Seit meinem Studium der Elektrotechnik/Informatik (vor ca. 25 Jahren) beschäftige ich mich regelmässig mehrere Stunden pro Woche mit den Kapitalmärkten. Ich habe in dieser Zeit zwei Finanzkrisen (2000, 2008) sowie die Eliminierung des Zinses (als wichtigste Stellschraube einer Marktwirtschaft) erlebt. Im aktuellen Umfeld (Nullzinsphase, moderate Inflation) sind solide Aktien von international tätigen Unternehmen für mich das ultimative Investment zur Altersvorsorge bzw. Kaufkraftsicherung (im Preis schwankend aber nicht riskant). Von meiner Grundeinstellung bin ich ein Anhänger der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" (Mises, Hayek, Bader, ...), welche den Interventionismus (Eingreifen von Politik & Staat in die Wirtschaft) als ein Problem identifiziert (siehe Bankenrettung, Energiewende, Mietpreisbremse, ...). Interventionismus kann lange gut gehen (siehe Japan), wird laut Mises aber entweder in einer schweren Anpassungskrise (Rezession) oder dem finalen Kollaps des Währungssystems enden (letzlich eine Frage des Vertrauens in der Bevölkerung). Um das "System" stabil (bzw. die "Party" am laufen) zu halten, muss das Kredit- bzw. Schuldenwachstum von Staaten, Unternehmen und Bürgern über Anreize unterstützt werden. Das geht vermutlich nur über eine weltweit koordinierte und anhaltende Niedrigzinsphase (auch negative Zinsen sind hierbei nicht auszuschließen). Aus Sicht der Bedürfnisse (z.B. Auto, Haus, ...) wird der Nachfragezeitpunkt des Konsumenten durch das "billige" Geld tendenziell vorverlagert und fällt damit in späteren Jahren aus. Wenn das notwendige Kredit- bzw. Schuldenwachstum stockt oder rückläufig ist (z.B. durch aufkommende Bilanzverluste der Banken, Pleiten von Lebensversicherungen/Pensionskassen), dann kommt es zu Wirtschaftskrisen mit teilweise "blitzartigen" Preisrückgängen bei allen (besonders bei kreditfinanzierten) Vermögenswerten (z.B. Immobilien, Aktien, ...). Der eigene Fokus verlagerte sich daher in den letzten 15 Jahren von der reinen Vermögensmehrung (vorwiegend mit Aktien) hin zur Vermögenssicherung (mit Aktien, Edelmetallen und CASH). Ich bin davon überzeugt, dass wir in den kommenden Jahren ein noch stärkeres Eingreifen von Politik & Notenbanken in den Wirtschaftszyklus erleben werden. Um von diesen Maßnahmen zu profitieren und damit die "reale Kaufkraft" des Vermögens zu erhalten bzw. zu steigern, muss man sein Kapital flexibel zwischen Aktien, Edelmetallen und CASH umschichten können. Die Überprüfung und Anpassung der Wikifolio-Positionen findet einmal wöchentlich (i.d.R. Anfang der Woche) statt.

Erfahrung im Handel mit Wertpapieren

Risikoklasse 1:  3 oder mehr Jahre
Risikoklasse 2:  3 oder mehr Jahre
Risikoklasse 3:  3 oder mehr Jahre
Risikoklasse 4:  3 oder mehr Jahre
Risikoklasse 5:  3 oder mehr Jahre

Alle wikifolios von MoneyAvatar

Status: Publiziert

Erstellungsdatum 15.02.2019
Performance seit Beginn +1,2 %
Performance 1 Monat +0,7 %
Maximaler Verlust (bisher) -2,2 %
Erstemission -
Performancegebühr 10 %
ISIN -
Vormerkungen 4
Guter Kommunikator
Regelmäßige Aktivität
Aktiv diversifiziert
Das investierte Kapital kann aufgrund der Umrechnung mehrerer Währungen vom tatsächlichen Wert abweichen.