Spezialwerte

tonipolster
  • +196,1 %
    seit 22.01.2013
  • -0,4 %
    1 Jahr
  • +15,1 %
    Ø-Performance pro Jahr
Sämtliche Gebühren bereits abgezogen
  • -19,6 %
    Max Verlust (bisher)
  • 0,31×
    Risiko-Faktor
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Handelsidee

- Das Portfolio soll hauptsächlich den Grundsätzen des "Value Investing" unterliegen, d.h. es sollen solche Wertpapiere aufgenommen werden, deren innerer Wert größer als der aktuelle Börsenkurs ist

- In das Portfolio sollen überwiegend in Deutschland ansässige sog. Nebenwerte aufgenommen werden, die aufgrund von Spezialsituationen unterhalb ihres inneren Wertes notieren, beispielsweise aufgrund geringer Analysten-Coverage oder anderer "Corporate Events" wie Übernahmen, Squeeze-Outs, Turnaroundphasen, Managementwechsel, etc.

- Daneben können als "Beimischung", aufgrund besonderer Unternehmenssituationen oder aus Absicherungsgründen ebenfalls ausländische Werte, ETFs oder Fonds aufgenommen werden.

- Insbesondere im Nebenwertebereich findet man meiner Meinung nach häufig deutlich unterbewertete Unternehmen, so daß sich hier der erhöhte Analyseaufwand auszahlen sollte. Large Caps werden dagegen im Regelfall durch eine Vielzahl von Analysten beobachtet, so daß sich eher selten eine Fehlbewertung feststellen lassen sollte.

- Value Investing ist nach meinem Dafürhalten gerade deshalb überzeugend, weil man gezwungen wird, wie ein Unternehmer zu denken: Als Aktionär kauft man einen Anteil eines Unternehmens und partizipiert daher regelmäßig an der Wertsteigerung, die das Unternehmen mit Hilfe der vertriebenen Produkte und Dienstleistungen erzielt. Deshalb ist es bei der Strategie unerläßlich, sich zu überlegen, wie sich das Unternehmen langfristig entwickeln kann und welche unternehmerischen Risiken bestehen.

- Grundsätzlich werden keine Sekundärquellen (Börsenbriefe, Newsletter, etc) zurate gezogen, hingegen werden Primärquellen wie Geschäftsberichte, Unternehmensmeldungen, Wertpapierprospekte und sonstige unternehmenseigene Unterlagen umso intensiver gelesen, um die Bewertung des Unternehmens an der Börse überprüfen zu können. Hilfreich können dabei im Einzelfall auch Research Reports von Analysten sein, wobei dort eher die beschreibende Analyse des Verfassers im Mittelpunkt steht und nicht so sehr dessen Urteil ("Kaufen", "Halten", "Verkaufen") oder Kursziel

- Grundsätzlich wird das Portfolio eher auf wenige Werte konzentriert sein und dementsprechend nicht übermäßig diversifiziert sein. Daher können bei Fehleinschätzung zu einzelnen Wertpapieren größere Ausschläge nach unten nicht ausgeschlossen werden. Diesem Risiko wird durch intensive Analyse des Unternehmens begegnet.

- Ebenso können aufgrund der Fokussierung auf Spezialsituationen Verluste auftreten, wenn die erwarteten unternehmerischen Ereignisse nicht wie geplant eintreten

- Die Haltedauer wird maßgeblich von der zugrunde liegenden Anlageentscheidung geprägt: Bei unterbewerteten Nebenwerten ohne spezielles Unternehmensereignis wird regelmäßig verkauft, sobald der "faire" Unternehmenswert erreicht ist. In diesen Fällen ist die Haltedauer eher langfristig angedacht. Bei Spezialsituationen bzw. Unternehmensereignissen wie Übernahmen, Managementwechseln, Squeeze-Outs, Spinoffs, etc. wird das Unternehmen grundsätzlich bis zum Eintritt des Ereignisses gehalten. Hier ist die Haltedauer eher mittelfristig zu erwarten. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00200775
Erstellungsdatum
22.01.2013
Indexstand
High Watermark
312,3

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Thomas Dittmer
Mitglied seit 22.01.2013

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Die Underperformance des Wikifolios geht weiter: Eine positive Wertentwicklung in Höhe von 1% steht weiter haussierenden Märkten gegenüber. Der SDAX konnte mit etwa +8% aufwarten, MDAX und DAX legten jeweils etwa 5% und 6% im abgelaufenen Monat zu. Anleger suchen derzeit "Growth at any price" während Value deutlich außer Mode scheint.

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Allgemeiner Kommentar

Im Juli performte das Wikifolio mit 1% leicht schlechter als der unveränderte SDAX und leicht besser als DAX und MDAX mit jeweils 2%. Aufgestockt wurde der günstig bewertete Dividendentitel Österreichische Post. Hinzu gekauft wurde ebenfalls bei Frequentis, deren Kurs aufgrund des Finanzskandals bei der Commerzialbank Mattersburg schwächelte. Hier besteht Abschreibungsbedarf auf die dort angelegten Barmittel.

 

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Allgemeiner Kommentar

Das Wikifolio konnte im letzten Monat etwa 1% zulegen. Dies entspricht weitgehend der Performance des SDAX (+1%) und des MDAX (ebenfalls +1%). Der DAX legte hingegen stärker um etwa 6% zu. Aktivitäten waren bei 2G Energy und United Internet zu verzeichnen:

Bei United Internet ist vor einiger Zeit der Einstieg zu den gewünschten Kursen aufgrund zu enger Limitierung der Orders leider misslungen. Daher wurde aufgrund der nunmehr zu geringen Portfoliogewichtung verkauft. 2G Energy wurde nach hervorragender Wertentwicklug veräußert, da das Unternehmen nun ausreichend bezahlt scheint.

 

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Allgemeiner Kommentar

Das Wikifolio fiel im Mai mit knapp 2% Performance hinter die weiter haussierenden Märkten des DAX (+4%), SDAX (+7%) und MDAX (+9%) deutlich zurück.

 

Als Neuzugang wurde Rocket Internet erworben. Das ursprüngliche Geschäftsmodell als „Copycat“ erscheint zunehmend weniger erfolgversprechend. Dennoch ist das Unternehmen sehr günstig bewertet und notiert deutlich unter dem Net Asset Value sowie in der Nähe des aktuellen Cashbestandes. Oliver Samwer nutzt diese Gelegenheit durch Aktienrückkäufe aus und steigert so den Wert für die verbleibenden Aktionäre. Vor längerer Zeit kursierten bereits plausible Gerüchte, dass das Unternehmen von der Börse wieder verschwinden könnte.

 

Envitec Biogas lieferte sehr solide Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Insbesondere das langjährige Sorgenkind Anlagenbau konnte die Verluste auf EBIT-Basis deutlich reduzieren und sollte aufgrund des deutlich höheren Auftragsbestands im laufenden Jahr die Verlustzone verlassen.

 

Insgesamt scheint die Stimmung an den Börsen besser als die tatsächliche Lage. Es setzt sich der Trend fort, dass bereits hoch bewertete Unternehmen weiter gekauft werden. Dabei scheinen die Momentum-Anleger zu vergessen, dass auch hervorragende Unternehmen kein gutes Investment darstellen, wenn man einen zu hohen Preis bezahlt.

 

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