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Handelsidee

Das Wikifolio "Guru Follower" soll eine überwiegend langfristige "Buy & Hold"-Strategie für international erfolgreiche Unternehmen mit mittlerer bis hoher Marktkapitalisierung (> 10 Mrd. EUR) abbilden. Hierbei wird eine durchschnittliche, jährliche Wertsteigerung im oberen, einstelligen Prozentbereich (nach Kosten und vor Steuern) angestrebt.

Bei der Auswahl von Aktien, Fonds und ETFs orientiere ich mich vorwiegend an den langfristig erfolgreichsten Investoren (Warren Buffett, Charlie Munger, Howard Marks, ...), Fonds-Managern (John Templeton, Peter Lynch, Ray Dalio, ...), Vermögensverwaltern (Dr. Jens Ehrhardt, Flossbach von Storch, Kenneth Fisher, ...) und Beteiligungsgesellschaften (Berkshire Hathaway, Danaher, Norwegischer Staatsfonds, ...). Den aktuellen "Puls der Zeit" (MEGA-Trends, Politik der Notenbanken, ...) versuche ich ich über die Erkenntnisse/Prognosen der medialen "Querdenker" (Claus Vogt, Dr. Markus Krall, Friedrich & Weik, ...) einfliessen zu lassen. Aus dieser Orientierung entstand auch der Name "Guru Follower".

Durch eine dynamische Steuerung der CASH-Quote ("Safety First") sollen Verlustphasen begrenzt und die Schwankungsbreite (Volatilität) im Portfolio reduziert werden. Die Handelsentscheidungen basieren in der Regel auf der klassischen Trendanalyse (auf Basis der 200 Tage-Linie). Zudem ist beabsichtigt regelmäßig fundamentale, markttechnische und monetäre Einschätzungen der genannten "Gurus" in die Bewertung aufzunehmen. Der CASH-Anteil kann in EURO, kurzlaufenden Fremwährungsanleihen oder Edelmetall-ETFs gehalten werden.

Die Basis meines Portfolios besteht grundsätzlich aus Aktien-ETFs auf Indizes der westlichen Industrieländer (S&P 500, Nasdaq 100, Euro Stoxx 600, ...). Die ETFs sollen vorrangig zur Steuerung der CASH-Quote eingesetzt werden, um flexibel und kostengünstig auf kurzfristige Marktschwankungen oder Trendwechsel zu reagieren. Diese ETF-Basis soll durch solide und chancenreiche Aktien/Fonds ergänzt werden.

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Stammdaten
Symbol
WF201902GF
Erstellungsdatum
15.02.2019
Indexstand
High Watermark
110,2

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Thomas Wöhrle
Mitglied seit 06.01.2019

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Marktkommentar Solidvest (DJE Kapital AG) vom 04.04.2020

Thema: "Technologieunternehmen in Zeiten von Corona"

Der Technologiesektor ist global eines der wichtigsten Zugpferde der Weltwirtschaft. Das ändert auch die aktuelle Corona-Pandemie nicht. Im Gegenteil: In und nach der Krise werden neue digitale Lösungen verstärkt nachgefragt.

Der Blick auf die Indizes zeigt das Potential: Allein der Nasdaq 100, der viele der US-Technologie-Aktien abbildet, konnte seit Mitte 2008 um mehr als 300 Prozent steigen. Im Vergleich dazu legte der S&P 500 im gleichen Zeitraum um knapp 140 Prozent zu. In den USA kommen die größten börsennotierten Firmen nach Marktkapitalisierung nicht ohne Grund aus dem Technologiesektor. Zudem gibt es in Amerika weltweit die meisten Technologieunternehmen. Attraktive regulatorische Rahmenbedingungen, geringe Sprachbarrieren, gezielte Hochschulförderung, gute Bezahlung für Talente und deutlich bessere Finanzierungsmöglichkeiten für Venture Capital/Risikokapital sind nur einige Gründe für diese Vorreiterstellung. IT umfasst dabei alle Sektoren der Informations-, Kommunikations- und Datenverarbeitung. Derzeit besonders vielversprechend sind unter anderem die Teilbereiche Cloud, Software und Künstliche Intelligenz (KI).

BRANCHENÜBERGREIFEND: STEIGENDE INVESTITIONEN IN DIGITALISIERUNG

Die weltweiten Ausgaben für IT werden in diesem Jahr laut dem Forschungsinstitut Gartner voraussichtlich 3,9 Billionen US-Dollar betragen. Dies entspricht einer Steigerung von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2021 werden die weltweiten IT-Ausgaben auf über vier Billionen US-Dollar prognostiziert. Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen gewinnen immer mehr an Bedeutung, und Unternehmen inves­tieren zunehmend in Digitalisierungsmaßnahmen. Die Höhe der Investitionen schwankt allerdings je nach Branche stark.

Die Einstellung entsprechend qualifizierter Mitarbeiter, der Ausbau von Cloud-Kapazitäten, der Ausbau softwaregesteuerter Datenanalysen sowie der Einsatz intelligenter Technologien gehören zu den wichtigsten Maßnahmen, um die Digitalisierung erfolgreich zu gestalten. Die größte Bedeutung wird aktuell der Investition in Cloud-Kapazitäten beigemessen. Der europäische Markt wächst im Bereich der Digitalisierung seit Jahren konstant. Im internationalen Vergleich sind die USA und auch China mit deutlich höheren Wachstumsraten und einer höheren Basis allerdings weit voraus. Ob die europäische Wirtschaft in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben kann, hängt maßgeblich von der Digitalisierung ab.

KRISE ALS BESCHLEUNIGER

Die Nutzung von Cloud-Diensten ist in den vergange­nen Jahren stark gestiegen, mehr als 70 Prozent aller IT-Services werden inzwischen aus einer Cloud bereit­gestellt. In Zeiten von Home Office, Home Schooling & Co. dürfte sich der Trend zuletzt nochmals verstärkt haben. Cloud-Dienste haben den Vorteil, dass Kapazitäten nicht lokal bereitgestellt werden müssen und je nach Bedarf einfach angepasst werden können. Während die Cloud größtenteils von den Unternehmen selbst betrieben wird, greifen sie für die der Cloud zugrunde liegenden Datenplattform fast ausschließlich auf externe Anbieter zurück. Durch die immer stärkere Nutzung der Cloud-Dienste steigt deshalb auch die Abhängigkeit von den größtenteils nichteuropäischen Anbietern. Zu den aktu­ell größten Cloud Anbietern zählen Amazon, Microsoft, Alphabet und Alibaba.

Nach Angaben von Gartner wird der weltweite Markt für Public-Cloud-Services von 214,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2019 auf 249,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 ansteigen. Darin ist „Software as a Service“ (SaaS) weiterhin das größte Marktsegment, welches im kom­menden Jahr voraussichtlich 110,5 Milliarden US-Dollar groß sein wird. Trotzdem liegt die weltweit geschätzte Cloud-Durchdringung aktuell erst zwischen 10 bis 20 Prozent. Daran erkennt man das zukünftige Wachstum­spotenzial des Marktes.

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Allgemeiner Kommentar

Marktkommentar Fonds-Direkt vom 03.04.2020

Thema: "Update zum Corona Virus"

 

Jede Krise ist anders – und die aktuelle Krise ist immer die schlimmste, die man je erlebt hat. Dennoch lassen sich bei den Reaktionen und dem Umgang mit den Auswirkungen gewisse Gemeinsamkeiten im Verlauf feststellen, die es einem ermöglichen, einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht zum Getriebenen zu werden.

Lassen Sie uns daher zunächst einen kurzen Rückblick wagen: In den ersten Märzwochen wurden die Ängste vor der weiteren Entwicklung der Pandemie und deren Folge in die Aktienkurse eingepreist; befeuert durch die mediale Berichterstattung über Fallzahlen und Ansteckungsraten kam es zu panikartigen Verkaufswellen an den Börsen. Nach den starken Turbulenzen bis Mitte März haben sich die Aktienmärkte, unter anderem auch durch die Maßnahmen der Politik und Notenbanken, gegen Ende des Monats wieder etwas beruhigt. Nachdem wir im März im Handelstief sogar bis auf 8.000 Punkte gefallen waren, schwenkte der DAX in der letzten Woche in eine Seitwärtsbewegung ein und schwankte zwischen 9.500 und 10.000 Punkten.

Die Anleger haben in den zurückliegenden vier Wochen die Auswirkungen auf ihre persönliche und finanzielle Situation geprüft, gegebenenfalls Abläufe verändert und die eigenen oder verwalteten Portfolios sind angepasst worden. Typischerweise gibt es die Angst, dass „dieses Mal alles anders ist“, obwohl in der Vergangenheit bei jeder anderen Krise ähnliche Sorgen herrschten.

Vor wenigen Wochen wurden noch die Feinstaubbelastung und Stickoxidkonzentration als die größte Bedrohung empfunden. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ging man davon aus, dass niemand mehr in ein Flugzeug steigt. In der Finanzkrise musste versichert werden, dass das Bankensystem nicht kollabiert, Automobilhersteller wurden in 2009 mit Abwrackprämien gestützt aus Sorge vor Insolvenzen, außerdem ging die Angst um, dass eine Hyperinflation durch die Konjunkturmaßnahmen entsteht. In der Eurokrise hatte man schließlich die Sorge, dass die Gemeinschaftswährung auseinanderbricht und sich die Eurozone in Nord und Süd aufteilt.

Allen Krisen gemeinsam ist, dass die mediale Berichterstattung von der Jagd nach möglichst katastrophalen Auswirkungen lebt. Dies wiederholt sich immer wieder und ist daher völlig normal, solange noch kein klarer Ausweg aus der aktuellen Situation erkennbar ist. Es müssen immer neue Kaninchen aus dem Hut gezaubert werden und oft überbietet man sich gegenseitig, um Aufmerksamkeit zu erhalten.

Da die Berichterstattung über Fallzahlen und die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem sowie das Zusammenleben in der Gesellschaft deutlich an Brisanz verloren hat und die Leute vielfach schon langweilt, erwarten wir, dass in den nächsten Wochen verstärkt über die wirtschaftlichen Folgen der Krise berichtet werden wird. Machen Sie sich daher bewusst, dass die erwarteten negativen Folgen für die Unternehmen zu den aktuellen Börsenkursen geführt haben. Aktienmärkte sind schnell und unerbittlich. Es wird dazu kommen, dass viele Unternehmen schlechte Quartalsergebnisse und Gewinnwarnungen veröffentlichen. Auch Firmenpleiten wird es geben.

Allerdings ist eine solche Marktbereinigung, so hart sie für das einzelne Unternehmen auch sein wird, für den Gesamtmarkt wichtig. Jüngste Beispiele sind z.B. Esprit oder die Karstadt/Kaufhof-Warenhauskette, also Unternehmen, die schon lange in finanziellen Schwierigkeiten sind und in den letzten Jahren einige Eigentümerwechsel und Sanierungsprogramme durchlaufen haben. Im kleineren Maßstab wird es auch in der Gastronomie und im Einzelhandel Verwerfungen geben. Wer nach drei bis vier Wochen Umsatzeinbruch mit dem Rücken zur Wand steht und keine Zukunft mehr für sein Unternehmen sieht, hat entweder vorher nicht gut gewirtschaftet oder das Unternehmen ist nicht so profitabel, wie man sich es erhofft hat. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die freiwerdende Nische wird in den meisten Fällen von einem anderen besetzt, der davon profitiert. Gibt es im Ort beispielsweise nicht mehr zehn Friseure, sondern nur noch acht, hat der Rest entsprechend mehr Kundschaft und eventuell einen höheren Ertrag. Das sind die Regeln des Marktes.

Entscheidend für die nächsten Wochen wird also sein, wie sehr die Ängste schon in den aktuellen Kursen eingepreist sind. Je größer die Sorgen sind, die in den Kursen stecken, desto leichter können positive Nachrichten dazu führen, dass die Börsen wieder anziehen. Dabei genügt es schon, dass Unternehmensergebnisse nicht so schlimm ausfallen, wie befürchtet wurde. Wirft man einen Blick auf die Börsenentwicklung der Vergangenheit, stellt man fest, dass die Aktienmärkte auf positive Nachrichten mit deutlichen Kurserholungen reagieren, die nach einer Krise bereits kurz- und mittelfristig zu neuen Höchstkursen geführt haben.

Die deutsche Wirtschaft hat sich auf die aktuelle Situation eingestellt und ist robust genug, wieder auf einen Wachstumskurs zurückzukehren, so schwer die Vorstellung derzeit auch sein mag. Wir erwarten durchaus, dass es infolge negativer Unternehmensnachrichten noch zu weiteren schwachen Tagen an der Börse kommen wird, spätestens dann ist aber der Zeitpunkt für die langfristigen Investoren gekommen, um beherzt zuzugreifen.

Ängste und Sorgen sind an der Börse völlig normal. Jeder Aktienanleger weiß schon zum Zeitpunkt seiner Investition, dass Phasen rückläufiger Kurse dazugehören und man sie überstehen muss, wenn man seine gesteckten Ziele erreichen möchte. Wenn es dann soweit ist, bedarf es Ruhe und Geduld, um seine ursprünglichen Überzeugungen nicht infrage zu stellen und der getroffenen Anlageentscheidung treu zu bleiben.

Zurzeit entstehen viele Ängste und Sorgen, nicht nur im Hinblick auf die Kapitalanlagen, auch der eigene Arbeitsplatz, die Firma oder die Familie können von den Auswirkungen der Krise betroffen sein. Bleiben Sie trotzdem möglichst gelassen und reflektieren Sie die Berichterstattung kritisch.

www.fonds-direkt.de

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Allgemeiner Kommentar

Marktkommentar Grüner-Fisher Investments vom 02.04.2020

Thema: "Wichtige Rechnungen in fallenden Märkten"

Aktuell müssen Anleger mit vielen Fragezeichen umgehen können. Wie lange wird die Geschäftstätigkeit noch eingeschränkt sein? Ist China eine gute Blaupause für eine Erholungsbewegung? Wird COVID-19 gebändigt und verflüchtigt es sich in den Sommermonaten? Wie hoch stehen die Chancen, dass die Rückkehr zur Normalität in vielen Geschäftsbereichen so einfach gelingen kann? Mangelnde Gewissheit kann frustrierend sein, aber genau in diesen Situationen sind die Anleger im Vorteil, die es schaffen, trotz aller Widrigkeiten einen kühlen Kopf zu bewahren.

https://www.gruener-fisher.de/media-archiv/wichtige-rechnungen-in-fallenden-maerkten.html

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