Max-MODUL-Gold-85-plus-H

Max Sturm

Performance

  • -19,9 %
    seit 28.02.2017
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

[Beschreiben Sie die Eckpfeiler Ihrer Handelsidee......]
Ähnlich wie das Wikifolio "Max-MODUL-Gold-pur" soll dieses wikifolio soll immer nur als Beimischung zur Sicherung von Vermögensbeständen dienen. Es sollen mindestens 85% ETCs auf Gold enthalten sein, die mit physischem, eingelagertem Gold hinterlegt sind und zusätzlich ein Recht auf die Auslieferung des Goldes verbriefen. Im Gegensatz zu "Max-MODUL-Gold-pur" sind hier jedoch Beimischungen erlaubt:

1. Bis zu 15% Cash
2. Bis zu 10% Silber / Platin-ETCs
3. Bis zu 12% Hebelprodukte (HP) auf obige Edelmetalle.
In der Regel sollt die HP-Quote unter 10% liegen, kurzfristig dürfen bis zu 12%
enthalten sein. Nach spätestens 1 Woche soll der Anteil dann wieder reduziert sein
auf unter 10%.

Die Hebelprodukte dienen zur Kurs-Glättung nach Preisanstiegen,
können aber auch moderat zur Erzielung einer (kleinen) zusätzlichen Rendite
eingesetzt werden.

Hinweis:
Im Namen des Wikifolios deutet das Wort "Modul" an, dass dieses Wikifolio immer nur als Beimischung gedacht ist für andere Wikifolios oder auch für die Beimischung anderer Vermögen. ACHTUNG: Dieser Hinweis ist weder eine Beratung noch eine Aufforderung zur Nutzung dieses Wikifolios!

[Welche Werte des wikifolio.com Anlageuniversums planen Sie zu handeln?]
Zu mindestens 85% Werte, die mit physischem Gold hinterlegt und einem Auslieferungsrecht des Goldes ausgestattet sind. Dies sind sogenannte Gold-ETCs.

Zusätzlich können Silber und Platin ETCs beigemischt werden. Zu kleinem Anteil sind auch Hebelprodukte mit Hebeln bis zu 12 (Kaufzeitpunkt) zur Absicherung oder Erzielung einer Zusatzrendite erlaubt.

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HINWEIS zur Sicherheit:

ETCs sind börsengehandelte Indexprodukte auf Rohstoffe. Im Unterschied zum ETF haben ETC jedoch kein Sondervermögen. ETCs sind rechtlich betrachtet nichts anderes als Anleihen. Wird die Bank, die den ETC herausgebracht hat, insolvent wird der ETC im schlimmsten Fall völlig wertlos. Prinzipiell ist mit ETCs also ein Insolvenzrisiko verbunden. Wie wird nun dennoch Sicherheit erzielt?

Die Emittenten von ETCs haben schnell erkannt, dass dieses Risiko ein Verkaufshemmnis ist und einige haben für Abhilfe gesorgt. Um den Kunden einen hohen Insolvenzschutz zu bieten, werden seitdem viele ETCs mit Rohstoffen besichert (Zu mindestens 85% sollen solche in diesem Wikifolio genutzt werden).

"Besicherung" bedeutet:
Die Bank, die den ETC herausgebracht hat, hält den Gegenwert in physischen Rohstoffen, die in einem Lager hinterlegt werden müssen. Wenn Sie also einen Gold-ETC im Wert von 5000 Euro kaufen, muss die Bank Goldbarren im Wert von 5000 Euro in einem Lager vorrätig haben.

Manche ETCs räumen den Kunden einen Lieferanspruch ein. Wenn der Kunde darauf besteht, muss die Bank dem Kunden die entsprechende Menge Gold für die ETC-Anteile liefern.

ETCs mit einem solchen Lieferanspruch sind genau soinsolvenzsicher wie ETFs – vielleicht sogar noch sicherer, da man sich den Rohstoff im Krisenfall liefern lassen kann. Crash-Propheten und Börsenskeptiker bevorzugen daher solche Gold-ETCs, um im Fall einer finalen Weltwirtschaftskrise sich das Gold liefern zu lassen.

Wenn Sie nicht davon ausgehen, dass die Weltwirtschaft komplett zusammenbricht und Sie auf dem Land Kartoffeln gegen Goldmünzen tauschen müssen, sind Gold-ETCs mit Lieferanspruch für normale Verhältnisse recht insolvenzsicher.
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[Nach welchen Kriterien planen Sie Ihren Handel zu betreiben?]
Gold ETSs: Kaufen und langfristig halten. Da die hier verwendeten Gold-ETCs zwar mit physischem Gold besichert sind, aber im Gegensatz zu ETFs KEIN Sondervermögen darstellen und trotz dieser Besicherung immer noch eine Abhängigkeit vom Emittenten (Anbieter) besteht, soll ein einzelnes Produkt bzw. die Summe der Produkte EINES SPEZIELLEN Emittenten maximal 30% des Portfolios ausmachen. In der Regel werden die Produkte (Gold-ETCs) von 3-5 verschiedenen Emittenten gemischt und in der gewählten Zusammensetzung mittel- bis langfristig gehalten. In der Regel sind 95%-100% des Porfolios investiert, mindestens 85% in Gold ETCs.

In der Regel soll die Investitionsquote des physischen Goldes zwischen 85% und 90% liegen. Es darf eine Cash-Quote geben, die aber 15% nicht überschreiten darf. Das ist für Zeiten gedacht, in welchen der Goldpreis explosionsartig gestiegen ist und man z.B. anhand von Chartsignalen mindestens mit einem kurzfristigen Preisrückgang rechnen muss. Oder auch für erste "Marktpanik" in Crash-Zeiten, wenn alles abstürzt und der Goldpreis erstmal auch. Dann kann ein kleiner Teil des Goldes (vorübergehend) verkauft werden um es dann später billiger zurückzukaufen. Es müssen aber IMMER mindesten 85% in Produkten mit physisch hinterlegtem Gold investiert sein.

Durch die gelegentliche, moderate Verwendung von zusätzlichen Hebelprodukten soll einerseits eine Glättung des Kursverlaufs erzielt werden, andererseits soll versucht werden, damit die (geringe, aber vorhandene) "Performance Fee" (Erfolgsgebühr) von 5% zu kompensieren. Es war geplant, diese Gebühr mit 0% ansetzen, aber das ist nicht möglich: Die Performance Fee muss aktuell gemäß wikifolio-System zwangsweise zwischen 5 und 30 Prozent liegen.

[Wie lange planen Sie Wertpapiere durchschnittlich zu halten?]
ETCs: Langfristig (Jahre), ggf. mittelfristig (mehrere Monate) mit kleineren Verschiebungen in der Gewichtung. Hebelprodukte: flexibler Einsatz. Teilweise Wochen und Monate, bei starker Marktbewegung ist aber auch mal wenige Tage bis hin zu Tageshandel möglich.

[Welche Quellen planen Sie für Ihre Entscheidungsfindung zu nutzen?]
wikifolio.com, eigene Analyse, sämtliche mir zur Verfügung stehenden Finanzmedien mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFMMGLD85P
Erstellungsdatum
28.02.2017
Indexstand
High Watermark
95,6

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Max Sturm
Mitglied seit 26.10.2015
Frage: Wie erzielt man am schnellsten ein kleines Vermögen? Antwort: Man fängt mit einem großen an. Es klingt vielleicht simpel - aber an manchen Tagen ist es sinnvoll, sich daran zu erinnern. Hier meine Trading-Historie: Erste Tradingerfahrung in einem Börsenspiel der Genossenschaftsbanken im Alter von 15 Jahren. Als Student Verwendung von Bundesschatzbriefen und Pfandbriefen. Erste Börsenerfahrung dann ab 1995 mit Aktien. Das lief zwar prinzipiell ganz gut, aber die Erträge waren mir zu klein bzw. die Wartezeit für größere Erträge zu lang. Daher Änderung der Strategie (ca. 1997): Aktien nur von Rohstoff-Firmen oder aus Emerging Markets, ansonsten Nutzung von "normalen" Optionsscheinen, meist knapp im Geld, im Hebelbereich 4-8 mit (Rest-)laufzeiten von 6 -24 Monaten. Damit konnte ich auch Rücksetzer mal Aushalten. Knock-Outs lernte ich erst später kennen. Ziel war die erste Million (DMark). Der Start war gut: Es gab zwar gelegentlich mal einen Rücksetzer, es verfiel auch mal ein Schein Wertlos, aber ich diversifizierte und machte innerhalb von ca. 2 Jahren aus ca. 20.000 DM ca. 280.000 DM (Buchgeld). Es kam dann, wie es kommen musste: Aus 280.000DM Buchgeld wurden zum Jahr 2000 hin wieder ca. 35.000 DM Buchgeld. Hätte ich doch beim Höchststand wenigstens die Hälfte herausgenommen und meinen Wohnungskredit abbezahlt ... aber hinterher ist man immer schlauer. Die Optionsscheine waren meist wertlos, was übrig blieb, waren fast alles Emerging Markets Aktien. Die hatten sich teilweise verdoppelt oder verdreifacht, für 2-3 Jahre Laufzeit war das auch in Ordnung. Und ein paar davon starteten hinterher auch wieder durch und hatten sich 3-4 Jahre später wieder verdoppelt. Da ich aber 2001 Geld für einen Hauskauf brauchte, musste ich zwei Drittel ausgerechnet im ziemlichen Tief verkaufen. Dumm gelaufen - aber auch selbst verantwortet. Das waren sehr teure Lerneffekte. Im Jahr 2001 also Verkauf der meisten Aktien, Nutzung als Eigenkapital für Hauskauf. Ab 2004 Aufbau einer Altersvorsorge mit Investmentfonds. 2012 las ich durch Zufall von Knock-Out-Optionsscheinen. Vorteil: Kein nerviges Aufgeld für Zeitwert und Vola wie bei Optionsscheinen, Ertragschancen ähnlich gut wie bei "normalen" Optionsscheinen: Man kann in kurzer Zeit bis zu mehrere 100% Gewinn machen, aber maximal 100% verlieren. An sich eine vorteilhafte und faire Sache - besser, als CFDs oder irgendwelche Schiffsfonds als "Steuersparmodelle" mit Nachschusspflicht. Da war bei einigen Anlegern nicht nur das eingesetzte Geld weg, sondern ggf. noch das Haus und die Existenz dazu. Nach über 10 Jahren Optionsschein-Abstinenz ca. 2012 Neu-Start mit ca. 7000€. Nach ca. 9 Monaten wurde das Knock-Out-Trading immer erfolgreicher - und ich nutze immer höhere Hebel. Bei ca. 50.000€ Depotwert angekommen, der täglich um 3000-4000€ schwankte, kamen dann 2 Tage, nach denen OHNE weiteren Trade kurzfristig 65.000€ Depotstand erreicht waren. Danach kam ein Tag, an dem ich mit 44.000€ Cash auf dem Konto komplett ausgestoppt war. Ich hatte Stops gesetzt, das war gut. ABER: Statt jetzt mal Pause zu machen und die Marktentwicklung erstmal zu beobachten, wollte ich mich schnell wieder auf die 60.000€ "hochtraden" (EIN DICKER FEHLER!). Mit Hebeln von 20 bis 80 ist das ja theoretisch schnell möglich. Es klappte aber nicht: in wenigen Tagen hatte ich aus den 40.000€ wieder 7000€ gemacht. Parallel dazu Versuch mit Forex-Trading, angeblich erfolgreiches System mit automatisiertem Handel. Kontostand zu Beginn 4000€, Kontostand nach 3 Monaten: NULL Euro. Ich warf das Handtuch. Keine Lust mehr auf Optionsscheine und Trading. So ganz ließ es mich aber nicht los: 2014/2015 verfolgte ich das ein oder andere Trading-Webinar. Ich lernte Begriffe wie "Moneymanagement" und "Disziplin" (=furchtbares Wort für einen Freigeist, aber nicht nur beim Trading hilfreich). Ich besann mich darauf, dass ja auch Trades funktioniert hatten und ich immer nur dann verloren hatte, wenn es plötzlich einfach erschien und/oder ich leichtsinnig wurde. Daher ein weiterer Neustart "nebenbei" mit kleinem Einsatz, erstmal 3000€ und Versuch, die Dinge zu tun, die erfolgreich waren und im Gegenzug die Fehler nicht zu wiederholen oder wenigstens zu reduzieren. Versuch erfolgreich. Vor ca. einem Jahr bei ca. 10.000€, heute ca. 40.000€ (BUCHGELD). Ich klopfe auf Holz, dass ich die teuren Erfahrungen der Vergangenheit nun dauerhaft in positive Ergebnisse ummünzen kann. Hier ein paar der teuer bezahlten, nicht abschließenden, aber für mich wesentlichen Erkenntnisse: 1. Die Börsenkurse von Wertpapieren sind nicht rational. Sie sind vor allem das Ergebnis der Einflüsse von Massenpsychologie, Medienveröffentlichungen und Marktmanipulation durch große Marktteilnehmer. 2. Die in 1. genannten Einflüsse wirken dynamisch. Man kann sie (zumindest teilweise) über Charts sichtbar machen. Es gibt wiederkehrende Verhaltensmuster, die in einem Chart sichtbar werden und die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit Vorhersagen erlauben, ob sich ein Preis eher nach oben oder unten entwickelt. 3. Beim Kauf und Verkauf kommt es auf das Timing an: Bei niedrigem Kurs kaufen und bei höherem verkaufen ist erfolgreicher, als andersherum. Chartanalyse ist ein Mittel, das man nutzen kann, um ein gutes Timing zu finden. 4. Fundamentale Analyse ist gut und wichtig. Sie ist ein sinnvolle Methode, um unterbewertete Firmen zu finden. Sie ist aber nicht hinreichend für eine Kaufentscheidung, denn sie liefert zwar Rückschlüsse auf den realen Unternehmenswert, aber keinen Hinweis darauf, ob "der Markt" auch in Kürze diesen Wert bezahlen will. Ein Kurs, der niedrig erscheint, kann nämlich durchaus noch viel niedriger werden. 5. Für mich hat sich als EINE erfolgreiche Strategie die Kombination aus Wertanalyse und Marktbeobachtung herausgestellt: Vorauswahl anhand fundamentaler Daten, Kaufentscheidung anhand Charttechnik, beispielsweise Kauf nach Bodenbildung bei erstem Rücksetzer nach Ausbruch nach oben. 6. Man sollte nicht traden, um zu traden. Der Jäger schießt nicht mit dem Gewehr die ganze Nacht in den Wald, um dann hinterher Beute aufzusammeln, denn mit dem Lärm verscheucht er nur die Beute. Er wartet geduldig auf gute Gelegenheiten - und macht dann Beute. (diesen Satz muss ich mir auch heute noch öfter mal selbst vorlesen - es juckt einfach so oft furchtbar im Finger, den Abzug zu drücken) 7. Wenn Du weisst, was Du tust, kann ein Hebel den Erfolg steigern. Aber: Zu große Hebel vernichten oft den Einsatz. Ein größerer Abstand des Basiswertkurses zur Knock-Out-Schwelle sorgt zwar für kleinere Hebel und etwas weniger Ertrag. Dafür nehmen aber die Totalverluste deutlich ab und das Gesamtergebnis wird besser. 8. Nutze Informationen mit bedacht, Versuche, aus verschiedenen Informationsquellen eine eigene Meinung zu bilden. Entwickle erfolgreiche Strategien und folge Ihnen auch dann, wenn mal wieder irgendwer in irgendeinem Medium das Gegenteil erzählt. Stelle Deine Strategie aber auf den Prüfstand, wenn Sie anhaltend nicht mehr so gut funktioniert, wie früher.

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Ein bisschen zu früh eingestiegen oder die Stops zu knapp gesetzt - ein Teil der Derivatepositionen ist schnell ausgestoppt worden. Da die Kurse nach unten ganz gut abgesichert scheinen, bauen wir sie wieder auf und setzen die Stops diesmal mit etwas mehr Abstand. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Der Kursverfall scheint nun gestoppt, jetzt sollte es tendenziell nicht mehr tiefer und (unter Schwankungen) erstmal nur aufwärts gehen. Ein bisschen Hebelwirkung kann dabei nicht schaden, daher wird der anteil Derivate erhöht. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Wie bereits vermutet: Es geht seitwärts. Hin- und wieder her. Das kann locker noch bis Jahresende so gehen. Schauen wir mal. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Ein Rückschlag bei den Edelmetallpreisen. Offensichtlich gewinnt der Optimismus an Anhängern. Ich gehe von einer volatilen Seitwärstbewegung aus, Goldpreis zwischen 1200 und 1300 USD pro Unze bis ca. Jahresende. Es sei denn es passiert etwas. Spätestens zum Jahreswechsel sollten die Preise dann saisonal etwas anziehen. mehr anzeigen
Lassen Sie sich nichts entgehen!
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