€uro am Sonntag Offensiv

StephanBauer
StephanBauer
  • +68,8 %
    seit 12.08.2013
  • +14,2 %
    1 Jahr
  • +7,9 %
    Ø-Performance pro Jahr
Sämtliche Gebühren bereits abgezogen
  • -34,0 %
    Max Verlust (bisher)
  • 0,81×
    Risiko-Faktor
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Handelsidee

Die Offensive Strategie von €uro am Sonntag des Münchner Finanzen Verlags soll in erster Linie in aussichtsreiche Nebenwerte investieren. Teilweise können DAX-Titel, wachstumsstarke Auslandsaktien oder ETFs beigemischt werden. Erstes Ziel ist immer eine positive Jahresrendite. Zweites Ziel ist, besser zu sein als der Gesamtmarkt.

Bei der Auswahl der Aktien können viele verschiedene Aspekte eine Rolle spielen: Die Bewertung einer Aktie, Sondersituationen wie z.B. Turnaround-Spekulationen oder Übernahmegerüchte, charttechnische Argumente oder exklusive Einschätzungen durch die Redaktion. Generell wird versucht, trotz der offensiven Ausrichtung das Risiko gering zu halten.

Alle Werte im Portfolio sollen beim Kauf ähnlich gewichtet werden, allerdings können sich durch Kursbewegungen Gewichtungsverschiebungen ergeben, die nicht automatisch oder regelmäßig angepasst werden. Eine Anforderung an die Marktkapitalisierung oder eine Indexzugehörigkeit gibt es nicht. Es wird angestrebt, mindestens 10 Titel im Portfolio zu halten. Ein fester Anlagehorizont existiert nicht. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF20031964
Erstellungsdatum
12.08.2013
Indexstand
High Watermark
173,6

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Euro am Sonntag
Mitglied seit 06.08.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Der Shootingstar der vergangenen Tage heißt Nordex. Der Windanlagenkonzern hatte unlängst noch negative Schlagzeilen geliefert. Die Norddeutschen mussten wegen ihrer kapitalintensiven Projekte in der Krise einen Bürgschaftsantrag für Kredite stellen. Der Bund und einige Länder, allen voran Mecklenburg-Vorpommern, bürgten für Kredite des Unternehmens. Die jüngste Meldung war weitaus erfreulicher: Rund 400 Millionen Euro schwer ist ein Deal mit dem Versorger RWE. Nordex ver­äußert dabei eine Kaufoption an RWE, die Essener können das von Nordex eigenentwickelte Projektportfolio mit einem Gesamtleistungs­volumen von 2,7 Gigawatt erwerben. Im Portfolio sind mit 1,8 Gigawatt hauptsächlich Windparks „verschiedener Reifestufen“ in Frankreich. Die Nordlichter nutzen hier eine Chance, ihre Kapitalstruktur erheblich zu verbessern. Der Markt nahm die Nachricht mit Euphorie zur Kenntnis, die Aktie legte prozentual zweistellig zu. Nach vielen roten Monaten dreht der Titel im Portfolio damit wieder ins Plus. Ein Kursschub bei Apple brachte dem Wikifolio wegen der Größe der Position einen im Verhältnis noch weitaus kräftigeren Zugewinn. Der Hightech­koloss hatte vor einigen Tagen bullenstarke Zahlen vorgelegt. Nicht nur Warren Buffett ist mit der Aktie zufrieden, wir sind es auch. Auf der Negativseite steht die Entwicklung bei Siltronic. Der Hersteller von Wafern hatte unlängst zwar ein starkes erstes Halbjahr präsentiert und dabei von der hohen Nachfrage nach Chips, etwa für Notebooks und anderes digitales Equipment für Cloud und Homeoffice, profitiert. Konzernchef Christoph von Plotho verschreckte Investoren jedoch mit einem unerwartet zurückhaltenden Ausblick auf das restliche Geschäftsjahr. Die Aktie hatte sich anschließend vom Niveau um 85 Euro erst einmal verabschiedet. Mit dem Plus der vergangenen Tage liegen wir aber insgesamt deutlich vor der Entwicklung des DAX.

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Allgemeiner Kommentar

Wikifolio-Anleger wird es freuen: Wir verzeichnen abermals ein Rekordhoch. In den vergangenen drei Monaten hat das Wikifolio um beachtliche 24 Prozent zugelegt. Das Depot liegt dank dieser Rally inzwischen deutlich vor dem DAX, seit Jahresanfang sind es rund acht Prozentpunkte. Der jüngste Schub ging mal wieder von der US-Technologiebörse Nasdaq aus. Die Aufwärtswelle aus New York hob in der Folge die Kurse vieler deutscher Titel. Die Aktie des Onlineversenders und Depotdauerläufers Shop Apotheke stieg prozentual zweistellig und erstmals über die 140-Euro-Marke. Bis zu unserem Zielkurs von 150 Euro ist es nicht mehr weit — womöglich ist hier mehr drin. Auch der IT-Dienstleister Cancom notiert über 50 Euro, hier sollte sich die Aufwärtsbewegung nach Ausbildung einer Unterstützung fortsetzen. Beim Laborausrüster Sartorius setzen zunächst Gewinnmitnahmen ein, nachdem das Unternehmen seine Mittelfristprognose trotz einer Anhebung der Vorhersage für das laufende Jahr lediglich bestätigt hatte. Danach zog der Kurs an — erfreulich, wir hatten nachgekauft. Und bei den Biotechs ist pralles Leben: Eine Order des Pentagon setzte die Aktie von Evotec nach längerer Ruhephase in Bewegung. Neu im Depot ist die Aktie des Biotech-Unternehmens Biontech. Gerade noch rechtzeitig vor der Nachricht, dass die US-Regierung 100 Millionen Dosen Corona-Impfstoff der Mainzer für zwei Milliarden Dollar bestellte, wurden unsere Orders ausgeführt.

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Allgemeiner Kommentar

Adieu Corona-Crash – hallo Allzeithoch: Das Wikifolio hat ein neues Hoch erreicht, wir haben die 170-Euro-Marke geknackt. Mitte März war daran nicht zu denken, da stand das  Depot im Jahrestief unter 115 Euro. Um bis zu 32 Prozent ging es damit gegenüber dem Vorkrisenniveau im Crash in die Tiefe. Auch dank der Cashquote fiel der Absturz jedoch weniger dramatisch aus als der des DAX, der rund 40 Prozent verlor. Die Erholung des Wikifolios lief dafür weitaus dynamischer als die des Leitindex, der noch deutlich unter Allzeithoch notiert. Die Outperformance hat mehrere Ursachen: Seit April haben wir neue Positionen wie etwa die US-Werte Microsoft und Tesla aufgenommen. Vor allem der Kurs des US-Stromerherstellers Tesla hat sich seit Aufnahme mehr als verdoppelt. Die Aktie hat in den vergangenen Tagen einen neuen, fulminanten Schub gebracht. General Electric wurde verkauft, die Aktie stagniert, ebenso wie Rocket Internet, die wir reduzierten. Bei Apple, Deutscher Börse, Facebook und Shop Apotheke wurde aufgestockt. Die Aktien haben gut bis exzellent performt. Ein Highlight ist die Aktie des Onlineversenders Shop Apotheke, die nach gewichteten Kaufkursen inzwischen fast 150 Prozent gebracht hat. Soeben sprang sie nach starken Quartalszahlen erneut zweistellig nach oben. Erfreulich am Verlauf der vergangenen Tage ist, dass die Positionen auf breiter Front anzogen. Damit hat das Depot den Vorsprung auf den DAX seit Jahresanfang weiter auf fast zehn Prozentpunkte ausgebaut.

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Allgemeiner Kommentar

Die neue Lust am Risiko — so könnte man den Börsenhandel in den vergangenen Tagen umschreiben. Eindeutige Favoriten waren Aktien, die man bislang eher bei den Verlierern der Krise einsortierte. Die erfolgreichen Lockerungen in Gastronomie und Handel, der Hoffnungsschimmer für den Tourismus, dass im Sommer wohl doch Urlaub im europäischen Ausland möglich ist, haben die Kurse branchennaher Werte etwa des Tourismus getrieben. Das Papier des Autovermieters Sixt legte fast 20 Prozent zu. Die Attacke auf den hartnäckigen Widerstand bei 67 Euro war druckvoll, es bleiben aber Zweifel, ob ein rascher Sprung darüber gelingt. Die Frage dahinter: Verlaufen die Lockerungen reibungslos oder gibt es Rückschläge? Diese Frage lässt sich kaum beantworten, doch der starke Kursanstieg bei Sixt lässt vermuten, dass hier erst einmal eine Verschnaufpause anstehen dürfte. Auch die Rückkehr der Nachfrage in der Automobilindustrie hängt stark von der Stimmung in Wirtschaft und bei privaten Haushalten ab. Rechnen Unternehmen und Konsumenten mit einer raschen wirtschaftlichen Erholung, dürften auch Hersteller wie Volkswagen bald wieder mehr Autos in Deutschland verkaufen. Bislang rechtfertigt vor allem das bereits brummende China-Geschäft den Kursaufschwung des VW-Papiers. Beim Outperformer Hypoport sieht die Lage hingegen anders aus. Das Unternehmen ist alles andere als ein Zykliker, schon lange kein ausgemachter Corona-Verlierer. Hier treiben anhaltende Niedrigzinsen die Immobiliennachfrage, zudem schiebt die Digitalisierung an. Die Aktie steht kurz vor einem neuen Allzeithoch.

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