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Abschied in zwei Etappen

Am 18. September hat Warren Buffett nach dem Chefposten auch den Vorsitz bei Berkshire Hathaway abgegeben. Als Chairman Emeritus bleibt er dem Verwaltungsrat erhalten, die Leitung des Gremiums übernimmt sein Sohn Howard, das operative Geschäft führt seit Jahresbeginn Greg Abel.

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Sechs Jahrzehnte lang war Buffett das Gesicht eines Konglomerats, das von Eisenbahnen über Versicherungen bis zu Energieversorgern reicht. Erstmals steht nun die Struktur ohne die Person im Rampenlicht.

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Die Kasse öffnet sich

Unter Abel kommt Bewegung ins Milliardenpolster: Im zweiten Quartal flossen per Saldo knapp 20 Mrd. USD in Aktien, nach 14 Quartalen in Folge mit Nettoverkäufen. Zugleich holte der Konzern deutlich mehr eigene Titel zurück. Die Liquidität schrumpfte binnen drei Monaten spürbar, bleibt mit gut 360 Mrd. USD aber gewaltig. Lange hatten Aktionäre gedrängt, das Geld nicht nur in kurzlaufenden Staatsanleihen liegen zu lassen.

Wie der Name, so der Chart

Verlässt eine Aktie ihren langfristigen Aufwärtstrend oder läuft sie schwächer als der Gesamtmarkt, trennt sich Franz Hinterwirth von ihr. So klar und konsequent geht er in seinem wikifolio Trend links unten-rechts oben vor. Neu ins Portfolio kommen vorrangig Titel mit frischem 52-Wochen-Hoch, weil dieses Signal die Aufwärtsbewegung für ihn bestätigt. Frei gewordene Barmittel fließen in der Regel umgehend in den nächsten Kandidaten, der die charttechnischen Anforderungen erfüllt. Entsprechend hoch ist meist der Investitionsgrad, nur in ausgeprägten Bärenmärkten findet sich zu wenig Passendes. Das Risiko begrenzt er durch eine breite Streuung über Titel aus möglichst unterschiedlichen Branchen. Dass dies keine Floskel ist, zeigt der aktuelle Bestand: 153 Einzelaktien (53,7 %), keine davon mit mehr als 1 % Gewicht, darunter RWE, Berkshire Hathaway, Safran, Samsung SDI und Iberdrola. Weitere knapp 40 % % verteilen sich auf 68 ETFs, rund 7 % bleiben als Liquidität für Zukäufe. Wie lange an einer Position festgehalten wird, entscheidet allein ihr Trend, wobei Hinterwirth eher zu längeren Haltedauern neigt. Die nötigen Chartsignale bezieht er aus gängigen Finanzportalen im Internet. Seit der Auflegung im August 20 %14 hat er eine sehr solide durchschnittliche Jahresperformance von +15,1 % erzielt, was zu einem Gesamtzuwachs von +449 % geführt hat.

Chart

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cde

Kennzahlen

  • +451,9 %
    seit 20.08.2014
  • EUR 210.752
    Investiertes Kapital
  • +17,2 %
    Perf. (1 J)
  • 20,9 %
    Volatilität (1 J)
Ø-Perf. pro Jahr: +15,1 %

Starker Newcomer

Günstig bewertet und technisch intakt: Beides müssen Aktien erfüllen, bevor sie in Mate Gotovacs wikifolio Value und Charttechnik wandern. Auf der fundamentalen Seite prüft er Kurs-Buchwert- und Kurs-Gewinn-Verhältnis, Bilanzdaten und den Levermann-Score, jenes Punktesystem, das mehrere Kennzahlen zu einem Gesamturteil bündelt. Anschließend müssen Oszillatoren, Trendfolge, Divergenzen und Fibonacci-Marken das Bild charttechnisch stützen. In bestimmten Marktphasen kommen zusätzlich gehebelte ETFs zum Einsatz, mit denen er starke Trends für eine Outperformance nutzen will. Für stabilere Ergebnisse in schwächeren Zeiten sorgen dagegen die Einzelaktien. Fonds, Anlagezertifikate und Knock-out-Produkte schließt er aus, der Anlagehorizont ist kurz- bis mittelfristig. Wie viel Gewicht einzelne Werte bekommen, steuert ein aktives Risikomanagement je nach Verfassung des Marktes. Im Moment steckt nahezu das gesamte Kapital in 20 % Aktien wie Berkshire Hathaway, Talanx, Chubb, Ernst Russ und Macy's. Gotovac verzeichnet seit dem Start im Juni 20 %23 eine bemerkenswerte durchschnittliche Jahresrendite von +21,4 %, was insgesamt einen Anstieg von +87 % bedeutet.

Chart

abc
cde

Kennzahlen

  • +86,8 %
    seit 23.06.2023
  • EUR 1.473.733
    Investiertes Kapital
  • +8,3 %
    Perf. (1 J)
  • 15,3 %
    Volatilität (1 J)
Ø-Perf. pro Jahr: +21,4 %

Kurse sind egal

Für Bernhard Derix spielen hohe und niedrige Kurse bei Kauf und Verkauf keine entscheidende Rolle. In seinem wikifolio Bigplayer Zukunfttechnologien zählt allein, ob ein Unternehmen weiterhin zu den Marktführern von morgen gehört oder ob ein anderes diesen Platz eher verdient. Nur dann wird umgeschichtet, getradet wird ansonsten nicht. Ein Rücksetzer ist für ihn deshalb kein Kaufsignal, ein Rekordhoch kein Grund zum Verkauf. Zum Gesamtmarkt erlaubt er sich bewusst keine Einschätzung, weshalb das Portfolio grundsätzlich bis zu 10 %0 % % investiert sein darf. Aktuell ist dieser Rahmen mit 99,1 % fast ausgeschöpft. Infrage kommen ausschließlich Aktien mit Schwerpunkt USA. Unter den 30 % Positionen finden sich Nvidia, Alphabet A (Google), Amazon, Microsoft und Berkshire Hathaway. Als Diplom-Informatiker bringt Derix einen technischen Blick auf die Branche mit, in der er seine Favoriten sucht, dazu mehr als zwei Jahrzehnte Börsenerfahrung. Mit dem Investor aus Omaha, der sich gerade aus der Führungsspitze seines Konzerns verabschiedet hat, teilt er die Geduld, nicht aber den Blick auf den Preis. Im Jahresdurchschnitt legte der Wert um sehr ordentliche +18,3 % zu, seit September 20 %14 summiert sich das auf ein Gesamtplus von +666 %.

Chart

abc
cde

Kennzahlen

  • +674,5 %
    seit 05.09.2014
  • EUR 552.976
    Investiertes Kapital
  • +19,1 %
    Perf. (1 J)
  • 25,1 %
    Volatilität (1 J)
Ø-Perf. pro Jahr: +18,3 %

Was kommt?

Die erste volle Berichtswoche des Schlussquartals ist vollgepackt. Sie beginnt am Montag mit dem Erzeugerpreisindex für die Eurozone und dem ISM-Einkaufsmanagerindex für den US-Dienstleistungssektor. Am Dienstag folgen die deutschen Auftragseingänge und die Einzelhandelsumsätze der Eurozone. Destatis legt am Mittwoch aktuelle Daten zur Industrieproduktion vor. Am Donnerstag veröffentlicht die EZB das Protokoll ihrer jüngsten Sitzung. Zum Wochenschluss präsentiert die Uni Michigan ihren vorläufigen Index zu Verbrauchervertrauen und -erwartungen.

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Disclaimer: Jedes Investment in Wertpapiere und andere Anlageformen ist mit diversen Risiken behaftet. Es wird ausdrücklich auf die Risikofaktoren in den prospektrechtlichen Dokumenten der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft (Endgültige Bedingungen, Basisprospekt nebst Nachträgen bzw. den Vereinfachten Prospekten) auf wikifolio.com, ls-tc.de und ls-d.ch hingewiesen. Du solltest den Prospekt lesen, bevor du eine Anlageentscheidung triffst, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Die Performance der wikifolios sowie der jeweiligen wikifolio-Zertifikate bezieht sich auf eine vergangene Wertentwicklung. Von dieser kann nicht auf die künftige Wertentwicklung geschlossen werden. Der Inhalt dieser Seite stellt keine Anlageberatung und auch keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.