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Handelsidee

Wie der Name dieses Wikifolios bereits suggeriert soll hier in nach meines Erachtens Zukunftsmärkte/branchen investiert werden. Diese Zukunftsmärkte zeichnet ein in der Regel großes prognostiziertes Wachstum in den nächsten Jahren aus. Aus diesem Grund sollen die gekauften Werte grundsätzlich lange gehalten werden.
Zur Minimierung des Risikos soll grundsätzlich nur in Werte investiert werden, die bereits seit mehreren Jahren Gewinn erzielen und diesen innerhalb ihrer Wachstumsstrategie in den Vorjahren steigern konnten.
Die Handelsidee dahinter ist, dass eine Vergrößerung des Absatzmarktes der jeweiligen Branchen sich positiv auf die Umsätze und Gewinne der Unternehmen auswirken sollte, was sich wiederum in dem jeweiligen Aktienkurs widerspiegeln sollte, wodurch eine Rendite erzielt werden kann.
Beispiele für diese Zukunftsmärkte wären u.a. Mobile Payment, Internetsicherheit, Elektromobilität, Aquafarming, Blockchain, E-Sports oder DNA-Sequenzierung bzw. Biotechnologie.
Da Unternehmen dieser Branchen nach meiner Erfahrung meist noch nicht in den großen Indizes zu finden sind, soll in der Regel hauptsächlich in Aktien-Nebenwerte investiert werden. Eine Beimischung größerer Unternehmen mit weiteren möglichen hohen Zukunfts- und Wachstumschancen ist jedoch grundsätzlich möglich.
Für die Entscheidungsfindung soll in der Regel zuerst die jeweilige Zukunftsbranche und deren Wachstumspotenzial analysiert werden. Anschließend sollen die in dieser Branche tätigen Unternehmen anhand der Fundamentaldaten genauer unter die Lupe genommen werden, um so die ggf. vorhandenen "Hidden Champions" der Branche zu identifizieren.
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Stammdaten
Symbol
WFFMEUR100
Erstellungsdatum
05.09.2016
Indexstand
High Watermark
237,4

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Leon Sanders
Mitglied seit 05.09.2016

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu MYNARIC AG INH O.N.

Mynaric unterstreicht auch in Zeiten der Corona Pandemie seinen Anspruch, als erstes Unternehmen Laserkommunikationsterminals für den Einsatz in Megakonstellationen auf den Markt zu bringen. In der Produktionsstätte in Süddeutschland startet aktuell die Montage des Flaggschiff-Produkts des Unternehmens, des CONDOR-Laserterminals.


Die ersten CONDOR-Einheiten sind für eine umfassende Qualifizierungskampagne in den kommenden Monaten vorgesehen. Dank Investitionen in hochmoderne Ausrüstung kann Mynaric die extremen Raketenstartumgebungen sowie die Weltraumumgebung und die Betriebsparameter der erwarteten Lebensdauer in der niedrigen Erdumlaufbahn simulieren. Mynaric plant, noch in diesem Jahr mehr als ein Dutzend CONDOR-Terminals zu produzieren. Die ersten Einheiten sollen im zweiten Halbjahr 2020 in Kundenhände übergeben werden, also deutlich vor Produkten konkurrierender Unternehmen.


Die Montage der ersten CONDOR-Einheiten ist ein Wendepunkt in der Geschichte der Laserkommunikation. Laserkommunikationstechnologie kam in der Vergangenheit traditionell nur in einmaligen und wissenschaftlichen Missionen zum Einsatz. Mit dem CONDOR-Produkt ändert sich dies grundlegend, da nun Laserkommunikation zu einem Preis und in einer Stückzahl verfügbar sein wird, die für Intersatelliten-Verbindungen von Megakonstellationen erforderlich ist.


"Das Produkt, das jetzt in unseren Produktionsbereichen montiert wird, ist der Höhepunkt jahrelanger Entwicklungs- und Testarbeiten - nicht nur in puncto Leistung, sondern auch was Massenproduktion und Erschwinglichkeit der Terminals betrifft. Das CONDOR-Produkt kombiniert all die Faktoren, die im Markt für Luft- und Raumfahrtkonnektivität nachgefragt werden: sichere und ultrahohe Bandbreite, geringe Größe, Gewicht und Leistung, erschwinglich und in der Stückzahl verfügbar, die Intersatellitenverbindungen von kompletten Konstellationen ermöglicht."
Bulent Altan, Mitglied des Mynaric Vorstands


Ohne Intersatellitenverbindungen sind die meisten Konstellationen nicht zukunftssicher oder nicht in der Lage, die hohe Bandbreite und Sicherheit zu liefern, die von den Projektkoordinatoren heutiger Megakonstellationen benötigt werden. Der verstärkte Einsatz von Laserverbindungen zwischen den Satelliten verringert zudem die Abhängigkeit von teuren Bodeninfrastrukturen und gibt gleichzeitig wertvolle Frequenzen für Kundenverbindungen statt für Bodenstationsverbindungen frei. Folglich sind alle verbleibenden Breitbandkonstellationsprojekte, einschließlich neu vorgestellter Systeme, wie sie von der US Space Development Agency geplant sind, auf optische Intersatellitenverbindungen angewiesen, wie sie mit CONDOR bereitgestellt werden können.

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Kommentar zu MYNARIC AG INH O.N.

Vor kurzem wurde bekannt, dass das Satellitenunternehmen One-Web insolvenz angemeldet hat. Dieses wollte mit hunderten von Satelliten für Internet aus dem All sorgen, eine sogenannte Satellitenkonstellation. Mynaric hat in der Vergangenheit Investments und Bestellungen von einem Hersteller einer dieser Satellitenkonstellationen bekommen. Der Name dieses Unternehmens wurde bislang jedoch nicht bekannt gegeben. Wäre dieses Unternehmen OneWeb gewesen, hätte dies auch für Mynaric schwere folgen haben können. 

Nun meldete sich heute Mynaric mit einem Update zum Coronavirus und ging auch auf die aktuelle Lage ein:

"Wir investieren weiterhin in Personal, Ausrüstung und den Anlauf unserer Produktion. Das ist entscheidend, da bisher keiner unserer Kunden größere Verzögerungen oder eine Reduzierung der erforderlichen Produktionsmengen gemeldet hat. Das Gegenteil ist der Fall: Denn wir erleben gerade, dass unsere Kundeninteraktionen intensiver und immer tiefergehender werden. Branchenweit besteht der Wunsch, die Einführung von Laserkommunikationsfunktionen zu beschleunigen. Immer häufiger ergeben sich neue Kundenanfragen, so dass wir unser Vertriebsteam weiter ausgebaut haben, um diese zu bearbeiten. 

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Nachfrage nach Laserkommunikationsprodukten durch die aktuelle Pandemie nicht wie erwartet ansteigen oder sich verlangsamen wird. Wir glauben eher, dass wir als Folge dieser globalen Krise eine erhöhte Nachfrage nach unseren Produkten und eine aggressivere Zeitplanung für deren Einsatz durch unsere Kunden erleben werden. Folglich arbeitet Mynaric weiterhin an der Fertigstellung des CONDOR-Raumfahrtterminals und der Produktion von mehreren Einheiten des HAWK AIR-Flugterminals. Wir haben deshalb unsere Belegschaft auch in der gegenwärtigen Situation ausgebaut.

Die globale Pandemie hat nur allzu deutlich gemacht, wie wichtig Konnektivität für die Gesellschaft ist, wenn traditionelle Methoden der menschlichen Interaktion unmöglich sind. Die enorm hohe Nachfrage nach Verbindungsleistung in den bestehenden Netzwerken zeigt, dass Heimarbeit physische Arbeit im Büro nur ersetzen kann, wenn die Menschen immer und überall verbunden sind. Nur so kann die Gesellschaft wie auch die Wirtschaft in Krisenzeiten in Gang gehalten werden. Noch nie war der Bedarf an globaler Konnektivität dringender als heute. Unsere Mission ist es, sicherzustellen, dass diese Zukunft Wirklichkeit wird."

Damit ist für mich klar, dass es sich bei OneWeb nicht um den ominösen Investor und Auftraggeber bei Mynaric handelt. 

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Kommentar zu FREQUENTIS AG

Frequentis hat heute seinen Geschäftsbericht für 2019 veröffentlicht. Der Umsatz konnte um 6,3 % gesteigert werden, das EBIT um 10,3 %. Die EBIT-Marge stieg von 5,5 auf 5,7 %. Der Auftragseingang stieg um 9 %. 

Ein Garant für die Stabilität von Frequentis und gleichzeitig wichtigster Wachstumsmotor bleibt die installierte Basis bei Bestandskunden. Über 40% der Umsätze entfallen auf Folgegeschäfte zu bereits installierten Systemen und Lösungen. Rund die Hälfte des Installed Base Business wurde mit Wartungsaufträgen erzielt. Der Rest verteilt sich auf neue Produkte und Projekte bei Bestandskunden, bestehende Produkte bei neuen Kunden sowie einen kleinen Consultinganteil.

„Neben der Zuverlässigkeit unserer Produkte und Systeme sowie der Verlässlichkeit all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen unsere Kunden auch die solide Bilanzstruktur. In Verbindung mit den gesetzten Maßnahmen sehen wir uns für die Herausforderungen durch das Coronavirus gut aufgestellt. Für uns ist es wesentlich, nicht nur den kontinuierlichen Geschäftsverlauf zu gewährleisten, sondern auch die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kinderbetreuung und Pflege in ihren Familien sicherzustellen.“ so Frequentis CFO Sylvia Bardach.

Ausblick 2020

Vom Rekordauftragsstand von EUR 391,5 Mio. zum 31.12.2019 (+10,2% gegenüber dem 31.12.2018) werden voraussichtlich Umsatzerlöse von rund EUR 215,5 Mio. im Jahr 2020 realisiert, der Rest im Jahr 2021 und den Folgejahren. Nach einem positiven Jahresbeginn 2020 mit weiter steigendem Auftragseingang strebt Frequentis danach, Umsatz und Auftragseingang im Jahr 2020 weiter zu steigern. Mit der Ausbreitung des Coronavirus sind jedoch Risiken für das laufende Jahr verbunden. Die genauen Auswirkungen auf das Weltwirtschafts-Wachstum, die Projektabnahmen, die Lieferketten, die zur Verfügung stehenden Budgets und die potenzielle Verschiebung von Investitionen – mit entsprechenden Auswirkungen auf Umsatz und Auftragseingang – lassen sich derzeit jedoch noch nicht verlässlich abschätzen. Für das Jahr 2020 sind Investitionen (CAPEX) in Höhe von rund EUR 5 Mio. veranschlagt. Die Aufwendungen für eigene, also nicht vom Kunden in Auftrag gegebene, Forschungs- & Entwicklungsaktivitäten sollen in etwa auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2019 (EUR 22 Mio.) liegen. Um die Anwendungstauglichkeit von Anfang an sicherzustellen, werden alle Forschungs- & Entwicklungsaktivitäten bereits im Frühstadium einer Business-Planung unterzogen.

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Kommentar zu GRENKE AG NA O.N.

Grenke hat heute seine Ergebnisse für das 1. Qurtal 2020 bekannt gegebe. Trotz der eintretenden Corona-Krise zur Mitte des 1. Quartals konnte noch ein Plus von 1,6 % gegenüber dem Vorjahr im Neugeschäft der Leasingsparte erzielt werden.

In den ersten 10 Wochen des laufenden Geschäftsjahres bewegte sich das Neugeschäft noch voll innerhalb der Planungen. Der DB-2 Wert lag sogar über den Erwartungen. Vor allem in den letzten 10 Tagen des Quartals wurde das Neugeschäft jedoch deutlich beeinträchtigt. Dennoch stieg der Deckungsbeitrag 2 im 1. Quartal von 111,2 Mio. € auf 123,9 Mio. €, was einer verbesserten DB-2 Marge von 18,2 % ggü. 16,6 % im Vorquartal bedeutet. 

Auch der Bereich Factoring wurde das angekaufte Volumen um 20,6 % gesteigert. Besondern im Bereich Factorin ist meiner Meinung nach jedoch in den nächsten Monaten vorsicht bei der Qualität der angekauften Forderungen geboten, um hier Forderungsausfällt zu minimieren. Andererseits ist das Factoring für die Kunden von Grenke natürlich in der aktuellen Situation wichtig um schneller an liquide Mittel kommen zu können. 

„Corona ist eine Naturkatastrophe, die unsere Prioritäten verschiebt. Für verantwortungsvolle Unternehmer stehen jetzt Gesundheit und Risikosteuerung vor unbedingtem Wachstum. Inzwischen arbeiten mehr als 90% unserer Mitarbeiter von zuhause und kontrahieren Neugeschäft nach deutlich engeren Vorgaben. Wir können den Mittelstand in dieser Extremsituation vor allem mit der Finanzierung digitaler Ausstattung von Homeoffices und Medizintechnik stützen“, erläutert Antje Leminsky, Vorstandsvorsitzende der GRENKE AG.

„Wir haben im ersten Quartal über 75.000 neue Leasingverträge kontrahiert und davon allein 25.000 im März. Dennoch beschränkt uns natürlich die gegenwärtige Situation. Aber wir können mit solchen extremen Situationen umgehen, indem wir die Herausforderungen annehmen und uns für die Zeit danach rüsten. Im aktuellen Umfeld sind die GRENKE BANK und unser direkter Zugang zu Förderbanken wie der NRW.Bank, der KfW oder der EIB ein klarer Vorteil. Das erlaubt uns, auch in schwierigen Zeiten, KMUs mit wichtigen Gütern über Leasing zu versorgen“, erläutert Sebastian Hirsch, Mitglied des Vorstands der GRENKE AG.

Mit Blick auf die COVID-19-Pandemie werden mögliche Änderungen im Zahlungsverhalten der Kunden erst in den kommenden Wochen sichtbar. Maßgeblichen Einfluss auf die Zahlungsfähigkeit dürften die auf verschiedenen politischen Ebenen verabschiedeten Liquiditäts- und Garantiezusagen haben. In jedem Fall werden diese Maßnahmen allgemein dazu beitragen, dass Kreditrisiken minimiert und Geschäftsbeziehungen fortgesetzt werden können.

Ausblick 2020

Inwieweit und in welchem Umfang die COVID-19-Pandemie Einfluss auf die weitere Geschäfts- und Ergebnisentwicklung der GRENKE Gruppe haben wird, ist aktuell nicht verbindlich abschätzbar und nicht in der am 11. Februar 2020 veröffentlichten Prognose für das Geschäftsjahr 2020 enthalten. Der Vorstand wird seine Prognose aktualisieren, sobald sich die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie hinreichend bestimmen lassen.

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