StephanBauer
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Handelsidee

Die Offensive Strategie von €uro am Sonntag des Münchner Finanzen Verlags soll in erster Linie in aussichtsreiche Nebenwerte investieren. Teilweise können DAX-Titel, wachstumsstarke Auslandsaktien oder ETFs beigemischt werden. Erstes Ziel ist immer eine positive Jahresrendite. Zweites Ziel ist, besser zu sein als der Gesamtmarkt.

Bei der Auswahl der Aktien können viele verschiedene Aspekte eine Rolle spielen: Die Bewertung einer Aktie, Sondersituationen wie z.B. Turnaround-Spekulationen oder Übernahmegerüchte, charttechnische Argumente oder exklusive Einschätzungen durch die Redaktion. Generell wird versucht, trotz der offensiven Ausrichtung das Risiko gering zu halten.

Alle Werte im Portfolio sollen beim Kauf ähnlich gewichtet werden, allerdings können sich durch Kursbewegungen Gewichtungsverschiebungen ergeben, die nicht automatisch oder regelmäßig angepasst werden. Eine Anforderung an die Marktkapitalisierung oder eine Indexzugehörigkeit gibt es nicht. Es wird angestrebt, mindestens 10 Titel im Portfolio zu halten. Ein fester Anlagehorizont existiert nicht. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF20031964
Erstellungsdatum
12.08.2013
Indexstand
High Watermark
168,0

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Euro am Sonntag
Mitglied seit 06.08.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Die vierte Woche seit Beginn des Crashs brachte endlich ein grünes Vorzeichen. Ob wir bereits das Tief gesehen haben, ist schwer zu sagen. Es ist auch technisch eher davon auszugehen, dass es noch mal runtergeht. Die weitere Börsenentwicklung hängt von der Dauer der Shutdowns und der Tiefe des konjunkturellen Abschwungs ab. Während der Woche haben sich die Vorzeichen in der Struktur des Wikifolios geändert. Lange begrenzten die US-Techs die Verluste. Die Aktie von Amazon stieg bis vor wenigen Tagen und ist einer der großen Gewinner der Krise. Auch Facebook, Paypal und Apple hielten sich gut. Jetzt blieben die Techs zurück, der schwächere Dollar spielte hier mit hinein. Der Rebound war naturgemäß von Kurssprüngen der am stärksten verprügelten Werte getrieben, allen voran Siltronic und Sixt. Der Mobilitätsdienstleister wagte soeben eine zuversichtliche Prognose, die die Aktie antrieb. Ähnliches gilt für den Windturbinenbauer Nordex, der mit hohem Auftragsbestand in die Krise geht. Im Vorfeld der Erholung hatte ich unter anderem die Positionen bei Volkswagen und dem US-Industrietitel General Electric erhöht, beide Aktien gewannen zweistellig während der Woche. Gerade noch rechtzeitig vor dem Rekordanstieg der Kurse an der Wall Street vom vergangenen Dienstag habe ich eine kleinere Position bei Microsoft erworben. Es dürften sich weitere Gelegenheiten zum Aufstocken ergeben. Evotec blieb nach vorsichtiger Prognose hinter Morphosys zurück. Liquiditätsbedingt stieg das Wikifolio während der Woche nicht so stark wie der DAX, bleibt aber seit Jahresanfang deutlich vorn.

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Allgemeiner Kommentar

Eine brachiale Börsenwoche mit riesigen Verlusten. Ich habe nachgekauft, vor allem Aktien aus dem Gesundheits- und Biotechsektor. Die Position von Sartorius wurde ausgebaut, ebenso die von Evotec und Morphosys. Die Deutsche Börse profitiert von der enormen Volatilität, auch hier habe ich etwas nachgelegt. Das heißt nicht, dass ich nicht damit rechne, dass es am Markt noch weiter runtergehen kann. Womöglich passiert genau das kommende Woche. Dennoch gebietet es die Vernunft, nach einem Paniktag wie dem vergangenen Donnerstag aufzustocken. Zugleich bleibt genug Cash übrig, um zu womöglich noch tieferen Kursen nachzufassen. Das Muster der Verluste bleibt: Konjunktursensible Werte wie Siltronic verlieren besonders stark, gewinnen aber in den (leider noch kurzen) Erholungsphasen ebenfalls kräftig. Im Tourismus, abzulesen an den Verlusten bei TUI und auch bei Sixt, geht es weiter abwärts. Auf der positiven, das heißt, weniger verlustreichen Seite des Spektrums stehen die US-Techs. Amazon, Paypal, Apple. Auch Facebook und Ebay traut der Markt selbst mitten in der Verkaufshysterie offenbar noch lukrative Geschäfte zu. Auch erfreulich: Das Wikifolio hat deutlich weniger verloren als der DAX.

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Allgemeiner Kommentar

Das sind die Aktien, die der Markt bis dato als Gewinner identifiziert hat: Mit einem Plus von rund 20 Prozent während der Woche rangiert hier das Papier von Shop Apotheke Europe weit vorn. Die Niederländer werden als Profiteur des gesundheitlichen Notstands gesehen und sollten in ihren Onlineshops regen Andrang registrieren. Inwieweit sich das in spürbaren Umsatzsteigerungen niederschlägt, muss man sehen. Relative Stärke beweist auch die Aktie von Hypoport. Bislang ist nicht anzunehmen, dass sich eine Konjunkturkrise derart ausweitet, dass sie letztlich die Nachfrage nach Immobilienkrediten dämpft. Selbst wenn, profitieren die Berliner vom strukturellen Trend der Digitalisierung. Augenblicklich könnten die neuen Tiefststände bei den Hypothekenzinsen das Geschäft beleben. Auch die Biotechs haben sich gut behauptet, wie auch die US-Techs, allen voran die Neuaufnahme Apple, die die Verluste der Vorwoche halbieren konnte. Die Kehrseite: Tourismus-Titel, sie sind durch Corona stark betroffen, abzulesen an den hohen Verlusten bei TUI und auch bei Sixt. Auch die konjunktursensiblen Chipwerte fallen weiter, Infineon und Siltronic hatte ich bereits reduziert. Die Liquidität habe ich deutlich erhöht, um einen Puffer im Fall weiterer Verluste am Markt zu haben. Das Wikifolio hat sich im Vergleich zum DAX mit einem kleinen Plus in der Woche gut geschlagen.

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Allgemeiner Kommentar

Das starke Kursplus bei Amazon war mit ausschlaggebend für die deutliche Outperformance in den vergangenen Tagen. Die Aktie des Onlinehändlers und Cloud-Dienstleisters hat sich an unserer bisherigen Top-Position Evotec vorbei an die Spitze des Depots gesetzt. Eine lange Phase des Wartens zahlt sich damit aus. Im vergangenen Jahr war Amazon schlechter gelaufen als viele andere große US-Techs. Während etwa Apple 2019 um rund 90 Prozent zulegte, waren es bei Amazon bloß rund 26 Prozent. Selbst dieser Zuwachs lag im starken Börsenjahr noch unter dem breiten Markt. Seit Anfang Januar hat sich das Blatt offenbar gewendet: Amazon legte um fast zehn Prozent zu, deutlich stärker als der Markt. Sieht so aus, als wären die hervorragenden Quartalszahlen der Auslöser für einen neuen Entwicklungsschub der Aktie. Nachholpotenzial ist auf jeden Fall reichlich vorhanden. Erstaunlich indes, dass auch Alphabet trotz schwächerer Ergebnisse zum Jahresauftakt mithalten kann — unbestritten läuft die Rally der großen Techs auf breiter Front weiter. Etwas zurückhaltender waren Anleger zuletzt bei Evotec. Die Aktie notiert inzwischen nahe ihrem Mehrjahreshoch bei 27 Euro. Ich bin zuversichtlich, dass der Sprung über die wichtige Marke in absehbarer Zeit gelingt. Relative Stärke zeigt hingegen Hypoport: Das Momentum steigt zum optimalen Zeitpunkt, wir hatten in der jüngsten Kursschwäche nachgekauft. Das Papier des Fintech-Unternehmens rangiert im Wikifolio nach Größe inzwischen auf Platz 3, wobei sich auch die Performance mit über 70 Prozent sehen lassen kann. Nach kurzer Schwäche haben sich die Zykliker und industrienahen Werte im Depot zum Wochenausklang berappelt. Herausragend lief unsere jüngste Neuaufnahme, Siltronic, die prozentual zweistellig nach oben schoss. Mögliche Marktschwächen will ich für weitere Nachkäufe nutzen.

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