January Effect & Quality

Performance

  • +60,1 %
    seit 17.12.2014
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
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Handelsidee

Zahlreiche historische Studien (z.B. von DeBondt/Thaler und Conrad/Kaul) bestätigen die historische Outperformance von Aktien-Nebenwerten ("Small Caps"), die beinahe ausschließlich im Januar zustande kommt. Jüngere Studien (insbesondere von Park und Moskalev) weisen auch auf einen starken Zusammenhang zwischen dem Abstand zum 52-Wochen-Hoch und der nachfolgenden Jänner-Performance hin, unabhängig von der Marktkapitalisierung (also auch ohne Small Caps). Anleger versuchen zudem anscheinend den Jänner-Effekt vermehrt zu antizipieren, was bereits zu einer historischen Outperformance der Jahresverlierer ab etwa Mitte Dezember führt.

Es gibt zahlreichen Erklärungsversuche für die Existenz des Januar-Effekts. Die wahrscheinlich glaubwürdigsten Ansätze sind das verstärkte Realisieren von Kursverlusten gegen Jahresende (Verlustausgleich, "Tax Loss Selling"), sowie vor allem das sogenannte "Window Dressing". Professionelle Anleger scheinen zum Jahresende gerne Gewinner zu kaufen und Verlierer zu verkaufen, damit die Fondszusammensetzung im Jahresbericht für Investoren "besser" aussieht. Kein Fondsmanager lässt sich gerne mit den großen Jahresverliereren im Portfolio ertappen. ;-)

Kriterien für die Aktienauswahl von Mitte Dezember bis Ende Jänner sind:
- großer Abstand zum 52-Wochen-Hoch
- geringer Abstand zum 52-Wochen-Tief

Dieses Portfolio investiert somit von ca. Mitte Dezember bis Ende Jänner in rund 12-20 Jahresverlierer zur Nutzung des beschriebenen Januar-Effekts. Die Marktkapitalisierung spielt dabei keine Rolle (viele Small Caps sind bei Wikifolio gar nicht erwerbbar), es wird jedoch auf eine ausreichende Branchenstreuung wert gelegt (z.B. jetzt Ende 2014 keine zu hohe Gewichtung von Energietiteln, die den Großteil der Jahresverlierer 2014 bilden).

Den Rest des Jahres, also von etwa Ende Januar bis Mitte Dezember ist das Portfolio vorwiegend in defensive Aktientitel mit hoher Bilanzqualität, Ertragskraft, solidem Wachstumspotential, vernünftiger Bewertung und idealerweise auch attraktiver Dividendenrendite investiert. Beispiele könnten etwa sein: Nestle, Coca Cola, Johnson&Johnson, Roche, Henkel etc, (sofern deren Bewertung jeweils günstig oder zumindest angemessen erscheint).

Das Portfolio wird somit nur rund 2x jährlich (Mitte Dezember und Ende Januar) umgeschichtet. Zu weiteren zwischenzeitlichen Portfolioveränderungen soll es nur in Einzelfällen kommen, z.B. wenn Qualitätstitel zu teuer werden und durch günstigere ersetzt werden müssen. Regional soll das Portfolio international aufgestellt sein und sich jeweils etwa zur Hälfte aus europäischen und (US-)amerikanischen Titeln zusammensetzen.
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Stammdaten
Symbol
WF0JANEFQU
Erstellungsdatum
17.12.2014
Indexstand
High Watermark
192,0

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Mitglied seit 17.12.2014

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse

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