07.06.2017| Von: Christina Oehler |

Sie haben Geld geerbt, geschenkt bekommen oder einfach „etwas übrig“? Herzlichen Glückwunsch! Sie können jetzt das Leben genießen und fleißig konsumieren. Das macht bekanntlich glücklich. Allerdings ist dieses Gefühl selten nachhaltig und irgendwann ist das Geld dann auch weg. Um das zu verhindern, können Sie Ihr Geld auch einfach für sich arbeiten lassen und dann die Erträge auf den Kopf hauen. Wie das geht, zeigen wir Ihnen!


Die drei wichtigsten Regeln, wenn Sie Ihr Geld für sich arbeiten lassen möchten:

  • Damit Geld für Sie arbeitet, müssen Sie es anstatt auszugeben oder im „Sparstrumpf“ zu horten verleihen oder investieren.
  • Je nach Anlageform erhalten Sie für Ihr angelegtes Geld eine Gegenleistung oder einen „Lohn“, etwa in Form von Zinsen oder Dividenden
  • Je mehr „Lohn“ Sie bekommen wollen, desto mehr Risiko müssen Sie eingehen

Hier kann Ihr Geld für Sie arbeiten

Die Bank:
Einfach, sicher und renditearm

Die klassische und in Deutschland immer noch am häufigsten genutzte Variante ist, sein Geld einer Bank zu leihen. Sie geben der Bank quasi einen Kredit. Als Gegenleistung erhalten Sie eine Verzinsung. Der Zinssatz richtet sich nach der Höhe des Betrags, der Bindungsdauer, der Anlageform sowie dem Marktumfeld. Auf klassischen Giro- und Sparkonten gibt es aktuell in der Regel überhaupt keine Zinsen, bei Tages- und Festgeldern je nach Institut zumindest eine kleine Entschädigung. Reich werden Sie damit wahrscheinlich nicht, dafür bekommen Sie Ihr Geld relativ sicher zurück, wenn Sie es benötigen oder die Laufzeit beendet ist.

Andere Unternehmen oder Staaten:
Zahlungsfähigkeit bestimmt den Erfolg

Statt einer Bank können Sie Ihr Geld auch anderen Unternehmen oder Staaten geben, indem Sie Anleihen des Instituts bzw. des jeweiligen Landes mit einer festen Laufzeit erwerben. Auch dafür erhalten Sie wieder Zinsen, die in der Regel etwas höher ausfallen als bei den Kontomodellen. Dafür fallen beim Kauf und Verkauf ggf. Transaktionsgebühren an. Zudem können die Kurse dieser Anleihen schwanken, so dass eine Rückzahlung des eingesetzten Kapitals während der Laufzeit in voller Höhe nicht gesichert ist. Bei Fälligkeit der Anleihen sind Sie davon abhängig, ob das Unternehmen oder der Staat dann noch zahlungsfähig ist.

Aktien:
Riskant und renditestark

Die bei einem längeren Anlagehorizont historisch betrachtet ertragreichste, gerade kurzfristig aber auch riskanteste Form der Geldanlage ist der Kauf von Aktien. Sie erwerben dabei einen Anteil an einem Unternehmen, das mit ihrem Geld arbeitet, um auf Dauer möglichst hohe Gewinne zu erzielen. An diesen Gewinnen können Sie in Form einer Dividende beteiligt werden. Aktien werden an der Börse gehandelt und unterliegen damit Kursschwankungen, die im Durchschnitt wesentlich stärker ausfallen als bei Anleihen. Der Preis einer Aktie wird alleine durch Angebot und Nachfrage bestimmt und hängt dadurch nicht zwingend mit dem Erfolg des Unternehmens zusammen. Sie können hier viel Geld gewinnen und auch verlieren.

Andere Wertpapiere:
Bei wikifolio-Zertifikaten lassen Sie andere mit ihrem Geld arbeiten

Investmentfonds, ETFs und Indexzertifikate sind Sonderformen der Geldanlage, bei der viele verschiedene Anlagen in einem Papier gebündelt werden. Dadurch soll das Risiko zum Beispiel gegenüber dem Kauf einer einzelnen Aktie reduziert werden. Als neue und innovative Art der Geldanlage haben sich in den vergangenen Jahren wikifolio-Zertifikate etabliert. Durch den Kauf eines solchen Zertifikats leihen Sie Ihr Geld indirekt einem anderen Marktteilnehmer, der mit seiner Expertise versucht, das Geld durch geschicktes Agieren an der Börse zu vermehren. Viele dieser so genannten Trader haben das in der Vergangenheit hervorragend hinbekommen. Bei den wikifolios gibt es die unterschiedlichsten Erfolgsstrategien, aus denen Sie sich ganz einfach diejenigen aussuchen können, die Ihnen am besten gefallen und/oder zu Ihren Vorstellungen passen.

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