ISV-GOLD.PROD.U.ETF DLA

WKN
A1JKQJ
ISIN
IE00B6R52036
  • ETF
  • ETFs
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14,420 EUR Verkauf

14,436 EUR Kauf

+0,00 Abs.

0,0 % Rel.

15.07.2020 12:49Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 14,432 / 14,330
  • Hoch / Tief (1 Tag) 14,519 / 14,330
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 15,270 / 6,400
  • 1 Woche +1,0 %
  • 1 Monat +15,1 %
  • 1 Jahr +44,3 %

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Gestern erzielte der Amex Gold Bugs Index ein 7-Jahreshoch bei 305 Punkten. Der erste Versuch aus einer siebenjährigen unteren Umkehrformation nach oben auszubrechen, scheiterte im Mai. Mit einem Goldpreis, der sich anschickt die 1.800 $ Marke je Unze zu durchbrechen, dürften auch die Goldminenaktien zu einer Rallye ansetzen. Die Voraussetzungen sind gut. Als der Goldpreis im August 2011 bei seinem Hoch von 1.920 $ je Unze stand, notierte der Amex Gold Bugs Index bei knapp 630 Punkten. Das wäre eine Verdopplung von jetzt an, obwohl der Goldpreis nur noch 7% von seinem Hoch entfernt ist. Das wird spannend.

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Nach dem Anstieg des Goldpreises bis 1.788 $ je Unze konsolidiert der Goldpreis etwas. Die Minenaktien konnten gestern den Rückgang zu beginn des US-Handels wieder ausgleichen. DER US-Goldminenindex hat ein Kaufsignal generiert. Wir erwarten einen Anstieg des Goldpreises zumindest auf sein Hoch bei 1.920 $ die Unze im Verlauf des Jahres. Dann sollten die Goldminenaktien einen weiteren starken Kursschub machen. Wir bleiben investiert.

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Die Angstwährung Gold ist nach ihrem Absturz in der Corona-Krise wieder deutlich gestiegen. Unser Goldminen-ETF hat von dieser Preissteigerung profitiert. Seit dem Start des wikifolio hatten Goldminenaktien einen Anteil von 10 Prozent am wikifolio, Kaufpreis damals 10,62 EUR. Diese Versicherung hat ihren Zweck bisher gut erfüllt: Der Goldminen-ETF ist mit einem Plus von aktuell rund 25 Prozent deutlich besser gelaufen als der Durchschnitt aller Aktien im wikifolio.

 

Ich glaube aber aktuell eher an steigende Aktienkurse und sehe weniger Potential beim Goldpreis. Die große Panik aufgrund des Corona-Virus hat sich gelegt, viele Corona-Schutzmaßnahmen wurden gelockert. Das Schlimmste ist aus meiner Sicht wohl hoffentlich überstanden, auch wenn die weltweite Wirtschaftsleistung noch lange braucht, um das Vorkrisenniveau zu erreichen. Ich halte es für sehr unrealistisch, dass eines der Unternehmen, die im wikifolio vertreten sind, aufgrund der Corona-Krise Insolvenz anmelden muss. Einige Titel aus dem wikifolio sind vom Corona-Virus stärker betroffen, zum Beispiel Sixt, Gazprom oder Walt Disney. Diese drei bleiben aber im wikifolio, weil ich davon ausgehe, dass sie nächstes Jahr wieder gute Gewinne einfahren werden. Während die Aktien in meinem wikifolio in der letzten Woche gestiegen sind, ist der Goldminen-ETF von seinem Hoch bei knapp 14,50 Euro gesunken.

 

Deshalb habe den Anteil vom Goldminen-ETF im wikifolio von 10 Prozent auf 7 Prozent verringert. Der Verkauf der Anteile zu 12,968 Euro pro Stück brachte einen Gewinn von 22,1 Prozent. Nach dem Verkauf ist der Cashbestand jetzt ungefähr 30.000 Euro höher, die in der nächsten Woche neu in Aktien investiert werden sollen. Für die Neuzugänge schweben mir schon einige Kandidaten vor, die ich gerade auf die wikifolio-Kriterien wie z. B. Umsatz- und Gewinnsteigerungen abklopfe.

 

Die verbleibenden Anteile am ETF sollen auch weiterhin gegen fallende Aktienmärkte absichern. Eine „zweite Welle“ des Corona-Virus mit einem erneuten Crash an der Börse kann ich nicht ausschließen. In diesem Worst-Case-Szenario gehe ich von weiter steigenden Goldpreisen aus, die dann auch für steigende Preise bei dem Goldminen-ETF sorgen sollten.

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