Österreichs Auftaktsieg in San Francisco begann um 6 Uhr morgens mitteleuropäischer Zeit. Die Sportbar ist da noch fest verschlossen und der Wirt schaut allenfalls auf leere Tische. Während frühere Weltmeisterschaften für enorme Umsätze in Gastronomie, Handel und Medien sorgten, sind europäische Zuschauer diesmal „lost in Translation“.
… kassiert wird woanders
Und zwar in Nordamerika. erzielt Millionen durch Werbeunterbrechungen in Trinkpausen, ist exklusiver Zahlungspartner – jede Transaktion rund ums Turnier läuft zwingend über ihr Netzwerk. und profitieren von vollen Hotels in 16 Gastgeberstädten, rüstet 14 Nationalmannschaften aus. Insgesamt kassiert die FIFA rund 11 Mrd. USD im WM-Zyklus. Beim Fußball gewinnen Mannschaften – an der Börse ist entscheidend, wer die Infrastruktur des Turniers hält.
Fachwissen trifft Börse
Als Diplom-Informatiker sieht Bernhard Derix Technologieaktien mit anderen Augen als rein finanzgetriebene Trader – und das prägt sein wikifolio Bigplayer Zukunfttechnologien von Grund auf. Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung – darunter das turbulente Jahrzehnt 2001–2011 mit seinen großen Rücksetzern – haben seinen Ansatz geformt und geschärft. Gesucht werden Marktführer bei Zukunftstechnologien oder Unternehmen mit dem Potenzial, solche zu werden. Verkauft wird nicht aufgrund erreichter Kursstände, sondern nur dann, wenn sich die Einschätzung zur Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens ändert. Eine Bewertung des Gesamtmarktes erlaubt sich Derix nicht – das wikifolio ist deshalb grundsätzlich zu 100 % investiert. ETFs und Hebelprodukte kommen nicht zum Einsatz. Hier geht es ausschließlich um Einzelaktien. Anfang des Monats hat er schöne Gewinne mit Teilverkäufen von und (Google) realisiert und deshalb kurzfristig rund 6 % Cash aufgebaut. Über 94 % seiner Mittel stecken aber in 27 Unternehmenspositionen wie den Zahlungsdienstleistern Visa, und . Ansonsten erfährt man leider nicht zu viele Details der Handelsidee, aber die bisherige Perfomance spricht für eine klar durchgehaltene Strategie, nicht für Glück. Seit der Auflage im September 2014 kumulierte sich der Wertzuwachs des wikifolios auf inzwischen überragende +616 %. Dies entspricht einer eindrucksvollen jährlichen Durchschnittsentwicklung von +18,1 %.
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Über ein Jahrzehnt auf Kurs
Den Technologiemarkt zu schlagen, ist eine anspruchsvolle Vorgabe; Sebastian Götz nimmt diese wortwörtlich. Täglich investiert er rund acht Stunden in die Analyse der Märkte und seiner Positionen – ein Aufwand, den wenige private Trader treiben. Mit einem Master-Studium in Finance & Accounting, Zertifizierungen als Capital Markets & Securities Analyst und einer Karriere als Portfolio Manager für institutionelle und private Kunden ist Götz mit reichlich professionellem Rüstzeug für sein wikifolio Technology Outperformance an den Start gegangen. Fundamentalanalyse, Charttechnik und Sentimentanalyse bilden die gemeinsame Grundlage für die komplexe Entscheidungsfindung. Gehandelt werden ausschließlich Technologieaktien weltweit. Positionen sollen nach Möglichkeit in jeder Marktlage gehalten werden – Buy & Hold & Check lautet die stille Maxime. Dass Götz dabei institutionelle Maßstäbe anlegt, zeigt sein Fokus auf risikoadjustierte Performance. Ihn interessiert nicht nur, wie viel ein Portfolio gewinnt, sondern auch, wie viel Risiko dafür eingegangen wurde. Eine hohe Rendite mit extremer Schwankungsbreite gilt in seinem Ansatz als weniger erstrebenswert als ein gleichmäßig starkes Ergebnis bei kontrollierter Volatilität. Das 13-Aktien-starke wikifolio – aktuell vollinvestiert – besteht quasi ausschließlich aus den US-Mega-Techs wie , und . Dazu gesellen sich aber auch die Finanzgrößen Visa und Mastercard als kleine Außenseitergruppe. Im Jahresdurchschnitt legte Götz hier um stattliche +23,0 % zu – und das bereits seit August 2013! Das Gesamtplus summiert sich auf herausragende +1.350 %.
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Was kommt?
Nach Iran-Übereinkommen und Fed-Entscheidung werden die Impulse der bevorstehenden Berichtswoche wieder mehr von den Wirtschaftsdaten kommen – hoffentlich. Am Montag beginnt es mit dem Verbrauchervertrauen für die Eurozone, gefolgt am Dienstag vom Einkaufsmanagerindex für Deutschland und die Eurozone sowie dem US-Pendant Composite PMI, ermittelt von S&P Global. Das ifo-Institut legt am Mittwoch einen Bericht zum Geschäftsklima und den Geschäftsaussichten vor. Am Donnerstag gibt es in den USA eine Reihe von Verbraucherdaten: persönliches Einkommen, Privatausgaben, Kernrate der persönlichen Konsumausgaben u.a. In Japan wird am Freitag der Verbraucherpreisindex veröffentlicht und die Universität Michigan präsentiert für die USA den Consumer-Sentiment-Index.
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Disclaimer: Jedes Investment in Wertpapiere und andere Anlageformen ist mit diversen Risiken behaftet. Es wird ausdrücklich auf die Risikofaktoren in den prospektrechtlichen Dokumenten der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft (Endgültige Bedingungen, Basisprospekt nebst Nachträgen bzw. den Vereinfachten Prospekten) auf wikifolio.com, ls-tc.de und ls-d.ch hingewiesen. Du solltest den Prospekt lesen, bevor du eine Anlageentscheidung triffst, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Die Performance der wikifolios sowie der jeweiligen wikifolio-Zertifikate bezieht sich auf eine vergangene Wertentwicklung. Von dieser kann nicht auf die künftige Wertentwicklung geschlossen werden. Der Inhalt dieser Seite stellt keine Anlageberatung und auch keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.