Ausis Gold & Silber Minen

Hannes Zipfel

Performance

  • +36,5 %
    seit 04.11.2015
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
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Handelsidee

Es soll in Rohstoffunternehmen mit dem Schwerpunkt Gold- und Silberminen investiert werden. Neben Explorern, klein-, mittel und großkapitalisierten Minen können auch Streaming Unternehmen erworben werden. Ergänzt werden soll das Portefeuille durch Unternehmen, die den Minen die notwendige Infrastruktur und Ausrüstung für die Rohstoffförderung zur Verfügung stellen.

Der Investmentprozess soll Bottum-Up strukturiert sein und bezieht zusätzlich zur Fundamentalanalyse auch technische Indikatoren mit ein.

Die Rendite soll über positive Geschäftsverläufe der Unternehmen sowie M&A-Aktivitäten erzielt werden. Neben der Wertsteigerung via Aktienkurs sollen auch regelmäßige Ausschüttungen der Unternehmen in Form von Dividenden und Sonderdividenden vereinnahmt werden.

Es wird ausschließlich in Aktien investiert. Derivative Finanzinstrumente werden nicht erworben.

Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet.

Das Wort "Ausis" stammt aus dem Altpreußischen und bedeutet "Gold".
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Stammdaten
Symbol
WF000AGUSM
Erstellungsdatum
04.11.2015
Indexstand
High Watermark
140,3

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Hannes Zipfel
Mitglied seit 20.10.2015

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Unser aktuelles Video mit Themenschwerpunkt COT-Daten der CFTC können Sie über folgenden YouTube-Link abrufen: https://youtu.be/rvk0hR6g74I

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Kommentar zu FRESNILLO

Nachtrag zur Aktienanalyse (siehe Kommentar & Video vom 9. August): Es kam die Frage auf, woher das Wachstum bei Produktion und EBITDA in den nächsten Jahren bei Fresnillo konkret kommen soll? Das Unternehmen erwartet, dass die Silberproduktion bis 2021 durch den im nächsten Jahr beginnenden Förderbeitrag des Juanicipio-Projekts signifikant ansteighen wird. Fresnillo ist mit 56 Prozent an der Silbermine beteiligt. Zum Produktionsstart der 11,7-Millionen-Unzen-Silbermine werden überdurchschnittliche Erzgehalte erwartet, was den Konzern-Cashflow sowie die EBITDA-Marge deutlich steigern wird.
Dieses organische Volumen- und Cashflow-Wachstum macht die Aktie für die nächsten Jahre interessant.
Das Wachstumspotenzial der Silberproduktion beträgt 27% bis 2021, wobei zwischen 2020 und 2021 der Haupttreiber dieses Wachstums die Juanicipio-Mine sein wird. Die Betriebsgenehmigung für dieses Bergbauprojekt ist bereits zu Beginn dieses Jahres offiziell erfolgt. Die Produktion startet im nächsten Jahr. 
Diese Entwicklung rechtfertigt selbst bei konstanten Silberpreisen ein mittelfristiges Kursziel von ca. 1.000 Pence für die Aktie (aktuell 675,60 Pence).

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Allgemeiner Kommentar

Nachdem heute der Goldpreis ein neues Sechsjahreshoch erreicht hat, die Zinssenkungsfantasien in den USA extrem ins Kraut schossen, es an den Aktienmärkten nach Panik roch und die Konjunkturdaten rund um den Globus bedenklich einbrechen, sah sich die US-Administration offenbar zu einem ungewöhnlichen Schritt gezwungen: ohne Gegenleistung aus China (lediglich Hoffnungen auf Agrarimporte stehen im Raum) haben die USA die angekündigte Einführung von US-Zöllen in Höhe von 10 Prozent auf Importe aus China in Höhe von 300 Mrd. US$ teilweise auf den 15. Dezember verschoben, wohl auch aus Rücksicht auf das heimische Weihnachtsgeschäft. China muss dafür wie gesagt keine Gegenleistungen erbringen, was ganz klar entgegen der permanenten Kraftmeierei aus Washington als Schwächezeichen der USA zu werten ist.

 

 

Die ganze Welt schaut dabei zu und damit ist dies ein potenzieller Sargnagel für die US-Handelskriegs-Strategie. Donald Trump ist dies vielleicht gar nicht bewusst oder sogar egal. Für ihn zählt nur die Wiederwahl am 3. November 2020 aber für viele Staaten geht es um die Entscheidung an wen sie sich in Zukunft politisch, militärisch und wirtschaftlich anbinden oder zumindest orientieren: an die USA oder an China?

 

 

Fakt ist, dass die Chinesen nicht planen nachzugeben und setzen stattdessen auf das Ende der Ära Trump. Trump wiederum bekommt massiven Gegenwind von der heimischen Wirtschaft und Druck von den US-Finanzeliten. Es steht sehr viel auf dem Spiel in Sachen Weltleitwährung, wirtschaftlicher Dominanz und Kontrolle (auch der Finanzmärkte). Spieltheoretisch ist US-Präsident Donald J. Trump nun in einer Zwickmühle und hat zwei Möglichkeiten: entweder verliert er gegen China und damit gegen viele andere potenzielle Gegner im Handelskrieg oder er geht nach einer vorübergehenden Phase der Ruhe "All In".

 

 

Für die sicheren Investmenthäfen Gold und Silber, die kurz nach Bekanntwerden der Entspannungssignale aus Washington heftig einbrachen, spielt diese Volte der US-Außenpolitik nur eine temporäre Rolle, da sich an der fortgeschrittenen Abkühlung der Weltwirtschaft, der eskalierenden Schwellenländerschuldenkrise, dem Wideraufflammen der Eurokrise, dem nahenden Brexit sowie diversen geopolitischen Spannungen nichts geändert hat.

 

 

Mit etwas Abstand betrachtet ist ohnehin für die schwächelnde Weltwirtschaft durch diesen Teilrückzieher der USA nichts gewonnen. Es wurden ja keine Zölle abgeschafft, sondern lediglich das Volumen der ab 1. September geplanten zusätzlichen Zölle reduziert. Um wie viel weiß man noch gar nicht genau. Die Einführung der Bezollung der übrigen Produktgruppen wurde lediglich verschoben. Bis auf einen kurzen Freudenhüpfer an den Aktienmärkten und eine mittelfristige Einstiegschance bei Minenaktien hat sich grundlegend rein gar nichts geändert.

 

 

Die Entwicklung bleibt auf jeden Fall spannend. Wie wird Trump in Anbetracht seiner politischen Agenda, der näher rückenden Wahl und vor allem seines Temperaments mit der für ihn nun defensiven Ausgangslage umgehen? Gibt er gegen die Chinesen klein bei und macht China damit für die ganze Welt sichtbar unfreiwillig zur de facto mächtigsten Nation des Planeten? Oder geht er "All In"? Nimmt man die bisherige Eskalation im Handelskrieg als Maßstab, passiert eher Letzteres - zumal dem US-Präsidenten im Wahlkampf sukzessive die Zeit davonläuft.

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Allgemeiner Kommentar

Die Nachrichten überschlagen sich auch heute wieder: nach der Eskalation der Proteste in Hong Kong mit der Gefahr eines Eingreifens des chinesischen Militärs kollabiert heute zusätzlich der Argentinische Peso (aktuell -35 Prozent ggü. US$). Die Schwellenländer-Währungskrise tritt damit in Folge gestiegener globaler Risikoaversion in eine neue Phase ein. Einen guten Artikel zu diesem Thema finden Sie über folgenden Link: https://finanzmarktwelt.de/aktuell-argentinischer-peso-kollabiert-voellig-136381/

 

Infoquelle (Reuters): https://de.reuters.com/article/mrkte-argentinien-idDEL8N2583N0

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