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Das amerikanische Bekleidungsunternehmen Gap hat mit seinen Zahlen zum Startquartal 2024 positiv überrascht. Sowohl der auf 3,39 Milliarden US-Dollar gestiegene Umsatz als auch das nach dem Vorjahresverlust diesmal wieder positive Nettoergebnis von (verwässert) 0,41 Dollar je Aktie lagen deutlich über den Konsensprognosen. Weil der Vorstand zudem seine Jahresziele angehoben hat, mussten im Anschluss zahlreiche Analysten nachziehen. Während der faire Wert der Aktie im Vorfeld bei rund 22 Dollar angesiedelt wurde, liegt das durchschnittliche Kursziel nun bei fast 27 Dollar, wie die aktuelle Zusammenfassung auf aktien.guide zeigt. Durch das Wochenplus von 38 Prozent notiert die Aktie aber weiterhin über dem als fair erachteten Niveau, weshalb gut die Hälfte der Research-Häuser bei Gap auch nur mit „Halten“ votet. Vier Banken raten sogar zum Verkauf des Titels.
Fear of Missing Out bei Penguin Solutions
| # | Name | Performance 7 Tage |
|---|---|---|
| 1 | UnitedHealth Group | +6,5% |
| 2 | Penguin Solutions | +7,9% |
| 3 | Twilio | +18,9% |
| 4 | Medtronic | +11,7% |
| 5 | Automatic Data Processing | +5,4% |
Penguin Solutions gewann in der abgelaufenen Woche unterm Strich 7,9 Prozent. Im Wochenverlauf lag die Aktie sogar noch deutlich stärker im Plus. Bis Donnerstagabend waren es satte 27,4 Prozent. Am Freitag fiel der Kurs im Zuge der allgemeinen Gewinnmitnahmen im KI-Sektor dann aber zweistellig zurück. In der Spitze hatte sich die Aktie zuvor seit Ende März mehr als vervierfacht (plus 352 Prozent). Penguin Solutions liefert Speicherlösungen, KI-Infrastruktur und Engineering-Dienstleistungen für Rechenzentren, in denen große KI-Modelle trainiert oder für Inferenzanwendungen genutzt werden. Damit gilt das Unternehmen natürlich als einer der großen Profiteure des KI-Booms.
Auslöser des jüngsten Kursschubs war die Bestätigung und Konkretisierung des Jahresausblicks am vergangenen Montag. Der Vorstand rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatz und einem verwässerten Ergebnis je Aktie am oberen Ende der Anfang April kommunizierten Prognosespannen. Die Planung sah zuvor ein Umsatzwachstum von 12 Prozent plus/minus 5 Prozent und einen Non-GAAP-Gewinn je Aktie von 2,15 Dollar plus/minus 0,15 Dollar vor. Am oberen Ende entspräche das einem Umsatzplus von 17 Prozent und einem Non-GAAP-Gewinn je Aktie von 2,30 Dollar. Das Unternehmen verwies auf eine sehr starke Kundennachfrage nach agentischer KI in den Bereichen Integrated Memory und AI Infrastructure.
Im zweiten Geschäftsquartal (per Ende Februar) hatte Penguin Solutions 343 Millionen Dollar Umsatz erzielt. Das entsprach einem Rückgang um 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, lag aber leicht über den Erwartungen. Der bereinigte Gewinn je Aktie stagnierte bei 0,52 Dollar, während Analysten im Durchschnitt mit einem Rückgang auf 0,42 Dollar gerechnet hatten. Zudem erhöhte das Unternehmen nach Vorlage der Zahlen die Jahresziele, die nun noch einmal konkretisiert wurden.
Die Analysten von Stifel erhöhten vergangene Woche ihr Kursziel für Penguin Solutions sehr deutlich von 24 Dollar auf 66 Dollar und bestätigten die Kaufempfehlung. Sie begründeten die Anpassung mit dem verbesserten Ausblick, der Stärke im Speichergeschäft und der Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Die Gewinnschätzungen für die Geschäftsjahre 2026 und 2027 wurden entsprechend erhöht. Die Strategen von Rosenblatt hoben das Kursziel von 54 Dollar auf 65 Dollar an und bestätigten ebenfalls ihre Kaufempfehlung. Nach der Korrektur am Freitag notiert die Aktie aktuell bei knapp 60 Dollar.
TRADING-SENTIMENT

Auf wikifolio.com zählte die Aktie bislang eher zu den Nischenplayern. Bei vergleichsweise geringen Umsätzen überwogen aber eindeutig die Käufe. In den vergangenen sieben Tagen stieg die Trade-Frequenz dann spürbar an. Und auch hier zeigt das aktuelle Trading-Sentiment wieder einen klaren Kaufüberhang. Rainer Ziebold hat die Aktie Ende Mai und damit kurz vor der neuen Unternehmensprognose in sein wikifolio InfinityWW aufgenommen. Dadurch verbucht er bei der Aktie trotz des Einbruchs am Freitag immer noch einen kleinen Buchgewinn. Penguin Solutions ist einer von insgesamt 17 Depotwerten in dem voll investierten Portfolio. Voraussetzung für eine Depotaufnahme ist ein stabiler Aufwärtstrend der Aktien, die anhand eines sehr langfristigen RSI auf Wochenbasis und der Performance der letzten 52 Handelstage analysiert werden. Dieser Ansatz bescherte dem Trader seit Mitte 2020 einen Wertzuwachs von 118 Prozent oder 14 Prozent im Jahresdurchschnitt. Im laufenden Jahr gelang bislang ein Kursplus von 35 Prozent.
Chart
Buying the Dip bei Dell Technologies
| # | Name | Performance 7 Tage |
|---|---|---|
| 1 | Dell Technologies | -6,0% |
| 2 | Süss Micro | -5,6% |
| 3 | Microsoft | -6,4% |
| 4 | ServiceNow | -9,9% |
| 5 | Texas Instruments | -6,0% |
Dell Technologies verlor in der vergangenen Woche 6,0 Prozent an Wert. Der Rückgang folgte auf eine sehr starke Performance in den Wochen zuvor. Anfang Juni erreichte die Aktie ein Hoch von knapp 470 Dollar. Am Freitag schloss sie bei gut 394 Dollar. Auf Monatssicht hatte der Kurs vor dem Rücksetzer rund 114 Prozent zugelegt. Seit Jahresbeginn betrug das Plus zeitweise mehr als 270 Prozent. So richtig beschleunigt wurde die Kursrallye Ende Mai durch die Vorlage starker Quartalszahlen und einer deutlichen Anhebung der Jahresziele. Dell verkauft PCs, Server, Speicherlösungen und Infrastruktur für Rechenzentren. Aktuell boomt vor allem das Geschäft mit KI-Servern.
Im ersten Quartal des bis Ende Januar 2027 laufenden Geschäftsjahres stieg der Umsatz um 88 Prozent auf 43,8 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 214 Prozent auf 3,66 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn legte um 256 Prozent auf 3,44 Milliarden Dollar zu. Der verwässerte GAAP-Gewinn je Aktie stieg um 282 Prozent auf 5,24 Dollar. Auf bereinigter Basis war es ein Anstieg um 214 Prozent auf 4,86 Dollar. Der operative Cashflow erreichte starke 4,08 Milliarden Dollar.
Den größten operativen Beitrag lieferte das Infrastrukturgeschäft. Die Infrastructure Solutions Group steigerte den Umsatz um 181 Prozent auf 29,0 Milliarden Dollar. Besonders stark liefen die KI-optimierten Server. Damit erzielte Dell 16,1 Milliarden Dollar Umsatz nach lediglich 1,9 Milliarden Dollar im Vorjahr. Das entspricht einem Anstieg um 757 Prozent. Der Umsatz mit traditionellen Servern und Netzwerktechnik wuchs um 92 Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar. Das Storage-Geschäft erhöhte die Erlöse um 8 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar.
Dell verbuchte im Quartal KI-Aufträge über 24,4 Milliarden Dollar und erhöhte die Erwartung für den KI-Server-Umsatz im laufenden Geschäftsjahr von rund 50 Milliarden auf rund 60 Milliarden Dollar. Für den Gesamtkonzern stellt das Management nun 165 Milliarden bis 169 Milliarden Dollar Umsatz in Aussicht. Zuvor hatte die Spanne bei 138 Milliarden bis 142 Milliarden Dollar gelegen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll rund 17,90 Dollar erreichen, nach zuvor 12,90 Dollar. Die Analysten von Morgan Stanley erhöhten daraufhin ihr Kursziel von 170 Dollar auf 448 Dollar und hoben die Einstufung von „Underweight“ auf „Equal-Weight“ an. Das Researchhaus verwies auf die bessere Umsetzung in der Lieferkette und die starke Entwicklung im KI-Servergeschäft. Trotzdem kam es nach dem Kurssprung und noch einem starken Folgetag anschließend erst mal zu Gewinnmitnahmen bei der Aktie.
TRADING-SENTIMENT

Das wiederum begriffen zahlreiche wikifolio-Trader als Einstiegschance. Ein Blick auf das Trading-Sentiment zeigt den Käuferüberhang bei Dell Technologies in den vergangenen Tagen. Franz Hinterwirth hat Dell Technologies seit Ende März in seinem sehr erfolgreichen wikifolio Trend links unten-rechts oben. Nachdem er zwischenzeitlich einige Teilgewinnmitnahmen getätigt hatte, begab sich der Trader am vergangenen Mittwoch wieder auf die Käuferseite und stockte den Bestand moderat auf. Unter den insgesamt 147 Aktien im Depot zählt Dell trotz nur 0,8 Prozent Gewichtung zu den am prominentesten vertretenen Titeln. Hinterwirth investiert vorwiegend in Aktien, die sich seiner Meinung nach in einem längerfristigen Aufwärtstrend bewegen („bildlich von links unten nach rechts oben“). Das im Sommer 2014 eröffnete Portfolio weist aktuell eine Performance von 451 Prozent (15,6 Prozent p.a.) aus. Der maximale Verlust betrug in diesem Zeitraum nie mehr als gut 36 Prozent, was auch an der starken Diversifikation liegen dürfte.
Chart
Taking Profits bei Singulus Technologies
| # | Name | Performance 7 Tage |
|---|---|---|
| 1 | Redcare Pharmacy (Shop Apotheke) | +10,8% |
| 2 | Waste Management | +5,4% |
| 3 | Insulet | +7,0% |
| 4 | Parker-Hannifin | +5,8% |
| 5 | Singulus Technologies | +6,2% |
Singulus Technologies legte auf Wochensicht 6,2 Prozent zu. Die Aktie setzte damit den dynamischen Kursanstieg fort, der in der letzten März-Woche nach einer Solarpartnerschaft, dem ersten Auftrag eines neuen Technologiepartners und der Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten begonnen hatte. In diesem Zeitraum ist der Kurs von 1,70 Euro in der Spitze bis auf fast 7,00 Euro explodiert. Gewinnmitnahmen ließen die Aktie am Freitag bei 6,46 Euro schließen. Das deutsche Maschinenbauunternehmen entwickelt Anlagen für Vakuumbeschichtung, Oberflächentechnik und nasschemische Prozesse. Die Kunden kommen vor allem aus den Bereichen Photovoltaik, Halbleitertechnik, Life Science und weiteren industriellen Anwendungen.
Der Auftrag des neuen Technologiepartners hat einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Wert. Er steht im Zusammenhang mit der am 23. März vereinbarten langfristigen Zusammenarbeit im Solargeschäft. Zu dem Paket gehört auch die Refinanzierung bestehender Finanzverbindlichkeiten. Singulus zahlte die ausstehende Unternehmensanleihe über 12 Millionen Euro Ende Mai vorzeitig zu 105 Prozent des Nennwerts zuzüglich aufgelaufener Zinsen zurück. Die neue Schuldenstruktur entlastet die Bilanz nach Meinung von Analysten erheblich. Ende 2025 war das Eigenkapital mit minus 64,7 Mio. Euro noch stark negativ gewesen und die liquiden Mittel auf 6,2 Mio. Euro gesunken.
Die Quartalszahlen konnten ebenfalls überzeugen. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres stieg der Umsatz von 16,4 Millionen Euro auf 21,8 Millionen Euro, das EBIT erhöhte sich von 0,5 Millionen Euro auf 2,2 Millionen Euro. Die Bruttomarge verbesserte sich von 34,6 Prozent auf 36,0 Prozent. Der Auftragseingang sprang von 6,4 Millionen Euro auf 28,8 Millionen Euro und sorgte Ende März für einen Auftragsbestand von 69,5 Millionen Euro nach 67,4 Millionen Euro im Vorjahr.
Für das laufende Jahr stellt der Vorstand rund 83 Millionen Euro Umsatz und ein positives EBIT im niedrigen einstelligen Millionen-Euro-Bereich in Aussicht. Im vergangenen Jahr hatte Singulus bei 48,3 Millionen Euro Umsatz noch ein EBIT von minus 11,7 Millionen Euro ausgewiesen. Die Analysten von mwb research erhöhten nach den Quartalszahlen ihr Kursziel recht deutlich von 4,20 Euro auf 6,00 Euro und stuften die Aktie von „Hold“ auf „Speculative Buy“ hoch. Das Researchhaus verwies auf den höheren Auftragseingang, die verbesserte Marge und die neue Solarpartnerschaft. Das Startquartal habe den ersten glaubwürdigen Beweis für eine operative Erholung des Unternehmens geliefert und die Jahresprognose lasse noch Spielraum nach oben.
TRADING-SENTIMENT

Nachdem die Aktie in der vergangenen Woche auf den höchsten Stand seit Februar 2021 gestiegen war, kam es auf wikifolio.com zu vereinzelten Gewinnmitnahmen. Christoph Klar hatte für sein wikifolio Trendfollowing Deutschland am Pfingstmontag zu 4,82 Euro eine Position aufgebaut und diese zwei Tage später bei 5,14 Euro weiter aufgestockt. Der nach einem charttechnischen Regelwerk agierende Trader realisierte vergangene Woche bei 6,50 Euro und bei 6,90 Euro dann die ersten Gewinne von 33 bzw. 41 Prozent. Aktuell ist Singulus noch mit knapp vier Prozent Depotanteil in dem Portfolio vertreten. Das ist zu 50 Prozent in Aktien investiert, der Rest wird als Cashbestand gehalten. Bei einem überschaubaren Maximalverlust von nur 15,5 Prozent erzielte Klar seit Anfang 2017 eine Performance von 105 Prozent (7,9 Prozent p.a.). Seit Jahresbeginn gelang ein Wertzuwachs von 10,5 Prozent. Das wikifolio erreichte Anfang Juni einen neuen Rekordstand bei rund 218 Euro, bevor es dann auf 205 Euro zurückging.
Chart
Jumping the Ship bei CrowdStrike Holdings
| # | Name | Performance 7 Tage |
|---|---|---|
| 1 | Rheinmetall | -7,4% |
| 2 | SMA Solar | -12,4% |
| 3 | NEL | -26,8% |
| 4 | CrowdStrike Holdings | -7,8% |
| 5 | Rocket Lab USA | -21,5% |
CrowdStrike Holdings musste in der abgelaufenen Woche unterm Strich einen Kursrückgang von 7,8 Prozent hinnehmen. Der Rückgang folgte auf eine starke Rally, die der Aktie am vergangenen Montag noch ein neues Allzeithoch bei rund 786 Dollar beschert hatte. Damit hatte sich der Kurs innerhalb von nur sieben Wochen mehr als verdoppelt. Zu Beginn des Jahres 2023 war die Aktie kurzzeitig unter die Marke von 100 Dollar gefallen, bevor dann der große Aufschwung einsetzte. Durch den KI-Boom sind die Lösungen des Unternehmens gefragter denn je. CrowdStrike ist auf die Bereitstellung von Cybersicherheitsdiensten spezialisiert. Die eigene Plattform schützt Endgeräte, Cloud-Umgebungen, Identitäten und Daten mit KI-gestützter Bedrohungserkennung.
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 (per Ende Januar) erhöhte der US-Konzern seinen Umsatz um 26 Prozent auf 1,39 Milliarden Dollar. Der Abonnementumsatz stieg ebenfalls um 26 Prozent auf 1,32 Milliarden Dollar. Der jährlich wiederkehrende Umsatz legte um 24 Prozent auf 5,51 Milliarden Dollar zu. Der Nettozuwachs beim jährlich wiederkehrenden Umsatz erreichte 255,8 Millionen Dollar und lag damit 32 Prozent über dem Vorjahr. Der Gewinn je Aktie stieg von 0,73 Dollar auf 1,10 Dollar. Zudem erhöhte das Unternehmenseine seine Prognose für das laufende Jahr. Konkret erwartet der Vorstand nun 5,915 Milliarden bis 5,959 Milliarden Dollar Umsatz. Der jährlich wiederkehrende Umsatz soll 6,532 Milliarden bis 6,556 Milliarden Dollar erreichen. Beim Gewinn je Aktie liegt die Zielspanne bei 4,88 bis 4,96 Dollar. Zusätzlich kündigte CrowdStrike zu Beginn des kommenden Monats einen Aktiensplit im Verhältnis vier zu eins an.
Trotz der insgesamt sehr positiven Nachrichten kam es im Anschluss zu Kursverlusten der Aktie. Als Belastungsfaktor galt unter anderem der kräftige Anstieg der Betriebskosten. CrowdStrike Holdings hatte mitgeteilt, dass die Ausgaben im ersten Quartal wegen hoher Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) und Produktentwicklung um 15 Prozent auf 1,07 Milliarden Dollar gestiegen seien. Zudem blieben nach Einschätzung von wikifolio-Trader Christian Scheid die Billings mit 1,35 Mrd. Dollar und die neu hinzugewonnenen jährlichen wiederkehrenden Erlöse von 256 Mio. Dollar hinter den hohen Erwartungen zurück.
Die meisten Analysten äußerten sich nach Vorlage der Zahlen dennoch zuversichtlich. HSBC zum Beispiel erhöhte sein Kursziel von 446 Dollar auf 771 Dollar und bestätigte die Einstufung „Buy“. RBC („Outperform“) hob den fairen Wert der Aktie von 650 Dollar auf 755 Dollar an. Es gab allerdings auch kritische Stimmen. Berenberg etwa stufte die Aktie von „Buy“ auf „Hold“ ab, weil das von 525 Dollar auf 720 Dollar erhöhte Kursziel zu diesem Zeitpunkt bereits unterhalb des Aktienkurses lag. Genau das gilt auch für das Konsenskursziel, das laut aktien.guide aktuell noch bei 510 Dollar liegt.
TRADING-SENTIMENT

Einige wikifolio-Trader gingen da lieber auf Nummer Sicher und trennten sich von der zuletzt so gut gelaufenen Aktie. Sehr aktiv war dabei Alexander Mittermeier, der CrowdStrike Holdings in zwei seiner Musterdepots hatte (und auch noch hat). „Zwar zeigt sich der Cybersecurity-Sektor weiterhin von seiner dynamischen Seite, doch viele Werte sind in den letzten Wochen stark gelaufen, darunter vor allem Crowdstrike und auch Palo Alto und Fortinet.“, schrieb der Trader am Freitagnachmittag. Allerdings verkaufte er nur einen Teil seiner Aktien und nahm dabei Gewinne von bis zu 400 Prozent mit. In seinen wikifolios Cloud Stars International und Cyber Security Stars ist die Aktie immer noch eine der Top-Holdings mit Gewichtungen von sieben bzw. 14 Prozent. Mit dem Fokus auf weltweit führende Cloud-Unternehmen bzw. die weltgrößten Internet-Sicherheitsspezialisten wurden seit 2014/15 jährliche Durchschnittsrenditen von 13,3 bzw. 10,6 Prozent erzielt.
Chart
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