Katjuscha Research Aktientrading

Maik Geschke

Performance

  • +105,2 %
    seit 30.09.2013
  • +21,2 %
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Handelsidee

Anlageschwerpunkt: Überwiegend soll in Aktien aller Länder und Branchen mit Schwerpunkt auf deutschen Nebenwerten investiert werden. Das wikifolio kann jedoch jederzeit durch Anlageprodukte aller Anlageklassen ergänzt werden, vor allem mit entsprechenden Hebelprodukten zur Absicherung vor fallenden Aktienmärkten.
Anlagestil: Das Zauberwort heißt Flexibilität. Je nach Marktlage kann bzw. muss der Anlagehorizont beispielsweise von längerfristig auf kurzfristiges Trading verändert werden, um insbesondere der alten Regel "Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen" zu entsprechen. Alles soll aber auf Grundlage von genauem Studium der Finanzberichte der Unternehmen geschehen, einer umfassenden Bewertungsanalyse und ergänzender Chartanalyse für optimiertes Einstiegs/Ausstiegs Timing. Dabei soll sowohl auf solide Bilanzen mit möglichst geringer Verschuldung Wert gelegt werden als auch auf eine Wachstumsperspektive der Unternehmen und im Verhältnis dazu eine günstige Bewertung nach Ertrag und Substanz.

Portfolioumfang: Im Normalfall cirka 5-8 Anlagewerte im wikifolio, was aber je nach Gesamtmarktlage auch mal etwas weniger oder mehr Posten sein können.

Zielrendite: Das wikifolio soll möglichst die Rendite des Gesamtmarktes (die großen nationalen Aktienindizes) deutlich übertreffen und auch in Jahren mit negativer Gesamtmarktentwicklung möglichst eine positive Rendite erzielen. Stichwort: Kapitalerhalt in Rezessionsjahren, um am Ende einer Baisse wieder schlagkräftig investieren zu können. Ich glaube mehr solle man als seriöser Anleger auch nicht versprechen. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFKATSHARE
Erstellungsdatum
30.09.2013
Indexstand
High Watermark
209,3

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Maik Geschke
Mitglied seit 30.09.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

soooo ... nachdem heute auch Rocket Internet seine Zahlen veröffentlichte, will ich nun auch einen kurzen Überblick über die Zahlen und Perspektiven der Unternehmen geben, die in den letzten 5-6 Handelstagen ihre Daten veröffentlichten. ... Fangen wir meinem 1A Langfristinvestment, nämlich IVU Traffic an. IVU hat meine Ebit-Erwartungen zwar leicht verfehlt, aber nur aufgrund von zwei Einmaleffekten, die im 4.Quartal angefallen waren. Rechnet man negative und positive Effekte raus, hätte das Ebit bei 8,0 Mio € statt wie gemeldet 6,7 Mio € betragen. Dementsprechend überraschend positiv war der Ausblick des ansonsten sehr konservativ prognostizierenden Vorstands, der nun für 2019 mit mindestens 7 Mio € kalkuliert. Man wird also wie in den Vorjahren von einem deutlichen Übertreffen dieser ersten Prognose ausgehen können. Ich rechne vorläufig mit 8,0-8,5 Mio €, kann mir aber auf einen Schnaps mehr vorstellen. Das hängt auch davon ab, ob man ein wenig in Vorleistung beim Personalaufbaue gehen muss. In jedem Fall hat das Management nochmal die hervorragenden Perspektiven durch die drei großen Rahmenverträge mit Daimler, DB Regio und DB Fernverkehr betont, aber auch, dass man in weiteren Ausschreibungen mit guten Chancen engagiert ist. Es ist also mit weiteren positiven Nachrichten zu rechnen, zumal sich die Margen bei IVU mittelfristig deutlich erhöhen sollten, da sich der Anteil der Softwareumsätze und insbesondere der Cloud am Gesamtumsatz sukzessive erhöht. IVU bleibt trotz des Kursanstiegs ein Basisinvestment, da solch ein Wachstumsunternehmen mit enorm viel Cash in der Hinterhand sicherlich mehr als ein EV/Ebit von 12,0-12,5 verdient hat, zumal auch noch Verlustvorträge für ein paar Jahre eine reale Steuerquote zwischen 10 und 20% garantieren werden. … Am letzten Donnerstag brachte auch FRANCOTYP POSTALIA die endgültigen Zahlen. Da vorläufige Zahlen schon ein paar Wochen zuvor veröffentlicht wurden, gab es keine neuen Effekte auf die Gemütslage des Finanzmarktes gegenüber der Aktie. Und das obwohl der Vorstand nochmals das starke Wachstum, das man in 2019 und 2020 erwartet, betonte. Es läuft also vieles auf eine Glaubensfrage hinaus bzw. eine Vertrauensfrage. Da ich Vorständen grundsätzlich nicht blind vertraue, bezieht sich das meinerseits auf die Glaubensfrage, ob es FP gelingt mit der neuen Generation der Postbase-Maschinen, deren Auslieferung in den USA im Mai beginnen soll, als auch durch die neuen Angebote im Bereich IOT, eine Wachstumsdynamik zu erzeugen. Zudem könnte auch die Anhebung des Briefportos, das man in Deutschland im 2.Halbjahr erwarte, wie schon bei früheren Erhöhungen ein Segen für Francotyp sein. Ich rechne jedenfalls schon mit gutem Wachstum in den nächsten Quartalen und Jahren, auch wenn ich das Vorstandsziel von 250 Mio Umsatz bei 17% Ebitda-Marge im Jahr 2020 für zu optimistisch halte. Der Finanzmarkt preist aktuell aber keinerlei Wachstum ein, sondern eher einen Umsatzrückgang, denn ohne die negativen Währungseffekte und sehr hohen Sonderaufwendungen für Personalrückstellungen im Jahr 2018, wäre man schon für die 2018er Gewinne und Cashflows unterbewertet. Und wenn ich nun von 230-235 Mio € Umsatz im Jahr 2020 ausgehe, bei einer Marge wie vor der Investitionsphase, ergeben sich sicherlich eher Aktienkurse von 6 € und höher im kommenden Jahr. Der Markt ist allerdings weiter skeptisch, was man ihm auch nicht verdenken kann, aber ich sehe einfach ein sehr gutes CRV bei der Aktie, selbst wenn meine optimistischen Erwartungen nicht ganz erfüllt werden. … Kommen wir zur Aktie der TAKKT AG, die mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichtes ebenfalls die vorläufigen Zahlen bestätigte und einen vorsichtig optimistischen Ausblick gab. Für mich war vor allem wichtig zu lesen, wo der Vorstand die Voraussetzungen für eine ähnlich hohe Dividende sieht, wie man sie für das Jahr 2018 angekündigt hat. Da man das an der EK-Quote und der Cashflow-Marge festmacht und gleichzeitig im Ausblick genau bei diesen zwei Daten für 2019 optimistisch bleibt, geh ich davon aus, dass Takkt auch für 2019 eine Dividende von mindestens 85 Cents ausschütten dürfte. Das heißt, wer jetzt einsteigt, bekommt auf Sicht von 15-16 Monaten allein 1,7 € pro Aktie Dividende, bei einem aktuellen Kurs von 15,2 €. Im Geschäftsbericht wurde nochmals die Cashflowstärke des Unternehmens deutlich. Hier besteht der große Unterschied zu den vielen Aktien, die von Privatanlegern oft wegen des niedrigen KGVs bevorzugt werde. Takkt hat mit einem KGV von rund 11 ohnehin keine hohe KGV-Bewertung, aber diese Kennzahl wird nochmal dadurch attraktiver, dass man wesentlich weniger kapitalintensiv ist als andere Unternehmen und daher der freie Cashflow vergleichsweise höher ist, so dass man sich diese hohen Dividendenausschüttungen leisten kann. Es hat halt seinen Grund wenn manch Unternehmen mit vermeintlich niedrigen KGVs eine im Vergleich zu Takkt niedrigere Dividendenrendite aufweisen. Takkt überzeugt hier mit einer starken Bilanz (wenig Nettoverschuldung, hohe EK-Quote) und starkem Kapitalfluss. Da die Aktie zuletzt nun auch die wichtigsten gleitenden Durchschnitte im Chartbild überwinden konnte, steht einem Kursanstieg bis zur Hauptversammlung am 15.Mai kaum etwas im Wege. … Mit CEGEDIM hat einer meiner beiden französischen Werte auch seine Zahlen veröffentlicht. Auch hier überlagern noch starke Investitionen und Bereinigungen die Zahlen für 2018 und teilweise auch noch 2019, da sich Cegedim versucht im Bereich der Telemedizin neu aufzustellen und dafür stark investiert. Zudem belasteten Probleme in den USA den Gewinn im letzten Jahr. Ich hoffe, dass sich der Vorstand vielleicht dazu durchringt, dieses US-Geschäft zu verkaufen. Trotz allem zeigt sich der Vorstand optimistisch, dieses Jahr mit 5% zu wachsen. Wenn man die Aktie mit Unternehmensbewertungen aus der Branche vergleicht, hat der Kurs enorm viel Potenzial. Das ist im Grunde auch der große Trigger, wonach der Markt diesem Unternehmen nach der Investitionsphase dann als Wachstumsunternehmen wahrnimmt und entsprechend deutlich höhere Kennzahlen zugesteht, zumal Cegedim sich ähnlich wie IVU in mehreren Wachstumsgebieten gleichzeitig tummelt, nämlich in diesem Fall Gesundheit und Digitalisierung. … Als letztes bleibt eben ROCKET INTERNET. Dieses Unternehmen scheint für den Markt immer schwer zu greifen, da man hier halt nicht mit klassischen Bewertungskennzahlen argumentieren kann, sondern sich den Wert der einzelnen Beteiligungen und sonstigen Vermögenswerte anschauen muss. Der aus dem aktuellen Nettocash-Bestand von 2 Mrd € und den bekannten Kernbeteiligungen ergebende Substanzwert liegt nach meiner Einschätzung bereits bei knapp 29 € pro Aktie. Im Gegensatz zu den Vorjahren muss Rocket hier keine Gelder mehr nachschießen, da sich diese Unternehmen durch die Börsengänge und die Tatsache, dass sie sich der Gewinnzone nähern, nun selbst finanzieren können. Das heißt für Rocket Internet entweder (wie schon 2018) ein deutlich positiver FreeCashflow, weil man eher Unternehmensanteile (wie von Hellofresh) abbaut, oder/und mehr Möglichkeiten für neue Investments, auf die der Finanzmarkt offenbar auch schon länger wartet. Hinzu kommen im Substanzwert diverse kleinere Beteiligungen, die teilweise in den Rocket eigenen Fondsaktivitäten gebündelt werden. Falls da auch noch der ein oder andere „hidden champion“ dabei ist, würde sich der Substanzwert deutlich erhöhen lassen. Ich geh jedenfalls alles in allem davon aus, dass wir von einem NAV von mehr als 32-33 € pro Aktie reden. Kurzfristig könnte bei der Aktie für Fantasie sorgen, dass der afrikanische Onlinehändler, JUMIA, im Mai den Gang an die New Yorker Börse wagt. Als erste Indikation wird ein Wert für Jumia von 1,1 Mrd € angestrebt. Rocket Internet wird offenbar aber an seinem Anteil von rund 20% festhalten, zumindest im Zuge des IPO, denn die knapp 300 Mio € aus dem Erlös des Börsengangs soll möglichst überwiegend dem operativen Wachstum von Jumia zur Verfügung stehen. Ich würde es jedenfalls schon aus gesellschaftlichen Gründen gut finden, wenn Jumia sich in Afrika auf lange Sicht durchsetzt und für die aufstrebende Mittelschicht auf dem Kontinent steht. … Ansonsten entwickelt sich mein Wikifolio zwar derzeit nicht in allen Punkten wie erhofft (insbesondere meine größte Position aus Monaco befindet sich noch in der Seitwärtsphase), aber ich fühle mich mit dieser Mischung aus bilanziell soliden Substanzwerten, Dividendenwerten und dem ein der anderen vergleichsweise günstigen Wachstumswert aktuell sehr wohl und gehe davon aus, dass wir Kurse von 250 € in diesem Jahr im Wikifolio sehen werden. …  Grüße, katjuscha …

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Allgemeiner Kommentar

Hallo ... Ich gebe mal in aller Kürze einen Überblick über die Neuigkeiten der vergangenen Woche ... Nicht so gut kamen die Zahlen und vor allem der Ausblick von Koenig&Bauer an. Während das Unternehmen die Gewinnprognose für 2018 doch noch einhalten konnte, zeigten sich im Ausblick jedoch einige Fragezeichen, ob man das hohe MargenNiveau halten kann. Da man auch technisch wieder unter die Unterstützung bei 45 € gefallen war, musste ich konsequenterweise verkaufen. ... Besser kamen die Zahlen bei Berentzen an, offenbar vor allem weil der Vorstand eine höher als erwartete Dividende von 28 Cents pro Aktie ausschütten lässt und auch für die kommenden Jahre eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik ankündigte, obwohl Berentzen stärker in neue Produktinnovationen investieren will, aber den Gewinn trotz der Investitionen bei steigenden Umsatz mindestens gleich bleibend erwartet. Berentzen erscheint so mit einem KGV von 11 und DIV-Rendite von 4,4% weiter kaufenswert. ... Der Geschäftsbericht von Corestate brachte keine Überraschungen gegenüber den bereits veröffentlichten vorläufigen Zahlen, aber es war hier ja wichtig, dass aus dem Finanzbericht keine größeren Risiken erkennbar werden, was dann auch ausblieb. Insofern erscheint die aktuelle Dividende von 2,5 € pro Aktie (aktuell knapp 8% Rendite) auch in den kommenden Jahren möglich, was ja mein hauptsächlicher Investmentcase dieser Aktie bleibt. ... Neu hinzugekauft habe ich die Aktien der Einhell AG, aufgrund überraschend sehr starker Q4-Zahlen und einem auch positivem Ausblick auf das Jahr 2019. Einhell bietet bei einem KGV von 9-10 und 2% Div-Rendite immerhin 5% Umsatzwachstum bei einer netto schuldenfreien Bilanz. Das können derzeit nicht viele Unternehmen in diesem Zusammenspiel von sich behaupten. Ich erwarte hier auch kurzfristig bereits deutlich höhere Kurse. ... In der kommenden Woche werden dann die Finanzberichte von Cegedim, IVU, Francotyp und Takkt veröffentlicht. Bei Takkt sollte wie schon im Blog erwähnt die hohe Dividende nochmal für Aufsehen sorgen. Bei Cegedim erwarte ich Aussagen zur Wachstumsstrategie, ebenso bei IVU und Francotyp, die allerdings mit unterschiedlichen Erwartungen der Anleger konfrontiert sind, da bei Francotyp ja bereits vorläufige Zahlen veröffentlicht wurden, die negativ aufgenommen wurden. Ich erhoffe mir durch den Finanzbericht daher etwas mehr Klarheit über die diversen Kostenpunkte und die konkreten Wachstumsraten, die der Vorstand in diesem Jahr prognostiziert. Bei IVU hingegen dürfte sich alles darauf fokussieren, ob der Vorstand schon genaueres zu den zwei Großaufträgen sagen kann, also in welchem Umfang, welcher zeitlichen Abfolge und insbesondere beim Daimler-Auftrag welchen Produktinnovationen wir rechnen können. ... Ich melde mich dann voraussichtlich auch kommenden Freitag in aller Kürze dazu, und falls es wichtige Veränderungen gibt auch etwas umfassender, dann aber im Blog. ... Ein schönes Wochenende wünsche ich ... katjuscha

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Allgemeiner Kommentar

Wer sich fragt, wieso ich so stark in der Aktie von Bains de Mer Monaco investiert bin, kann sich ja mal dieses Video des diese Woche fertig gestellten Komplex One Monte Carlo anschauen, ein "Complekss Üüültramodern" ;) ... https://youtu.be/U4Syqp63Kyw ... jedenfalls wird diese Neueröffnung, die in den letzten Jahren stark durch die hohen Investitionen auf dem Cashflow und teilweise auch Gewinn lastete, nun für steigende Gewinne und wieder positive Cashflows sorgen. Und das bei einem Unternehmen, das durch die Teilstaatlichkeit eine gewisse Absicherung hat (was ich in unsicheren Gesamtmärkten wichtig finde) und vor allem ohnehin weit unter ihrem Inneren Wert liegt, den man auf 150-200 € pro Aktie taxieren kann, bei aktuellem Kurs von 49 €. 

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