Düßmann: Riskant trotz Erfahrung

Jörn Düßmann
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Handelsidee

Wie der Name des Wikifolios bereits verrät, wird diese Anlagestrategie riskant sein. Fast alle Anlagemöglichkeiten halte ich bewusst offen. "Düßmann: Riskant trotz Erfahrung" kann ausschließlich sehr spekulative Wertpapiere oder im anderen Extremfall auch nur Cash beinhalten.

Investitionsgrundlage soll die fundamentale Unternehmensanalyse sein, die zusammen mit einer volkswirtschaftlichen Prognose mein Handeln bestimmen soll. Gegen eindeutige Charts möchte ich nicht handeln und möchte Charts zur zeitlichen Bestimmung von Käufen/Verkäufen nutzen. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFDUESSMA2
Erstellungsdatum
01.04.2013
Indexstand
High Watermark
155,4

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Jörn Düßmann
Mitglied seit 31.01.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Was war da los. Der Kurs fiel in kürzester Zeit um 9 €? nach anfäglicher Unsicherheit und der erfolglosen Suche nach Nachrichten kaufte ich nochmals nach.

"Executed 2020-01-17 09:26 am CET 1.820", der Schein kostete 48 Minuten erheblich weniger: "Executed 2020-01-17 10:12 am CET 1.350" 

Vielleicht wollte ja ein Shortseller die Rally beenden. Oder es kommt noch eine erschreckende Meldung.

 

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Allgemeiner Kommentar


Ich habe meine Position bei Wirecard verstärkt: Die Medien beziffern den Leerverkaufsbestand auf 19,9 %. Alle Leerverkäufer verdienen nur, wenn der Kurs weiter fällt. Dann sind Tage wie zur Zeit teuer und zwingen zum Nachdenken.

Mit einer Kaufposition kann man höchstens seinen Einsatz verlieren (im Konkursfall), aber bei einem Leerverkauf mehr als seinen Einsatz. Als Beispiel nehme ich einen Leerverkauf beim Kurs von 100,--€. Dann muss die Aktie später zurückgekauft werden, um wieder "frei" zu sein. Gelingt der Rückkauf zu 90,--€, sind 10,-- € verdient.

Läuft die Aktie aber nach oben weg, und das kann bei einem positiven Chartsignal und fast 20% Shortpositonen schnell passieren, kann auch ein Rückkauf nur zu 210,--€ gelingen. Dann hätte der Spekulant mehr als sein eingesetztes Kapital verloren.

Alle Leerverkäufer hoffen auf Skandale, Betrugsvorwürfe und weitere Verunsicherung. Aber alle Shorter MÜSSEN sich eindecken, wenn bei einem positiven KPMG-Bericht oder guten Q4-Zahlen auf einmal ein Short Squeeze starten sollte. Und eine so hohe notwendige Zwangseindeckung zusammen mit Käufen von normalen Interessenten würde zu einer heftigen Kursexplosion führen.

Ich würde keine Aktien aus der Hand geben, denn ich kenne die Kaufnotwendigkeit der Shorties. Und es gibt weitere Spekulanten, die dann einsteigen, weil sie um deren Probleme wissen. 210,--€ sind natürlich heftig, womit ich auch nicht rechne, es soll aber das Risiko einer Short-Spekulation verdeutlichen. 


Wirecard steigt heute weiter. Und die Umsätze steigen, aber für einen Short Squeeze müssten die Umsätze noch weiter steigen.

Ich kann abwarten. 

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Allgemeiner Kommentar

BASF - Der Verkauf des KO-Scheins mit soviel Verlust schmerzt, aber das Kriegsrisiko oder auch nur eine weitere Eskalation wird auf jeden Fall der Wirtschaft und damit auch der Chemiebranche schaden.

Wiricard habe ich vor Tagen bereits privat gekauft, der Kurs ist jetzt ebenfalls wieder sehr niedrig.

Bei Wallstreet-Online.de hatte ich dazu geschrieben:

"Hallo, im möchte meinen ersten Kauf im neuen Jahrzehnt ankündigen. Schon länger überlege ich, bei Wirecard spekulativ einzusteigen. (Meine Diskussion hier ist so klein, ich kann das schreiben, ohne meinen Kaufkurs zu gefährden). Seit längerer Zeit verfolge ich die Stimmungsmache in einzelnen Medien und zuerst dachte ich, wo Rauch ist, da ist auch Feuer. Inzwischen zweifel ich an den Berichten und halte sie nicht mehr kursrelevant. Außerdem sind bei dem Informanten/Journalisten der FT wohl einige Zweifel angebracht.

Kürzlich las ich bei"finanznachrichten.de", die dann zu "www.it-times.de/" weiterleiteten: "Wirecard Aktie: Aktivitäten bei Morgan Stanley zu beobachten E-Commerce: Digitale Bezahllösungen (Digital Payment) Montag, 30. Dezember 2019 11:39 Damit haben die US-Amerikaner insgesamt Zugriff auf 10,25 Prozent der Stimmrechte an Wirecard, zuvor waren es 10,10 Prozent. Nach dem 12. Dezember ist dies bereits die fünfte Wertpapier-Transaktion von Morgan Stanley bei Wirecard. Morgan Stanley hatte im Vorfeld das Kursziel für die Aktie des deutschen Payment-Infrastruktur Anbieters Wirecard AG angehoben. Auch die Bank of America und Goldman Sachs scheinen - zumindest kurzfristig - positiver bzgl. Wirecard gestimmt zu sein. …"

Außerdem sind (gem.Lynx) andere Großinvestoren auf der Longseite dabei; Softbank hat für 1,0 Mrd. Euro gekauft, indirekt über eine Wandelanleihe, ca. 7,7% des Börsenwerts, Goldman Sachs hält 10,8% der Anteile, BlackRock 5,4%, Citigroup 4,9% und die DWS ist bei einigen ihrer Fonds bis an das Maximum gegangen und besitzt nun 5,95% der Anteile. Zuletzt war die Bank of America eingestiegen ist und jetzt 5,7% hält. Das sind Finanzinstitutionen, die ich für sehr überlegt halte und damit sind meine Zweifel obsolet.

Sie können sich mit ihrem Fachwissen,Bilanzexperten und Spezialisten nicht alle irren. In einigen Wochen wird der Bericht der Wirtschaftsprüfer von KPMG vorliegen, dann dürften alle Zweifel ausgeräumt werden. Die Wirtschaftsprüfer sind von Wirecard beauftragt worden. Dann erwarte ich deutlich höhere Kurse.

Insgesamt erscheint mir das Risiko bei den deutlich gesunkenen Preisen durch die Berichte gut. Denn die Masse der Kleinanleger hat inzwischen verkauft und auch viele Fonds dürften den Wert herausgeworfen haben, um bei Anlegern nicht negativ aufzufallen.

Aber die Gewinne (oder Verluste) werden spätestens kurz vorher gemacht werden. Ich werde kaufen, aber als Spekulation."

27 Jahre Spekulant - Wie ich dreimal ein Vermögen machte und es zweimal verlor !!! Fortsetzung | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1316498-31-40/27-jahre-spekulant-dreimal-zweimal-verlor-fortsetzung

Auch heute gab es wieder gute Nachrichten: "... Zusammenarbeit soll die Unified-Commerce-Lösung von Wirecard in die Curiosity Internet of Things Plattform von Sprint integriert...." las ich bei Finanztreff.de.

GANZ WICHTIG: Wirecard und Zahlungsvergänge werden durch kriegerische Ereignisse nicht berührt, eher wird das Internetshoppen durch Angst zubehmen. Und vor den Cyberangriffen des Irans muß sich Wirecard als deutsche AG auch nicht fürchten, außer der englisch klingende Name ...

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Allgemeiner Kommentar

Vor Monaten habe ich bereits erste Berichte über die Probleme von Frackinggesellschaften in den USA gelesen.

Bekannt war mir zuvor nur, dass sie bei zu niedrigem Ölpreis nicht profitabel sind, was ja logisch ist. Die Quellen seien nicht langlebig im Vergleich mit konventionellem Boren, die Finanzierung wird durch enttäuschte Geldgeber schwieriger, der Zenit sei bald überschritten und die Förderkosten steigen mit dem Alter der "Quelle", falls man das überhaupt so nennen darf. Und die besten Standorte seien bereits ausgebeutet bzw. in Produktion.

Damals suchte ich im Internet und fand viele Bestätigungen in diversen Beiträgen und Zeitschriften.

Gestern las ich, bei Lynx:

"Rohöl: Braut sich ein Sturm zusammen? 03. Januar 2020 von Tobias Krieg …

Es könnte ein Sturm heraufziehen. Derzeit gibt es gleich mehrere Entwicklungen, die zu einem Ölpreis-Schock führen könnten. Die heutigen Kursgewinne von 4-5% bei Brent und WTI wären dann erst der Anfang. Unter Druck Die Branche steht unter Druck. Fracking ist inzwischen für den allergrößten Teil der Öl- und Gasproduktion in Nordamerika verantwortlich. Das Problem ist nur, dass der halbe Sektor nicht profitabel ist. Das Geschäft finanziert sich selbst nicht. Ständig wird Fremdkapital benötigt – einerseits für Investitionen und zu einem ganz maßgeblichen Teil, um alte Schulden abzulösen.

Während des Schieferöl-Booms war das kein Problem. Es wurden Unsummen in die Branche gepumpt. Doch die Zeiten haben sich geändert. Investoren ist inzwischen klar geworden, dass es sich in vielen Fällen um ein Fass ohne Boden handelt. Die Kapitalbeschaffung wird immer schwieriger, gleichzeitig werden immer größere Summen an Krediten fällig. In den kommenden Jahren müssen jeweils mehr Schulden refinanziert werden, als der Sektor 2019 einsammeln konnte. Es droht eine Pleitewelle. Die Fördermengen sollten dementsprechend sinken, was den Rohölpreis natürlich stützt.

Der Preis des schwarzen Goldes darf nur nicht zu schnell steigen, denn das würde umso mehr Fracker retten.

Im klassischen Gas- Sektor sieht es ähnlich schlecht aus. Der Sektor ist hoch verschuldet und der Gaspreis war zuletzt stark rückläufig. Eine toxische Mischung. Auch hier droht eine Pleitewelle. …"

 

So weit der Autor. Ich denke, er hat nicht bedacht, daß ein Konkurs nicht unbedingt zum Schließen der Quelle führen wird, sondern die Förderung durch den Käufer der Insolvenzmasse fortgeführt wird. Aber der Start neuer Vorhaben wird sicherlich weniger, wenn der Ölpreis nicht zu stark ansteigt. Die noch laufenden Kredite sind zu niedrigen Zinsen der letzten Jahre vergeben worden und zudem waren Anleger begeistert von der Geschäftsidee. Wer jetzt Geld bekommt, muss erheblich mehr zahlen als zuvor, wenn er überhaupt etwas bekommt.

Gut für klassische Ölwerte. Selbst wenn das Abschreibungen auf Schieferprojekte bzw. Beteiligungen heißen würde. Aber: Die US-Regierung und insbesondere Trump wird alles versuchen, damit es in der Branche bis zur Wahl gut geht. Das Prestige, Amerika ist wieder Selbstversorger mit Öl, soll noch nicht verloren gehen. Ein Kollaps dieser wichtigen Branche heißt höhere Arbeitslosigkeit und die Gefahr, daß der Markt für Risikoanleihen zusammenbricht. In den letzten Jahren stiegen immer Anleger auf hochriskante Anleihen um, um noch Zinsen zu bekommen.

Für    Gazprom    bleibt die Gefahr, daß die amerikanische Regierung weiter versuchen wird, US-Gas in Europa und weltweit abzusetzen. 

Aus meinem Beitrag bei: 

27 Jahre Spekulant - Wie ich dreimal ein Vermögen machte und es zweimal verlor !!! Fortsetzung | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1316498-31-40/27-jahre-spekulant-dreimal-zweimal-verlor-fortsetzung

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