kommenden Jahren weiter deutlich wachsen. Dieser strategische Schritt wird zwar kurzfristig das Ergebnis belasten, sollte auf Mehrjahressicht aber nennenswert zu Umsatz und Ergebnis beitragen. 2018 waren die Umsatzerlöse des Gesamtkonzerns um 28,3% auf 11,09mEUR gestiegen, wobei die Sportwette noch mit einem negativen Umsatz i.H.v. 0,53mEUR beigetragen hat. Dies ist auf Kundengewinnungsmaßnahmen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades zurückzuführen, in Folge dessen höhere Boni ausgeschüttet als Einnahmen aus dem Wettgeschäft generiert wurden. Hier gilt es zu berücksichtigen, dass pferdewetten.de gewährte Boni nicht als Umsatz ausweist, sondern diese direkt abzieht. Das Pferdewetten Segment konnte dagegen den Umsatz deutlich um 35,0% auf 11,66mEUR steigern. Getrieben wurde diese Steigerung vor allem aus höheren Umsätzen bei den Konzerneigenen Buchmachern, wenngleich auch die Umsätze aus vermittelten Wettumsätzen zweistellige Zuwächse verzeichneten. Allerdings zeigte sich auch, dass die Marge, der sogenannte Hold, von 5,7% im Vorjahr auf 3,3% zurückging, sodass je 1€ Wetteinsatz, weniger Umsatz resultierte.

 

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 hat sich die positive Entwicklung weiter fortgesetzt. Zwar war der Umsatz nach 6 Monaten mit -4,4% auf 5,58mEUR rückläufig, allerdings war dies laut Unternehmensangaben auf erhöhte Einzelgewinne von Großkunden und Bonusaktionen zurückzuführen. Das EBIT fiel mit 0,20mEUR erneut positiv aus, lag jedoch aufgrund von geplanten Marketingausgaben als Investition in die zukünftige Stärkung der Sportwette deutlich unter dem Vorjahreswert von 1,09mEUR. Dennoch gelang im ersten Halbjahr das erstmalige Erreichen positiver Umsatzerlöse über ein ganzes Quartal in diesem Segment. Im dritten Quartal konnte die Dynamik bei den Brutto Gaming Erträgen deutlich gegenüber dem ersten Halbjahr (+45,7%) gesteigert werden, die sich um rund 140% auf 12,30mEUR erhöhten. Dadurch stand nach 9 Monaten ein Anstieg von rund 78% auf 26,86mEUR zu Buche. Jüngst gab das Unternehmen zudem bekannt, die EBIT-Prognose für das Geschäftsjahr 2019 von 1,0 - 2,0mEUR mit 2,3 - 2,7mEUR deutlich zu übertreffen. Zugleich investiert die Gesellschaft verstärkt in Personal, Technik sowie internationale Lizenzen, um das zukünftige, geplante Wachstum stemmen zu können. In diesem Zusammenhang hat pferdewetten.de Anfang August letzten Jahre eine Verlängerung der Internetlizenz auf Basis des Glücksspielstaatsvertrags in Deutschland für 2 Jahre erhalten, wodurch weitere Rechtssicherheit gegeben ist. Mitte 2021 soll dann ein neuer Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland in Kraft treten, wenngleich es hier zuletzt Gerüchte über deutliche Einschränkungen auf Spielerseite gab. Zugleich soll aber auch Online-Casino erlaubt werden. Zwar ist pferdewetten.de bislang noch nicht in dem Bereich aktiv, jedoch würde sich dann ein Einstieg anbieten und könnte so Einbußen durch mögliche Einschränkungen kompensieren.

 

Eine wesentliche Änderung hinsichtlich der Ergebnisentwicklung in den kommenden Jahren wurde Anfang Dezember auf der Münchener Kapitalmarktkonferenz kommuniziert. Während bis zuletzt jegliche Ergebnisbeiträge aus der Pferdewette in die Sportwette investiert werden sollten, ist nun eine sukzessive Ergebnissteigerung in den kommenden Jahren geplant. Für das vergangene Jahr war ein EBIT zwischen 1,0 und 2,0mEUR in Aussicht gestellt worden und konnte nun wie beschrieben deutlich übertroffen werden. Für 2020 prognostiziert das Management ein EBIT von 2,0 - 3,0mEUR und für 2021 von 4,0 - 5,0mEUR. Im Jahr 2022 ist eine weitere, deutliche Steigerung des EBITs auf dann 8,0mEUR geplant, wobei 6,5mEUR aus der Pferdewette und 1,5mEUR aus der Sportwette resultieren sollen. Mit ca. 40.000 registrierten Kunden in der Pferdewette gehört die Plattform zu den Marktführern im Bereich der deutschen Online-Pferdewette und soll zukünftig weiter ausgebaut werden. Gleiches gilt auch für das Dienstleistungsgeschäft. Im Bereich der Sportwette soll eine wettbewerbsfähige Plattform entstehen, um in 7-8 Jahren dort zu sein, wo das Unternehmen heute mit der Pferdewette steht.

 

Mit meiner Erwartungshaltung bin ich jedoch etwas zurückhaltender als das Management und kalkuliere für 2022 mit einem EBIT-Beitrag aus der Pferdewette i.H.v. 6,30mEUR und aus der Sportwette i.H.v. 0,40mEUR, resultierend in einem EBIT von 6,70mEUR (bisher: 6,00mEUR) im Gesamtkonzern für das Jahr 2022. Hinsichtlich des aktuellen Geschäftsjahres 2020 habe ich trotz der sehr guten Entwicklung 2019 meine EBIT-Erwartung von 2,60mEUR unverändert gelassen. Auch meine Schätzungen für das EBIT 2021 haben mit 4,40mEUR weiter Bestand. Insgesamt erhöht sich aufgrund erhöhter Schätzungen für 2022 sowie einem geringeren Diskontierungszinssatz infolge geringerer Zinssätze für Unternehmensbewertungen das Kursziel von 16,80€ (Studie Top Picks 2020 vom 01.01.2020) auf 19,30€. Die hohe Cash Conversion (2019e: 86%), der geringe Investitionsbedarfs der mit entsprechend hohen Kapitalrenditen einhergeht, das geplante Wachstum sowie die hohe Ergebnismarge (2022e: 38,2% EBIT-Marge) bilden die Basis für das deutliche Kurspotenzial. Gelingt es dem Vorstand die avisierten Ziele für 2022 in vollem Umfang zu erreichen, sind auch höhere Kurse gerechtfertigt.

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Kommentar zu SNP SCHNEI. NEUREITH. & PARTN. SE INHABER-AKTIEN O

> Start frei für S/4Hana <

 

Ende Januar hat die DSAG, die deutschsprachige SAP-Anwendergruppe mit eigenen Angaben zu Folge >60.000 Mitgliedern aus >3.500 Unternehmen, eine Umfrage zu IT Investments veröffentlicht. Hierbei umfasst das Thema S/4Hana wie bereits in den Vorjahren einen wichtigen Anteil in der Befragung. Während in den vergangenen Jahren der Anteil der Antworten, die eine Migration auf S/4Hana in diesem Jahr planen, bei 5% lag, liegt dieser Wert nun bei 9% und hat sich damit fast verdoppelt. Zudem zeigt sich, dass erst rund 10% der befragten Unternehmen auf S/4 Hana migriert haben. Damit sollte sich die Investitionszurückhaltung vieler Unternehmen sukzessive lösen und die Dynamik deutlich zunehmen. In den kommenden 3-5 Jahren wollen 63% der Befragten auf S/4Hana umsteigen, wodurch die Dynamik auch über 2020 hinaus weiter hoch bleiben und sich eher noch beschleunigen dürfte. Bei 13% der Befragten sei noch keine Entscheidung gefallen. Nur 8% der planen keine Migration.

 

Auch Lünendonk greift in einer aktuellen Studie von Ende November 2019 das S/4Hana Thema auf und gibt an, dass 18% der befragten Unternehmen den Bluefield-Ansatz nutzen wollen. Berichten zu Folge werden bis Ende 2025 (nun 2027) 50.000 Unternehmen potenziell auf S/4Hana umstellen müssen. SNP geht laut Unternehmenspräsentation von einer Migrationsrate von 75% aus, wodurch rund 37.500 Unternehmen betroffen wären. Legt man dabei 18% zu Grunde und einen sehr konservativen Software-Umsatz von lediglich 100TEUR pro Kunde, ergibt sich ein potenzielles Umsatzvolumen von rund 650mEUR € für SNP und zeigt das hohe Potenzial. An der zunehmenden Dynamik dürfte auch die Verlängerung von SAP, die bisherige Business Suite bis 2027 statt wie bislang geplant bis 2025 zu unterstützen, nichts ändern. Prognosen zu Folge wird sich ab 2021 ein Nachfrageüberhang nach verfügbaren Beratern ergeben, der sich in den Folgejahren deutlich zuspitzen dürfte. Daher sollte auch der Bedarf nach Migrationstools wie der CrystalBridge von SNP mit dem Bluefield-Ansatz zunehmend von Bedeutung werden, um einerseits Projekte deutlich schneller umzusetzen und zugleich Berater einzusparen bzw. diese wiederum in anderen Projekten einsetzen zu können. Dabei sollte SNP stark von Partnerschaften mit großen SAP-Beratungshäusern profitieren (2 Partnerschaften 2019, weitere dürften folgen), um die SNP Software zu skalieren und in globalen Migrationsprojekten einzusetzen.

 

Diese Umfrage-Ergebnisse werden auch durch den Ende Januar kommunizierten Ausblick von SNP bestätigt. Demnach erwartet das Unternehmen für dieses Jahr eine deutliche Umsatzsteigerung auf 175-185mEUR (+20,7-27,6%), nachdem vorläufigen Zahlen für 2019 zu Folge ein Umsatz von rund 145mEUR (Prognose: 145-150mEUR/LSe: 148,2mEUR) erreicht wurde. Dabei zeigt sich vor allem im Schlussquartal mit einem Anstieg der Umsätze von knapp 42% auf 45,7mEUR eine hohe Dynamik. Dies ist zum einen auf das erste Umsatzwachstum nach 4 Quartalen im Service Segment (+24,4%) aber auch durch eine weiterhin hohe Dynamik im Softwaregeschäft (+84,6%) zurückzuführen. Zwar resultierte auf Gesamtjahressicht im Servicegeschäft noch ein kleiner Umsatzrückgang von 4,1% auf 97,0mEUR, der Auftragseingang konnte jedoch um 21,0% auf 127,0mEUR deutlich gesteigert werden. Der Auftragseingang für Software konnte sich auf 74,0mEUR (Vj. 27,0mEUR) fast verdreifachen, der Umsatz stieg um 61,2% auf 48,0mEUR ebenfalls deutlich. Insgesamt konnte SNP damit 2019 Neuaufträge i.H.v. rund 201,0mEUR (+51,9%) verbuchen und dürfte mit einem Auftragsbestand von knapp 98mEUR (+74%) in das neue Jahr starten. Auch im Schlussquartal blieb die Auftragsdynamik mit einem Anstieg von 55,7% auf 52,3mEUR weiter hoch.

 

Auch wenn das Unternehmen in diesem Jahr eigenen Angaben zu Folge nochmal eine untere bis mittlere 3-stellige Anzahl neuer Mitarbeiter einstellen will (Softwareentwicklung, Vertrieb USA + Asien, Partnermanagement), sollte sich das Ergebnis durch den höheren Service-Umsatz und die damit verbundene bessere Auslastung sowie den weiter steigenden Software-Anteil (2020e: 36,6% vs. 2019: 33,1%) deutlich überproportional erhöhen. Im vergangenen Jahr konnte nach einem Verlust i.H.v. 2,5mEUR in 2018 durch ein sehr starkes drittes und viertes Quartal (Q3: 17,7%/Q4: 13,1% EBIT-Marge) eine EBIT-Marge von rund 5% (Prognose: unterer bis mittlerer einstelliger Prozentbereich/LSe: 6,7%) bzw. ein EBIT von ca. 7,3mEUR erreicht werden. Trotz der Investitionen in die Organisation sollte sich die EBIT-Marge somit 2020 in Richtung der 10% Marke entwickeln. Ich habe daher zwar meine Margenerwaertungen für dieses Jahr etwas zurückgenommen und erwarte nun eine EBIT-Marge von 11,4% (alt: 14,4%) bei einem Umsatz von 180,2mEUR (alt: 179,2). Für das kommende Geschäftsjahr habe ich meine Service- und Software-Umsätze angehoben auf insgesamt 208,0mEUR (alt: 202,7) und zugleich auch das mittelfristige Wachstum von 10% auf 15% erhöht. Zudem hat sich der Diskontierungszinssatz durch einen geringeren risikolosen Zinssatz bei der Unternehmensbewertung reduziert. In Summe erhöht sich das Kursziel für die Aktie dadurch von zuletzt 79,00€ auf nunmehr 120,00€.

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