Irrational Momentum One

Christian Kainz

Performance

  • -2,5 %
    seit 03.07.2013
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Die Strategie soll irrationale Kurs- und Marktbewegungen nutzen und sucht in Finanzinstrumenten, mit einem entsprechenden Kursverlauf, mit Hilfe technischer Analyse und fundamentalen Grundparametern den Turnaround Moment.
Aufgrund der stark wachsenden Anzahl privater Investoren, mit stetig verbessertem technischen Equipment zur Veranlagung und hoch technologisierten Zugängen zu den Finanzmärkten wächst meiner Meinung nach die Stärke der Irrationalität proportional. Dadurch kann ein erhöhtes Chance/Risiko Verhältnis zu Kursübertreibungen entstehen welches diese Strategie nutzen soll.
Das Anlageuniversum ist nahezu uneingeschränkt. Die Strategie soll mit Aktien und ETFs umgesetzt werden. Das Verhältnis aus Long / Short soll stärker auf der Seite der Longinvestitionen liegen, da irrationale Marktreaktionen aufgrund von Missstimmungen/Panik häufiger und intensiver vorkommen können als durch Euphorie. Der Anlagehorizont soll im mittleren Bereich liegen (einige Tage bis wenige Monate).
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Stammdaten
Symbol
WF000IRMO1
Erstellungsdatum
03.07.2013
Indexstand
High Watermark
152,9

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Christian Kainz
Mitglied seit 03.07.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu UBS- STOXX GLOBAL RARE EARTH A

2011 noch war der Begriff „Seltene Erden“ für viele risikofreudige Anleger ein gerne diskutiertes Thema illustrer Abendveranstaltungen. Schließlich hatte man eine fantastische Performance aufzuweisen, oder war gerade dabei sich in naher Zukunft reich zu rechnen. Und das mit Rohstoffinvestments von denen man ein paar Jahre zuvor nicht einmal wusste, dass sie existieren. Privatinvestoren gaben sich modern, mondän und fast ein bisschen weise…. Das Erwachen kam kurz darauf, als die „investment community“ am eigenen Leib die Abhängigkeit von China’s Machthabern zu spüren bekam, welche den Markt kurzerhand mit ihren Exportquoten bedrohten, die Preise drückten und somit jungen Unternehmen den Boden unter den Füßen entzogen. Die Devise war „mit aller Kraft die Macht erhalten“, schließlich hat China einen Marktanteil von knapp 97% und das sollte auch so bleiben. Rohstoffpreise fast aller „rare earth“-Notierungen vielen ins Bodenlose und blieben beständig diesen Tiefständen treu. Auch 2013 war keine Rückkehr der alten Stärke in Sicht. Anstelle Macht zu erhalten, hat man sie leichtsinnig aufgegeben. Illegaler Bergbau und Schmugglerringe begannen mit kolportierten 2% der chinesischen Jahresproduktion Konkurrenz zu schaffen. Umweltschäden enormen Ausmaßes waren die Folgen; nicht nur, aber auch aufgrund der mafiösen Entwicklung. Zukünftige Lagerreserven wurden nicht ausreichend geschaffen, strategische Lagerprogramme noch nicht angedacht, weder in China noch in westlichen Ländern. - Aber die Welt dreht sich weiter, der Bedarf an „Seltenen Erden“ steigt stetig an, man bedenke die Entwicklung der Technologie in Bereichen wie Elektro-, Hybridfahrzeuge, Solarenergie, Mobiltelefonie und vieles, vieles mehr. - Auch wenn sich der Wirtschaftsmotor China langsamer dreht wird der Bedarf nicht weniger. Die USA, Kanada, Australien und auch China sehen in den nächsten Jahren vor strategische Reserven anzulegen, nicht zuletzt um etwas mehr technologische Unabhängigkeit zu erhalten. - China kämpft mit Umweltschäden und versucht verstärkt gegen illegalen Bergbau vorzugehen. Und auch der Westen kämpft um mehr Unabhängigkeit und Preisstabilität. - Es wird nichts anderes übrig bleiben als gemeinsam an einem Strang zu ziehen und Regulierungen zu schaffen um auch den zukünftigen Bedarf zu sichern. - Denn Ersatzstoffe werden auch in ferner Zukunft nur bedingt einsetzbar sein. Nicht unbedingt gute Voraussetzungen für ein Fortbestehen eines 3 Jahre währenden Bärenmarktes. Weiterhin gute Investments wünscht euch CK mehr anzeigen

Kommentar zu LEVERAGEDCOFFEE

Wenn man nach den Gründen des Kaffee-Bärenmarktes sucht könnte man auf zwei wesentliche Ursachen stoßen. Zum einen gilt es eine jahrelange Überproduktion abzubauen (starke Ernten, wenig Ausfälle und geringe Naturschäden) welche sich laut (unbestätigten) Berichten bereits 2013 einpendelt und zum anderen gab es ein massives Währungsproblem der wichtigsten Produktionsländer (Emerging Markets), was die Produzenten offensichtlich dazu veranlasst hat die letzten Jahre ihre Ernten eher früher als später auf den Markt zu werfen (sei ihnen nicht zu verdenken). Wenn man sich allerdings in den letzen Monaten die Währungspaare der weltgrößten Kaffeproduktionsländer ansieht wie z.B.: USDBRL (brasilianische Real), USDINR (indische Rupie) oder USDCOP (kolumbianischer Peso) und die hausgemachten Probleme der USA und ihrer damit verbundenen Währungsproblematik verknüpft könnte man auf den Gedanken kommen, bei so mancher „emerging markets currency“ einen Boden zu finden (speziell auch technisch). Und wenn man all das noch mit der aktuell gelebten Inflation (speziell im Nahrungsmittelbereich) multipliziert und dem Bevölkerungswachstum quadriert, könnte man durchaus eine Wende beim Kaffeepreis herauslesen – so viel zum Kaffeesudlesen. Einen guten Morgen wünscht CK P.s. …ach ja, und wenn beim zweitwichtigsten Rohstoff der Welt (nach Öl) sich die Produktionskosten über einen längeren Zeitraum nicht mehr rechnen (im Durchschnitt brauchen die Produzenten einen kolportierten Kaffepreis um die 1,4 USD pro Pfund) sollte ein natürlicher Boden zum tragen kommen. mehr anzeigen
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