Von gepfefferten Dividenden bis zur Technologiebörse

„Es gibt mannigfaltige Gründe in Aktien zu investieren.“ Thomas Schreyer ist bereits seit gut sieben Jahren als wikifolio-Trader aktiv. Mit seinem wikifolio Investmentideen generiert er seit Mai 2014 eine durchschnittliche Performance von 26 Prozent pro Jahr.

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Quelle: Photo by Patrick Weissenberger, unsplash.com

Damit gehört er definitiv zu den besten Tradern, die wikifolio.com zu bieten hat. Und: Er ist wenig überraschend ein Fan der Börse – und der Aktie.

Ein Hauptgrund für ein Investment an der Börse, erklärt er, ist, sich an attraktiven Unternehmen (Sachwerten) mit funktionierenden Geschäftsmodellen zu beteiligen. „Ich persönlich investiere mein Geld am Kapitalmarkt, um eine attraktive Verzinsung auf mein eingesetztes Kapital zu erhalten. Das Geld der Investoren arbeitet dort 24 Stunden, 365 Tage im Jahr hart für all jene, die den Schritt an die Märkte wagen.“ Außerdem, führt Schreyer weiter aus, hat man bei börsennotierten Unternehmen die Möglichkeit, vom Konsumenten zum Anteilseigner zu werden und so gleich doppelt zu profitieren.

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„Das Geld der Investoren arbeitet 24 Stunden, 365 Tage im Jahr hart für all jene, die den Schritt an die Märkte wagen.“

Thomas Schreyer
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Die Mutter der modernen Aktiengesellschaft

Was Schreyer heute als Argumente für die Aktie ins Feld wirft, hatte schon vor 418 Jahren Gültigkeit – als 1602 die Geburtsstunde der Aktie schlug. Damals schlossen sich die Amsterdamer Gewürzhändler zur „Vereinigten Ostindischen Handels-Kompanie (VOC)“ zusammen, um ihre Schiffsflotte zu finanzieren. Es wurden Namenspapiere an wohlhabende Kaufleute, Provinzen oder Städte ausgegeben. Sie waren somit die ersten Aktionäre. Neu war, dass diese Aktien gehandelt werden konnten, ohne dass die Gesellschaft Kapital zurückzahlen und wieder aufnehmen musste.

Die Schiffe der Handels-Kompanie stachen bald darauf in See, um zum Beispiel Gewürze wie etwa Pfeffer aus Indien und Indonesien zu importieren. Die Schiffe wurden also sprichwörtlich dorthin geschickt, wo der Pfeffer wächst. Die VOC-Aktionäre bekamen laut Historikern übrigens auch „Dividenden“. Die Verzinsung für das eingesetzte Kapital hatte damals allerdings Naturalienform – exotische Gewürze wie Ingwer, Zimt oder eben auch Pfeffer wurden an die VOC-Aktionäre „ausgeschüttet“, weshalb sie im Volksmund auch die „Pfeffersäcke von Amsterdam“ genannt wurden.

Die Wiege der Börse

Der Ursprung der Börse liegt derweil noch deutlich weiter zurück. Ihre Wurzeln liegen im Handel. Konkret im mittelalterlichen Italien. In Lucca, einer Stadt in der Toskana, fanden bereits Anfang des 12. Jahrhunderts die ersten „Tausch-Börsen“ statt. Das waren regelmäßige Versammlungen von Kaufleuten und Wechslern.

Wo das erste Börsengebäude der Welt tatsächlich stand, ist umstritten – und beißt sich mitunter mit der Herkunft des Begriffs. Die belgischen Städte Brügge und Antwerpen mischen hier mit, ebenso wie Amsterdam.

So besagt eine seit Jahrhunderten überlieferte Version der Namensherkunft, dass die in Brügge ansässige Kaufmannsfamilie Van Der Beurse, deren Wappen drei Geldbeutel zeigt, bereits Anfang des 15. Jahrhunderts in ihrem Haus regelmäßig stattfindende geschäftliche Zusammenkünfte mit vor allem italienischen Kaufleuten unterhielt. Das niederländische Wort „beurse“ ging demnach vom Haus über auf die Treffen selbst und wurde in den darauffolgenden Jahren auch in anderen europäischen Sprachen übernommen, wo es noch heute gebraucht wird. Mitte des 15. Jahrhunderts entstand außerdem eine Warenbörse in Antwerpen, wo unter anderem Gewürze gehandelt wurden.

Die ersten Börsen in Deutschland gab es 1540 in Augsburg und Nürnberg. Die Geburtsstunde der Frankfurter Börse liegt im Jahr 1585. Und zu guter Letzt wurde das erste offizielle Börsengebäude der Welt 1613 in Amsterdam eröffnet.

Die größten Börsenplätze der Welt

Heute werden an den bedeutendsten Börsen der Welt jährlich Milliarden Dollar umgeschlagen. Die Nasdaq ist laut dem Online-Statistik-Portal Statista mittlerweile die nach Handelsvolumen mit Aktien größte Börse der Welt. Im Laufe des Jahres 2019 wurden an der US-Technologiebörse Wertpapiere im Wert von rund 15,9 Billionen US-Dollar gehandelt. Damit hat die Nasdaq die New York Stock Exchange (NYSE) vom Thron gestoßen. Mit einem Aktienhandelsvolumen von rund 14,4 Billionen US-Dollar belegt die „Wall Street“, im Vorjahr noch größte Börse der Welt, 2019 nur noch den zweiten Platz im Ranking. Auf Platz 3 folgt die weltgrößte Optionsbörse CBOE mit einem Handelsvolumen von 13,5 Billionen Dollar. Die Deutsche Börse landet in dem Vergleich übrigens auf Platz 13 mit einem Handelsvolumen von 1,4 Billionen US-Dollar.

Börse und Wirtschaft sind untrennbar miteinander verbunden. Wer am Wirtschaftswachstum teilhaben und von ihm profitieren will, der kann dies über die Investition in Aktien erreichen, der historisch attraktivsten Assetklasse. wikifolio-Trader Schreyer bestätigt: „Ein Beispiel für die attraktive Verzinsung stellt ein Investment in den Aktienindex MSCI World dar, der nach Börsenwert die größten Unternehmen der Industriestaaten bündelt. Dieser hat seit 1975 eine durchschnittliche Rendite von 7,9 Prozent p.a. erzielt. Der Kapitalmarkt trotzt langfristig allen Krisen der letzten Jahrzehnte.“ Vor allem im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten, wie dem Sparbuch oder Lebensversicherungen, seien Aktien attraktiv, erklärt Schreyer: „Gerade in dem aktuellen Niedrigzinsumfeld wäre es in meinen Augen fatal, sich nicht mit der Assetklasse Aktien zu beschäftigen.“ In seinem wikifolio Investmentideen zeigt Schreyer jedenfalls eindrucksvoll, was sich aus Geld machen lässt. 

Chart

abc
cde

Kennzahlen

  • +353,7 %
    seit 15.05.2014
  • +35,3 %
    1 Jahr
  • 1,04×
    Risiko-Faktor
  • EUR 861.986,55
    investiertes Kapital
Ø-Performance pro Jahr: 26,3 Prozent

Disclaimer: Jedes Investment in Wertpapiere und andere Anlageformen ist mit diversen Risiken behaftet. Es wird ausdrücklich auf die Risikofaktoren in den prospektrechtlichen Dokumenten der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft (Endgültige Bedingungen, Basisprospekt nebst Nachträgen bzw. den Vereinfachten Prospekten) auf www.wikifolio.com, www.ls-tc.de und www.ls-d.ch hingewiesen. Die Performance der wikifolios sowie der jeweiligen wikifolio-Zertifikate bezieht sich auf eine vergangene Wertentwicklung. Von dieser kann nicht auf die künftige Wertentwicklung geschlossen werden. Der Inhalt dieser Seite stellt keine Anlageberatung und auch keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.