€uro am Sonntag Offensiv

Euro am Sonntag
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    seit 12.08.2013
  • +10,3 %
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Handelsidee

Die Offensive Strategie von €uro am Sonntag des Münchner Finanzen Verlags soll in erster Linie in aussichtsreiche Nebenwerte investieren. Teilweise können DAX-Titel, wachstumsstarke Auslandsaktien oder ETFs beigemischt werden. Erstes Ziel ist immer eine positive Jahresrendite. Zweites Ziel ist, besser zu sein als der Gesamtmarkt.

Bei der Auswahl der Aktien können viele verschiedene Aspekte eine Rolle spielen: Die Bewertung einer Aktie, Sondersituationen wie z.B. Turnaround-Spekulationen oder Übernahmegerüchte, charttechnische Argumente oder exklusive Einschätzungen durch die Redaktion. Generell wird versucht, trotz der offensiven Ausrichtung das Risiko gering zu halten.

Alle Werte im Portfolio sollen beim Kauf ähnlich gewichtet werden, allerdings können sich durch Kursbewegungen Gewichtungsverschiebungen ergeben, die nicht automatisch oder regelmäßig angepasst werden. Eine Anforderung an die Marktkapitalisierung oder eine Indexzugehörigkeit gibt es nicht. Es wird angestrebt, mindestens 10 Titel im Portfolio zu halten. Ein fester Anlagehorizont existiert nicht. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF20031964
Erstellungsdatum
12.08.2013
Indexstand
High Watermark
155,2

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Euro am Sonntag
Mitglied seit 06.08.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Ein neues Jahreshoch erreichte das Wikifolio zu Beginn der Woche — aber nur kurz. Die Entwicklung ging dann in die andere Richtung. Der US-Kongress hat für ein Pro-Hongkong-Gesetz gestimmt, Trump will es unterstützen. Die Entspannung an der Zollfront ist damit wohl erst mal ad acta gelegt, das gute Börsenumfeld in Gefahr. Positiv: Ich habe noch vor anschließenden Kursrückgängen Teilgewinne bei Varta mitgenommen und etwa ein Drittel der Position von Rheinmetall verkauft. Der Rüstungskonzern und Autozulieferer stellte bei seinem Kapitalmarkttag klar, dass es im Autogeschäft nicht gut läuft, was angesichts des negativen Branchentrends nicht überrascht. Fünf bis sechs Jahre, um hier wieder zu den gewohnten Gewinnmargen zu kommen — das schockte viele Anleger. Die Aktie ist charttechnisch angeschlagen. Langfristig bleibt der Wert wegen des strukturell wachsenden Rüstungsgeschäfts attraktiv. Morphosys beflügelte eine positive Studie zum Medikament Tafasitamab. Der Abschied des langjährigen Forschungschefs Enzelberger sorgte dann für einen Dämpfer. Die Personalie dürfte aber im Zusammenhang mit dem Wechsel an der Firmenspitze vom vergangenen Sommer stehen.

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Allgemeiner Kommentar

Die gute Auftragslage des Wind­anlagenbauers Nordex haben Börsianerdie durchaus registriert: Bis Ende September stieg der Orderbestand der Hamburger zum Vorjahr um über 50 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro an. Den Auftragsboom wandeln die Hamburger aber nicht in Profite um, was auch an margenschwachen Projekten in Nordamerika liegt. In den ersten neun Monaten schrieb Nordex so mit 76,5 Millionen Euro einen höheren Verlust als im Vorjahr. Großaktionär Acciona treibt unterdessen den Kurs: Die Spanier stockten ihren Anteil per Kapital­erhöhung von 29,9 auf 36,3 Prozent auf. Der Markt setzt jetzt auf das fällige Angebot. Beim IT-Dienstleister Bechtle läuft es hingegen rund: Chef Thomas Olemotz rechnet erneut mit einem Rekordjahr. Umsatz und Gewinn stiegen im Quartal um rund 22 respektive 25 Prozent. Der Vermögensverwalter DWS Group will Hierarchien abbauen und stärker nach Leistung vergüten, Anleger honorierten das. Infineon überzeugte mit guten Ergebnissen. Evotec blieb trotz Prognoseerhöhung unter Druck: Im Gesamtjahr soll das operative Ergebnis um etwa 15 Prozent steigen, bislang war ein Plus von zehn Prozent angepeilt. Die Aktie testet erneut die Unterstützung um die 18-Euro-Marke.

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Allgemeiner Kommentar

Die Aktie unserer Turnaround-Spekulation General Electric (GE) hat es während der Woche in den grünen Bereich geschafft. Auslöser ist eine Trendwende an den Märkten: Die Entspannung im Zollstreit zwischen den USA und China mindert das Misstrauen der Börsianer gegenüber exportorientierten Industriewerten. Überdies hat GE-Chef Larry Culp kürzlich die Prognose für die Entwicklung einer für den Kapitalmarkt essenziellen Kenngröße nach oben gesetzt: Der operative Cashflow soll im laufenden Jahr bis zu zwei Milliarden Dollar erreichen. Vom Auftrieb bei industrienahen Titeln profitieren auch der Autobauer Volkswagen, der autonahe Chiphersteller Infineon sowie der Waschanlagenspezialist Washtec. Die Aktie von Rheinmetall geriet unter Druck, nachdem der rüstungsortierte Mischkonzern wegen der schwachen Entwicklung in seiner Autozuliefersparte die Prognose für das laufende Jahr gesenkt hatte. Ich habe bei einigen Positionen aufgestockt, etwa bei GE, Isra Vision, Washtec und auch Rheinmetall. Auch bei Alphabet habe ich nachgekauft. Wenig vital sehen hingegen die Biotechs aus. Evotec und Morphosys leiden unter der Sorge, die US-Regierung könnte künftig einschneidende Regulierungen im Pharmabereich vornehmen.

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Allgemeiner Kommentar

United Internet ist raus — gerade rechtzeitig vor der Gewinnwarnung habe ich die Aktie mit einem deutlichen Plus verkauft. Einen Tag später wäre die Position ins Minus ­gerutscht. Sonst läuft die Bilanzsaison für das Wikifolio bislang weniger glücklich. Amazon verliert nach Gewinnen unter Erwartungen und einem vorsichtigen Ausblick. Das Umsatzwachstum bleibt aber stark, die Aktie im Depot. Washtec gibt nach einer Prognosesenkung und mauen Zahlen ebenfalls deutlich ab. Die Quartalszahlen von Puma dagegen waren gut, der Sportartikler erhöhte das untere Ende seiner Ergebnisprognose. Der Ausblick fürs vierte Quartal fiel verhalten aus: Laut den Herzogenaurachern können Zölle das China-Geschäft dämpfen. Der Aufwärtstrend bleibt aber intakt. Ebay verfehlte die Erwartungen, der Ausblick aufs Weihnachtsquartal missfiel. Es könnte eine Weile dauern, bis Spekulationen um eine Aufspaltung wieder greifen. Bei Boeing halbierte sich der Gewinn, bei der kleinen Position bleibt Geduld gefragt. ­Positiv: Die Entwicklung bei den Biotechs. Die Erfolge von Biogen (siehe Seite 30) bringen neue Fantasie in die Branche. Die Kurse von Morphosys und Evotec könnten bald ihre Seitwärtstrends verlassen. Insbesondere Morphosys dürfte von Nachrichten um mögliche Alzheimermedikamente profitieren. Bei Paypal habe ich nach den überraschend guten Quartalsergebnissen aufgestockt, die Aktie ist nach den jüngsten Kursverlusten noch sehr günstig.

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