04.05.2015| Von: Andreas Kern |

Das Internet spielt bei der Geldanlage eine wichtige Rolle, fast jeder Fünfte trifft Anlageentscheidungen mittlerweile ohne Berater. Transparenz, Einfachheit und niedrige Kosten sind die Stärken der Geldanlage über das Internet. Diese Aussagen sind Teil des Ergebnisses einer einer im März im Auftrag von wikifolio.com beauftragten Umfrage.

Wem vertrauen sich die Deutschen in Bezug auf ihr Geldleben an? Welche Rolle spielt das Internet bei der persönlichen Geldanlage? wikifolio.com hat eine für Deutschland repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.

„Immer mehr Menschen wollen sich intensiv mit dem Thema Kapitalanlage auseinandersetzen und dafür vor allem das Internet nutzen.“

Grafik Umfrage Kapitalanlage Vertrauen bei Geldanlage

 

Fast zwei Drittel der Deutschen (62%) fühlen sich bei Banken zum Thema Geldanlage nicht kompetent und im Sinne des Kunden beraten. Immerhin 11 Prozent der Bevölkerung lässt sich von Vermögensverwalter beraten und bereits 23 Prozent der Befragten holen sich Anlagetipps von Freunden oder Bekannten, die sich gut auskennen. Auf dem Vormarsch sind jene, die sich selbst um das eigene Vermögen kümmern. 20 Prozent der Befragten sehen sich als Selbstentscheider und treffen ihre Anlageentscheidungen eigenständig ohne Beratung. Doch wie nutzen die Bürger das Internet, wenn es um ihre Geldanlagen geht? Welche Rolle spielen dabei Transparenz und Kosten? Das Ergebnis: mehr als jeder Zehnte nutzt das Internet als Informationsquelle für seine Anlageentscheidungen (11%), bei jenen, die das Internet täglich nutzen, sind es sogar 16 Prozent.

Grafik Umfrage Kapitalanlage Internet als Anlageberater
„Einfachheit, Transparenz und geringe Kosten müssen bei der Kapitalanlage im Vordergrund stehen“Mehr als ein Viertel der Befragten, die im Internet Informationen zur Geldanlage suchen (27%), sieht die Stärken in der transparenten Information. Knapp jeder Fünfte (19%) sieht sie in der Möglichkeit, Kosten zu sparen. 9 Prozent – immerhin 1,5 Mio. Bürger – haben bereits Wertpapiere über das Internet gekauft. 29 Prozent steuern dabei zu-nächst die Website ihrer Hausbank an. Dass die Geldanlage über das Internet einfach zu bewerkstelligen wäre, davon sind die Deutschen jedenfalls überzeugt. Nur jeder fünfte Befragte gibt an, dass ihm online-Geldanlage zu kompliziert ist.
Was bedeuten diese Ergebnisse für wikifolio.com?Die Ergebnisse bestätigen die steigende Nachfrage nach Demokratisierung im Investmentbereich, ein Trend der sich bereits vor geraumer Zeit angekündigt hat. Die Verquickung von Transparenz und Geldsparen birgt enormes Potenzial. wikifolio.com hat die führende Position bei der neuen Kapitalanlage im Internet: Das einfache, transparente Modell, die faire Gebührenstruktur und das bisherige Wachstum sprechen für sich. Mit dem Verlangen nach Demokratisierung der Geldanlage wird auch die Nutzung von Social Trading mit wikifolio.com weiterhin entsprechend steigen.
----------Details: Die Studie „Money & Web 2015“ wurde im Auftrag von wikifolio.com von der GfK Marktforschung durchgeführt. Dafür wurden rund 2.000 Männer und Frauen ab 14 Jahren in Deutschland befragt.